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Analyse:Aw/Fragment 011 20

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 20-31, 33-40
Quelle: Hellwich 2008
Seite(n): 21-22, Zeilen: S.21,11-16.24-32 - S.22,1-2.6-8
Es können also unterschiedliche Bindungsstile zu unterschiedlichen Menschen aufgebaut werden. Patienten, die sich in Therapie begeben, bringen ihren individuellen Bindungsstil, ihre bindungsbezogenen Antizipationen und Befürchtungen mit in die Therapie. Auch der Therapeut weist eine Bindungsgeschichte und einen daraus resultierenden Bindungsstil auf, welchen er mit in die therapeutische Beziehung bringt (Brisch, 1999b). Studien zur Bindungssicherheit von Therapeuten sind rar. Es ist jedoch zu vermuten, so Fürstenau (Fürstenau, 2007), dass unsicher gebundene Therapeuten einen Risikofaktor für die Therapie darstellen. Dozier et al. (Dozier, Cue & Barnett, 1994) erfassten sowohl den Bindungsstil des Therapeuten als auch sein Vermögen, therapeutisch wirksam auf psychiatrisch beeinträchtigte Patienten einzugehen. Sicher gebundene Therapeuten entschieden sich für andere Interventionen als unsicher gebundene. Unsicher gebundene Therapeuten wählten Strategien, die den Bindungsstil ihres Patienten bestätigten. [...] So stellen sicher gebundene Therapeuten die dem Patienten vertrauten Verhaltensmuster auf die Probe und konfrontierten ihn mit unbekannten Strategien. Die Patienten der sicher gebundenen Therapeuten bekammen [sic!] auf dieser [sic!] Weise die Möglichkeit, korrektive Bindungserfahrungen zu machen und daraufhin ihre interpersonellen Strategien zu verändern.

In einer anderen Untersuchung konnten Rubino et al. (Rubino, Barker, Roth & Fearson, 2000) nachweisen, dass unsicher gebundene Therapeuten auf ihre Patienten weniger empathisch reagierten.


Brisch, K. (1999b). Die Bindungstheorie und ihre Konzepte. In K. Brisch (Hrsg.), Die Bindungsstörungen: von der Bindungstheorie zur Therapie (S. 29–73). Stuttgart: Klett–Cotta.

Dozier, M., Cue, K. & Barnett, L. (1994). Clinicians as caregivers: Role of attachment organisation in treatment. Journal of Counseling and Clinical Psychology, 62 (4), 793–800.

Fürstenau, P. (2007). Psychoanalytisch verstehen - Systemisch denken - Suggestiv intervenieren. Stuttgart: Klett–Cotta.

Rubino, G., Barker, C., Roth, T. & Fearson, P. (2000). Therapist empathy and depth of interpretation in response to potential alliance ruptures. Psychotherapy Research, 10 , 408–420.

[Seite 21]

Wie aus den bisherigen Ausführungen ersichtlich wird, können unterschiedliche Bindungsstile zu unterschiedlichen Menschen aufgebaut werden. Patienten, die sich in Therapie begeben, bringen ihren individuellen Bindungsstil und bindungsbezogene Antizipationen und Befürchtungen mit in die Therapie. Auch der Therapeut weist eine Bindungsgeschichte und einen daraus resultierenden Bindungsstil auf, welche er mit in den therapeutischen Kontext bringt. [...]

Studien zur Bindungssicherheit von Psychotherapeuten sind rar. Es liegt jedoch nahe zu vermuten, dass unsicher gebundene Therapeuten einen Risikofaktor für die Therapie darstellen (Fürstenau, 2007). Dozier, Cue und Barnett (1994) erfassten sowohl den Bindungsstil des Therapeuten als auch sein Vermögen, therapeutisch wirksam auf psychiatrisch schwer beeinträchtigte Patienten einzugehen. Sicher gebundene Therapeuten entscheiden sich für andere Interventionen als unsicher gebundene. So wählen die unsicher gebundenen Therapeuten Strategien, die wiederum den Bindungsstil ihres Patienten bestätigen, während sicher gebundene die dem Patienten vertrauten Verhaltensmuster auf die Probe stellen und ihn mit unbekannten Strategien konfrontieren. Die Patienten der unsicher

[Seite 22]

gebundenen Therapeuten bekommen auf diese Weise nicht die Möglichkeit, korrektive Bindungserfahrungen zu machen und daraufhin ihre interpersonellen Strategien zu verändern. [...] Unsicher gebundene Therapeuten reagieren auf ihre Patienten weniger empathisch (Rubino, Barker, Roth & Fearson, 2000)

Anmerkungen

Trotz weitgehend wörtlicher Übereinstimmung erfolgt kein Hinweis auf eine Übernahme. Die beiden Schreib- oder Grammatikfehler finden sich nicht in der Quelle.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

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