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Analyse:Aww/Fragment 032 05

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 5-27
Quelle: Werner et al 2003
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Alternativ zur Mosaikplastik mit vielen kleinen Zylindern können auch einzelne oder mehrere größere Zylinder transplantiert werden (38,137,158). Verschiedene Instrumentarien stehen zur Verfügung (38,77). Entnahme- und Empfängerareal sollten von der Oberflächenwöbung [sic] möglichst identisch sein. Die Hohlmeißel für das Spendertransplantat sind minimal größer als die für die Entnahme aus der Empfängerregion, um eine „press-fit“-Implantation zu gewährleisten (77). Die „Spenderbetten“ können entweder „frei“ gelassen werden oder mit den entknorpelten Zylindern aus dem Empfängerareal bzw. mit Knochenersatzstoffen wie Hydroxyl-Appatit oder Tri-Calcium-Phosphat aufgefüllt werden. Normalerweise sollen sich die Defekte spontan innerhalb von zwölf Wochen mit Knochen und Faserknorpel füllen (38). Osteochondrale Defekte mit einem Durchmesser von mehr als 20-25mm erscheinen für die OATS®--Technik oder die Mosaikplastik nur eingeschränkt geeignet. Zum einen sind die Spenderareale begrenzt, zum anderen ist bei dieser Defektgröße eine stabile press-fit-Verankerung nicht mehr gewährleistet (1). Die Gruppe von Imhoff (1,138) berichtete über den (partiellen) Transfer der posterioren Femurkondyle, den sog. Mega-OATS zur autologen Deckung solcher Defekte, z.B. bei M. Ahlbäck oder bei großem OD-Herd. Dabei wird zunächst der dorsale Abschnitt der betroffenen Kondyle mit einem Meißel osteotomiert. Daraus wird dann ein der Defektgröße entsprechendes Transplantat mit einem speziellen Instrumentarium entnommen und press-fit eingebracht. Bei Versorgung von Defekten an anderen Gelenken als dem Knie werden die Spendertransplantate i.d.R. aus dem Kniegelenk entnommen („2- Gelenk-Technik“, 20,116,137). Osteochondrale allogene Transplantate können sowohl als Zylinder wie bei den autologen Techniken als auch passgenau dem Defekt entsprechend aus dem meist tiefgefrorenen Spendergewebe gewonnen werden. Malinin et al. (175) sahen im Langzeitverlauf nach 5 Jahren am Affen bei tiefgefrorenen Allografts degenerative Veränderungen am Knorpel bei vollständiger knöcherner Einheilung. Frische Allografts heilten nur fibrös ein, jedoch war bei 50% der Knorpel vollständig intakt. Bei experimentellen Studien an Hunden (268) konnte gezeigt werden, dass die [Immunantwort des Empfängers gegenüber tiefgefrorenen Allografts geringer ausfiel als bei frischen Allo-Transplantaten.] Die Hohlmeißel für das Spendertransplantat sind minimal größer als die für die Entnahme aus der Empfängerregion, um eine Press-fit-Implantation zu gewährleisten (23) (Abbildung 4). Die Oberflächenwöbung [sic] der Entnahme- und Empfängerareale sollte möglichst identisch sein. Alternativ zur Mosaikplastik mit vielen kleinen Zylindern können einzelne oder mehrere größere Zylinder transplantiert werden (11, 41, 49). Eine Alternative bei großen Defektflächen bietet der dorsale Kondylentransfer beziehungsweise der so genannte „Mega-OATS“ (1, 42). Die „Spenderbetten“ können entweder „frei“ gelassen werden oder mit den entknorpelten Zylindern aus dem Empfängerareal beziehungsweise mit Knochenersatzstoffen aufgefüllt werden. Normalerweise füllen sich die Defekte spontan innerhalb von zwölf Wochen mit Knochen und Faserknorpel (11). Bei Versorgung von Defekten an anderen Gelenken als dem Knie werden die Spendertransplantate in der Regel aus dem Kniegelenk entnommen („2-Gelenk-Technik“, 6, 34, 41).

[...]

Osteochondrale Defekte mit einem Durchmesser von mehr als 25 bis 30 mm erscheinen für die OATS-Technik oder die Mosaikplastik nicht geeignet. Zum einen sind die Spenderareale begrenzt, zum anderen ist bei dieser Defektgröße eine stabile Press-fit-Verankerung nicht mehr gewährleistet (1). Der (partielle) Transfer der posterioren Femurkondyle, der so genannte Mega-OATS, dient zur autologen Deckung solcher Defekte, zum Beispiel bei M. Ahlbäck oder bei großem OD-Herd (1, 42). Dabei wird zunächst der dorsale Abschnitt der betroffenen Kondyle mit einem Meißel osteotomiert. Daraus wird dann ein der Defektgröße entsprechendes Transplantat mit einem speziellen Instrumentarium entnommen und Press-fit eingebracht.

[...]

Osteochondrale Allografts können passgenau dem Defekt entsprechend als Zylinder wie bei den autologen Techniken aus dem tiefgefrorenen oder frischen Spendergewebe (67, 81) gewonnen werden. Bei experimentellen Studien an Hunden (91) konnte gezeigt werden, dass die Immunantwort des Empfängers gegenüber tiefgefrorenen Allografts geringer ausfiel als bei frischen Allotransplantaten.

Anmerkungen

Zum Vergleich.

Der gleiche Tippfehler findet sich in beiden Texten wieder: "Oberflächenwöbung" [sic].

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