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VroniPlag Wiki

Analyse:Aw/Fragment 021 33

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 33-39
Quelle: Lackinger 2008
Seite(n): 345, Zeilen: 0
Fonagy et al. (Fonagy et al., 2008) sind der Ansicht, dass Kinder während der ersten drei Lebensjahre im ‘psychischen Äquivalenzmodus’ sind. Das heißt, dass mentale Ereignisse mit physikalischen Ereignissen gleichgesetzt werden. Da es bedrohlich sein kann, Gedanken und Gefühle als unmittelbar und real zu erleben, entwickelt das Kind den ‘Als–ob–Modus’. In diesem Modus empfindet es Gefühle und Vorstellungen als imaginär. Zunächst bildet sein Spiel keine Brücke zwischen innerer und äußerer Realität. Die sichere und aufmerksame Nähe einer Bezugsperson, die die Als–ob–Perspektive und die äquivalenten Perspektiven [des Kindes zusammenhalten kann, erlaubt es, dass aus der Integration dieser beiden Modi eine psychische Realität entstehen kann (ca. mit vier Jahren).] Wie wir an anderer Stelle ausführen (Fonagy u. Target 1996), erlebt das 2 oder 3 Jahre alte Kind seine Psyche sehr wahrscheinlich als genaue Entsprechung von inneren Zuständen und äußerer Realität. Mary Target und ich bezeichnen diesen Modus als »psychische Äquivalenz«, um zu unterstreichen, dass für das kleine Kind mentale Ereignisse in ihrer Kraft, Kausalität und Implikation Ereignissen in der materiellen Welt entsprechen.

[...]

Da es erschreckend sein kann, Gedanken und Gefühle als tatsächlich »real« zu erleben, entwickelt das kleine Kind einen alternativen Modus, mentale Zustände zu konstruieren. Im »Als-ob-Modus« erlebt das Kind Gefühle und Vorstellungen als völlig repräsentational oder symbolisch, ohne Implikation für die äußere Welt. Sein Spiel bildet keine Brücke zwischen innerer und äußerer Realität. Erst allmählich, durch die sichere und aufmerksame Nähe einer anderen Psyche, die die die Als-ob-Perspektiven und die realen Perspektiven des Kindes zusammenhalten kann, ebnet die Integration dieser beiden Modi den Weg für eine psychische Realität, in der Gefühle und Vorstellungen als innere Zustände erkannt werden, die jedoch an das, was sich in der äußeren Welt befindet, gebunden sind (Dunn 1996)

Anmerkungen

Fortsetzung auf der Folgeseite.

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