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Analyse:Aw/Fragment 024 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 1-15
Quelle: Ruppel 2003
Seite(n): 18, Zeilen: 25-38
Für sichere Mütter, die im Erwachsenen–Bindungsinterview von vielen schlechten Kindheitserlebnissen berichteten, jedoch aufgrund ihrer kohärenten Darstellungsweise, als sicher gebunden eingestuft wurden, war die Aussagekraft der RF-Skala besonders hoch. Diese Mütter hatten alle sicher gebundene Kinder. Mütter, die positive Kindheitserfahrungen berichteten und sicher gebunden eingestuft waren, hatten zu 79% sicher gebundene Kinder und unsicher gebundene Mütter nur zu 28% sicher gebundene Kinder. Belastete, deprivierte Mütter mit niedriger Fähigkeit zur reflexiven Funktion hatten nur zu 6% sicher gebundene Kinder. Diese Ergebnisse zeigen, dass sicher gebundene Mütter mit negativen Kindheitserfahrungen, wie beispielsweise psychiatrische Erkrankungen der Eltern, Tod oder Deprivation, durch ihre metakognitiven Fähigkeiten dazu in der Lage waren, als Schutzfaktor für das Kind zu dienen. Die Fähigkeit zur Mentalisierung wird in diesem Zusammenhang als Puffer bzw. Neutralisierungsmöglichkeit verstanden, die hilft, unerwünschte Einflüsse zu minimieren und dadurch Interaktionen mit dem Kind abzufedern. Bei Müttern mit positiven Kindheitserfahrungen erscheint diese Fähigkeit nicht vergleichbar relevant, die Skala verliert bei ihnen an Bedeutung. Besonders aussagekräftig war die Skala für sichere Mütter, die im Erwachsenen-Bindungs-Interview von vielen schlechten Kindheitserlebnissen berichtete [sic!], jedoch wegen der kohärenten Art und Weise, wie sie darüber sprachen, als sicher eingestuft wurden: von ihnen hatte 100 Prozent sicher gebundene Kinder.

Bei Müttern mit positiven Bindungserfahrungen und sicheren Bindungsrepräsentanzen hatte 79 Prozent sicher gebundene Kinder – im Gegensatz zu nur 28 Prozent der unsicheren Mütter. Bei den belasteten, deprivierten Müttern mit niedriger Fähigkeit zur Reflexiven Funktion hatten nur sechs Prozent sicher gebundene Kinder.

Dies zeigt, dass sichere Mütter mit negativen Kindheitserfahrungen wie Deprivation, psychiatrische Erkrankung der Elter [sic!], Tod etc. durch die metakognitiven Fähigkeiten dazu in der Lage sind, als Schutzfaktor für das Kind zu dienen. Die Fähigkeit zur Mentalisierung wird als eine Art Puffer bzw. Neutralisierungsmöglichkeit verstanden, die hilft, Interaktionen mit dem Kind abzufedern und unerwünschte Einflüsse zu minimieren. Bei Müttern mit positiven Kindheitserfahrungen ist diese Fähigkeit nicht notwendig.

Anmerkungen

Trotz inhaltlich völliger Übereinstimmung und einer Reihe identischer Formulierungen erfolgt kein Hinweis auf eine Übernahme. Die Grammatikfehler der Quelle wurden von der Verfasserin korrigiert.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

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