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Analyse:As/Fragment 314 17

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Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz, Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 314, Zeilen: 11-28
Quelle: Hupperschwiller 1970
Seite(n): 055; 056, Zeilen: 19-30, 41-42; 02-06, 15-16
Das Motiv entscheidet jedoch darüber, ob sich beim Kind eine auf rein äußerliche Anpassung ausgerichtete innere Haltung bildet, zum Zwecke der Übernahme sozialer und kultureller Regeln oder ob, bedingt durch die Freiwilligkeit, der eigene Wunsch nach positiver Bejahung der Normen vorliegt. Im letzteren Fall übernimmt das Kind die Norm der Mutter, des Vaters oder anderer ihm vertrauenswürdiger Erzieherpersönlichkeiten aus eigenem Antrieb, "nicht die Gesellschaft, vertreten durch die Eltern, handelt, sondern der einzelne, unterstützt durch seine, die Gesellschaft

vertretenden Eltern." [FN 1]

Die unterschiedlichen Motive haben schließlich auch bei der Reaktion des Kinde auf selbst verschuldete Störungen der Harmonie verschiedene Folgen: im Fall eines autoritären heteronomen Gewissens treten Angstgefühle auf, die Reaktion des Kindes wird überwiegend bestimmt durch Zweckmäßigkeitserwägungen egoistischer Art [...].

[ [FN 1] Hupperschwiller,Lutz: a.a.O. S. 55.]

[...] es handelt sich um einen typischen Fall von lediglich auf äußere Anpassung, nicht auf innere Haltung ausgerichteter Sozialisation und Enkulturation. Im zweiten Fall finden wir demgegenüber, bedingt durch die Freiwilligkeit, bereits eine positive Bejahung der Normen, mag diese im Unterschied zu dem noch zu erörternden autonomen Gewissen, der nächsten und letzten Stufe, auch nur deshalb erfolgen, weil es eine Norm der Mutter, des Vaters oder im späteren Entwicklungsstadium die Norm einer anderen 'vorbildlichen' Erzieherpersönlichkeit ist. [...] nicht die Gesellschaft, vertreten durch die Eltern, handelt, sondern der einzelne, unterstützt durch seine, die Gesellschaft vertretenden Eltern. Für die beiden Formen des heteronomen Gewissens ergibt sich hierbei die Besonderheit,

[Seite 56]

[...] daß [...] bei verschuldeter Harmoniestörung verschiedene Gefühle ausgelöst werden: bei dem rein autoritären Gewissen die geschilderten Furcht- bzw. Angstgefühle [...] Sind es im ersten Fall überwiegend Zweckmäßigkeitserwägungen egoistischer Natur [...].

Anmerkungen
Sichter
Bummelchen (Text)

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