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VroniPlag Wiki

Analyse:Aw/Fragment 019 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1-9
Quelle: Lackinger 2008
Seite(n): 16, Zeilen: 0
Fonagy et al. (Fonagy et al., 2008) geht davon aus, dass das Kleinkind nicht automatisch lernt, eigene psychische Zustände wahrzunehmen und die eigenen psychischen Zustände] für seine Handlungen als kausal zu erkennen oder gar psychische Zustände als Ursache der Handlungen anderer zu begreifen. Durch die Spiegelungsaktivität der primären Bezugspersonen entsteht erst diese sogenannte Mentalisierungsfähigkeit. Dabei geht es darum, dass nicht nur der jeweilige affektive Zustand des Kindes von dem Gegenüber aufgegriffen und gespiegelt wird, sondern dass dem Kind durch markierte Spiegelung vermittelt wird, dass es sich hierbei nicht um den Gefühlszustand des Erwachsenen handelt, sondern um seinen eigenen. So entsteht im Kind die erste Repräsentation der eigenen Gefühle, welche wiederum der Beginn der Fähigkeit ist, das Psychische als eigene Realität zu erkennen und darüber nachzudenken. Peter Fonagy (1998; 2004) hat seine Theorie der Mentalisierung auch auf die Frage der Delinquenz angewendet. Er geht davon aus, dass das Kleinkind keineswegs automatisch lernt, eigne Psychische Zustände wahrzunehmen und die eigenen psychischen Zustände als kausal für seine Handlungen zu erkennen oder gar psychische Zustände als Ursachen der Handlungen anderer zu begreifen. Diese sogenannte Mentalisierungsfähigkeit entsteht vielmehr durch die Spiegelungsaktivität der primären Bezugsperson des Kindes. Dabei geht es darum, dass nicht nur der jeweilige affektive Zustand des Kindes von dem Gegenüber aufgegriffen und gespiegelt wird, sondern dass dem Kind zugleich vermittelt wird, dass es sich hierbei nicht um den Gefühlszustand des Erwachsenen handelt, sondern um seinen eigenen. Dieser Vorgang wird »markierte Spiegelung« genannt. Dadurch entstehe im Kind die erste Repräsentation der eigenen Gefühle, und dies sei der Beginn der Fähigkeit, das Psychische als eigene Realität zu erkennen und darüber nachzudenken.
Anmerkungen

Fortgesetzt von S. 18.

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