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Analyse:Av/Fragment 007 16

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 16ff.
Quelle: Agneskirchner 2000
Seite(n): 1, Zeilen: 2-10, 17-20
In den folgenden Jahren hat die Erkenntnis über die Blutplättchen in Bezug auf ihre physiologische wie auch pathophysiologische Bedeutung weiter zugenommen. Physiologischerweise sind die Blutplättchen oder Thrombozyten an der Blutstillung oder Hämostase beteiligt. Ihre Aufgabe ist es, durch Anhaften (=Adhäsion) an Gefäßläsionen und nachfolgende Aggregation, d.h. Bildung von Plättchenkonglomeraten, das Gefäßlumen zur Umgebung hin abzudichten und die aus der Verletzung resultierende Blutung zum Stillstand zu bringen. Daneben steht die pathophysiologische Bedeutung der Blutplättchen im Zusammenhang mit Fehlfunktionen des hämostatischen Systems in den letzten Jahrzehnten im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses.

Noch vor der Entdeckung der Thrombozyten legte Virchow die Grundlagen für die Thromboseforschung. Für ihn, der Thrombenbildung noch mit Blutgerinnung gleichsetzte, war es die Trias aus den Kompartementen Blut, Strömung und Gefäßwand, die sowohl per se als auch in Interaktion ursächlich an Blutstillung und Thromboseentstehung teilnahmen (Virchow, 1865).


Virchow R. Gesammelte Abhandlungen zur Wissenschaftlichen Medicin. Frankfurt a. M.: Meidinger, 1865

Seit der Entdeckung der Blutplättchen 1882 durch Bizzozero hat die Erkenntnis ihrer physiologischen Bedeutung wie auch ihrer Beteiligung an zahlreichen pathophysiologischen Prozessen stetig zugenommen. Physiologischerweise sind die Blutplättchen oder Thrombozyten an der Blutstillung oder Hämostase beteiligt. Ihre Aufgabe ist es, durch Anhaften (=Adhäsion) an Gefäßläsionen und nachfolgende Aggregation, d.h. Bildung von Plättchenkonglomeraten, das Gefäßlumen zur Umgebung hin abzudichten und die aus der Verletzung resultierende Blutung zum Stillstand zu bringen. Daneben steht die pathophysiologische Bedeutung der Blutplättchen im Zusammenhang mit Fehlfunktionen des hämostatischen System [sic] in den letzten Jahrzehnten im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses.

[...]

Noch vor der Entdeckung der Thrombozyten legte Virchow die Grundlagen für die Thromboseforschung. Für ihn, der Thrombenbildung noch mit Blutgerinnung gleichsetzte, war es die Trias aus den Systemen Blut, Strömung und Gefäßwand, die sowohl per se als auch in Interaktion ursächlich an Blutstillung und Thromboseentstehung teilnahmen64.


64. Virchow R. Gesammelte Abhandlungen zur Wissenschaftlichen Medicin. Frankfurt a. M., Meidinger, 1865.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan)

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