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Analyse:As/Fragment 311 13

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
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Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 311, Zeilen: 13-24
Quelle: Hupperschwiller 1970
Seite(n): 53, Zeilen: 16-23
Etwa im dritten Lebensjahr tritt die Gewissensbildung insofern in eine neue Phase, als das Kind nun die Sein-Sollen-Differenz auch in Abwesenheit der Mutter, bzw. der Erzieher erlebt. [1]

Die Gewissensregungen sind nicht mehr allein begründet durch die Gewöhnung der Affekte an die wohlwollenden oder mißbilligenden Äußerungen der anwesenden Mutter, sondern durch das Wissen um die von der Mutter [2] vorgebene und vorgelebte Norm. Das so entstehende Normwissen beschränkt sich auf dieser Stufe immer noch auf solche von außen herangetragene Normen. Indem aber solche Gebote und Verbote vom Kind verinnerlicht werden und in der Entscheidungssituation auch ohne Anwesenheit der Erzieher vom kindlichen Gewissen bewußt gemacht werden, so sind dem Kind mittels dieser Normen erste eigene Wertungen möglich.

[FN 1] Hupperschwiller,Lutz: a.a.O. S. 53. [FN 2] Hollenbach,Johannes M.: Der Mensch als Entwurf. S. 83.

Es bildet sich ein Normwissen, das die bloße Gewöhnung der Affekte an die wohlwollenden oder mißbilligenden Äußerungen der anwesenden Mutter überlagert. Dieses Normwissen beschränkt sich auf dieser Stufe zwar noch auf Normen, die dem Kind von außen angeboten, d. h. zunächst von den Eltern, später aber auch von anderen Autoritätspersonen vorgelebt bzw. gefordert werden. Das Kind gelangt mittels dieser Normen nun jedoch zu ersten eigenen Wertungen (vgl. u. a. Zulliger1954, 1956; Scholl 1956).
Anmerkungen

Zunächst erscheint beim Begriff "Sein-Sollen-Differenz" in der Fußnote 1 ein Verweis auf die Quelle. Direkt darauf beginnt erst die Übernahme. Der mit Fußnote 2 versehene Zusammenhang im Teilsatz erscheint eingeschoben. Es folgt die nicht kenntlich gemachte Übernahme der Ausführungen der Quelle Hupperschwiller. Zwar wird die Quelle beim Begriff der "Sein-Sollen-Differenz" in der Fußnote mit Seitenangabe erwähnt. Auf die weitere inhaltliche und wörtliche Übernahme, wie sie nun im Text folgt, erlaubt diese Fußnote aber keinen Schluss. Es muss der Eindruck entstehen, diese Gedanken und Ausführungen seien der Verfasserin zuzuordnen.

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