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Analyse:Aw/Fragment 153 03

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 153, Zeilen: 3-16
Quelle: Dorber 2007
Seite(n): 98-99, Zeilen: 17-29, 1-7
In den letzten Jahrzehnten hat die analytische Psychotherapieforschung eine große Bandbreite an empirisch belegten, höchst relevanten Erkenntnissen über psychische Prozesse gewonnen. Gegenstand der Forschungsarbeiten von Jones, Fonagy, Kächele, um nur einige wenige Namen zu nennen, war und ist das Verstehen intersubjektiver Prozesse in psychoanalytischen Therapien anhand von unterschiedlichen Methoden und Ansätzen. Auch die Münchener bindungs- und traumorientierte Psychoanalysestudie von Prof. Mertens, deren Teil die vorliegende Arbeit auch ist, bemüht sich um die Erforschung analytischer Prozesse und nicht nur um die Validierung analytischer Behandlungstechniken. Trotz kleiner Stichprobe bringen die Beiträge aufgrund der qualitativ ausgewerteten großen Datenfülle wesentliche Erkenntnisse im Zusammenhang mit analytischen Psychotherapieprozessen. Die Kapazität der vorliegenden Arbeit war, wegen der Verwendung der arbeitsintensiven Methode des Psychotherapie-Prozess Q-Sort, auf sechs Patienten beschränkt. Ungeachtet dessen können die Ergebnisse einen wichtigen Beitrag zum Verständnis analytischer Prozesse leisten: [Seite 98]

Die analytische Psychotherapieforschung hat in den letzten 15-20 Jahren eine anregende Bandbreite an empirisch belegten und metapsychologisch relevanten Erkenntnissen über psychische Prozesse in Interaktionssituationen gewonnen. Gegenstand der Forschungsarbeiten von Fonagy, Stern, Jones, Kächele, Leuzinger-Bohleber, Sandell, um nur einige wenige Namen zu nennen, war und ist die geistige Werdung des Menschen. Mit unterschiedlichen Ansätzen und Methoden ging es in diesen Arbeiten letztendlich vor allem um das Verstehen intersubjektiver Prozesse im (psychoanalytischen) therapeutischen Setting. Auch die aktuelle Münchner Psychoanalyse-Studie von Mertens, in die die vorliegende Arbeit eingebettet ist, ist nicht nur um eine Validierung psychoanalytischer Behandlungstechniken und deren zugrundeliegender Metapsychologie bemüht, sondern sieht sich auch gegenüber der Prozeßforschung in der Pflicht. Auch wenn sich die einzelnen Beiträge aufgrund der großen Datenfülle, die die Auswertung mit qualitativen Methoden mit sich bringt, auf kleine Stichproben beschränken müssen, so sind sie,

[Seite 99]

dank der komplexen Qualität des gewonnenen Materials, dennoch in der Lage, wesentliche Entwicklungen im Prozeß analytischer Psychotherapien tendenziell zu erfassen. So war die Kapazität der vorliegenden Arbeit von vorneherein durch die Verwendung zweier so unterschiedlicher Methoden wie der Plananalyse und des „Psychotherapie- Prozeß Q-Sort“ auf die Untersuchung des Materials von nur vier Psychotherapien begrenzt. Ungeachtet dessen könnten die Ergebnisse einen wichtigen Beitrag zum Verständnis therapeutischer Prozesse leisten:

Anmerkungen

...

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