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47 ungesichtete Fragmente: Plagiat

[1.] Analyse:As/Fragment 316 19 - Diskussion
Bearbeitet: 13. April 2012, 19:39 (Hotznplotz)
Erstellt: 1. January 2012, 01:21 Hotznplotz
As, BauernOpfer, Fragment, Hupperschwiller 1970, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Bummelchen, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 316, Zeilen: 19-28
Quelle: Hupperschwiller 1970
Seite(n): 060; 061, Zeilen: 30-42; 01-03
Dies entspricht einem beginnenden Streben des Heranwachsenden nach Unabhängigkeit von den Erziehern, das im Laufe der Zeit noch unterstützt wird durch das Einsetzen neuer Strebungen, insbesondere des Geschlechtstriebes, "der gerade bei männlichen Jugendlichen eine Durchbrechung heteronomer Normen vielfach gebieterischer verlangt als das bisherige kindliche Begehren." [FN 3] Die Suche des Jugendlichen nach neuen Wegen und Normen zur Bewältigung seines Lebens ist zunächst noch nicht auf abstrakte Werte gerichtet, sondern weiterhin auf Personen.

[ [FN 2] Hupperschwiller,Lutz: a.a.O. S. 60.]

[FN 3] ebd. S. 60.]

Verbunden hiermit [...] findet sich ein immer stärker werdendes Unabhängigkeitsstreben, [...] das die beginnende Loslösung von den Eltern weiter vorantreibt. [...] Sie wird noch begünstigt [...] durch das Einsetzen neuer Strebungen, insbesondere des Geschlechtstriebes, der gerade beim männlichen Jugendlichen eine Durchbrechung heteronomer Normen vielfach gebieterischer verlangt als das bisherige kindliche Begehren. [...]

Auf der Suche nach neuen Werten, nach Normen, die das zukünftige

[Seite 61]

Leben beherrschen [...] helfen sollen, hält sich der Jugendliche [...] zunächst noch nicht an abstrakte Werte, sondern weiterhin an Personen [...].

Anmerkungen

Fortsetzung von Fragment 316 12. Beinahe die gesamte Seite 316 wird aus Hupperschwiller übernommen. Es werden jedoch lediglich zwei Zitate kenntlich gemacht.

Sichter
Bummelchen (Text), fiesh

[2.] Analyse:As/Fragment 317 04 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 08:58 (Kybot)
Erstellt: 1. January 2012, 01:47 Hotznplotz
As, BauernOpfer, Fragment, Hupperschwiller 1970, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 317, Zeilen: 04-10, 102-103, 107
Quelle: Hupperschwiller 1970
Seite(n): 061, Zeilen: 15-21
Sobald es ihm gelingt, die eigene Person aus ihrer Mittelpunktstellung herauszurücken, wird er fähig zu ersten autonomen und und [sic] – im Vergleich zu bisherigen – abstrakterem Norm- und Werteverständnis.

Man spricht in dieser Phase vom "Kulturgewissen" [FN 2] [...] oder vom "selbstkritischen Verantwortungsgewissen" [FN 4] [...].

[FN 2] Pongratz,Ludwig: Psychologie menschlicher Konflikte. Phänomenologie und Theorie. Göttingen 1961. S. 181.

[FN 4] Hollenbach,Johannes M.: Der Mensch als Entwurf. S. 196.

[...] vermag der Jugendliche [...], sobald er fähig wird, die eigene Person aus ihrer Mittelpunktstellung herauszurücken, ein erstes autonomes, nun abstrakteres Norm- und Wertsystem zu errichten. Pongratz (1961, 181) spricht nun von einem [...] 'Kulturgewissen', Hollenbach (1957, 196) [...] von einem 'selbstkritischen' [...] Verantwortungsgewissen.
Anmerkungen

Übernahme mitsamt zweier Literaturreferenzen, wobei der erste Satz der Verfasserin grammatikalisch verunglückt ist. Der dem Fragment vorangehende Satz ist ein wörtliches Zitat Hupperschwillers mit Quellenangabe; dass danach noch weiter von diesem übernommen wird, ist hingegen nicht kenntlich gemacht.

Sichter
Bummelchen(Text)

[3.] Analyse:As/Fragment 311 25 - Diskussion
Bearbeitet: 8. May 2012, 09:33 (Hindemith)
Erstellt: 1. January 2012, 12:48 Hotznplotz
As, BauernOpfer, Fragment, Hupperschwiller 1970, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Bummelchen, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 311, Zeilen: 25-30
Quelle: Hupperschwiller 1970
Seite(n): 054, Zeilen: 03-04, 09-15
Die in ihrem Kern heute noch gültige und grundlegende Deutung der Normenverinnerlichung beim Kind ist die Über-Ich Theorie Freuds. Sie besagt in diesem Zusammenhang, daß die Verlegung äußerer elterlicher Kontrolle in das Über-Ich eine Identifizierung bedeutet, d.h. "eine Angleichung eines Ichs an ein fremdes, in deren Folge dies [erste Ich sich in bestimmten Hinsichten so benimmt wie das andere, es nachahmt, gewissermaßen in sich aufnimmt." [FN 1]]

[FN 1] Freud,Sigmund: Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse. In: Ges.W. Band XV. London 1949. S. 69.

[...] wie kommt es zur Übernahme angebotener Normen und Werte?

Die grundlegendste, in ihrem Kern auch heute noch durchaus gültige Deutung finden wir bei Freud in dessen schon skizzierten Über-Ich-Theorie [...] die Grundlage der Umwandlung der Elternbeziehung in das Über-Ich [...] ist eine Identifizierung, d. h. "eine Angleichung eines Ichs an ein fremdes, in deren Folge dies erste Ich sich in bestimmten Hinsichten so benimmt wie das andere, es nachahmt, gewissermaßen in sich aufnimmt" (Freud 1949, XV; 69).

Anmerkungen

Fortsetzung in Fragment 312 01

Sichter
Bummelchen (Text), fiesh

[4.] Analyse:As/Fragment 106 10 - Diskussion
Bearbeitet: 13. April 2012, 18:33 (Hotznplotz)
Erstellt: 6. January 2012, 19:00 Hotznplotz
As, Fragment, Oser 1976, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Bummelchen, 213.102.93.254, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 106, Zeilen: 09-11, 102-103
Quelle: Oser 1976
Seite(n): 282, Zeilen: 31-33, 102
Der Mensch wird von ihnen nicht überfallen, sondern vollzieht selbst das archetypische Geschehen als sein je eigenes. [FN 2]

[FN 2] Spengler,Ernst: Das Gewissen bei Freud und Jung. Zürich 1964. S. 42f.

[Spengler[FN 2] weist darauf hin, dass ...]

Dabei ist wichtig, dass der Archetypus nicht den Menschen wehrlos überfällt, sondern dass das archetypische Geschehen vom Menschen selbst vollzogen wird, als je sein eigenes.

[FN 2] Vgl. E. Spengler: Das Gewissen bei Freud und Jung. Zürich 1964, S. 42.

Anmerkungen

Oser fasst an dieser Stelle Ausführungen Spenglers zusammen. Der Wortlaut findet sich in keiner Weise bei Spengler selbst, weshalb hier ganz offenbar eine Übernahme von Oser vorliegt.

Sichter
Bummelchen (Text), fiesh

[5.] Analyse:As/Fragment 142 01 - Diskussion
Bearbeitet: 9. April 2012, 20:59 (Kybot)
Erstellt: 6. January 2012, 21:16 Hotznplotz
As, BauernOpfer, Fragment, Oser 1976, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 142, Zeilen: 01
Quelle: Oser 1976
Seite(n): 323,324, Zeilen: 31-32,101
[Der zweite ist] die Zusammenarbeit, welche zur Autonomie führt." [FN 1]

[ [FN 1] ebd. S. 220/221.]

S. 323


"Der zweite ist die Zusammenarbeit, welche zur Autonomie führt. [...] [[...]"[FN 1]]

S. 324

[FN 1] J. Plaget: a.a.O., S.283.

Anmerkungen

Fortsetzung von Fragment 141 01. Die Verfasserin korrigiert die falsch angegebene Seitenzahl Osers.

Sichter
Bummelchen(Text)

[6.] Analyse:As/Fragment 143 24 - Diskussion
Bearbeitet: 16. April 2012, 08:16 (Hindemith)
Erstellt: 6. January 2012, 23:41 Hotznplotz
As, Fragment, Oser 1976, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Bummelchen, Fiesh, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 143, Zeilen: 24-29
Quelle: Oser 1976
Seite(n): 324, Zeilen: 29-32
Ausserdem setzt das jüngere Kind voraus, daß ein beliebiger Fehler automatisch eine Strafe nach sich zieht. Es glaubt an eine den Dingen immanente Gerechtigkeit, die "von der Übertragung der unter dem Einfluß des Zwangs der Erwachsenen erworbenen Gefühle auf die Dinge" herrührt. [FN 1]

[ [FN 1] ebd. S. 295.]

Auch erscheine es dem jüngeren Kind ganz natürlich, dass ein beliebiger Fehler automatisch seine Strafe nach sich zieht. Der Glaube an die den Dingen immanente Gerechtigkeit rühre "von einer Uebertragung der unter dem Einfluss des Zwanges der Erwachsenen erworbenen Gefühle auf die Dinge her",[FN 3] [...].

[ [FN 1] J. Piaget: a.a.O., S.283.

[FN 3] ebd. S.295]

Anmerkungen

Die Fußnoten beziehen sich auf Piaget. Bei diesem findet sich der erste Satz jedoch auch in keiner ähnlichen Form, weshalb hier offenbar eine Übernahme vorliegt.

Bei Piaget steht: "Der Glaube an die immanente Gerechtigkeit rührt also von einer Übertragung der unter dem Einfluß des Zwanges der Erwachsenen erworbenen Gefühle auf die Dinge her."

Sichter
Bummelchen (Text), fiesh

[7.] Analyse:As/Fragment 138 17 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 08:56 (Kybot)
Erstellt: 7. January 2012, 19:36 Graf Isolan
As, BauernOpfer, Fragment, Oser 1976, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 138, Zeilen: 17-26, 101
Quelle: Oser 1976
Seite(n): 319, Zeilen: 27-35
Von daher unterscheidet Piaget drei Typen von Regeln:

1. Die motorische Regel, die der vorsprachlichen motorischen Intelligenz entspricht und von jeder sozialen Beziehung unabhängig ist. Anfangs fällt sie mit der Gewohnheit zusammen, d.h. "sie ergibt sich aus einem Gefühl der Wiederholung, das mit der Ritualisierung der motorischen Anpassungs-Schemata entsteht." [FN 1]

2. Die zwingende Regel, die dem präsozialen bzw. parasozialen Stadium entspricht und als unumstößlich gilt. "Die Regel ist wie geheiligt, als ob eine göttliche Autorität [dahinterstünde." [FN 1]


[FN 1] Oser,Fritz: Das Gewissen lernen. S.319. [...]


S. 319


[FN 1] Oser,Fritz: a.a.O. S. 319.

Er umschreibt in der Folge drei Typen von Regeln:

" Die motorische Regel: Sie entspricht der vorsprachlichen motorischen Intelligenz, ist von jeder sozialen Beziehung relativ unabhängig. In ihren Anfängen fällt sie mit der Gewohnheit zusammen, d.h. sie ergibt sich aus einem Gefühl der Wiederholung, das mit der Ritualisierung der motorischen Anpassungs-Schemata entsteht.

- Die zwingende Regel: Sie entspricht dem sogenannten präsozialen bzw. parasozialen Stadium. Die Regel ist wie geheiligt, als ob eine göttliche Autorität dahinterstünde.

Anmerkungen

Hier stammt offensichtlich der gesamte Text von Oser. Klassisch: As zitiert jeweils den letzten Satz der Beschreibungen korrekt, lässt aber die Herkunft der anderen Sätze (die derselben Quelle entstammen) im Dunkeln. Warum?

Sichter
Bummelchen(Text)

[8.] Analyse:As/Fragment 145 28 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 08:56 (Kybot)
Erstellt: 8. January 2012, 00:14 Graf Isolan
As, Fragment, Oser 1976, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 145, Zeilen: 28-29
Quelle: Oser 1976
Seite(n): 326, Zeilen: 1-2
H.J.Huijts [FN 3] wirft Piaget vor, die emotionalen Komponenten im Lernprozeß zu unterschätzen.

[FN 3: Huijts,Joseph Hubertus: Gewissensbildung. Köln 1969.]

J.H.Huijts [FN 1] wirft Piaget vor, er unterschätze die emotionalen Komponenten im

Lehrprozess.

[FN 1: J.H. Huijts: Gewissensbildung. Köln 1969, S.158ff.]

Anmerkungen

Der Satz an und für sich ist unbedeutend, aber er steht sowohl bei As als auch bei Oser (1976) am Beginn einer langen die Aussagen Huijts referierenden Passage, die bis auf Verschleierung übereinstimmt, ohne dass die Quelle Oser (1976) hier oder im folgenden genannt wird (siehe die nachstehenden Fragmente). Die Einstufung dieses Fragments als "Verschleierung" erfolgt im Hinblick auf das Folgende.

Sichter

[9.] Analyse:As/Fragment 093 01 - Diskussion
Bearbeitet: 9. April 2012, 20:58 (Kybot)
Erstellt: 9. January 2012, 16:38 Hotznplotz
As, Baumhauer 1970, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 093, Zeilen: 01-08; 12-25, 102-105
Quelle: Baumhauer 1970
Seite(n): 081; 082, Zeilen: 39-40; 01-25
So verstanden gibt das Gewissen dem Menschen das Gefühl, in Einklang mit bzw. in Gegensatz zu seinem Lebensstil zu stehen. Es baut sich auf, "damit der Mensch Richtungslinien scheinbar in Einklang mit dem Gewissensgefühl verfolgen kann". Es gibt ihm Orientierung, "damit er sich leichter

zurechtfindet in der Unsicherheit des Geschehens" und ermöglicht den Zweifel "unter den Griffen und Kampfesweisen, zu denen ihn sein Wille zur Macht leitet". [FN 1] [...]

Nach Adlers Auffassung bleibt das Gewissen offenbar immer eine "fiktive Instanz", die er besonders im Zusammenhang mit zwei Fehlentwicklungen sieht:

Zum einen beim Psychopathen mit habsüchtigen, brutalen, gewalttätigen Zügen, der nach der Niederlage, die er mit seinem aggressiven Verhalten erlitten hat, durch die Errichtung dieser fiktiven Instanz "besser oder sogar allzu aufdringlich an die allgemeinen Leitbilder der Moral herangebracht werden" kann. [FN 2]

Zum anderen beim Nervösen, den "die Unfruchtbarkeit der Gewissensbisse, der Reue, der Trauer (lockt), weil ihr trügerischer Schein ihn hebt und zu veredeln und verschönern trachtet; gleichzeitig enthebt er ihn der Lösung der wirklichen Lebensprobleme". [FN 3]

[ [FN 3] Adler,Alfred: Grausamkeit — Gewissen — Perversion und Neurose. In: Petrilowitsch,Nikolaus (Hrsg.): Das Gewissen als Problem. Darmstadt 1966. S. 59-64. hier: S.63.

[FN 1] ebd. S. 63.]

[FN 2] "Durch die Imagination eines übertriebenen Gewissens und übertriebener Schuldgefühle wird der männliche Protest von der geradlinigen Aggression abgedrängt und auf konstruierte Bahnen der Weichherzigkeit gelenkt" [(ebd. S. 62).

[FN 3] ebd. S. 63.]

So gesehen ist das Gewissen ein Gefühl, das den Menschen in der Verfolgung seiner Leitlinie, seines Lebensplans bestätigt, [Seite 82] oder wie Adler formuliert: Das Gewissen baut sich auf, "damit der Mensch Richtungslinien scheinbar im Einklang mit dem Gewissensgefühl verfolgen kann." Auf diese Weise wird das Gewissen einmal zur Orientierungshilfe, es baut sich auf, damit der Mensch "sich leichter zurechtfindet in der Unsicherheit des Geschehens", zum anderen macht das Gewissen erst den Zweifel möglich — der Zweifel: einer "unter den Griffen und Kampfweisen, zu denen ihn (den Menschen) sein Wille zur Macht leitet".

Immer aber ist dieses Gewissen nach Adlers Auffassung offenbar eine "fiktive Instanz", die er besonders im Zusammenhang mit zwei Formen der Fehlentwicklung sieht. Zum einen beim Psychopathen mit habsüchtigen, brutalen, gewalttätigen Zügen, der aus der Niederlage heraus, die er mit seinem aggressiven Verhalten erlitten hat, durch die Errichtung dieser fiktiven Instanz besser "an die allgemeinen Leitbilder der Moral herangebracht werden" kann: "Durch die Imagination eines übertriebenen Gewissens und übertriebener Schuldgefühle wird der männliche Protest von der geradlinigen Aggression abgedrängt und auf konstruierte Bahnen der Weichherzigkeit gelenkt." Zum ändern beim Nervösen: ihn lockt immer "die Unfruchtbarkeit der Gewissensbisse, der Reue, der Trauer, weil ihr trügerischer Schein ihn hebt und zu veredeln und zu verschönern trachtet; gleichzeitig enthebt er ihn der Lösung der wirklichen Lebens-Probleme".

Anmerkungen

Fortsetzung von Fragment 092 23. Fast die gesamte Seite wird von Baumhauer übernommen. Die Verfasserin ergänzt lediglich bei den meisten Zitaten die Seitenzahlen der Arbeit Adlers. Der Begriff "Fehlentwicklung" findet sich bei Adler selbst nicht.

Sichter
fiesh

[10.] Analyse:As/Fragment 094 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2012, 20:00 (Fiesh)
Erstellt: 9. January 2012, 17:08 Hotznplotz
As, Fragment, Nowak 1978, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 094, Zeilen: 01-05
Quelle: Nowak 1978
Seite(n): 034, Zeilen: 08-13
[Die wichtigsten Aspekte des Adlerschen Gewissensbegriffs sind somit: fiktive Instanz zur Sicherung der menschlichen Existenz, Orientierungshilfe in der Unsicherheit der] Geschehnisse und Voraussetzung des Zweifels.

Weil der Mensch ein Gemeinschaftswesen ist, wird dabei das als gut bestimmt, was menschliches Leben in der Gemeinschaft ermöglicht und erleichtert, als böse gilt bei Adler, was das Leben in der Gemeinschaft unmöglich macht [...].

[...] die wichtigen Aspekte des Gewissens sind: Sicherungstendenz der menschlichen Existenz, Orientierungshilfe in der Unsicherheit des Geschehens und Voraussetzung des Zweifels. Weil der Mensch ein Gemeinschaftswesen ist, ist gut, was menschliches Leben in der Gemeinschaft ermöglicht und erleichtert; böse, was das Leben in der Gemeinschaft unmöglich macht.
Anmerkungen

Fortsetzung von Fragment 093 26

Sichter
fiesh

[11.] Analyse:As/Fragment 092 23 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 08:55 (Kybot)
Erstellt: 9. January 2012, 17:40 Hotznplotz
As, Baumhauer 1970, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 092, Zeilen: 20-23, 110-112
Quelle: Baumhauer 1970
Seite(n): 081, Zeilen: 32-37
"Das Gewissen baut sich unter dem Druck der Sicherungstendenz aus den einfacheren Formen des Voraussehens und der Selbsteinschätzung auf, wird mit den Zeichen der Macht ausgestattet und zur Gottheit erhoben." [FN 3]

[FN 3] Adler,Alfred: Grausamkeit – Gewissen – Perversion und Neurose. In: Petrilowitsch,Nikolaus (Hrsg.): Das Gewissen als Problem. Darmstadt 1966. S. 59-64. hier: S.63.

"Das Gewissen baut sich unter dem Druck der Sicherungstendenz aus den einfacheren Formen des Voraussehens und der Selbsteinschätzung auf, wird mit den Zeichen der Macht ausgestattet und zur Gottheit erhoben." So Adler in dem Aufsatz Grausamkeit — Gewissen — Perversion und Neurose [...].
Anmerkungen

Fortsetzung in Fragment 093 01 (siehe Anmerkung dort)

Sichter
fiesh

[12.] Analyse:As/Fragment 129 18 - Diskussion
Bearbeitet: 16. April 2012, 12:37 (Hotznplotz)
Erstellt: 9. January 2012, 19:45 Hotznplotz
As, BauernOpfer, Baumhauer 1970, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 129, Zeilen: 17-23
Quelle: Baumhauer 1970
Seite(n): 083, Zeilen: 16-22
Zu seiner Entfaltung muß nach Adler in der Erziehung vor allem Wert darauf gelegt werden, für die Kinder keinen Reiz zu schaffen, mehr sein zu wollen als andere. Privilegien und Sonderstellungen innerhalb der Familie, sowie vor allem von Familien oftmals geförderter Gruppenegoismus, müssen vermieden werden. Adler zieht daraus eine ganze Reihe von Folgerungen für die Erziehung, die zum einen darauf hinaus laufen, auf Privilegien und Sonderstellung — besonders in der Familie — zu verzichten, um für die Kinder keinen Reiz zu schaffen, mehr sein zu wollen als andere; und jenen Gruppenegoismus abzubauen — er wird in vielen Familien geradezu gezüchtet —, der dem Kind die Meinung einimpft, man sei besser als andere, sei etwas Besonderes.
Anmerkungen

Eine Quellenangabe erfolgt erst am Ende des nächsten Absatzes auf S. 130, welche diese Übernahme nicht abdeckt. Insbesondere hätten die 13 aufeinanderfolgenden identischen Wörter kenntlich gemacht werden müssen.

Sichter

[13.] Analyse:As/Fragment 146 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 08:56 (Kybot)
Erstellt: 9. January 2012, 23:44 Graf Isolan
As, Fragment, Oser 1976, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 146, Zeilen: 1-25
Quelle: Oser 1976
Seite(n): 326, Zeilen: 2-17
[In seiner Psychologie sei] die höchste Stufe des Murmelspiels das Stadium der Kodifizierung der Regeln. "Das Kind ist dann auf einer Ebene gelandet, auf der es wegen der Regeln spielt, die Regeln machen aber nie das Spiel aus. Sie begleiten es höchstens und sind Aktualisierungen des Spiels."

Huijts meint, das Kind spiele bereits, bevor es Spielregeln kenne: "Zuerst ahmt es das Spiel nach, dann sind die Regeln heilig. Später entwirft es bewußt Regeln, oder es übernimmt sie. Dann tritt die Intellektualisierung des Spiels ein." Solche Intellektualisierung sei aber nie erschöpfend, wenn das Spiel noch Spiel bleiben soll. "Die Regelabsprache bleibt [sic!] in die emotionale Verbundenheit eingebettet. Beim Murmelspiel geht es ganz sicher um die Murmeln, die man gewinnen oder verlieren kann, und nur in zweiter Linie um die Regeln." In analoger Weise kritisiert Huijts auch Piagets Moralverständnis, dessen "höchste Stufe die intellektuelle Anerkennung der Normen auf Grund wechselseitiger Verabredung" ist.

Piaget übersehe, daß das sittliche Urteil stark von persönlichen Bindungen, von historischen und individuellen Wachstumschancen und moralischen Empfindungen abhängig sei. "Natürlich findet das Kind moralische Regeln vor, aber deren Einverleibung ist nicht nur eine Frage des logischen Denkstils unter Vermeidung von Zweifel, Konflikt und Verschiebung in moralischen Auffassungen." [FN 1]

[FN 1: sämtliche Zitate: ebd. S. 159.]

Das könne sehr schön am Beispiel des Regelspiels gezeigt werden. Für Ihn sei die Kodifizierung der Regel wichtig, die Regeln machten aber nie das Spiel aus, sie seien höchstens Aktualisierungen des Spiels. Er sagt: "Das Kind spielt bereits, bevor es Spielregeln kennt. Zuerst ahmt es das Spiel nach, dann sind die Regeln heilig. Später entwirft es bewusst Regeln, oder es übernimmt sie. Dann tritt die Intellektualisierung des Spiels ein. Aber dies ist nie erschöpfend, wenn das Spiel noch Spiel bleiben soll. Mit anderen Worten: Die Regelsprache ist in die emotionale Verbundenheit eingebettet. Beim Murmelspiel geht es ganz sicher um die Murmeln, die man gewinnen oder verlieren kann, und nur in zweiter Linie um die Regeln." [FN 2]

Dasselbe meint Huijts auch 1n Bezug auf die Moralität im Sinne der intellektuellen "Anerkennung der Normen auf Grund wechselseitiger Verabredung“. Das sittliche Urteil hänge in weit grösserem Masse von Bindungen ab, von Motivationen, von der emotionalen Sozialität. Die Frage der Einverleibung der moralischen Regeln sei nicht nur "eine Frage des logischen Denkstils unter Vermeidung von Zweifel, Konflikt und Verschiebung in moralischen Auffassungen."

[FN 2: ebd. S.159.]

Anmerkungen

Bei As erfolgt hier keinerlei Hinweis auf Oser. Oser (1976) zitiert korrekt, As an einer Stelle nicht. Warum die beiden Referate ansonsten inklusive des einleitenden Satzes auf der vorangegangenen Seite bis ins Detail übereinstimmen und sich nur darin unterscheiden, ob Huijts passagenweise in direkter oder indirekter Rede wiedergegeben wird, bleibt rätselhaft.

Sichter
fiesh

[14.] Analyse:As/Fragment 105 19 - Diskussion
Bearbeitet: 9. April 2012, 20:58 (Kybot)
Erstellt: 11. January 2012, 20:13 Hotznplotz
As, BauernOpfer, Baumhauer 1970, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 105, Zeilen: 18-21
Quelle: Baumhauer 1970
Seite(n): 050, Zeilen: 04-08
[Zu ersterem zählt Jung vor allem die "sogenannten gefühlsbetonten Komplexe, die die persönliche Intimität des seelischen Lebens ausmachen" [FN 1],] also all das Verdrängte, Vergessene, unterschwellig Wahrgenommene, Gedachte und Gefühlte, das in enger Beziehung zu den Erlebnissen des Individuums steht. [FN 2]

[ [FN 1] Baumhauer,Otto: Das Vor-Urteil des Gewissens. Limburg 1970. S. 49/50.

[FN 2] Jung,Carl Gustav: Psychologische Typen. Zürich 1960. S. 690.]

[Die Inhalte des persönlichen Unbewußten sind in der Hauptsache die sogenannten gefühlsbetonten Komplexe, welche die persönliche Intimität des seelischen Lebens ausmachen. ...]

Das persönliche Unbewußte enthält also — nach der Zusammenstellung von Harsch — "Vergessenes, Verdrängtes, auch unterschwellig Wahrgenommenes, Gedachtes und Gefühltes aller Art, das in enger Beziehung zu den Erlebnissen dieses Individuums steht".

Anmerkungen

Die Quellenangabe ist falsch: In Jung 1960, der lediglich 678 S. umfasst, heißt es auf S. 527: "Wir können ein persönliches U. unterscheiden, welches alle Acquisitionen der persönlichen Existenz umfaßt, also Vergessenes, Verdrängtes, unterschwellig Wahrgenommenes, Gedachtes und Gefühltes." Von einer engen Beziehung zu den Erlebnissen eines Individuums ist dort nicht die Rede. Die Verfasserin zitiert hier also nicht Jung selbst, wie sie angibt, sondern übernimmt von Baumhauer.

Sichter

[15.] Analyse:As/Fragment 311 13 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 08:58 (Kybot)
Erstellt: 12. January 2012, 19:14 Klicken
As, BauernOpfer, Fragment, Hupperschwiller 1970, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Klicken
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 311, Zeilen: 13-24
Quelle: Hupperschwiller 1970
Seite(n): 53, Zeilen: 16-23
Etwa im dritten Lebensjahr tritt die Gewissensbildung insofern in eine neue Phase, als das Kind nun die Sein-Sollen-Differenz auch in Abwesenheit der Mutter, bzw. der Erzieher erlebt. [1]

Die Gewissensregungen sind nicht mehr allein begründet durch die Gewöhnung der Affekte an die wohlwollenden oder mißbilligenden Äußerungen der anwesenden Mutter, sondern durch das Wissen um die von der Mutter [2] vorgebene und vorgelebte Norm. Das so entstehende Normwissen beschränkt sich auf dieser Stufe immer noch auf solche von außen herangetragene Normen. Indem aber solche Gebote und Verbote vom Kind verinnerlicht werden und in der Entscheidungssituation auch ohne Anwesenheit der Erzieher vom kindlichen Gewissen bewußt gemacht werden, so sind dem Kind mittels dieser Normen erste eigene Wertungen möglich.

[FN 1] Hupperschwiller,Lutz: a.a.O. S. 53. [FN 2] Hollenbach,Johannes M.: Der Mensch als Entwurf. S. 83.

Es bildet sich ein Normwissen, das die bloße Gewöhnung der Affekte an die wohlwollenden oder mißbilligenden Äußerungen der anwesenden Mutter überlagert. Dieses Normwissen beschränkt sich auf dieser Stufe zwar noch auf Normen, die dem Kind von außen angeboten, d. h. zunächst von den Eltern, später aber auch von anderen Autoritätspersonen vorgelebt bzw. gefordert werden. Das Kind gelangt mittels dieser Normen nun jedoch zu ersten eigenen Wertungen (vgl. u. a. Zulliger1954, 1956; Scholl 1956).
Anmerkungen

Zunächst erscheint beim Begriff "Sein-Sollen-Differenz" in der Fußnote 1 ein Verweis auf die Quelle. Direkt darauf beginnt erst die Übernahme. Der mit Fußnote 2 versehene Zusammenhang im Teilsatz erscheint eingeschoben. Es folgt die nicht kenntlich gemachte Übernahme der Ausführungen der Quelle Hupperschwiller. Zwar wird die Quelle beim Begriff der "Sein-Sollen-Differenz" in der Fußnote mit Seitenangabe erwähnt. Auf die weitere inhaltliche und wörtliche Übernahme, wie sie nun im Text folgt, erlaubt diese Fußnote aber keinen Schluss. Es muss der Eindruck entstehen, diese Gedanken und Ausführungen seien der Verfasserin zuzuordnen.

Sichter
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[16.] Analyse:As/Fragment 102 08 - Diskussion
Bearbeitet: 16. April 2012, 04:25 (Hotznplotz)
Erstellt: 14. January 2012, 12:32 Hotznplotz
As, BauernOpfer, Fragment, Jacobi 1971, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 102, Zeilen: 08-21
Quelle: Jacobi 1971
Seite(n): 042; 048; 049, Zeilen: 19-21; 38-39; 01-02, 09-16, 23-26
[... [FN 1] ...] In der Begegnung mit der Umwelt muß das Ich zu einem festen Kern zusammenwachsen. Entscheidend ist dabei jener Ausschnitt des Ich, den Jung die Persona nennt und deren Aufgabe darin besteht, eine relativ gleichmäßige, den jeweiligen Ansprüchen der Zivilisation angepaßte Fassade zu bilden. Die Persona entsteht aus einer "erfolgreichen Verbindung des Ichideals, d.h. dessen, was man sich als Ideal vorstellt, mit dem, was als Ideal der jeweiligen Umgebung gilt und von einem erwartet wird." [FN 3]

Jung meint mit Persona also nicht das, was jemand eigentlich ist, sondern wofür er sich hält und wofür andere ihn halten. Ohne ausgebildete Persona wirkt der Mensch unsicher und ist mit seinen Launen und Stimmungen der Umwelt preisgegeben.


[ [FN 1] Jacobi,Jolande: a.a.O. S. 34.

[FN 3] ebd. S. 49.]

[Seite 42, Z. 19-21]

[...] muß das Ich in seiner Begegnung mit der Umwelt zuerst zu einem festen Kern zusammenwachsen[FN 31].

[Seite 48, Z. 38-39]

Unter Persona versteht Jung jenen Ausschnitt des Ich, dem die Beziehung mit der Umwelt obliegt. Ihre Aufgabe ist es, eine relativ

[Seite 49, Z. 1-2]

gleichmäßige, den Ansprüchen der jeweiligen Zivilisation angepaßte Fassade zu bilden.

[Seite 49, Z. 23-26]

Sie entsteht aus einer erfolgreichen Verbindung des Ichideals, d.h. dessen, was man sich als Ideal vorstellt, mit dem, was als Ideal der jeweiligen Umgebung gilt und von einem erwartet wird.

[Seite 49, Z. 11-14]

Jung schreibt [...]: Die Persona sei das, was einer eigentlich nicht ist, sondern wofür er sich hält und wofür die anderen Leute ihn halten.

[Seite 49, Z. 9-10]

Besitzt man aber keine rechte Persona, so wirkt man [...] unsicher [...].

[Seite 49, Z. 14-16]

Fehlt also die Persona, so trägt man kein schützendes "Gesicht", sondern ist mit all seinen Launen und Stimmungen der Umwelt preisgegeben [...].

Anmerkungen

Die Verfasserin führt Jacobi mit einem wörtlichen Zitat an, übernimmt aber auch davor und danach sinngemäß Text von ihr, ohne dies kenntlich zu machen.

Sichter

[17.] Analyse:As/Fragment 102 25 - Diskussion
Bearbeitet: 14. April 2012, 07:12 (Hotznplotz)
Erstellt: 14. January 2012, 14:16 Hotznplotz
As, BauernOpfer, Fragment, Jacobi 1971, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 102, Zeilen: 29-30
Quelle: Jacobi 1971
Seite(n): 050, Zeilen: 09-14
Dieser Schatten wächst gleichsam als der Spiegel des Ich und setzt sich aus verdrängten, wenig oder [gar nicht gelebten psychischen Zügen des Menschen zusammen, die aus moralischen, sozialen, erzieherischen oder sonstigen Gründen aus dem Leben ausgeschlossen wurden.] Der Schatten wächst parallel mit dem Ich, gleichsam als dessen "Spiegelbild", und setzt sich zusammen aus den teils verdrängten, teils wenig oder gar nicht gelebten psychischen Zügen des Menschen, die von Anfang an aus moralischen, sozialen, erzieherischen oder sonstigen Gründen weitgehend vom Mitleben ausgeschlossen wurden [...].
Anmerkungen

Im dem Fragment vorausgehenden Satz zitiert die Verfasserin Jacobi wörtlich, übernimmt aber dann noch weiter von ihr, ohne dies kenntlich zu machen. Fortsetzung in Fragment 103 02.

Sichter

[18.] Analyse:As/Fragment 103 02 - Diskussion
Bearbeitet: 14. April 2012, 07:16 (Hotznplotz)
Erstellt: 14. January 2012, 14:32 Hotznplotz
As, BauernOpfer, Fragment, Jacobi 1971, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 103, Zeilen: 01-07
Quelle: Jacobi 1971
Seite(n): 050, Zeilen: 09-22
[Dieser Schatten wächst gleichsam als der Spiegel des Ich und setzt sich aus verdrängten, wenig oder] gar nicht gelebten psychischen Zügen des Menschen zusammen, die aus moralischen, sozialen, erzieherischen oder sonstigen Gründen aus dem Leben ausgeschlossen wurden. Neben diesem "persönlichen Schatten" gibt es nach Jung auch einen "kollektiven Schatten", in dem das allgemeine Böse, d.h. das im scharfen Gegensatz zum Zeitgeist stehende enthalten ist. Der Schatten wächst parallel mit dem Ich, gleichsam als dessen "Spiegelbild", und setzt sich zusammen aus den teils verdrängten, teils wenig oder gar nicht gelebten psychischen Zügen des Menschen, die von Anfang an aus moralischen, sozialen, erzieherischen oder sonstigen Gründen weitgehend vom Mitleben ausgeschlossen wurden [...]

Außer einem "persönlichen Schatten" gibt es nach Jung auch einen "kollektiven Schatten", in dem das allgemein Böse enthalten ist [...]. Darin finden [...] Inhalte ihren Ausdruck, [...] die [...] den scharfen Gegensatz zum Zeitgeist darstellen [...].

Anmerkungen

Fortsetzung von Fragment 102 25. 15 aufeinanderfolgende Wörter werden ohne Kenntlichmachung übernommen.

Sichter

[19.] Analyse:As/Fragment 104 02 - Diskussion
Bearbeitet: 29. September 2015, 18:03 (Klgn)
Erstellt: 14. January 2012, 15:22 Hotznplotz
As, BauernOpfer, Fragment, Jacobi 1971, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 104, Zeilen: 01-11
Quelle: Jacobi 1971
Seite(n): 062; 125, Zeilen: 02-03; 02-18
Aus dem Ergebnis des Individuationsprozesses – einer Synthese aller Teilaspekte der bewußten und unbewußten Psyche – geht das Wissen des Menschen um sein Ausgeliefertsein an eine irrationale Macht hervor. Nach christlichem Verständnis ist damit Gott als Person von transzendenter und metaphysischer Natur gemeint. Einem "autochthonen religiösen Urdrang" entspricht das Glaubenkönnen des Menschen als Urfunktion von Geburt an. Sie stellt nach Jung eine angeborene Notwendigkeit der menschlichen Seele dar, die nicht ohne schwere Schädigung der psychischen Gesundheit übergangen werden kann. [Seite 62, Z. 2-3]

Der Individuationsprozeß erstrebt die Erreichung einer Synthese aller Teilaspekte der bewußten und unbewußten Psyche.

[Seite 125, Z. 2-18]

Als Ergebnis eines Individuationsprozesses, dem sich der Mensch [...] unterzogen hat, geht eine Haltung hervor, die man [...] als "religiös" [...] bezeichnen darf. Denn dieser "Prozeß" führt ihn zu einem Wissen um sein Ausgeliefertsein an eine irrationale Macht [...] Er stellt sich diesen "Gott" als Person von transzendenter und metaphysischer Natur vor. [...]

Glaubenkönnen ist als Urfunktion dem Menschen von Geburt her mitgegeben [FN 2]. Sein spezielles Ausgerichtetsein auf Gott entspricht für Jung einem autochthonen religiösen Urdrang, einer angeborenen Notwendigkeit der Seele, die nicht ohne schwere Schädigung der psychischen Gesundheit übergangen [...] werden kann.

Anmerkungen

Die Verfasserin verweist erst am Ende des folgenden Absatzes auf S. 125 bei Jacobi. Dies ist als Kenntlichmachung nicht hinreichend.

Sichter

[20.] Analyse:As/Fragment 090 19 - Diskussion
Bearbeitet: 13. April 2012, 18:00 (Hotznplotz)
Erstellt: 14. January 2012, 20:34 Hotznplotz
As, Fragment, Nowak 1978, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 090, Zeilen: 19-24
Quelle: Nowak 1978
Seite(n): 031, Zeilen: 08-13, 20-21
Zur Kompensation des Minderwertigkeitsgefühls und als Ausstrahlung einer seelischen Urenergie, die nach Selbstverwirklichung tendiert, entwickelt das Individuum Geltungsstreben. Solches Streben nach Selbsterhaltung und Persönlichkeitsbehauptung wird in der Individualpsychologie als Grundtrieb gesehen. Es ist einmal seelische Reaktion auf ein Minderwertigkeitsgefühl, eine Kompensation; andererseits zeigt sich, daß hinter dem Geltungsstreben eine seelische Urkraft steht. Die Kompensation im Adlerschen Sinne ist [...] auch als Ausstrahlung einer seelischen Urenergie aufzufassen, die nach [...] Selbstverwirklichung tendiert[FN 49]. [...]

Dieser Drang des Selbsterhaltungstriebes zur Persönlichkeitsbehauptung ist der Grundtrieb in der Individualpsychologie.

[ [FN 49] Vgl. A. Adler, Über den nervösen Charakter, Darmstadt 1969, S. 35 und 46.]

Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter

[21.] Analyse:As/Fragment 110 23 - Diskussion
Bearbeitet: 6. April 2012, 20:19 (Kybot)
Erstellt: 15. January 2012, 18:48 Hotznplotz
As, Fragment, Nowak 1978, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 23-26
Quelle: Nowak 1978
Seite(n): 045, Zeilen: 28-31
Das Gewissen in der Existenzanalyse Frankls hat nichts zu tun mit dem Uber-Ich Freuds. So wie sich Liebe genetisch nicht aus dem Es ableiten läßt, so kann nach Frankl das Gewissen nicht auf das Über-Ich reduziert werden. Das Gewissen ist also in der Existenzanalyse ein ganz spezifisch menschliches Phänomen, das nichts mit Freuds Über-Ich zu tun hat. In der Auffassung Frankls läßt sich das Gewissen auf das Über-Ich ebensowenig reduzieren, wie sich die Liebe genetisch vom Es ableiten läßt.
Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter

[22.] Analyse:As/Fragment 093 26 - Diskussion
Bearbeitet: 6. April 2012, 20:18 (Kybot)
Erstellt: 15. January 2012, 21:02 Hotznplotz
As, Fragment, Nowak 1978, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 093, Zeilen: 26-28
Quelle: Nowak 1978
Seite(n): 034, Zeilen: 08-10
Die wichtigsten Aspekte des Adlerschen Gewissensbegriffs sind somit: fiktive Instanz zur Sicherung der menschlichen Existenz, Orientierungshilfe in der Unsicherheit der [Geschehnisse und Voraussetzung des Zweifels.] [...] die wichtigen Aspekte des Gewissens sind: Sicherungstendenz der menschlichen Existenz, Orientierungshilfe in der Unsicherheit des Geschehens und Voraussetzung des Zweifels.
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Fortsetzung in Fragment 094 01.

Sichter
fiesh

[23.] Analyse:As/Fragment 111 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 08:55 (Kybot)
Erstellt: 16. January 2012, 19:19 Hotznplotz
As, Fragment, Nowak 1978, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 111, Zeilen: 01-05, 101-104
Quelle: Nowak 1978
Seite(n): 045; 046, Zeilen: 31-33; 01-02, 101-102
Liebe und Gewissen sind spezifisch humane Prinzipien in der Weise, "daß das Gewissen eine Manifestation der menschlichen Fähigkeit zu Selbstdistanzierung ist, während sich durch die Liebe menschliche Fähigkeit zur Selbsttranszendenz

manifestiert." [FN 1]

[FN 1] Frankl,Viktor E.: Der Pluralismus der Wissenschaften und die Einheit des Menschen. In: Petrilowitsch, Nikolaus (Hrs.): Die Sinnfrage in der Psychotherapie. Darmstadt 1972. S. 494.

Liebe und Gewissen sind ebenfalls spezifisch humane Phänomene, und zwar so, "daß das Gewissen eine Manifestation der menschlichen Fähigkeit zur [Seite 46] Selbstdistanzierung ist, während sich durch die Liebe menschliche Fähigkeit zur Selbsttranszendenz manifestiert"[FN 121].

[FN 121] V. E. Frankl, Der Pluralismus der Wissenschaften und die Einheit des Menschen, in: Die Sinnfrage in der Psychotherapie (Hrsg. N. Petrilowitsch), Darmstadt 1972, S. 494.

Anmerkungen

Im originalen Aufsatz von Frankl heißt es (grammatisch richtig): "[...] während sich durch die Liebe die menschliche Fähigkeit zur Selbsttranszendenz manifestiert". Da sich bei Nowak genau derselbe Zitationsfehler findet, wird der Satz offenbar mitsamt Literaturangabe von der Verfasserin übernommen.

Sichter
fiesh

[24.] Analyse:As/Fragment 163 03 - Diskussion
Bearbeitet: 16. April 2012, 11:21 (Hindemith)
Erstellt: 17. January 2012, 12:46 Hotznplotz
As, BauernOpfer, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Schwartländer 1968, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 163, Zeilen: 03-07
Quelle: Schwartländer 1968
Seite(n): 014, Zeilen: 10-13
Das gegenüber dem bisherigen Denken der Aufklärung Neue besteht bei Kant darin, daß der Mensch selbst Grund seines Fragens wird, er sich im ursprünglichen Sinn als frag-würdig betrachtet und die Möglichkeit der Beantwortung allein im Menschen gesehen wird. ["..." [FN 2]

[FN 2] Schwartländer,Johannes: a.a.O. S. 15.]

Das Neue der Frage liegt darin, daß einmal der Mensch selbst jetzt Grund des Fragens wird, daß der Mensch sich selbst im ursprünglichen Sinn fragwürdig geworden ist. Und daß zum andern die Möglichkeit der Beantwortung allein im Menschen gesehen wird.
Anmerkungen

Die Verfasserin führt am Ende des folgenden Satzes zwar Schwartländer an, jedoch mit einem wörtlichen Zitat und S. 15. Dieses sinngemäße Zitat von S. 14 wird hierdurch also nicht abgedeckt. Der Leser muss davon ausgehen, dass der hier dokumentierte Gedanke von As stammt.

Sichter
Hindemith (text)

[25.] Analyse:As/Fragment 165 18 - Diskussion
Bearbeitet: 16. April 2012, 10:33 (Hindemith)
Erstellt: 18. January 2012, 11:09 Hotznplotz
As, BauernOpfer, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Schwartländer 1968, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 165, Zeilen: 18-22
Quelle: Schwartländer 1968
Seite(n): 123; 124, Zeilen: 34-36; 01-05
Der Vernunft des Menschen wird die Forderung zu unbedingtem Gutsein gegeben. Darin vermittelt sie dem Menschen die Unbedingtheit seines Daseins,nicht im Sinne einer nur vorgefundenen Gegebenheit, sondern als Notwendigkeit einer absoluten Selbstverwirklichung. ["..." [FN 4]

[FN 4] Schwartländer,Johannes: a.a.O. S. 124.]

Hier wird der Vernunft [...] etwas gegeben, und zwar die Forderung zu unbedingtem Gutsein[FN 68]. [...] [Seite 124] Es ist das Ereignis, durch das der Mensch der Unbedingtheit seines Daseins inne wird; dies nicht im Sinne einer nur vorgefundenen Gegebenheit [...], sondern als die Notwendigkeit einer absoluten Selbstverwirklichung.
Anmerkungen

Die Verfasserin verweist für das der Übernahme folgende wörtliche Zitat auf Schwartländer, S. 124. Die beiden dem Zitat vorausgehenden Sätze werden aber ebenfalls sinngemäß übernommen, ohne dass dies kenntlich gemacht wird. Insbesondere wird der erste, auf S. 123 zu findende Satz nicht durch den Verweis abgedeckt.

Sichter
Hindemith (text)

[26.] Analyse:As/Fragment 251 28 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 08:57 (Kybot)
Erstellt: 20. January 2012, 18:21 Hotznplotz
As, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stachel Mieth 1978, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 251, Zeilen: 26-31
Quelle: Stachel Mieth 1978
Seite(n): 013; 019, Zeilen: 25-26; 23-26
Die Autorität ist aus der Interaktion in der Erziehung kaum wegzudenken. Sie befindet sich nicht im Gegensatz zur Autonomie. Vielmehr stehen beide gemeinsam in einer Interaktion, die aus sich ethischen Charakter hat, weil sie zu den Bedingungen der Möglichkeit sittlichen Gelingens gehört. [Seite 13, Z. 25-26]

Da Autorität aus der Interaktion in der Erziehung kaum wegzudenken ist [...]

[Seite 19, Z. 23-26]

Autorität und Autonomie befinden sich nicht nur nicht im Gegensatz, sondern sie markieren gemeinsam eine Interaktion, die bereits an sich ethischen Charakter hat, weil sie eine der Bedingungen der Möglichkeit sittlichen Gelingens darstellt.

Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter

[27.] Analyse:As/Fragment 166 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 08:56 (Kybot)
Erstellt: 21. January 2012, 08:50 Hotznplotz
As, Böckle 1977a, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 166, Zeilen: 01-04
Quelle: Böckle 1977a
Seite(n): 052; 053, Zeilen: 18-21; 01-03
Die eigentliche Würde des Vernunftwesens liegt also nicht schon begründet in der praktischen Freiheit, sondern darin, daß er das einzige Wesen ist, das als Zweck an sich selbst verstanden wird. Diese Art Freiheit — Kant nennt sie [...] auch "praktische Freiheit" — erschließt sich unserer täglichen Erfahrung[FN 8]. Sie begründet aber nicht die eigentliche Würde des [Seite 53] Menschen als eines Vernunftwesens. [...] Als Vernunftwesen muß der Mensch als Zweck an sich verstanden werden.
Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter

[28.] Analyse:As/Fragment 166 08 - Diskussion
Bearbeitet: 9. April 2012, 21:00 (Kybot)
Erstellt: 21. January 2012, 09:46 Hotznplotz
As, BauernOpfer, Böckle 1977a, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 166, Zeilen: 08-13, 106-117
Quelle: Böckle 1977a
Seite(n): 053, Zeilen: 03-22, 105
Menschliches Wollen, Streben und Handeln ist dann allein von der Vernunft bestimmbar, "wenn der Wille in Identität mit der Vernunft sich selbst unabhängig von allen Gegenständen des Wollens das Gesetz gibt." [FN 2] Die sittliche Autonomie des intelligiblen Subjekts liegt in der Selbstbindung an das eigene Gesetz der Vernunft. [FN 3]

[ [FN 2] Böckle,Franz: a.a.O. S. 53.]

[FN 3] "Das kantische Problem der Autonomie als Gesetzgebung der Vernunft bezüglich des Begehrens betrifft also nicht die Wahlmöglichkeit des Menschen bezüglich verschiedener Begehrungsobjekte, betrifft auch nicht die vernunftgeleitete Ablehnung bzw. Bevorzugung bestimmter Handlungsziele mit Rücksicht auf ihre Durchführbarkeit, Nützlichkeit und Schädlichkeit... betrifft schließlich nicht 'praktische' Handlungsanweisungen zur Realisierung eines Ziels..., das kantische Problem der Autonomie im praktischen Sinn betrifft lediglich die Möglichkeit eines Willens, bzw. einer reinen praktischen Vernunft" (Forschner,Maximilian: a.a.O. S. 195).

Darum erhebt sich die Frage, ob und wie menschliches Wollen, Streben und Handeln allein durch Vernunft bestimmbar sei. Dies ist nach Kants Überzeugung nur möglich, wenn der Wille in Identität mit der Vernunft sich selbst unabhängig von allen Gegenständen des Wollens das Gesetz gibt. In dieser [...] Selbstbestimmung [...] sieht Kant die sittliche Autonomie. Autonomie besagt [...] die Selbstbindung an das eigene Gesetz der Vernunft. "Das kantische Problem der Autonomie als Gesetzgebung der Vernunft bezüglich des Begehrens betrifft also nicht die Wahlmöglichkeit des Menschen bezüglich verschiedener Begehrungsobjekte, betrifft auch nicht die vernunftgeleitete Ablehnung bzw. Bevorzugung bestimmter Handlungsziele mit Rücksicht auf ihre Durchführbarkeit, Nützlichkeit, Schädlichkeit..., betrifft schließlich nicht 'praktische' Handlungsanweisungen zur Realisierung eines Ziels..., das kantische Problem der Autonomie im praktischen Sinn betrifft lediglich die Möglichkeit eines Willens, bzw. einer reinen praktischen Vernunft."[FN 9]

[FN 9] M. Forschner, a. a. O. 195. [...]

Anmerkungen

Die gesamten Ausführungen werden von Böckle übernommen, obwohl nur ein Halbsatz als Zitat kenntlich gemacht wird. Insbesondere wird das Forschner-Zitat mit genau denselben Auslassungen in [FN 3] reproduziert. Allerdings fügt die Verfasserin ein "und" in das Zitat ein, das bei Forschner nicht steht.

Sichter

[29.] Analyse:As/Fragment 162 06 - Diskussion
Bearbeitet: 14. April 2012, 07:24 (Hotznplotz)
Erstellt: 21. January 2012, 14:38 Hotznplotz
As, Böckle 1977a, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 162, Zeilen: 06-08, 103-104, 117-129
Quelle: Böckle 1977a
Seite(n): 051, Zeilen: 21-25, 101-113
Indem er sich von der Autonomie der Natur [FN 2] abkehrt hin zur Autonomie des Subjekts [FN 3], vollzieht er die "anthropologische Wende".

[FN 2] Beim Kant der 50er Jahre dominiert noch der Objektivismus der Aufklärung: ["..." (Forschner,Maximilian: Gesetz und Freiheit. Zum Problem der Autonomie bei I.Kant. München 1974. S. 33).]

[FN 3] Die Schriften der frühen 60er Jahre ("Der einzig mögliche Beweisgrund..."1762 und "Untersuchung über die Deutlichkeit der Grundsätze..."1762/63) zeigen bereits Kants Wandel: "Entscheidend ist zunächst der Wandel des Begriffs der Vollkommenheit und im Gefolge davon eine Neuformulierung des Gedankens der Verbindlichkeit wie des notwendigen Zweckes, demzufolge eine Handlung als sittlich gut qualifiziert werden kann. Die Wandlung Kants läßt sich als anthropologische Wende oder besser als Wende zur Subjektivität bezeichnen, da nunmehr Vollkommenheit, Ordnung, Verbindlichkeit, das Gute etc. wesentlich vom Erkennen und Willen eines Subjektes her konzipiert werden" (ebd. S. 64).

Er selbst hat die "anthropologische Wende" vollzogen, indem er sich von der "Autonomie der Natur" [...] abgekehrt und immer mehr der Autonomie des Subjekts zugewandt hat[FN 4].

[FN 4] Vgl. M. Forschner, Gesetz und Freiheit. Zum Problem der Autonomie bei I. Kant, Epimeleia, Beiträge zur Philosophie, Bd. 24, München 1974. Während beim Kant der 50er Jahre der Objektivismus der Aufklärung dominiert, zeigen bereits die Schriften der frühen 60er Jahre ("Der einzig mögliche Beweisgrund..." 1762 sowie "Untersuchung über die Deutlichkeit der Grundsätze..." 1762/63) einen tiefgreifenden Einschnitt im moralphilosophischen Denken Kants. "Entscheidend ist zunächst der Wandel des Begriffs der Vollkommenheit und im Gefolge davon eine Neuformulierung des Gedankens der Verbindlichkeit wie des notwendigen Zweckes, demzufolge eine Handlung als sittlich gut qualifiziert werden kann. Diese Wandlung Kants läßt sich als anthropologische Wende oder besser als Wende zur Subjektivität bezeichnen, da nunmehr Vollkommenheit, Ordnung, Verbindlichkeit, das Gute etc. wesentlich vom Erkennen und Willen eines Subjektes her konzipiert werden" (ebd. 64).

Anmerkungen

Die Verfasserin zitiert hier großteils nicht ursprünglich Forschner, sondern übernimmt von Böckle. Insbesondere findet sich der erste Satz des Fragments nicht bei Forschner. Das in [FN 2] enthaltene, hier nicht wiedergegebene Forschner-Zitat ist hingegen nicht von Böckle übernommen.

Sichter
fiesh

[30.] Analyse:As/Fragment 236 07 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 08:57 (Kybot)
Erstellt: 21. January 2012, 17:00 Hotznplotz
As, Böckle 1976, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 236, Zeilen: 07-08
Quelle: Böckle 1976
Seite(n): 642, Zeilen: li. Sp., 45-46
Ein sittlicher Akt muß als solcher grundsätzlich einsehbar und verstehbar sein. Ein sittlicher Akt muß als solcher grundsätzlich einsehbar und verstehbar sein.
Anmerkungen

Am Ende des Absatzes wird auf die Quelle verwiesen. Diese wörtliche Übernahme wird jedoch nicht kenntlich gemacht.

Sichter

[31.] Analyse:As/Fragment 164 13 - Diskussion
Bearbeitet: 6. April 2012, 20:20 (Kybot)
Erstellt: 21. January 2012, 21:45 Hotznplotz
As, Böckle 1977a, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 164, Zeilen: 13-15
Quelle: Böckle 1977a
Seite(n): 052, Zeilen: 04-06
Bei Beantwortung genannter Frage erhält für Kant die Unterscheidung von Natur und Vernunft, bzw. empirischem und intelligiblem Subjekt Schlüsselfunktion. Dazu gewinnt für Kant die Unterscheidung von Natur und Vernunft[FN 5], von empirischem und intelligiblem Subjekt tragende Bedeutung.
Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter

[32.] Analyse:As/Fragment 263 09 - Diskussion
Bearbeitet: 14. April 2012, 07:50 (Hotznplotz)
Erstellt: 28. January 2012, 20:24 Hotznplotz
As, BauernOpfer, Fragment, Korff 1979, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 263, Zeilen: 09-15
Quelle: Korff 1979
Seite(n): 012; 013, Zeilen: 11-17, 30-33; 01-02
Von daher formuliert Thomas von Aquin den allgemeinsten Grundsatz der handlungsbezogenen praktischen Vernunft: das Gute ist zu tun, das Böse ist zu meiden. Bei Bestimmung dessen, was als gut und was als böse anzusehen ist, zeigen sich dann aber erhebliche Schwierigkeiten: Der Mensch steht im Widerstreit der Interessen, Bedürfnisse und Güter. Er muß abwägen [...]. Das erste und allgemeinste Prinzip der handlungsbezogenen praktischen Vernunft, nämlich: das Gute ist zu tun und anzustreben, das Böse ist zu meiden [...]. Eine Einsicht von fundamentaler Bedeutung, wie sie in dieser Klarheit erstmals von Thomas von Aquin herausgestellt wurde.[EN 1]

Nun zeigt sich freilich sogleich, daß es mit der konkreten Bestimmung dessen, was jeweils als gut bzw. als böse anzusehen ist, sehr viel schwieriger bestellt ist [...]. Der Mensch steht im Widerstreit von Interes- [Seite 13] sen und Gütern. Er hat tausend Gründe. Er muß zwischen ihnen abwägen [...].

Anmerkungen

Im dem Fragment vorausgehenden Satz verweist die Verfasserin zum Vergleich auf Korff (1979), übernimmt aber dann von diesem, ohne dies kenntlich zu machen.

Sichter

[33.] Analyse:As/Fragment 084 03 - Diskussion
Bearbeitet: 13. April 2012, 12:07 (Hotznplotz)
Erstellt: 11. February 2012, 08:19 Hotznplotz
As, Fragment, Klier 1978, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 084, Zeilen: 03-12
Quelle: Klier 1978
Seite(n): 068, Zeilen: 11-18
Freuds Anwendung physikalischer Erkenntnisse der damaligen Zeit auf die Psychologie bezeichnet Erikson zwar als bedeutsame Leistung, die daraus entwickelte Theorie, "daß die Triebenergie analog zur Erhaltung der Energie in der Physik übertragen, verschoben und umgewandelt wird" [FN 1] als Erklärung der psychologischen Beobachtungen aber hält er für unzureichend.

Das für die Person fundamentale Gefühl der persönlichen Identität läßt sich nach Erikson nicht durch eine rein energetische Triebtheorie erklären.

[ [FN 1] Erikson,Erik H.: Identität und Lebenszyklus. Frankfurt 41977. S. 18]

Erikson[FN 298] weist darauf hin, daß die Anwendung der physikalischen Erkenntnisse der damaligen Zeit auf die Psychologie eine bedeutsame Leistung Freuds war. Es reiche aber als Erklärung der psychologischen Beobachtungen nicht aus, daß "Triebenergie analog zur Erhaltung der Energie in der Physik übertragen, verschoben und umgewandelt wird"[FN 299]. Insbesondere könne eine so verstandene rein energetische Triebtheorie das für die Person fundamentale Gefühl der persönlichen Identität nicht erklären.

[ [FN 298] 1973, 18.

[FN 299] Ebd.]

Anmerkungen

Keine Nennung der eigentlichen Quelle. Der Ausdruck "bedeutsame Leistung" und der letzte Satz finden sich bei Erikson selbst im Wortlaut nicht. Auch der auf das Fragment folgende Satz verrät sein Herkunft aus Klier (1978), wird aber nicht als Plagiat gewertet, da er einen Eigenanteil enthält. Eine weitere Übernahme von derselben Seite aus derselben Quelle ist Fragment 084 23.

Sichter
PlagProf:-)

[34.] Analyse:As/Fragment 084 23 - Diskussion
Bearbeitet: 13. April 2012, 12:09 (Hotznplotz)
Erstellt: 11. February 2012, 08:25 Hotznplotz
As, Fragment, Klier 1978, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 084, Zeilen: 23-25
Quelle: Klier 1978
Seite(n): 068, Zeilen: 31-32
Erikson nimmt - ähnlich wie Piaget - an, daß die Entwicklung des Kindes in kontinuierlich ineinander übergehenden Phasen verläuft. Erikson nimmt ähnlich wie Piaget an, daß die Entwicklung des Kindes in kontinuierlich ineinander übergehenden Stadien verlaufe.
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Eine weitere Übernahme aus derselben Quelle ist Fragment 084 03.

Sichter
PlagProf:-)

[35.] Analyse:As/Fragment 221 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 08:57 (Kybot)
Erstellt: 16. February 2012, 18:45 Hotznplotz
As, BauernOpfer, Bujo 1979, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 221, Zeilen: 01-04, 101-102
Quelle: Bujo 1979
Seite(n): 199, Zeilen: 01-02, 11-13, 107
Pfürtner [FN 1] hat in seinem umfangreichen Werk über die Trieblehre des Thomas dargelegt, daß auch die menschliche Triebsphäre Berührungspunkte mit dem Göttlichen haben kann, daß sie zur Vergöttlichung" fähig sei.

[FN 1] Pfürtner,Stephan H.: Triebleben und sittliche Vollendung nach Thomas von Aquin. Freiburg/Schw. 1958.

In seinem umfangreichen Werk über die Trieblehre des Thomas hat S. Pfürtner aufgezeigt [...][FN 22]. [...]

Man kann daraus schließen, daß die Triebsphäre die Berührungspunkte mit dem Göttlichen haben kann, ja, daß sie überhaupt zur Vergöttlichung fähig ist [...].

[FN 22] Triebleben und sittliche Vollendung.

Anmerkungen

Die Verfasserin übernimmt die Bewertung Bujos bzgl. des Werkes Pfürtners. Im folgenden Satz verweist sie dann für ein wörtliches Zitat auf Bujo.

Sichter

[36.] Analyse:As/Fragment 221 11 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 08:57 (Kybot)
Erstellt: 16. February 2012, 19:07 Hotznplotz
As, BauernOpfer, Bujo 1979, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 221, Zeilen: 11-13, 104-114
Quelle: Bujo 1979
Seite(n): 199; 200, Zeilen: 25; 01-02, 05-14, 101, 108
Thomas betont, daß der Mensch als Leib und Seele ein "ens naturale" [FN 3] bildet, das Triebleben im Dienst des Sittlichen steht und die Spontaneität der sinnlichen Antriebskräfte Grundvoraussetzung sittlicher Reife bilden. [FN 4]

[FN 3] STh 1 q. 17a. 4.

[FN 4] "Sie sind nicht nur die Werkzeuge des Willens, sondern sind von sich aus Handlungsprinzipien für die sittliche Leistung. Reduziert man ihren Beitrag auf eine einfache Gefügigkeit gegenüber dem Willen, beraubt man sie ihrer wertvollsten Möglichkeiten. Nicht antriebslose Sinnlichkeit, die bis zur Langeweile und Verödung ihrer eigenen Vitalität einexerziert ist, bildet das Ziel sittlicher Reife. Vielmehr geht es um einen echten Beitrag des gemüthaften Untergrundes bei voller Gegenwärtigkeit des sittlichen Bewußtseins 'von oben' " (Pfürtner,Stephan H.: a.a.O. S. 255-256).

[...] denn, wie er betont, erst der Mensch als Leib und Seele bildet [Seite 200] ein "ens naturale"[FN 27]. So nimmt es auch nicht wunder, daß das Triebleben im Dienst am Sittlichen steht. [...] Mit S. Pfürtner darf man also sagen, daß die sinnlichen Antriebskräfte in thomanischer Sicht durch ihre Spontaneität die Grundvoraussetzung sittlicher Reife bilden. "Sie sind nicht nur Werkzeuge des Willens, sondern sind von sich aus Handlungsprinzipien für die sittliche Leistung. Reduziert man ihren Beitrag auf eine einfache Gefügigkeit gegenüber dem Willen, beraubt man sie ihrer wertvollsten Möglichkeiten. Nicht antriebslose Sinnlichkeit, die bis zur Langeweile und Verödung ihrer eigenen Vitalität einexerziert ist, bildet das Ziel sittlicher Reife. Vielmehr geht es um einen echten Beitrag des gemüthaften Untergrundes bei voller Gegenwärtigkeit des sittlichen Bewußtseins 'von oben' "[FN 29].

[FN 27] STh 1 II q. 17 a. 4.

[FN 29] A.a.O. 255—256; [...]

Anmerkungen

Die Verfasserin übernimmt außer der Darstellung Bujos die Zitate von Thomas von Aquin und Pfürtner mitsamt Quellenangaben (wobei diejenige für Thomas fehlerhaft übertragen wird), ohne ihre eigentliche Quelle kenntlich zu machen. Im folgenden Satz verweist sie dann für eine andere Aussage auf Bujo.

Sichter

[37.] Analyse:As/Fragment 231 27 - Diskussion
Bearbeitet: 13. April 2012, 19:18 (Hotznplotz)
Erstellt: 19. February 2012, 14:20 Hotznplotz
As, Auer 1971, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 231, Zeilen: 27-32
Quelle: Auer 1971
Seite(n): 173; 174, Zeilen: 24-27; 01-03
Christliche Offenbarung verweist den Menschen auf das, was von Anfang der Welt an verborgen ist, die geschichtliche Gegenwärtigkeit Gottes in jedem Menschen. Die spezifische Form der Gegenwart Gottes in der Welt ist die Tatsache, daß menschliches Handeln intersubjektiv ist. Darum ist jedes intersubjektiv-menschliche Handeln Gottesgemeinschaft. Christliche Verkündigung hat die Funktion der Interpretation, insofern sie lediglich enthüllt, was "von Anfang an" Wirklichkeit ist, nämlich die geschichtliche Gegenwärtigkeit Gottes in jedem einzelnen Menschen. Menschliches Handeln ist wesentlich intersubjektiv, Inter- [Seite 174] Subjektivität ist aber die spezifische Form der Gegenwart Gottes in der Welt, darum ist jedes intersubjektiv-menschliche Handeln Gottesgemeinschaft.
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Der erste Teil des ersten Satzes wird etwas modifiziert, der letzte Satz wörtlich übernommen.

Sichter
fiesh

[38.] Analyse:As/Fragment 227 23 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 08:57 (Kybot)
Erstellt: 19. February 2012, 15:08 Hotznplotz
As, Auer 1971, BauernOpfer, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 227, Zeilen: 23-32
Quelle: Auer 1971
Seite(n): 030; 031, Zeilen: 09-13, 16-23; 10-12
Nach theologischer Lehre kann der Mensch den Vollsinn seiner Existenz in der Welt und damit auch den Kern des Sittlichen zwar nicht ohne die wirksame Hilfe Gottes, wohl aber ohne die ausdrückliche Erkenntnis Gottes erkennen.

Schließlich zeichnet sich das Sittliche durch Realistik aus. Die konkrete geschichtliche Erfahrung zeigt, daß dort, wo ethische Vorstellungen gegen das eigentlich Menschliche verstoßen, Verwirrung und Zerstörung die Folge sind. Das Funktionieren von Normen ist unabdingbare Voraussetzung für das Gelingen menschlichen Zusammenlebens.

[Seite 30, Z. 9-13]

Nach theologischer Lehre kann der Mensch zwar nicht ohne die wirksame Hilfe Gottes, aber sehr wohl ohne die ausdrückliche Erkenntnis Gottes den Vollsinn seiner Existenz in der Welt und damit auch den entscheidenden Kern des Sittlichen verstehen. [...]

[Seite 30, Z. 16-23]

c) Realistik des Sittlichen

Schließlich ist darauf hinzuweisen, daß die konkrete geschichtliche Erfahrung die ständige Gegenprobe zu den sittlichen Entscheidungen des Menschen ausfertigt. Wenn die ethischen Vorstellungen und Verhaltensweisen gegen das eigentlich Menschliche [...] verstoßen, verfehlt er den Sinn seines Daseins und frustriert sich selbst. Alle sittlichen Verfehlungen haben Verwirrung oder gar Zerstörung zur Folge. [...]

[Seite 31, Z. 10-12]

Die Funktionalität der Normen ist unentbehrliche Voraussetzung für das Gelingen menschlichen Zusammenlebens [...].

Anmerkungen

Für ein wörtliches Zitat im dem Fragment vorangehenden Satz referenziert die Verfasserin Auer (1971). Dass sie die folgenden Sätze sinngemäß aus derselben Quelle übernimmt, macht sie jedoch nicht kenntlich.

Sichter

[39.] Analyse:As/Fragment 227 09 - Diskussion
Bearbeitet: 13. April 2012, 19:10 (Hotznplotz)
Erstellt: 19. February 2012, 16:19 Hotznplotz
As, Auer 1971, BauernOpfer, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 227, Zeilen: 09-16
Quelle: Auer 1971
Seite(n): 029, Zeilen: 03-08, 16-18
Aus der Vernunftnatur des Menschen resultiert die Möglichkeit der rationalen Erkenntnis des Sittlichen. Der Mensch muß über sein In-der-Welt-sein nachdenken und seine eigenen guten und schlechten Erfahrungen, sowie Wege zu einer sinnvollen und fruchtbaren Existenz, die im Laufe der Geschichte gewonnen bzw. verfehlt wurden, überdenken und auswerten, wenn er zu einem sinnvollen Entwurf seines Daseins und seines Handelns kommen will. Der Mensch muß über sein In-der-Welt-sein nachdenken und seine guten und schlechten Erfahrungen in gründlicher Reflexion bedenken, wenn er zu einem sinnvollen Entwurf seines Daseins und seines Handelns kommen will. Aus der Vernunftnatur des Menschen resultiert die Rationalität des Sittlichen. [...] Die Geschichte macht offenbar, auf welchen Wegen eine sinnvolle und fruchtbare menschliche Existenz gewonnen und auf welchen sie verfehlt wird.
Anmerkungen

Übernahme mit leichten Modifikationen und Umstellungen. Am Ende des auf das Fragment folgenden Absatzes verweist die Verfasserin auf Auer (1971), S. 30. Dadurch kann diese Übernahme jedoch nicht abgedeckt werden.

Sichter
Hindemith (Text)

[40.] Analyse:As/Fragment 228 26 - Diskussion
Bearbeitet: 13. April 2012, 19:14 (Hotznplotz)
Erstellt: 19. February 2012, 18:58 Hotznplotz
As, Auer 1971, BauernOpfer, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 228, Zeilen: 26-30
Quelle: Auer 1971
Seite(n): 165, Zeilen: 09-17
1. Durch seine Selbstvergegenwärtigung und rückhaltlose Solidarisierung mit den Menschen und ihrer Welt hat Gott in Jesus Christus Menschheit und Welt endgültig in Liebe angenommen. Durch Menschwerdung, Tod und Auferstehung Jesu Christi läßt Gott den Menschen teilhaben an seiner heilvollen Gemeinschaft und [verleiht ihm dadurch eine neue Seinswürde.] Gott hat in Jesus Christus Menschheit und Welt endgültig in Liebe angenommen. Die Annahme geschah [...] durch die Selbstvergegenwärtigung Gottes [...] und seine rückhaltlose Solidarisierung mit den Menschen und ihrer Welt. [...] Durch Menschwerdung, Tod und Auferstehung hat Gott den Menschen der heilvollen Gemeinschaft mit sich teilhaft gemacht und ihm dadurch eine neue Seinswürde geschenkt.
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Da die Verfasserin bei den folgenden, durch Nummerierung klar abgegrenzten Punkten 2-5 jeweils Auer (1971) referenziert, bei Punkt 1 jedoch nicht, muss der Leser davon ausgehen, dass dieser von ihr stammt – was nicht der Fall ist.

Sichter

[41.] Analyse:As/Fragment 229 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. April 2012, 07:30 (Hotznplotz)
Erstellt: 19. February 2012, 19:12 Hotznplotz
As, Auer 1971, BauernOpfer, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 229, Zeilen: 01
Quelle: Auer 1971
Seite(n): 165, Zeilen: 14-17
[Durch Menschwerdung, Tod und Auferstehung Jesu Christi läßt Gott den Menschen teilhaben an seiner heilvollen Gemeinschaft und] verleiht ihm dadurch eine neue Seinswürde. Durch Menschwerdung, Tod und Auferstehung hat Gott den Menschen der heilvollen Gemeinschaft mit sich teilhaft gemacht und ihm dadurch eine neue Seinswürde geschenkt.
Anmerkungen

Fortsetzung von Fragment 228 26

Sichter

[42.] Analyse:As/Fragment 280 05 - Diskussion
Bearbeitet: 6. April 2012, 20:21 (Kybot)
Erstellt: 23. February 2012, 19:26 Hotznplotz
As, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stelzenberger 1961, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 280, Zeilen: 05-07
Quelle: Stelzenberger 1961
Seite(n): 042, Zeilen: 10-12
Die im täglichen Leben gemachte Erfahrung, daß sich ein schlechtes Gewissen stärker und über längere Zeiträume hinweg bemerkbar macht als ein gutes [und Gewissensqualen das Leben eines Menschen entscheidend prägen können, hat in Gestalten wie der Lady Macbeth bei Shakespeare, Boris Gudonows bei Puschkin und Raskolnikoffs bei Dostojewski Eingang in die Weltliteratur gefunden.] Auch aus unseren Lebenserfahrungen wissen wir, daß sich das Schuldgefühl meist stärker [...] und über längere Zeiträume hinweg bemerkbar macht als das gute Gewissen.
Anmerkungen

Die Verfasserin setzt den Satz aus Bruchstücken zweier Quellen zusammen: den ersten Teil aus Stelzenberger (1961), den zweiten aus Šiškin (1976). Fortsetzung in Fragment 280 25.

Sichter

[43.] Analyse:As/Fragment 222 21 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 08:57 (Kybot)
Erstellt: 25. February 2012, 16:10 Hotznplotz
As, Fragment, Reiner 1974, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 222, Zeilen: 20-23, 110
Quelle: Reiner 1974
Seite(n): Spalte 582; 583, Zeilen: 41-44; 34
Die conscientia ist die "applicatio scientiae ad actum" (Anwendung des Wissens auf den Akt) und so "quodammodo dictamen rationis" (gewissermaßen eine Vorschrift der Vernunft). [FN 4]

[FN 4] STh I/II 19,5.

[Spalte 582, Z. 41-44]

Sie ist "applicatio scientiae ad actum" (Anwendung des Wissens auf den Akt) und so "quodammodo dictamen rationis" (gewissermaßen eine Vorschrift der Vernunft)[EN 16].

[Spalte 583, Z. 34]

[[EN 13] THOMAS VON AQUIN, S. theol. I, 79, 12 c. [...]] [EN 16] a. a. O. I/II, 19, 5; [...]

Anmerkungen

Die Verfasserin gibt an, direkt aus der Summa theologica von Thomas von Aquin zu zitieren. Tatsächlich übernimmt sie den Satz aber bis auf den Anfang wörtlich aus einem Artikel des Historischen Wörterbuchs der Philosophie.

Sichter

[44.] Analyse:As/Fragment 313 16 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 08:58 (Kybot)
Erstellt: 25. February 2012, 19:14 Hotznplotz
As, Fragment, Maas 1967, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 313, Zeilen: 15-22
Quelle: Maas 1967
Seite(n): 057; 058, Zeilen: 33-34; 01-04, 07-09
Dies sind bis zum Schuleintritt vor allem die Eltern, so daß man davon ausgehen kann, daß das Kind in Konfliktsituationen die Stimme des Gewissens zunächst als die Stimme der Eltern, evtl. auch als die der Erzieher im Kindergarten erlebt.

Das Kind anerkennt auf dieser Entwicklungsstufe noch vorbehaltlos und unkritisch die erzieherische und sittliche Autorität der Menschen, die es liebt.

Meist sind für das Kind die Personen von Mutter und Vater auf dieser Stufe der Gewissensentwicklung be- [Seite 58] stimmend. Das Kind erfährt daher auch in Konfliktsituationen die Stimme des Gewissens zunächst noch als die Stimme von Vater und Mutter oder anderer entsprechender Erziehungsautoritäten. [...] Es anerkennt noch vorbehaltlos und unkritisch die erzieherische und sittliche Autorität des Menschen, den es liebt [...].
Anmerkungen

Auch wenn die Ausführungen hier keine große Tiefe erreichen, wäre eine Quellenangabe erforderlich gewesen.

Sichter

[45.] Analyse:As/Fragment 304 04 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 08:57 (Kybot)
Erstellt: 5. March 2012, 22:40 Hotznplotz
As, Fragment, Korff 1979, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 304, Zeilen: 04-06
Quelle: Korff 1979
Seite(n): 024, Zeilen: 34-36
Darin wird deutlich, daß der Mensch in seinem Gewissen nicht nur vor der Gehorsamsverantwortung vor Normen, sondern auch vor der Gestaltungsverantwortung für Normen steht. Entsprechend sieht sich der Mensch nunmehr auch in eine doppelte

Verantwortung gerufen, in eine Gehorsamsverantwortung vor Normen und in eine Gestaltungsverantwortung für sie.

Anmerkungen

Eine kurze Übernahme eines Gedankens aus Korff (1979), bei der dieser nicht als Quelle benannt wird.

Sichter

[46.] Analyse:As/Fragment 076 02 - Diskussion
Bearbeitet: 13. April 2012, 11:47 (Hotznplotz)
Erstellt: 22. March 2012, 00:48 Hotznplotz
As, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stadter 1970, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 076, Zeilen: 02-12, 101-103
Quelle: Stadter 1970
Seite(n): 053; 102, Zeilen: 04-05, 09-12, 15-17, 20-22, 24-28; 24-25
Diesem Streben setzt die Realität spürbare Grenzen. Steht dem Menschen rein theoretisch der Weg offen, ohne Rücksicht auf die Umwelt die egoistische Befriedigung aller seiner Wünsche zu suchen, so ist dies praktisch aufgrund zu erwartender harter Sanktionen durch die Gesellschaft unmöglich. Weil der Mensch die Geborgenheit im Raum der Gruppe braucht, für ihn der Boykott der Mitwelt zu den unlustvollsten Erlebnissen gehört, verzichtet er auf die unmittelbare Erfüllung von Wünschen und respektiert die Spielregeln des Zusammenlebens, um so doch noch zu einem relativ großen Quantum an Lust zu kommen. [FN 1]

[FN 1] vgl. zur Entwicklung des Kulturmenschen vor allem die Schrift: Das Unbehagen in der Kultur. In: Ges. Werke. Bd. XIV. London 41968. S. 419 - 506.

[Seite 53, Z. 4-5]

Die Realität setzt dem Glücksstreben spürbare Grenzen.

[Seite 53, Z. 9-12]

Zwar steht ihm rein theoretisch der Ausweg offen, seinen Bedürfnissen nachzugeben und ohne Rücksicht auf die Umwelt die egoistische Befriedigung sämtlicher Wünsche zu suchen.

[Seite 53, Z. 15-17]

[...] insofern die Interessen aller durch die Rücksichtslosigkeit eines einzelnen geschädigt werden, reagiert die Gesellschaft mit harten Sanktionen [...].

[Seite 53, Z. 20-22]

Nun braucht der Mensch nichts dringender als die Geborgenheit im Raum der Gruppe, und kein Erlebnis ist 'unlustvoller' als der Boykott durch die Mitwelt [...].

[Seite 53, Z. 24-28]

Der 'Wilde' zieht es vor, Spielregeln des Zusammenlebens zu respektieren. Er verzichtet auf die unmittelbare Erfüllung von Wünschen, um so doch zu einem relativ optimalen Quantum an Lust zu kommen.

[Seite 53, Z. 38]

[...][EN 32]

[Seite 102, Z. 24-25]

[EN 32] Die Gedanken Freuds sind hier frei wiedergegeben. Vgl. dazu Das Unbehagen in der Kultur (XIV 419-506) [und Die Zukunft einer Illusion (XIV 323-380)].

Anmerkungen

Die Verfasserin bestreitet ihren Diskurs aus Ausführungen Stadters (1970), ohne diesen als Quelle zu benennen. In Freuds Das Unbehagen in der Kultur findet sich der Inhalt weder in den Formulierungen Stadters (was dieser durch den ersten Satz in [EN 32] deutlich macht) noch im diesen ähnelnden Wortlaut der Verfasserin.

Sichter
PlagProf:-)

[47.] Analyse:As/Fragment 078 25 - Diskussion
Bearbeitet: 13. April 2012, 12:24 (Hotznplotz)
Erstellt: 31. March 2012, 22:32 Hotznplotz
As, Bally 1961, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 078, Zeilen: 25-27
Quelle: Bally 1961
Seite(n): 094, Zeilen: 19-21
Das Bewußtwerden der Es-Inhalte geschieht nach Freud, indem sie "mit Wortresten verknüpft" und dadurch sprachlich artikulierbar werden. Diese Bewußtwerdung geschieht nach Freud aber dadurch, daß die unbewußten Es-Inhalte 'mit Wortresten verknüpft' und damit sprachlich artikulierbar gemacht werden.
Anmerkungen

Die Quelle Bally (1961) wird hier nicht genannt. Bei Freud selbst findet man zwar gelegentlich "Wortreste", aber nicht den Ausdruck "mit Wortresten verknüpft". As übernimmt hier ungeprüft ein kurzes, aber unzutreffendes Zitat.

Sichter
PlagProf:-)

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