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Analyse:Bah

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Fragmente (Plagiat, gesichtet)

3 Fragmente

[1.] Analyse:Bah/Fragment 012 05 - Diskussion
Bearbeitet: 8. January 2014, 22:59 Hotznplotz
Erstellt: 28. December 2013, 17:03 (Hotznplotz)
Bah, Fragment, Gesichtet, Lenhartz 1935, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 5-11
Quelle: Lenhartz 1935
Seite(n): 118, 119, Zeilen: 118:31-35; 119:1-3
Am unteren Niederrhein finden sich die Bodenarten Sand, Lehm, Ton, Moor, Kies und Marsch und das Relief wechselt zwischen Alluvium, Niederterasse [sic] und aufgelösten älteren Terassen [sic]. Die Flußmarschstreifen,die Bögen der alten Rheinläufe, die Flußniederungen mit den Auenwäldern, die zahllosen Bäche und Brüche bilden die idealen Voraussetzungen für Wiesen und Weiden, die höhergelegenen Terassenstücke [sic] sind die natürlichen Ackerböden. Besonders am unteren Niederrhein ist die Landschaft unruhiger im schnellen Wechsel der Bodenarten von Sand, Lehm, Ton, Moor, Kies und Marsch und im häufigen Wechsel des Reliefs von Alluvium, Niederterrasse und aufgelösten älteren Terrassen. Die Flußmarschstreifen, die Bögen der alten Rheinläufe, die Flußniederungen mit den Auenwäldern, die zahllosen Bäche und die Brüche zeichnen die Böden für die Wiesen und Weiden vor, die höhergelegenen Terrassenstücke die natürlichen Ackerböden.
Anmerkungen

Die Quelle wird lediglich im Literaturverzeichnis erwähnt.

Sichter
(Hotznplotz), Hindemith

[2.] Analyse:Bah/Fragment 044 04 - Diskussion
Bearbeitet: 10. February 2014, 16:07 Klgn
Erstellt: 10. February 2014, 15:40 (Stratumlucidum)
Bah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel, Teichmann 1955

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 4-9
Quelle: Teichmann 1955
Seite(n): 460, Zeilen: 28-32
Die Klagen über die Verfälschungen von Butter wurden nicht etwa von den Konsumenten geführt, auch nicht vom Butterhandel oder den Margarinefabrikanten, sondern in erster Linie von landwirtschaftlichen und milchwirtschaftlichen Vereinen und Molkereigenossenschaftsverbänden. Die Klagen über die Verfälschung der Butter gingen dabei nicht etwa von den Konsumenten von Butter oder Margarine aus, auch nicht vom Butterhandel oder den Margarinefabrikanten, sondern in erster Linie von landwirtschaftlichen und milchwirtschaftlichen Vereinen und Molkereigenossenschaftsverbänden.
Anmerkungen

Unmittelbar zuvor zitiert die Verfasserin die Quelle wörtlich. Die nur leicht abgewandelte Übernahme dieses Satzes macht sie jedoch nicht kenntlich.

Sichter
(Stratumlucidum) Klgn

[3.] Analyse:Bah/Fragment 195 07 - Diskussion
Bearbeitet: 5. January 2014, 05:50 Klgn
Erstellt: 4. January 2014, 19:45 (Hotznplotz)
Bah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Parduhn 1972, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 195, Zeilen: 7-15
Quelle: Parduhn 1972
Seite(n): 158, Zeilen: 6-14, 19-23
Weder die Verringerung der Zahl der autonom handelnden Marktteilnehmer durch Kooperation noch der Prozeß der qualitativen Konzentration innerhalb einer Kooperation muß zwangsläufig zu einer Verringerung der Wettbewerbsintensität führen. [...] Nur solange noch genügend Kooperationen und Einzelunternehmungen am Marktgeschehen teilnehmen, besteht keine große Gefahr, daß der Wettbewerb durch Absprachen oder stillschweigende Übereinkunft beeinträchtigt wird. Die interessierende Frage, wie wird der Wettbewerb beeinflußt, wenn sich innerhalb einer Kooperation Konzentrationstendenzen entwickeln, kann in Anlehnung an Kantzenbachs Überlegungen nun dahingehend beantwortet werden, daß weder eine Verringerung der Zahl der autonom handelnden Marktteilnehmer durch Kooperation noch der Prozeß der qualitativen Konzentration innerhalb einer Kooperation zwangsläufig zu einer Verringerung der Wettbewerbsintensität führen muß. [...] Solange noch genügend andere Kooperationen und Einzelunternehmungen am Marktgeschehen teilnehmen, solange besteht auch keine große Gefahr, daß der Wettbewerb durch Absprachen oder stillschweigende Übereinkunft beschränkt wird.
Anmerkungen

Kurz zuvor verweist die Verfasserin für ein wörtliches Zitat auf Parduhn, S. 19. Diese weitgehend wörtliche Übernahme von S. 158 macht sie jedoch nicht kenntlich.

Sichter
(Hotznplotz) Klgn


Fragmente (Plagiat, ungesichtet)

35 Fragmente

[1.] Analyse:Bah/Fragment 014 03 - Diskussion
Bearbeitet: 12. January 2014, 10:44 Singulus
Erstellt: 12. January 2014, 00:14 (Hotznplotz)
Bah, Fragment, Rudischer 1959, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 3-12
Quelle: Rudischer 1959
Seite(n): 84, Zeilen: 23-26, 30-38
Das rasche Anwachsen der Städte im Lauf des 19. Jh's [sic] und der relative Rückgang der landwirtschatlichen [sic] Milch- und Buttererzeugung führten in West- und Mitteleuropa, teilweise aber auch in Nord- und Südeuropa [sic] zu einer Fett-Lücke, die zu Einfuhren aus Amerika und Australien zwang. Ein besonderer Mangel herrschte an Butterfett; Butter war von jeher das teuerste, aber auch beliebteste Fett, zum einen wegen des Geschmacks, zum anderen wegen der Verträglichkeit. Die Suche nach zusätzlichen Fetten für die Ernährung richtete sich von daher auf ein butterähnliches Produkt. Die Butter ist das beliebteste, aber auch das teuerste Speisefett. Sie nimmt seit Jahrtausenden eine Sonderstellung ein, weil sie den angenehmsten Geschmack hat und auch am bekömmlichsten ist. [...]

Bei dem raschen Anwachsen der Städte im Verlaufe des vorigen Jahrhunderts und einem relativen Rückgang der landwirtschaftlichen Milch- und Buttererzeugung zeigte sich in der Fettwirtschaft immer deutlicher, daß die west- und mitteleuropäischen Gebiete, teilweise auch Süd- und Nordeuropa, über viel zuwenig Fett, vor allem Butterfett, verfügten. Die Fettlücke, die sich immer fühlbarer machte, führte zur Einfuhr von Fetten aus Amerika und Australien.

Auf Grund dieser Situation fehlte es nicht an Bestrebungen und Versuchen, zusätzlich Fette für die Ernährung herbeizuschaffen. Dabei war das Ziel von vornherein darauf gerichtet, ein butterähnliches Produkt zu erzeugen.

Anmerkungen

keinerlei Hinweis auf die Quelle

Sichter
(Hotznplotz)

[2.] Analyse:Bah/Fragment 017 25 - Diskussion
Bearbeitet: 20. July 2014, 09:54 Stratumlucidum
Erstellt: 31. December 2013, 22:27 (Hotznplotz)
Bah, BauernOpfer, Bodarwé 1940, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 25-28
Quelle: Bodarwé 1940
Seite(n): 14, Zeilen: 40-44
So bot der linke Niederrhein in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts das typische Bild des Grenzgebietes eines schutzzöllnerisch orientierten Landes, das zur Umgehung des Zolls Filialgründungen anzog. In dieser Hinsicht bietet der linke Niederrhein das typische Bild des Grenzgebietes eines schutzzöllnerisch orientierten Landes, das infolge der Umgehungen des Zolles durch Filialgründungen mit fremden Industrieniederlassungen durchsetzt ist.
Anmerkungen

Unmittelbar zuvor verweist die Verfasserin für ein wörtliches Zitat auf Bodarwé, S. 13. Diese sinngemäße, analysierende Übernahme von S. 14 macht sie jedoch nicht kenntlich.

Sichter
(Hotznplotz)

[3.] Analyse:Bah/Fragment 032 01 - Diskussion
Bearbeitet: 3. March 2014, 18:48 Stratumlucidum
Erstellt: 3. March 2014, 18:48 (Stratumlucidum)
Bah, Fragment, Hellgrewe 1944, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 1-2
Quelle: Hellgrewe 1944
Seite(n): 165, Zeilen: 27-29
[Außerdem besaßen die Firmen Noury und van der Lande] (Ölfabrik) und ten Hove Anschlußgleise an die Emmericher Kleinbahn. Ausserdem [sic] besitzen die Firmen Ölfabrik Noury und van der Lande, ten Hove und der Rheinhafen Stadt Emmerich Anschlußgleise an die Kleinbahn.
Anmerkungen

Die Quelle wird nicht genannt.

Sichter
(Stratumlucidum)

[4.] Analyse:Bah/Fragment 032 20 - Diskussion
Bearbeitet: 23. February 2014, 14:21 Stratumlucidum
Erstellt: 23. February 2014, 14:12 (Stratumlucidum)
Bah, Bericht Cleve 1910, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 20-26
Quelle: Bericht Cleve 1910
Seite(n): 319, 320, Zeilen: 319:25-28, 33, 39-42; 320:9-17
(Die alte Kammerschleuse war beim großen Hochwasser von 1809 zerstört worden und in der Zwischenzeit durch eine wenig sinnvolle Flutschleuse ersetzt gewesen.) Zugleich wurde der Spoykanal sowie die Fahrrinne des Alten Rheins vertieft und verbreitert. Es stellte sich aber heraus, daß bei niedrigen Wasserständen dennoch nicht, wie erhofft, Schiffe mit 300 t Ladefähigkeit diese Wasserstraße durchgängig befahren konnten. [Seite 319]

Der Kanal erstreckt sich in nördlicher Richtung bis zu dem am sogenannten "alten Rhein" (auch Vossegatt genannt) gelegenen Dorfe Brienen, in dessen nächster Nähe mittels einer im Banndeich angebrachten Kammerschleuse seine Verbindung mit dem "alten Rhein" hergestellt wurde. [...]

Im Januar 1809 wurden Deich und Schleuse durch Hochwasser vollständig zerstört [und der Kanal völlig verschlammt]. [...]

Als Ersatz für die zerstörte Kammerschleuse wurde damals nur eine einfache Flutschleuse eingebaut. Dadurch wurde die ganze Wasserstraße fast wertlos gemacht, und die Stadt erlitt, weil die Verbindung zu Wasser mit dem Rhein abgeschnitten war, während langer Zeit große Nachteile und war an ihrer Entwicklung gehindert.

[Seite 320]

Zugleich wurde der Spoykanal vertieft und verbreitert und ein Kanalprofil von 7,53 m Sohlenbreite bei zweifacher Böschungsanlage und von 2,35 m Wassertiefe bei normalem Stau hergestellt, ferner im alten Rhein (Vossegatt) von der Schleuse bis zur Mündung in den Rheinstrom eine Fahrrinne von gleicher Sohlenbreite und Tiefe geschaffen.

Man hatte gehofft, durch diese Verbesserungen die Möglichkeit zu schaffen, daß alle Rheinschiffe bis zu 300 Tonnen Ladungsfähigkeit die Auffahrt nach Cleve machen könnten. Diese Hoffnung erfüllte sich jedoch nicht. Es stellte sich heraus, daß bei niedrigen Wasserständen die Schiffe häufig die Strecke von der Einmündung des alten Rheins bei Keeken in den Rheinstrom bis zur Schleuse nicht befahren konnten.

Anmerkungen

Auch wenn die Übernahme meist eher sinngemäß ist, wird auf die Quelle nicht verwiesen.

Sichter
(Stratumlucidum)

[5.] Analyse:Bah/Fragment 039 22 - Diskussion
Bearbeitet: 31. March 2014, 14:37 Stratumlucidum
Erstellt: 31. March 2014, 14:24 (Stratumlucidum)
Bah, BauernOpfer, Fragment, Gibelius 1924, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 22-25
Quelle: Gibelius 1924
Seite(n): 56, 57, Zeilen: 56:29-32; 57:6-8
Der vom Staat Preußen betriebene, aber schlecht instandgehaltene Sicherheitshafen bezog naturgemäß seine Bedeutung aus dem Zwang zum Aufenthalt. Der Sicherheitshafen war 1765 von Preußen übernommen worden, da die Stadt Emmerich nicht in der Lage gewesen [war, ihn schlammfrei zu halten.] [Seite 57]

Der Sicherheitshafen befand sich von vorneherein im Besitz des Staates.2 Jedoch auch Preussen [sic] sorgte schlecht für die Erhaltung des Hafens.

[Seite 56]

Damit im Zusammenhang stand auch,dass [sic] der Sicherheitshafen überlokale Bedeutung besass,weil [sic] er bei dem Zwang zum Halten und bei den schlechten Strom-und [sic] Hafenverhältnissen der damaligen Zeit oft genug aufgesucht werden musste [sic].2

Anmerkungen

Fortsetzung auf der nächsten Seite

Sichter
(Stratumlucidum)

[6.] Analyse:Bah/Fragment 040 01 - Diskussion
Bearbeitet: 31. March 2014, 14:32 Stratumlucidum
Erstellt: 31. March 2014, 13:35 (Stratumlucidum)
Bah, BauernOpfer, Fragment, Gibelius 1924, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 40, Zeilen: 1-3
Quelle: Gibelius 1924
Seite(n): 57, Zeilen: 6-7, 11, 103-106
[Der Sicherheitshafen war 1765 von Preußen übernommen worden, da die Stadt Emmerich nicht in der Lage gewesen] war, ihn schlammfrei zu halten. Die eigentlich zweckgebundenen Gelder hatte sie aufgrund finanzieller Notlage anderweitig benutzt.1

[1 Schulte, Rob.: Die Stadt Wesel. Eine wirtschaftsgeographische Betrachtung. Quakenbrück 1932]

Der Sicherheitshafen befand sich von vorneherein im Besitz des Staates.2 [...] Ausserdem [sic] war der Hafen [unklares Wort] immer verschlammt[,da die Hafenmündung senkrecht zum Strome lag und dadurch eine Versandung herbeiführte].

2 Ehemals hatte der Hafen der Stadt gehört. Da aber die Stadt die einkommenden Hafengelder nicht bestimmungsgemäss [sic] für die Erhaltung des Hafens verwandt hatte, war der Hafen vom Staat übernommen worden.

Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite

Unmittelbar vor Beginn der Passage zitiert die Verfasserin Gibelius mit S. 56 wörtlich. Die darauf folgenden Ausführungen bezieht sie (bis auf die Jahreszahl) aber offenbar ebenfalls von diesem und nicht von Schulte, den sie zwar anführt, bei dem diese jedoch nicht zu finden sind. Seltsam scheint zudem, dass sie bei Letzterem auch keine Seitenzahl nennt.

Sichter
(Stratumlucidum)

[7.] Analyse:Bah/Fragment 040 08 - Diskussion
Bearbeitet: 2. March 2014, 22:57 Stratumlucidum
Erstellt: 2. March 2014, 22:49 (Stratumlucidum)
Bah, BauernOpfer, Fragment, Gibelius 1924, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 40, Zeilen: 8-16
Quelle: Gibelius 1924
Seite(n): 81, 82, Zeilen: 81:26-31; 82:4-7, 9-11, 16-19
Noch [sic] von der allgemeinen industriellen Entwicklung zwischen 1850 und 1880 konnte der Emmericher Hafen kaum profitieren. Zwar wurde in den 80er Jahren mit einem Kostenaufwand von fast 350.000 M ein neuer Sicherheitshafen angelegt, - der alte war nur unter großen Gefahren noch anzulaufen gewesen, und auf Drängen verschiedener Handelskammern hatte sich der Staat dazu entschliessen [sic] müssen - aufgrund seiner ausschließlichen Funktion als Sicherheitshafen hatte er aber keinen Eisenbahnanschluß, keine Werftmauer und keine Krananlagen. [Seite 81]

Ueberhaupt [sic] ist für die Entwicklung der beiden Städte Emmerich und Wesel charakteristisch,dass [sic] sie wegen ihrer grossen [sic] Entfernung vom Industriezentrum und wegen ihres vorwiegend landwirtschaftlichen Hinterlandes nur im geringen Umfange von der industriellen Entwicklung nach 1850 profitieren konnten.

[Seite 82]

Ein Ereignis für Emmerich bildete es,als [sic] der Staat in den 80er Jahren einen neuen Sicherheitshafen baute. Der Hafen war zu dieser Zeit fast ständig verschlammt,und [sic] grosse [sic] Schiffe konnten nur unter Gefahren in den Hafen einlaufen. [...] Auf die ständigen Reklamationen der verschiedenen Handelskammern hin,raffte [sic] sich der Staat endlich zu einem Neubau auf. [...] Die Kosten dieses Baues betrugen 346716,- Mk.Der [sic] neue Hafen war als reiner Sicherheitshafen gedacht. Er besass [sic] daher keinen Eisenbahnanschluss [sic], keine Werftmauer und keine Krananlagen.

Anmerkungen

Die Verf. zitiert unmittelbar zuvor die Quelle mit S. 56 wörtlich. Sie macht jedoch nicht kenntlich, dass sie die vorliegenden Ausführungen ebenfalls sinngemäß von S. 81 f. aus dieser übernimmt.

Sichter
(Stratumlucidum)

[8.] Analyse:Bah/Fragment 048 23 - Diskussion
Bearbeitet: 10. February 2014, 21:03 Stratumlucidum
Erstellt: 10. February 2014, 20:57 (Stratumlucidum)
Bah, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Teichmann 1955, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 23-27
Quelle: Teichmann 1955
Seite(n): 463, Zeilen: 17-22
[Für die Konservativen, die für die Verschärfung des Gesetzes gesorgt hatten, sollte es eine gegen die Margarine als Produkt gerichtete Maßnahme sein.] Der Kennzeichnungszwang der Verkaufsstellen, der Gebinde und Verpackungen sollte den Margarineabsatz belasten und erschweren. Die gedachte Wirkung hatte das Gesetz allerdings nicht. Der Margarinekonsum wurde von der Kennzeichnung nicht beeinträchtigt [sic] sondern stieg weiter an. [Die Margarinegesetzgebung von 1887 stellte viel eher eine gegen die Margarine an sich gerichtete Maßnahme dar:] Der Kennzeichnungszwang der Verkaufsstätten, der Gebinde und Umhüllungen sollte für den Margarineabsatz Belastungen und Erschwerungen bringen.

Die ihm zugedachte Wirkung hatte das Margarinegesetz von 1887 nicht. Der Margarinekonsum wurde von der Kennzeichnung nicht beeinträchtigt, er stieg weiter an.

Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Da der in eckige Klammern gesetzte erste Satz einen eigenen Anteil enthält, wird dieser nicht als Plagiat gewertet.

Sichter
(Stratumlucidum)

[9.] Analyse:Bah/Fragment 051 18 - Diskussion
Bearbeitet: 10. February 2014, 16:20 Stratumlucidum
Erstellt: 10. February 2014, 16:20 (Stratumlucidum)
Bah, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Teichmann 1955, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 18-21
Quelle: Teichmann 1955
Seite(n): 473, Zeilen: 9-13
Alle Vorschläge, Margarinekäufer gleichsam öffentlich zu kennzeichnen, beruhten auf der Überlegung, daß viele Konsumenten sich genierten, Margarine zu kaufen und dies deshalb unauffällig tun wollten, um ihrem Status nicht zu schaden. Ebenso beruhte der Vorschlag, die Margarine auffällig zu färben oder in besonderen Geschäften oder Räumen zu verkaufen, auf der Erkenntnis der Tatsache, daß viele Konsumenten sich genierten, Margarine zu kaufen und dies deshalb unauffällig taten, um ihrem sozialen Ansehen nicht zu schaden.
Anmerkungen

Keine Quellenangabe.

Das unmittelbar auf diesen Satz folgende Zitat von Franz von Soxhlet wird ebenfalls ohne Kenntlichmachung aus Teichmann (1955) übernommen.

Sichter
(Stratumlucidum)

[10.] Analyse:Bah/Fragment 055 20 - Diskussion
Bearbeitet: 10. February 2014, 20:18 Stratumlucidum
Erstellt: 10. February 2014, 20:18 (Stratumlucidum)
Bah, BauernOpfer, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Teichmann 1955, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 20-26
Quelle: Teichmann 1955
Seite(n): 479, 480, Zeilen: 479:11-12; 480:1-4
Außerdem gab die Margarinegesetzgebung dem Produkt durch einheitlich vorgeschriebene Würfelform und Verpackung, durch den Kennzeichnungszwang mit dem Wort "Margarine" und mit dem roten Streifen an den Gefäßen, sozusagen mit Staatsmitteln Markenartikel-Charakter, lange bevor eine Standardisierung bei Butter - mit einheitlicher Verpackung und einheitlicher Aufschrift - erfolgte. [Seite 479]

Die Margarinegesetzgebung gab der Margarine durch einheitlich vorgeschriebene Würfelform und Verpackung, durch den Kennzeich-

[Seite 480]

nungszwang mit dem Worte „Margarine“ und mit dem roten Streifen an den Gefäßen, gewissermaßen mit Staatsmitteln Markenartikelcharakter, lange bevor eine Standardisierung bei Butter — mit einheitlicher Verpackung und einheitlicher Aufschrift — erfolgte.

Anmerkungen

Unmittelbar zuvor zitiert die Verfasserin S. 474 der Quelle wörtlich. Diese sehr wortnahe Übernahme von S. 479 f. macht sie jedoch nicht kenntlich.

Sichter
(Stratumlucidum)

[11.] Analyse:Bah/Fragment 071 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. May 2014, 14:58 Stratumlucidum
Erstellt: 25. May 2014, 14:23 (Stratumlucidum)
Bah, Fragment, Hülsbeck 1931, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 71, Zeilen: 1-2; 12-15
Quelle: Hülsbeck 1931
Seite(n): 44; 45, Zeilen: 44:27-32, 35-36; 45: 1-4, 7-14
[Im Jahr 1910 hatte die v.d.B.-Gruppe in den Niederlanden die Hovema, die N.V. Hollandsche Vereeniging tot Exploitatie van] Margarinefabrieken gegründet, die ausschließlich die außerniederländischen und außer-britischen Interessen vertrat.

[...]

Die niederländischen Interessen der v.d.B.-Gruppe waren in der 1919 gegründeten N.V. van den Bergh's Fabrieken zusammengefaßt, diese hielt seit 1920 alle Anteile der Hovema[, die ihrerseits, wie schon erwähnt, u.a. alle deutschen Interessen vertrat].

[Seite 44]

Infolge der schnellen Ausdehnung der außerenglischen Interessen hielt man die Bildung einer zweiten Holdinggesellschaft für notwendig (Wahnschaffe, Muller & Co., Hollandsche Vereeniging tot Exploitatie van Margarinefabrieken gegr. 1910), welche 1912 in die N. V. „Hollandsche Vereeniging tot Exploitatie van Margarinefabrieken“ umgewandelt wurde. [...]

Bei Ausbruch des Weltkrieges steigerte sich die Margarineausfuhr Hollands, sodaß die ständig wachsenden holländischen

[Seite 45]

Belange in den 1919 gegründeten „N. V. van den Bergh’s Fabrieken“ in Rotterdam zusammengefaßt wurden.

Der van den Bergh-Konzern [sic] hat also eine dreiteilige Gliederung, die sich wie folgt skizzieren läßt:

[1. die englischen Interessen unterstehen der „van den Bergh’s Ltd.“,]

2. die holländischen Interessen den „N. V. van den Bergh’s Fabrieken”,

3. die nichtholländischen und nichtenglischen Interessen unterstehen der „N. V. Hovema“.

[Oberste Dachgesellschaft ist heute die englische Ltd.] Neben und teilweise unter ihr stehen die N. V. van den Bergh’s Fabrieken, die sich 1920 durch Uebernahme [sic] sämtlicher Hovema-Stammaktien die Kontrolle über die „Vereeniging“ sicherten.

Anmerkungen

Auch wenn die Übernahmen nicht wörtlich sind, hätte hier für die aus Hülsbeck (1931) entnommenen Informationen ein Verweis auf die Quelle erfolgen müssen, die jedoch nur im Literaturverzeichnis erwähnt wird.

N.V. ist die Abkürzung für naamloze vennootschap, was in den Niederlanden einer Aktiengesellschaft entspricht. Dass die Umwandlung der Hollandsche Vereeniging tot Exploitatie van Margarinefabrieken in eine Aktiengesellschaft erst 1912 erfolgte, unterschlägt die Verfasserin.

Sichter
(Stratumlucidum)

[12.] Analyse:Bah/Fragment 072 01 - Diskussion
Bearbeitet: 13. February 2014, 21:58 Stratumlucidum
Erstellt: 13. February 2014, 17:48 (Stratumlucidum)
Bah, Fragment, Liebstaedter 1927, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 72, Zeilen: 1-23
Quelle: Liebstaedter 1927
Seite(n): 21, 23, Zeilen: 21:17-38; 23:2-3, 12-15
Im Jahr 1927 umfaßte die v.d.B.-Gruppe in Deutschland folgende Firmen:

1. van den Bergh's [sic] Margarinegesellschaft m.b.H., Kleve

2. Sana-Gesellschaft m.b.H., Kleve

3. Vereinigte Wiener Margarine- und Butterfabriken G.m.b.H. [sic] Kleve

4. Estol A.G., Mannheim

5. van den Bergh's [sic] Margarinefabriken G.m.b.H., Danzig

6. Palma Nährmittelwerke G.m.b.H., Kleve

7. Margarinewerke Berolina G.m.b.H., Berlin

8. Holländ. Verein für Margarinefabrikation Wahnschaffe, Muller u. Co. G.m.b.H., Kleve

9. Rhein. Margarine Cron u. Scheffel G.m.b.H., Kleve

10. Rhein.-westfäl. Margarinefabrik Dr. Max Boemer u. Co. G.m.b.H., Emmerich

11. Delmenhorster Margarinewerke G.m.b.H., Delmenhorst

12. Milka Nährmittel G.m.h.H., Pratau

13. Reeser Margarinefabrik G.m.b.H., Rees

14. Frankfurter Margarine-Gesellschaft A.-G., Frankfurt a.M.

[Damit war die horizontale Konzentration fast perfekt;] die Fabriken traten nach außen hin als selbständige Unternehmen auf und behielten selbstverständlich ihre Markenbezeichnungen bei, für die Kundschaft änderte sich im Außenverhältnis nichts.

[Seite 21]

Zum van den Bergh-Konzern [sic] gehören:

durch Ankauf:

1. Margarinewerke Berolina G. m. b. H., Berlin,

2. Palma Nährmittelwerke G. m. b. H., Cleve,

3. Holländischer Verein für Margarinefabrikation Wahnschaffe, Muller & Co. G. m. b. H., Cleve,

4. Rheinische Margarine Kron [sic] & Scheffel G. m. b. H., Cleve,

5. Rheinisch-Westfälische Margarinefabrik Dr. Max Böhmer [sic] & Co. G. m. b. H., Emmerich,

6. Delmenhorster Margarinewerke G. m. b. H.. Delmenhorst,

7. Frankfurter Margarinegesellschaft A.-G., Frankfurt a. M.,

8. Milka Nährmittelwerke G. m. b. H., Pratau a. d. Elbe,

9. Reeser Margarinefabrik G. m. b. H., Rees a. Rh.,

durch Eigengründung:

1. van den Berghs Margarinegesellschaft G. m. b. H., Cleve,

2. Sana Gesellschaft G. m. b. H. [sic], Cleve,

3. Vereinigte Wiener Margarine- und Butterfabriken G. m. b. H., Cleve,

4. Estol A.-G., Mannheim, Industriehafen,

5. van den Berghs Margarinefabriken G. m. b. H., Danzig,

insgesamt 14 Fabriken.

[Seite 23]

Die Fabriken treten nach außen hin als selbständige Unternehmen auf[, der Zusammenhang mit den Konzernen wird verschleiert]. [...] [Ferner wurde auf diese Weise die Kundschaft des aufgekauften Betriebes mit übernommen,] da sich für das Publikum im Außenverhältnis nichts änderte, die alten Markenbezeichnungen der früheren selbständigen Firma fortgeführt wurden[, nicht zu unterschätzende Momente, da die Ware als Markenartikel an den letzten Konsumenten herangebracht wird].

Anmerkungen

Keinerlei Hinweis auf die Quelle.

Dass diese Zusammenstellung bereits gut 50 Jahre zuvor von einem anderen Autor geleistet wurde, verschweigt die Verfasserin. Sie korrigiert lediglich zwei fehlerhafte Namensschreibungen und führt die Firmen in einer veränderten Reihenfolge auf.

Auf Seite 81 wird eine analoge Auflistung für die Jurgens-Gruppe aus derselben Quelle übernommen.

Sichter
(Stratumlucidum)

[13.] Analyse:Bah/Fragment 080 26 - Diskussion
Bearbeitet: 13. February 2014, 18:20 Stratumlucidum
Erstellt: 13. February 2014, 15:18 (Stratumlucidum)
Bah, BauernOpfer, Fragment, Liebstaedter 1927, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 80, Zeilen: 26-29
Quelle: Liebstaedter 1927
Seite(n): 21, 22, Zeilen: 21:17-18, 38-39; 22:12, 18-19
Im Jahr 1927 gehörten zum deutschen Jurgens-Konzern 12 Fabrikationsstätten, zum v.d.B.-Konzern deren 14; diese 26 Betriebe produzierten zwischen 60 und 70 % der Margarineproduktion Deutschlands. [Seite 21]

Zum van den Bergh-Konzern [sic] gehören:

[...]

insgesamt 14 Fabriken.

Zum Jürgens-Konzern [sic] gehören:

[Seite 22]

[...]

insgesamt 12 Fabriken.

[...] [Dem gegenüber stehen ungefähr 130 deutsche Fabriken, bei denen es sich aber in der Mehrzahl um konsumorientierte Kleinbetriebe handelt,] da die Konzerne mit ihren 26 Fabriken ungefähr 60—70% der deutschen Gesamtproduktion beherrschen.

Anmerkungen

Unmittelbar zuvor führt die Verfasserin die Quelle für ein wörtliches Zitat von S. 17 an. Diese sinngemäße Übernahme von S. 21 f. macht sie jedoch nicht kenntlich.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

Sichter
(Stratumlucidum)

[14.] Analyse:Bah/Fragment 081 01 - Diskussion
Bearbeitet: 13. February 2014, 18:17 Stratumlucidum
Erstellt: 13. February 2014, 16:04 (Stratumlucidum)
Bah, BauernOpfer, Fragment, Liebstaedter 1927, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 81, Zeilen: 1-18
Quelle: Liebstaedter 1927
Seite(n): 21, 22, 23, Zeilen: 21:39-46; 22:1-12; 23:12-15
Jurgens-Gruppe 1927

1. Jurgens- u. Prinzen G.m.b.H., Goch

2. Kunerol-Werke G.m.b.H., Bremen

3. Hanseatische Pflanzenbutterwerke G.m.b.H., Hamburg

4. Bahrenfelder Margarinewerke A.L. Mohr G.m.b.H., Altona-Bahrenfeld

5. Krog und Ewers, Altona-Ottensen

6. Rositzky u. Witt G.m.b.H., Altona

7. Margarinefabrik von [sic] Rossum u. Co. G.m.b.H., Emmerich

8. Margarinefabrik Mohr u. Co. G.m.b.H., Hamburg-Steinwärder

9. H. Schlinck u. Co. A.G., Hamburg

10. Crefelder Margarinewerke Jan C. Uhlenbrock G.m.b.H., Krefeld

11. Kaisalin-Werke G.m.b.H., Neuss

12. Neusser Margarinewerke G.m.b.H., Neuss

Auch bei J. u. P. war es so, daß sich im Verhältnis zu den Kunden nichts änderte. Die erfolgreichen Markennamen wurden beibehalten [und sicherlich war es oft der Fall, daß ein Kunde gar nicht wußte, daß ehemals schlimmste Konkurrenten nun unter einem Dach vereint waren].

[Seite 21]

Zum Jürgens-Konzern [sic] gehören:

durch Ankauf:

1. Bahrenfelder Margarinewerke A. L. Mohr, G. m. b. H., Altona-Bahrenfeld,

2. Krog & Evers [sic], Altona-Ottensen,

3. Rossitzky [sic] & Witt G. m. b. H., Altona,

4. Margarinefabrik van Rossum & Co. G. m. b. H., Emmerich a. Rh.,

[Seite 22]

5. Margarinefabrik Mohr & Co. G. m. b. H., Hamburg-Steinwärder,

6. H. Schlinck & Co. A.-G., Hamburg,

7. Crefelder Margarinewerke Jan C. Uhlenbrock G. m. b. H., Crefeld,

8. Kaisalin-Werke G. m. b. H., Neuss,

9. Neusser Margarinewerke G. m. b. H., Neuss,

durch Eigengründung:

1. Jürgens [sic] & Prinzen G. m. b. H., Goch,

2. Kunerol-Werke G. m. b. H., Bremen,

3. Hanseatische Pflanzenbutterwerke G. m. b. H., Hamburg,

insgesamt 12 Fabriken.

[Seite 23]

[Ferner wurde auf diese Weise die Kundschaft des aufgekauften Betriebes mit übernommen,] da sich für das Publikum im Außenverhältnis nichts änderte, die alten Markenbezeichnungen der früheren selbständigen Firma fortgeführt wurden[, nicht zu unterschätzende Momente, da die Ware als Markenartikel an den letzten Konsumenten herangebracht wird].

Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite

Eine Quelle für ihre Zusammenstellung der Margarinefirmen der Jurgens-Gruppe im Jahr 1927, bei der sie lediglich drei falsche Namensschreibungen korrigiert (jedoch eine korrekte Schreibung fehlerhaft übernimmt) und im Unterschied zu Liebstaedter die durch Eigengründung entstandenen Gesellschaften zuerst nennt, gibt die Verfasserin nicht an.

Auf Seite 72 wird bereits eine analoge Auflistung für die van-den-Bergh-Gruppe ohne jeden Verweis aus derselben Quelle übernommen.

Sichter
(Stratumlucidum)

[15.] Analyse:Bah/Fragment 081 24 - Diskussion
Bearbeitet: 10. January 2014, 18:57 Hotznplotz
Erstellt: 10. January 2014, 18:57 (Hotznplotz)
Bah, Enquete-Ausschuss Reichstag 1930a, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 81, Zeilen: 24-25
Quelle: Enquete-Ausschuss Reichstag 1930a
Seite(n): 41, Zeilen: 32-33
Schon die beiden Direktoren Manger, Kleve und Teberath, Goch hatten sich häufig über ihre Absatzpolitik verständigt. Schon die beiden Direktoren Manger und Teberath verständigten sich häufig über ihre Absatzpolitik.
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Die Städtenamen bezeichnen die Sitze der Margarinefirmen van den Bergh bzw. Jurgens und Prinzen und sind in diesem Zusammenhang geläufig.

Sichter
(Hotznplotz)

[16.] Analyse:Bah/Fragment 084 14 - Diskussion
Bearbeitet: 27. May 2014, 14:37 Stratumlucidum
Erstellt: 27. May 2014, 13:56 (Stratumlucidum)
Bah, BauernOpfer, Fragment, Liebstaedter 1927, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 84, Zeilen: 14-22
Quelle: Liebstaedter 1927
Seite(n): 29, 30, 31, Zeilen: 29:37-39, 42; 30:1-18; 31:1-9
Zwischen 1919 und 1927 kaufte J. u. P. entweder völlig oder doch die Aktienmehrheit der Ölfabriken Groß-Gerau, Bremen-Biesigheim [sic], Verein dt. Ölmühlen [sic], Mannheim und Niederrheinische Oelwerke [sic], Goch. v.d.B. stieg bei Fr. Thörls Vereinigten Ölfabriken, der Clever Ölmühle, der Akener Speiseölfabrik, Aken/ Elbe, der Danziger Ölmühle A.G. und bei Ziegler u. Dr. Denk, Bietigheim ein. Fast alle diese Firmen wurden während der Inflationszeit zu 350 - 700 % des Nominalkurses, also mit außerordentlichen Gewinnen gekauft. [Seite 29]

Der Wirtschaftsgemeinschaft deutscher Oelmühlen [sic] gehörten folgende Firmen an:

1. Bremen-Besigheimer Oelwerke [sic],

[...]

4. Oelfabrik [sic] Groß-Gerau,

[...]

[Seite 30]

6. Fr. Thörls Vereinigte Harburger Oelfabriken [sic] A.-G.

7. Verein deutscher Oelfabriken [sic] Mannheim,

die insgesamt 1913 ein Gesamtkontingent von 790 000 Tonnen hatten.

Als erste dieser Fabriken gelangte Groß-Gerau in den Besitz der holländischen Konzerne. Der Antrag der Verwaltung in der Generalversammlung von 13. 12. 1919 auf Ausgabe von 600 Vorzugsaktien mit 1Ofachem Stimmrecht zum Schutze gegen Ueberfremdung [sic] konnte nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit erreichen, da der Jürgens-Konzern [sic] schon die Majorität der Aktien besaß. Dieser setzte sich dann noch mit Hilfe der Verwaltungsbank in den Besitz von weiteren 4,4 Millionen Nominalaktien zu einem Kurse von 350%, so daß er über das gesamte Kapital verfügte (Markwert [sic] zur Zeit des Aufkaufes ungefähr der 10. Teil des Friedenswertes). Für die Aktienmehrheit von Bremen-Besigheim und dem Verein deutscher Oelmühlen [sic] mußten sie ungefähr 6—700% anlegen. Der van den Bergh-Konzern [sic] sicherte sich die Mehrheit der

[Seite 31]

größten deutschen Oelfabrik [sic], der Fr. Thörls Vereinigten Oelfabriken [sic] zu einem Circa-Kurs von 700%. Die Niederrheinischen Oelwerke [sic] in Goch wurden von der Dresdner Bank en bloc an den Jürgens-Konzern [sic] verkauft. Der van den Bergh-Konzern [sic] erwarb außerdem21

1. Clever Oelmühle [sic],

2. Akener Speiseölfabrik, Aken a. d. Elbe,

3. Danziger Oelmühle [sic] A.-G.,

4. Ziegler & Dr. Denk, Bietigheim.


[21 Der Seifensieder 1920 Heft 3 S. 58.]

Anmerkungen

Unmittelbar zuvor verweist die Verf. auf Liebstaedter (1927), S. 28. Die Übernahme der im Anschluss ebenfalls von diesem übernommenen Informationen macht sie jedoch nicht kenntlich.

Den Namen des Vereins deutscher Ölfabriken, Mannheim, überträgt die Verf. hierbei falsch; die Information, dass die Erwerbungen bis 1927 erfolgt seien, scheint sie aus dem Erscheinungsjahr von Liebstaedters Promotionsschrift abzuleiten.

Sichter
(Stratumlucidum)

[17.] Analyse:Bah/Fragment 085 03 - Diskussion
Bearbeitet: 9. February 2014, 20:18 Stratumlucidum
Erstellt: 9. February 2014, 20:18 (Stratumlucidum)
Bah, BauernOpfer, Enquete-Ausschuss Reichstag 1930a, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 85, Zeilen: 3-6
Quelle: Enquete-Ausschuss Reichstag 1930a
Seite(n): 52, 523, Zeilen: 52:3-4, 523:33-37
Erst mit fortschreitender Durchorganisation des Gesamtkonzerns, seit ca. 1929, wurde der Rohwareneinkauf zur Schlaglohnverarbeitung in der Margarine-Unie, Rotterdam bzw. der Margarine-Union Ltd., London konzentriert. [Seite 52]

[Die gleichzeitig gegründete englische Dachgesellschaft, die] „Margarine-Union-Ltd.“[, erhielt ein Stammaktienkapital von nom. 1 Mill. £ und nom. 100 000 £ 6 %ige „deferred shaves“ mit 20fachem Stimmrecht, die die „Margarine-Unie“ übernahm.]

[Seite 523]

Seitdem ist allerdings – wie die Konzernvernehmung im Februar 1929 ergab – mit der fortschreitenden Durchorganisation des Gesamtkonzerns der Rohwareneinkauf zur Schlaglohnverarbeitung für die Margarinefabriken in der „Margarine-Unie“ in Rotterdam – bzw. der „Margarine-Union“ in London – konzentriert.

Anmerkungen

Erst am Ende des nächsten Satzes des folgenden Absatzes wird die Quelle erwähnt (ganz offenbar irrtümlich gibt die Verf. hierbei Bd. 8 statt 7 der Verhandlungen und Berichte des Reichstags-Unterausschusses für allgemeine Wirtschaftsstruktur an); für den Leser ist nicht erkennbar, dass dieser Satz ebenfalls übernommen wird.

Sichter
(Stratumlucidum)

[18.] Analyse:Bah/Fragment 089 23 - Diskussion
Bearbeitet: 27. May 2014, 20:06 Stratumlucidum
Erstellt: 27. May 2014, 20:06 (Stratumlucidum)
Bah, Fragment, Gorissen 1977, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 89, Zeilen: 23-26
Quelle: Gorissen 1977
Seite(n): 410, 411, Zeilen: 410:10-12; 411:14-17
Wahnschaffe und Comp. ging auf die 1878 von dem Kaufmann W. Hildesheim in der Pannofenstraße in Kleve gegründete Margarinefabrik zurück. Hans Wahnschaffe war Mitglied des Klever Stadtrates. [Seite 410]

Über beides verfügte der Kaufmann W. Hildesheim, der im Jahre 1878 eine Margarinefabrik an der Pannofenstraße errichtete.

[Seite 411]

Das Werk an der Pannofenstraße hatte der »Holländische Verein für Margarine-Fabrikation Wahnschaffe & Co.« übernommen; es wußte sich noch lange neben der van den Bergh’schen Fabrik zu behaupten und war durch Hans Wahnschaffe sogar im Stadtrat vertreten.

Anmerkungen

Ihre Quelle, die die Geschichte der Stadt Kleve zum Thema hat, nennt die Verfasserin nicht.

Sichter
(Stratumlucidum)

[19.] Analyse:Bah/Fragment 101 27 - Diskussion
Bearbeitet: 4. March 2014, 17:16 Stratumlucidum
Erstellt: 4. March 2014, 17:16 (Stratumlucidum)
Bah, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Seelos 1950, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 101, Zeilen: 27-30
Quelle: Seelos 1950
Seite(n): 91, Zeilen: 16-23
1894 wurde einer der verbliebenen Betriebe von der Margarinefabrik Dr. Max Boemer u. Cie übernommen, im gleichen Jahr wurde in Rees eine Fabrik gegründet, Elten und Bienen waren ebenfalls vorübergehende [Standorte.] Im nördlichen Kammerbezirk überna [sic] im Jahre 1894 die Margarinefabrik Dr. Max Boemer & Cie einen der in Emmerich verbliebenen Betriebe und beschäftigte nach erfolgtem Ausbau bald 24 Personon. Im gleichen Jahre verzeichnente [sic] Rees die Gründung einer Margarinefabrik. Auch die Orte Elten und Bienen wurden vorübergehend Standorte von Kunstbutterfabriken.
Anmerkungen

Keine Quellenangabe.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

Sichter
(Stratumlucidum)

[20.] Analyse:Bah/Fragment 102 02 - Diskussion
Bearbeitet: 4. March 2014, 17:27 Stratumlucidum
Erstellt: 4. March 2014, 17:27 (Stratumlucidum)
Bah, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Seelos 1950, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 102, Zeilen: 2-3
Quelle: Seelos 1950
Seite(n): 91, Zeilen: 23-26
Boemer errichtete 1901 unter dem Namen van Rossum u. Co. eine Zweigniederlassung in Emmerich. Kurz nach der Jahrhundertwende errichtete die Firma Boemer am gleichen Ort unter der Firma van Rossum & Co. eine weitere Zweigniederlassung.
Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite

Keine Quellenangabe. Woher die Verfasserin die Information über das genaue Gründungsjahr bezieht, bleibt unklar.

Sichter
(Stratumlucidum)

[21.] Analyse:Bah/Fragment 105 03 - Diskussion
Bearbeitet: 8. January 2014, 23:04 Hotznplotz
Erstellt: 1. January 2014, 14:24 (Hotznplotz)
Bah, Fragment, Hütten 1923, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 105, Zeilen: 3-4
Quelle: Hütten 1923
Seite(n): 71, 72, Zeilen: 71:37-39; 72:4-6
Außer den Hartfetten stellte die Germania auch den zur Produktion erforderlichen Wasserstoff und das Nickelpulver her. [Seite 71]

Außer den Hartfetten stellt die Firma auch den zur Fabrikation erforderlichen Wasserstoff in einer eigenen Anlage her.

[Seite 72]

Bei der Herstellung der gehärteten Oele wird auch Nickelpulver verwendet. Dieses wird ebenfalls von der Fabrik in einem besonderen Gebäude auf chemischem Wege hergestellt.

Anmerkungen

Die Verfasserin gibt keine Quelle für ihre Aussage an.

Sichter
(Hotznplotz)

[22.] Analyse:Bah/Fragment 107 08 - Diskussion
Bearbeitet: 10. January 2014, 18:20 Hotznplotz
Erstellt: 29. December 2013, 18:49 (Hotznplotz)
Bah, BauernOpfer, Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 107, Zeilen: 8-22
Quelle: Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b
Seite(n): 38, 39, 40, Zeilen: 38:9-10; 39:4-7, 18-19, 26-36, 39-42; 40:8, 15-16, 29-34
1. Reinigung - Sterilisierung - Ansäuerung der Milch

2. Herstellung der Fettmischung aus den verschiedenen raffinierten Ölsorten

3. Herstellung der Fettemulsion durch intensives Vermischen mit Milch (Kirnen), dazu muß die Fettmischung eine über ihrem Erstarrungspunkt liegende Temperatur haben, die Milch dagegen möglichst kalt sein.

4. Kühlen der Fettemulsion entweder durch Duschen mit Eiswasser oder durch Überleitung der Emulsion über eine doppelwandige, mit Chlorkalzium von minus 16° C gefüllte Trommel.

5. Knetung der nunmehr körnigen Masse mit Tellerwalzen oder Multiplexwalzen, anschließender Zusatz der vorgeschriebenen Erkennungsmittel in den sogenannten Mischmaschinen, die den Teigknetmaschinen ähnlich sind. Hier wird zugleich die Streichfähigkeit erreicht.

[Seite 38]

1. Sachgemäße Vorbehandlung der Milch

(Reinigung, Sterilisierung, Ansäuerung)

[Seite 39]

2. Herstellung der Fettmischung

(Geeignete Zusammenstellung der zur Verarbeitung kommenden Fette und Öle)

Die frisch raffinierten Rohstoffe pflanzlicher Herkunft [...].

[...]

3. Herstellung der Fettemulsion

(Intensives Vermischen mit Milch; Kirnung)

[...]

Um eine gute Emulsion zu erzielen, ist es erforderlich, daß die Fettmischung beim Einlaufen eine über ihrem Erstarrungspunkt liegende Temperatur besitzt, die Milch dagegen zur Beschleunigung der Emulgierung möglichst tief gekühlt sein muß.

4. Abkühlung der Fettemulsion

Zur Überführung der in der Kirne enthaltenen Emulsion sind zwei Verfahren im Gebrauch:

a) das ältere Duschverfahren,

b) die Kühltrommel.

a) Beim Duschverfahren wird die in einer Holzrinne ablaufende Emulsion durch eine Eiswasserbrause abgekühlt [...]. [...]

b) Bei diesem Verfahren wird die Emulsion über eine Kühltrommel geleitet. Es ist dieses eine große rotierende doppelwandige Trommel [...], die in ihrem Innern von einer Chlorkalziumlösung von etwa minus 16° durchflossen wird. [...]

[Seite 40]

5. Knetung der nunmehr körnigen Masse [...]

[...]

Der Knetprozeß findet entweder auf Tellerwalzen bzw. [sic] Multiplexwalzen statt.

[...]

Wenn die Margarine die Walze verläßt, wird sie in sogenannte Mischmaschinen geleitet; es sind dies den Teigknetmaschinen ähnliche Maschinen. Hier erhält die Margarine diejenige Geschmeidigkeit, die sie streichfähig macht. Während des Mischprozesses werden der Margarine die gesetzlich vorgeschriebenen Erkennungsmittel [...] zugesetzt.

Anmerkungen

Für die Beschreibung des Produktionsprozesses von Margarine (Ende der 1920er-Jahre) gibt die Verfasserin ihre Quelle nicht an. Am Ende der Seite verweist sie für ein längeres wörtliches Zitat zum Ideal der Margarineproduktion auf S. 34 aus dieser.

Sichter
(Hotznplotz)

[23.] Analyse:Bah/Fragment 121 24 - Diskussion
Bearbeitet: 10. February 2014, 18:19 Stratumlucidum
Erstellt: 10. February 2014, 18:14 (Stratumlucidum)
Bah, BauernOpfer, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Teichmann 1955, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 121, Zeilen: 24-28, 30
Quelle: Teichmann 1955
Seite(n): 472, 473, Zeilen: 472:34-37; 473:1-4
Bei den Schichten mit entsprechendem Einkommen war der Butterkonsum dagegen so fest verankert, daß die Margarine nicht zum ernsthaften Konkurrenten werden konnte. Rationale Überlegungen waren bei der Wahl des Konsumfettes übrigens wenig entscheidend. Der Butterkonsum galt [- eigentlich unverändert bis zum Entstehen eines gewissen Gesundheitsbewußtseins in den letzten Jahren -] als Ausdruck der Wohlhabenheit. [Seite 472]

Bei den Schichten mit entsprechendem Einkommen erfreute sich andererseits der Butterkonsum einer so verbreiteten und fest verankerten Wertschätzung, daß der Butter hier ihre Position durch die Margarine nicht streitig gemacht werden

[Seite 473]

konnte. Rationale, rein finanzielle Überlegungen mögen bei der Wahl des Konsumfettes übrigens für den Konsumenten weit weniger Bedeutung gehabt haben als Gefühlsmomente. Der Butterkonsum galt [— und gilt noch —] verbreitet als Ausdruck der Wohlhabenheit.

Anmerkungen

Unmittelbar zuvor führt die Verfasserin die Quelle für ein wörtliches Zitat an. Dass sie die folgenden Ausführungen sinngemäß ebenfalls aus dieser übernimmt, macht sie jedoch nicht kenntlich.

Sichter
(Stratumlucidum)

[24.] Analyse:Bah/Fragment 122 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. January 2014, 18:18 Hotznplotz
Erstellt: 10. January 2014, 12:12 (Hotznplotz)
Bah, BauernOpfer, Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 122, Zeilen: 1-11, 13-23
Quelle: Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b
Seite(n): 133, 135, Zeilen: 133:4-7; 135:1-5, 23-28, 30-43
Ursprünglich diente Margarine in Arbeiterhaushalten als Ersatz anderer Fette, drang allmählich in bürgerliche Haushalte als Ergänzung anderer Fette ein und wurde in der Zeit nach dem 1. Weltkrieg [...] auch in den letztgenannten Haushalten zum Ersatz anderer Fette. Der Margarinekonsum in Deutschland hatte sich nach dem 1. Weltkrieg gegenüber 1913 bis 1928 erheblich mehr als verdoppelt, und zwar aus folgenden Gründen:

1. Das Einkommen einer ganzen Schicht (kleinere und mittlere Renteneinkommen) war so verringert, daß ihr Butterkonsum unmöglich oder erschwert war. [...]

2. Der Margarinepreis war zwischen 1913 und 1928 erheblich weniger gestiegen als die durchschnittliche Preissteigerungsrate.

3. Die Qualität der Margarine war durchweg gleichmäßiger und besser. "Diese Qualitätshebung ist dem Konsumenten durch die Reklamefeldzüge der Konzerne zum Bewußtsein gebracht worden, so daß sich an den Qualitätswandel ein Wandel der Geschmacksrichtung anschloß." 1

4. Als Reaktion auf den erzwungenen Minderverbrauch während des Krieges war der Fettverbrauch allgemein gestiegen, auch der der Butter, unter dem Einfluß der Faktoren 1 - 3 jedoch weniger stark. [...]


1 Bd. 8: S. 135

[Seite 133]

Auf Ersuchen der Arbeitsgruppe hat das Statistische Reichsamt bei der Auswertung seiner Erhebungen von Wirtschaftsrechnungen vom Jahre 1927/28 auch der Struktur des Fettverbrauchs seine Aufmerksamkeit zugewandt.

[Seite 135]

Die Nachfrage nach Margarine ist [...] gestiegen. Diente sie ursprünglich nur dem Arbeiterhaushalt, und zwar als Ersatz anderer Fette, so drang sie allmählich auch in die bürgerlichen Haushalte, und zwar als Ergänzung anderer Fette, ein.

[...]

Der Margarinekonsum in Deutschland hat sich nach dem Kriege gegenüber 1913 erheblich mehr als verdoppelt.

Die Gründe dieser Erscheinung sind folgende:

1. Das Einkommen einer ganzen Schicht (kleine und mittlere Renteneinkommen) hat sich so verringert, daß ihr der Butterkonsum unmöglich geworden oder wenigstens erschwert ist.

2. [...] der Margarinepreis ist erheblich weniger gestiegen, als es der Durchschnittspreissteigerung entspricht.

3. Die Qualität der Margarine ist durchweg gleichmäßiger und besser geworden [...]. Diese Qualitätshebung ist dem Konsumenten durch die Reklamefeldzüge der Konzerne zum Bewußtsein gebracht worden, so daß sich an den Qualitätswandel ein Wandel der Geschmacksrichtung anschloß.

4. [...] In Reaktion auf den erzwungenen Minderverbrauch im Kriege ist der Fettbedarf überhaupt stark gestiegen. Aus demselben Grunde ist der Butterkonsum absolut gestiegen, aber unter Einwirkung der Faktoren 1 bis 3 nicht so stark.

Anmerkungen

Die Verfasserin verweist nur für ein wörtliches Zitat in Punkt 3 auf die Quelle, übernimmt aber den Großteil ihrer Seite. Dies stellt keine hinreichende Kenntlichmachung der übernommenen Ausführungen dar. Insbesondere setzt sie die Übernahme nach dem Verweis noch fort.

Sichter
(Hotznplotz)

[25.] Analyse:Bah/Fragment 124 01 - Diskussion
Bearbeitet: 20. March 2014, 14:08 Stratumlucidum
Erstellt: 20. March 2014, 14:00 (Stratumlucidum)
Bah, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Wilson 1954, ZuSichten, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 124, Zeilen: 1-3
Quelle: Wilson 1954
Seite(n): 73, Zeilen: 18-19, 22-24, 29-32
v.d.B. hatte im Jahr 1898 unter dem Namen "Vitello" die erste Markenmargarine eingeführt, sie beruhte auf dem schon erwähnten Bernegau-Patent. Im folgenden Jahr kam J. u. P. mit "Solo" heraus [und v.d.B. verwertete das Liebreich-Patent mit der Marke "Sana", der 1904 "Sanella" folgte]. Van den Bergh’s first branded margarine in Germany, ‘Vitello’, [was undoubtedly different in quality, texture, and taste from other types, and its success was due as much to a superiority which was clear to the customer as to the special name which distinguished it.] Vitello was in fact a commercial product based on a patent taken out by a German chemist, Bernegau. [...] Vitello was first introduced in 1898 into Germany, into Holland two years later. (Jurgens’s reply, Solo, appeared in Germany in 1899, in England in 1905.)
Anmerkungen

Zwar werden die beiden Margarinemarkennamen "Vitello" und "Solo" auch an anderen Stellen in der vorliegenden Arbeit erwähnt, jedoch nur hier mit den Jahresangaben ihrer Markteinführung. Eine Quelle für diese nennt die Verfasserin nicht.

("v.d.B." steht bei der Verf. für "van den Bergh", "J. u. P." für "Jurgens und Prinzen".)

Sichter
(Stratumlucidum)

[26.] Analyse:Bah/Fragment 124 05 - Diskussion
Bearbeitet: 18. April 2014, 10:41 Stratumlucidum
Erstellt: 18. April 2014, 10:30 (Stratumlucidum)
Bah, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Van den Bergh 1928, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 124, Zeilen: 5-7
Quelle: Van den Bergh 1928
Seite(n): 23, Zeilen: 23-31
[Im folgenden Jahr kam J. u. P. mit "Solo" heraus und v.d.B. verwertete das Liebreich-Patent mit der Marke "Sana",] der 1904 "Sanella" folgte. Mit der Pflanzenmargarine wurden die Anhänger naturgemäßer Lebensweise und die Vegetarier für den Margarinekonsum gewonnen. [...] ein ganz neues Produkt, die Pflanzenbutter-Margarine, konnte geschaffen und im Jahre 1904 in den Handel gebracht werden. Dieses neue Produkt „Sanella“ zeichnet sich besonders durch vollkommen neutralen, reinen Buttergeschmack und durch völlig einwandfreie Beschaffenheit in hygienischer Beziehung aus. Daß Sanella namentlich den Anhängern der naturgemäßen Lebensweise und den Vegetariern ein Nahrungsmittel von weittragender Bedeutung wurde, dann aber auch dort Eingang fand, wo bisher Margarine überhaupt nicht gebraucht wurde, bedarf kaum der Erwähnung.
Anmerkungen

Ihre Quelle nennt die Verfasserin an dieser Stelle nicht.

Im folgenden Satz erwähnt sie auch die Herstellung einer koscheren Margarine mit dem Namen Tomor, ohne hierfür eine Referenz zu nennen; diese Information scheint sie von S. 24 aus derselben Quelle zu beziehen. Da sie in Bezug auf Tomor jedoch keine Formulierungen übernimmt, wird der entsprechende Satz nicht als Plagiat gewertet.

Sichter
(Stratumlucidum)

[27.] Analyse:Bah/Fragment 124 19 - Diskussion
Bearbeitet: 1. June 2014, 17:27 Stratumlucidum
Erstellt: 1. June 2014, 17:27 (Stratumlucidum)
Bah, BauernOpfer, Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 124, Zeilen: 19-21
Quelle: Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b
Seite(n): 166, Zeilen: 28-33
Eine große Zahl von Marken wurde dagegen ständig als Defensiv- oder Vorratsmarken angemeldet, allein zu dem Zweck, den entsprechenden Namen für sich zu sichern. Vorsitzender: Welche Gründe haben die auffallend zahlreichen Eintragungen von Margarinemarken?

Sachv. Alfred Voß, Hamburg: Die meisten Marken werden als „Defensiv-“ oder „Vorratsmarken“ angemeldet.

Sachv. Wigand, Berlin: Der Fabrikant meldet eine Marke an, wenn er Wert darauf legt, diesen Namen in Beschlag zu nehmen.

Anmerkungen

Im vorigen Absatz verweist die Verf. auf S. 166 der Quelle. Die sinngemäße Übernahme auch dieses Satzes macht sie jedoch nicht kenntlich.

Sichter
(Stratumlucidum)

[28.] Analyse:Bah/Fragment 127 18 - Diskussion
Bearbeitet: 10. January 2014, 18:17 Hotznplotz
Erstellt: 10. January 2014, 15:10 (Hotznplotz)
Bah, BauernOpfer, Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 127, Zeilen: 15-26
Quelle: Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b
Seite(n): 172, 173, 174, Zeilen: 172:20-25; 173:28-33; 174:9-11, 22-26
In den 20er Jahren weitete sich der Gebrauch, Zugaben in Form von Bons beim Kauf von Margarine zu geben, erheblich aus. Die Firmen J. u. P. und v.d.B. beteiligten sich in Deutschland nicht daran, da ihre Großabnehmer - die Konsumvereine und der Edeka-Verband - strikte dagegen eingestellt waren. Allerdings führten diejenigen Firmen, die Ende der 20er Jahre vom Konzern aufgesogen worden waren und die bisher schon mit Zugaben gearbeitet hatten, ihre Absatzpolitik fort. Auch die ursprünglichen Konzernfirmen beteiligten sich in Holland und Belgien an dem extensiven Zugabewesen. Es wurde sogar eine eigene Firma, die "Dekages" gegründet, der der zentrale Einkauf von Zugaben in Deutschland oblag. [Seite 173]

Der Vertrieb von Margarine mit Zugaben hat in den letzten Jahren einen erheblichen Aufschwung genommen. Gewöhnlich werden die Zugaben in der Form gegeben, daß jeweils beim Einkauf eines Pfundes Margarine ein Bon zugegeben wird, und daß auf eine bestimmte Anzahl dieser Bons irgendwelche Haushaltungsgegenstände [...] zugegeben werden.

[Seite 172]

Wir sind zu der Überzeugung gekommen, daß wir es nicht machen können und dürfen, weil die großen Einkaufsgesellschaften, die "Edeka" und die Konsumvereine sich vollkommen dagegen eingestellt haben und auf dem Standpunkt stehen, daß sie keine Margarine von Fabriken mehr abnehmen könnten, die Margarine mit Hilfe von Zugabeartikeln vertrieben.

[Seite 174]

Da einige der dem Konzern neuangegliederten Firmen sich des Zugabesystems vor dem Anschluß im großen Ausmaß bedienten und ihre Absatzpolitik auch nach dem Anschluß nicht änderten [...].

[...]

Zum gemeinsamen Einkauf von Zugaben in Deutschland hat der Konzern die "Dehages" gegründet.

"Die 'Dehages' ist eine Firma, welcher der Einkauf von Zugaben für unsere Firmen in Holland und Belgien obliegt, wo Zugabemargarine schon seit vielen Jahren geführt wird. [...]"

Anmerkungen

Für ihre Ausführungen zum Zugabewesen nennt die Verfasserin an dieser Stelle keine Quelle. Erst im nächsten Absatz verweist sie auf S. 183 derselben. Den Firmennamen Dehages überträgt sie offenbar fehlerhaft.

Sichter
(Hotznplotz)

[29.] Analyse:Bah/Fragment 129 25 - Diskussion
Bearbeitet: 2. March 2014, 15:22 Stratumlucidum
Erstellt: 2. March 2014, 15:22 (Stratumlucidum)
Bah, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Van den Bergh 1901, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 129, Zeilen: 25-27
Quelle: Van den Bergh 1901
Seite(n): 38, Zeilen: 4-7
Im Jahr 1901 verfügte v.d.B. über Filialen in Berlin, Chemnitz, Hamburg, Hannover, Mannheim, Nürnberg und Stettin. Der Verkaufs-Apparat umfasst, ausser den Filialen in Berlin, Chemnitz, Hamburg, Hannover, Mannheim, Nürnberg, Stettin, Fabrikniederlagen in einer Anzahl grösserer Städte und ca. 60 General-Agenturen mit über 400 Beamten und Arbeitern.
Anmerkungen

Keine Nennung der Quelle (die im Jahr 1901 erschienen ist).

Sichter
(Stratumlucidum)

[30.] Analyse:Bah/Fragment 131 23 - Diskussion
Bearbeitet: 10. January 2014, 18:16 Hotznplotz
Erstellt: 8. January 2014, 21:48 (Hotznplotz)
Bah, BauernOpfer, Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 131, Zeilen: 23-28
Quelle: Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b
Seite(n): 195, 196, Zeilen: 195:13-17, 20-23; 196:7-11
Gegen Ende der 20er Jahre betrugen bei den Großfirmen Vertreterprovisionen für die Standardmarken von 1 RM und 0,85 RM 2 - 4 %. Nach dem Zusammenschluß der beiden Firmengruppen wurden die getrennten Vertreterorganisationen zunächst aufrechterhalten, erst im Juni 1929 die Firma Jurgens - van den Bergh's Margarine-Verkaufs-Union G.m.b.H. gegründet. Während bis dahin die lokalen [Handelsvertretungen der einzelnen Konzernfirmen noch gegeneinander konkurrierten, wurde nunmehr eine einheitliche Verkaufsorganisation geschaffen.] [Seite 195]

Als Vertreterprovision für die Standardmarken (1 RM. und 0,85 RM.) wurden vom Konzern 2 bis 4% angegeben. Nach dem Zusammenschluß wurde [...] von einer Zusammenlegung der Vertreterorganisationen zuerst abgesehen [...]. [...] Im Juni 1929 wurde unter der Firma "Jurgens-van den Bergh's Margarine-Verkaufsunion G. m. b. H." eine Gesellschaft zur Vereinfachung des Versands und Verkaufs der Margarine mit Sitz in Berlin gegründet.

[Seite 196]

Während bisher die lokalen Handelsvertretungen der einzelnen Konzernfirmen [...] noch gegeneinander konkurrierend den deutschen Markt bearbeiteten und belieferten, wird nunmehr eine straffe Zusammenfassung der Verkaufsorganisation Platz greifen.

Anmerkungen

Fortsetzung auf der nächsten Seite

Sichter
(Hotznplotz)

[31.] Analyse:Bah/Fragment 132 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. January 2014, 18:14 Hotznplotz
Erstellt: 8. January 2014, 22:10 (Hotznplotz)
Bah, BauernOpfer, Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 132, Zeilen: 1-6
Quelle: Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b
Seite(n): 196, Zeilen: 7-11, 16-22
[Während bis dahin die lokalen] Handelsvertretungen der einzelnen Konzernfirmen noch gegeneinander konkurrierten, wurde nunmehr eine einheitliche Verkaufsorganisation geschaffen. Die bis dahin getrennte Lagerhaltung, Expedition und Fakturierung der einzelnen Firmen wurde zusammengelegt. Vorübergehend ergaben sich erhöhte Kosten, da an ältere lokale Handelsvertreter Abfindungen gezahlt wurden. Während bisher die lokalen Handelsvertretungen der einzelnen Konzernfirmen [...] noch gegeneinander konkurrierend den deutschen Markt bearbeiteten und belieferten, wird nunmehr eine straffe Zusammenfassung der Verkaufsorganisation Platz greifen. [...] Auch die bisher getrennte Lagerhaltung, Expedition und Fakturierung der einzelnen Firmen wird zusammengelegt werden.

Es ergaben sich durch diese Maßnahmen für den Konzern zwar einmalige größere Ausgaben, da [...] an die älteren Stelleninhaber der lokalen Handelsvertretungen [...] Abfindungen gezahlt werden.

Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite. Kurz nach den hier wiedergegebenen Ausführungen verweist die Verfasserin auf eine der Quelle von S. 184 entnommene Tabelle zur Absatzverteilung des Gesamtkonzerns. Nicht kenntlich macht sie jedoch, dass diese aus derselben von S. 195 f. stammen.

Sichter
(Hotznplotz)

[32.] Analyse:Bah/Fragment 135 13 - Diskussion
Bearbeitet: 8. January 2014, 09:41 Hotznplotz
Erstellt: 8. January 2014, 09:41 (Hotznplotz)
Bah, BauernOpfer, Fragment, Nussbaum 1974, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 135, Zeilen: 13-15
Quelle: Nussbaum 1974
Seite(n): 53, Zeilen: 20-21
Für einen Teil der Industrie war die Inflationszeit nach dem 1. Weltkrieg außerordentlich günstig hinsichtlich der Ausstattung mit Investitionsmitteln. Die Zeit der Inflation nach dem ersten Weltkrieg erwies sich in vielfacher Hinsicht als außerordentlich günstig für die Ausstattung eines Teils der Industrie mit Investmitteln.
Anmerkungen

Am Ende des folgenden Satzes verweist die Verfasserin auf Wagenführ (1933), wo sich die vorliegende Aussage nicht findet. Dass sie diese von Nussbaum, den sie erst im nächsten Absatz mit S. 54 anführt, übernimmt, macht sie nicht kenntlich.

Sichter
(Hotznplotz)

[33.] Analyse:Bah/Fragment 142 12 - Diskussion
Bearbeitet: 10. January 2014, 18:13 Hotznplotz
Erstellt: 9. January 2014, 19:13 (Hotznplotz)
Bah, Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 142, Zeilen: 12-15
Quelle: Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b
Seite(n): 230, 231, Zeilen: 230:45-47; 231:2-6
Der Anteil der Roh- und Hilfsstoffe an den Gesamtkosten der Margarineproduktion betrug 65 - 70 %, die Löhne maximal 5 %, die Vertriebskosten 18 %. Der Rest waren soziale Lasten, Finanzierungskosten u. ä. [Seite 230]

Die überragende Bedeutung der Rohstoffwirtschaft geht daraus hervor, daß der Anteil der Roh- und Hilfsstoffe an den Gesamtkosten etwa 65 bis 70 % beträgt.

[Seite 231]

Die Löhne spielen kaum eine Rolle: sie machen nur etwa 5 % der Gesamtkosten aus. Von den übrigen 25 bis 30 % entfallen etwa 18 % auf Absatzkosten [...]. Der Rest verteilt sich auf soziale Lasten, Finanzierungskosten und anderes.

Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter
(Hotznplotz)

[34.] Analyse:Bah/Fragment 192 19 - Diskussion
Bearbeitet: 11. March 2014, 13:48 Stratumlucidum
Erstellt: 11. March 2014, 13:42 (Stratumlucidum)
Bah, BauernOpfer, Fragment, Michaelis 1970, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 192, Zeilen: 19-28
Quelle: Michaelis 1970
Seite(n): 90, 91, 92, Zeilen: 90:27-28; 91:1-10; 92:3-5, 14-16
Es muß angenommen werden, daß intensive Werbung sich in einer überdurchschnittlichen Steigerung des Absatzes niederschlägt. Da vor allem finanzkräftige Unternehmen eine umfangreiche Werbung betreiben, kommt es wahrscheinlich zu einer Erhöhung des Marktanteils dieser Firmen und damit letztlich zu einem horizontalen Konzentrationsprozeß.

Innerhalb eines expandierenden Gesamtmarktes wird eine Neuinvestition, die zur Schaffung neuer Produktionsanlagen führt, für das expandierende Unternehmen billiger sein, [sic] als der Erwerb bestehender Unternehmen.

[Seite 90]

Allerdings ist hier anzunehmen, daß die Werbung des einen Unternehmens zum Erfolg führen wird

[Seite 91]

und sich bei dem intensiv werbungtreibenden Anbieter in einer überdurchschnittlichen Steigerung seines Absatzes niederschlägt. Eine Erhöhung seines Marktanteils ist als wahrscheinlich anzusehen. Auch bei steigender primärer Nachfrage gilt, daß intensive Werbung zu größeren Marktanteilen werbungtreibender Unternehmen führt. Da vor allem große finanzkräftige Unternehmen eine umfangreiche Werbung betreiben, kommt es zu einem horizontalen Konzentrationsprozeß.

[Seite 92]

Allerdings wird auf einem prosperierenden Markt der Erwerb eines anderen Unternehmens schwerer sein als auf einem stagnierenden Markt. [...]

Eine Neuinvestition, die zur Schaffung neuer Produktionsanlagen führt, wird damit für das expandierende Unternehmen billiger werden. [...]

Anmerkungen

Die Verfasserin verweist im folgenden Absatz für ein wörtliches Zitat auf Michaelis, S. 116 f. Die recht wortnahe Übernahme der vorliegenden Ausführungen aus derselben Quelle macht sie jedoch nicht kenntlich.

Sichter
(Stratumlucidum)

[35.] Analyse:Bah/Fragment 193 01 - Diskussion
Bearbeitet: 11. March 2014, 12:40 Stratumlucidum
Erstellt: 11. March 2014, 10:59 (Stratumlucidum)
Bah, BauernOpfer, Fragment, Michaelis 1970, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 193, Zeilen: 1-16
Quelle: Michaelis 1970
Seite(n): 119, 120, 125, 127, 131, Zeilen: 119:9-14, 24-28; 120:1-2, 101-105; 125:11-14, 20; 127:4-8, 12-14; 131:1-5
[Wenn der Novitätenprozeß von einem Marktführer] ausgelöst wird, dient die Produktinnovation dazu, seinen Marktanteil weiter zu erhöhen und der Prozeß der horizontalen Konzentration wird auch von daher induziert.

Wenn es gelingt, im Anschluß an die sachlichen Qualitäten des Produkts eine bestimmte Marke als Werbeargument zu benutzen, wird die Werbung zum Instrument der Marktschließung und kann dauerhafter selbst als Patentschutz sein. Sind bei Produkten mit gleichen Verwendungszwecken keine, [sic] oder nur geringe sachliche Unterscheidungen möglich, so muß jedes dieser Produkte eine eigene Marke erhalten. Erst dann ist Werbung möglich und, was ebenso entscheidend ist, vertikale Preisbindung möglich. Sie kann zugleich als Werbeargument in der dann typischen Endverbraucherwerbung dienen.

Eine logische Folge dieser Entwicklung ist die Ausschaltung des Großhandels. Die dadurch bedingte Steigerung der Vertriebskosten wird durch den Wegfall der Großhandelsspanne wieder wettgemacht.

[Seite 119]

Anders sieht es dagegen aus, wenn die Novitätenprozesse von einem Marktführer ausgelöst werden. Die Produktinnovation wird hier dazu dienen, seinen Marktanteil weiter zu erhöhen und damit einen Prozeß der horizontalen Konzentration einzuleiten. [...]

[...] Er wird jetzt dazu übergehen, weniger die sachlichen Qualitäten des Produktes als vielmehr seine individuelle Marke als Werbeargument zu benutzen. [Die Werbung erhält damit eine neue Qualität.] Ihr Einsatz dient nicht

[Seite 120]

mehr der Marktöffnung, sondern der Marktschließung.1


1 Dabei hat das marktschließende Instrument Werbung einen großen Vorteil gegenüber dem Patent. Während die Rechte aus dem Patent nach einer bestimmten Zeit erlöschen, kann die Werbung zeitlich unbegrenzt fortgeführt werden. [...]

[Seite 125]

Sind bei Produkten mit den gleichen Verwendungszwecken keine sachlichen Unterschiede vorhanden, muß der werbungtreibende Unternehmer andere Unterscheidungsmerkmale verwenden. [Grundvoraussetzung für die Unterscheidbarkeit ist es, daß das Produkt nicht nur unter einem bestimmten Gattungsnamen angeboten wird, sondern daß es sich durch einen unverwechselbaren Namen von allen gleichartigen Produkten anderer Anbieter abhebt.] Das Produkt erhält eine eigene Marke.1


[1 "In some instances however, branding appears to mean nothing but creating an artificial distinction for otherwise substantially identical products." Lever: aaO, S. 10.]

[Seite 127]

Die Kreierung eines Markenartikels durch seine Werbung eröffnet dem Produzenten noch eine weitere Möglichkeit, auf den Absatz seiner Produkte Einfluß zu nehmen. Er kann für Markenartikel die vertikale Preisbindung einführen.2 [...] Gleichzeitig ist der Hinweis, daß das Produkt überall zu den gleichen Preisen zu bekommen ist, ein häufig verwandtes Werbeargument.4


[2 Vgl. §§ 16 (1), 15 GWB.

[...]

4 Vgl. Peter Wörmer: Vertikale Preisbindung, Berlin 1962, S. 124.]

[Seite 131]

Das Steigen der Vertriebskosten[, bedingt durch die Übernahme der Verteilungsfunktion,] kann durch den Wegfall der Großhandelsspanne wieder wettgemacht werden. Überdies liegt die Ausschaltung des Großhandels [auch im Interesse des Einzelhandels, da die Möglichkeit besteht, daß er einen Teil der Großhandelsspanne für sich in Anspruch nehmen kann.1]


[1 Vgl. Paul Zondler: Die Preisbindung der zweiten Hand, Zürich 1938, S. 82.]

Anmerkungen

Die Verfasserin verweist unmittelbar zuvor für ein wörtliches Zitat auf Michaelis, S. 116 f. Die Quelle der dann folgenden, teils komprimiert und sinngemäß übernommenen Ausführungen von nachfolgenden Seiten nennt sie jedoch nicht.

Sichter
(Stratumlucidum)


Fragmente (Verdächtig / Keine Wertung)

24 Fragmente

[1.] Analyse:Bah/Fragment 012 113 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2015, 17:53 Amyotrophe Lateralsklerose
Erstellt: 1. January 2014, 17:32 (Hotznplotz)
Bah, Burkhard 1977, Fragment, Gesichtet, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 113-116
Quelle: Burkhard 1977
Seite(n): 26, 38, Zeilen: 26:15-16; 38:21-25
Von 1816 bis 1822 war Kleve Sitz einer preuß. Regierung, wurde dann aber dem Regierungsbezirk Düsseldorf zugeschlagen. Das Oberlandesgericht verzog schon 1820 nach Hamm. [Seite 26]

1816 schuf Preußen innerhalb seiner im Jahre 1815 gebildeten Provinz "Jülich-Kleve-Berg" den Regierungsbezirk Kleve [...].

[Seite 38]

Schließlich kam für die Stadt Kleve noch hinzu, daß sie nach 1815 die ihr zugedachten regionalen Verwaltungsfunktionen nur für eine sehr kurze Zeit ausüben konnte: Das Oberlandesgericht wurde bereits 1820 nach Hamm verlegt, und die Regierung nahm zwei Jahre später [...] ihren Sitz in Düsseldorf.

Anmerkungen

Die Verfasserin führt unmittelbar zuvor Burkhard für ein wörtliches Zitat an. Für die hier vorliegenden Aussagen nennt sie jedoch keine Quelle.

Sichter
(Hotznplotz), Amyotrophe Lateralsklerose

[2.] Analyse:Bah/Fragment 015 16 - Diskussion
Bearbeitet: 9. February 2014, 20:49 Stratumlucidum
Erstellt: 11. January 2014, 19:48 (Hotznplotz)
Bah, Fragment, KeineWertung, Rudischer 1959, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 1-4, 16-32
Quelle: Rudischer 1959
Seite(n): 84, 85, Zeilen: 84:39-44; 85:1, 15-20, 23-27, 29-33, 35-39, 42-44, 102
Die mangelhafte Versorgung der französischen Armee mit Butter veranlaßte Napoleon III, einen Preis für die Erfindung einer Kunstbutter auszusetzen. Das Problem wurde von dem französischen Chemiker Hippolyte Mège-Mouriés [sic] gelöst.

[...]

Er hatte seine Versuche schon 1867 begonnen und verfolgte das Ziel, den Vorgang der Butterfettbildung im Organismus der Kuh nachzuahmen. Mège-Mouriés [sic] versuchte auf künstlichem Wege [sic] Gewebefett in Milchfett umzuwandeln. Die bei 32° C aus Rinderfett abgepreßten flüssigen Anteile [...] behandelte er mit Milchdrüsenauszügen und Labferment (Pepsin), wobei er hoffte, den chemisch-biologischen Prozeß im Organismus der Kuh auf einfache Art herbeiführen zu können. Im Organismus der Säugetiere werden die Fette jedoch emulgiert, dann zerlegt und ihre Fettsäuren teilweise abgebaut. Die erwartete Umwandlung von Rindertalg und Milch in Butterfett konnte somit nicht vonstatten gehen, aber aus dem feingerührten Gemisch von Fett und Milch erhielt man durch Abschrecken mit Eiswasser ein geschmeidiges, halbfestes Fett. Dies wurde geknetet und reifen gelassen, dabei trat ein Umkristallisieren der Fetteilchen [sic] ein, das Gefüge wurde fest und beständig - die Kunstbutter war entstanden. Mège-Mouriés [sic] nannte sie Margarine, in Anlehnung an "acide Margarique" [sic], eine Be-[zeichnung, die Mège-Mouriés' [sic] Lehrmeister Chevreul einer Fettsäure gegeben hatte (von griech. margaros = die Perlmuschel), die auch in der deutschen Sprache als Margarinsäure bezeichnet wurde.]

[Seite 84]

Die unzulängliche Versorgung der französischen Armee mit Butter veranlaßte Napoleon III., einen Preis für die Erfindung einer Kunstbutter auszuschreiben. Die Lösung des Problems gelang dem französischen Chemiker Hippolyte Mège Mouriés [sic]. Seine Versuche, die er übrigens schon 1867 begonnen hatte, verfolgten zunächst das Ziel, den Vorgang der Butterfettbildung im Organismus der Kuh genau kennenzulernen,

[Seite 85]

um ihn dann nachahmen zu können.

[...]

Mège Mouriés [sic] versuchte auf künstlichem Wege, Gewebefett in Milchfett umzuwandeln. Er behandelte die bei etwa 32 °C aus Rinderfett abgepreßten flüssigen Anteile mit Milchdrüsenauszügen und Labferment (Pepsin) und beabsichtigte damit, die im Organismus der Kühe [...] sich abspielenden verwickelten chemisch-biologischen Prozesse auf einfache Art fabrikmäßig herbeizuführen. [...] Für das Gelingen der Umwandlung von Rindertalg in Butterfett fehlten jedoch unter diesen primitiven Umständen die biologischen Voraussetzungen, die die Natur im Organismus der Säugetiere geschaffen hat. Die Fette werden dort zuerst emulgiert, dann zerlegt und ihre Fettsäuren teilweise abgebaut. [...]

Die erwartete Umwandlung von Rindertalg in Butterfett trat folglich [...] nicht ein, aber aus dem feingerührten Gemisch von Fett und Milch erhielt man beim Abschrecken mit eiskaltem Wasser ein geschmeidiges, halbfestes Fett. Dieses wurde geknetet und danach eine Zeitlang reifen gelassen. Dabei trat ein Umkristallisieren der Fetteilchen [sic] ein, das Gefüge wurde fest und beständig. [...] Mège Mouriés [sic] hatte mit diesem Verfahren die Kunstbutter geschaffen. Er nannte sie "Margarine".

Der Name "Margarine" hat folgende Vorgeschichte: Als der Altmeister der Fettchemie, der französische Chemiker Chevreul, 1811 mit der Erforschung der Fette begann, stellte er zunächst aus ihnen Seifen her. [...] Die daraus isolierte Fettsäure nannte er "acide Margarique"2 [sic]. Auch in der deutschen Sprache führte sich der Name "Margarinsäure" ein.


2 Von margaros (gr.) = die Perlmuschel.

Anmerkungen

Keinerlei Hinweis auf die Quelle, die lediglich im Literaturverzeichnis erwähnt wird. Am Ende der Vorseite erklärt die Verfasserin jedoch, sie verzichte für die Geschichte der Erfindung der Margarine auf einen bibliografischen Nachweis, da diese in der Literatur ausführlich behandelt worden sei. – Der Name des frz. Chemikers schreibt sich Mège-Mouriès. Fortsetzung auf der nächsten Seite.

Sichter
(Hotznplotz)

[3.] Analyse:Bah/Fragment 016 01 - Diskussion
Bearbeitet: 9. February 2014, 20:52 Stratumlucidum
Erstellt: 11. January 2014, 22:05 (Hotznplotz)
Bah, Fragment, KeineWertung, Rudischer 1959, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1-11, 16-19, 101-106
Quelle: Rudischer 1959
Seite(n): 85, 86, 87, 88, Zeilen: 85:36-39, 42-44, 102; 86:1-5, 16-20; 87:1-3; 88:12-13, 15-16, 20-22, 24-25
[Mège-Mouriés [sic] nannte sie Margarine, in Anlehnung an "acide Margarique" [sic], eine Be-]zeichnung, die Mège-Mouriés' [sic] Lehrmeister Chevreul einer Fettsäure gegeben hatte (von griech. margaros = die Perlmuschel), die auch in der deutschen Sprache als Margarinsäure bezeichnet wurde. Mège-Mouriés [sic] ging davon aus, daß dies der Hauptbestandteil des Rindertalgs sei. 1

1869 wurde das Verfahren in Frankreich und England zum Patent angemeldet und setzte sich insbesondere in den Niederlanden und Deutschland bald durch. 2

Auch heute noch wird die Margarine im Wesentlichen nach dem Prinzip des Erfinders erzeugt, die technische Ausführung ist aber grundsätzlich verändert worden [...]. [...]

Die industrielle Vollraffination setzte sich in den ersten Jahren des 20. Jh allgemein durch, in diesem Verfahren wird Rohöl entsäuert, entschleimt, gebleicht und geruchlos gemacht, erst dadurch wurden alle Rohöle auch zu Speisezwecken nutzbar.


1 Erst durch die Entwicklung der Fettanalyse konnte nachgewiesen werden, daß die vermeintlich natürliche Margarinsäure eine Mischung aus zwei geradzahligen Fettsäuren, der Palmitinsäure C16 H32 O2 und der Stearinsäure C18 H36 O2 war, die in Rindertalg etwa im gleichen Mengenverhältnis vorhanden sind und eine einheitliche Fettsäure C17 H34 O2 vortäuschten.

[2 ...]

[Seite 85]

Er nannte sie "Margarine".

Der Name "Margarine" hat folgende Vorgeschichte: Als der Altmeister der Fettchemie, der französische Chemiker Chevreul, 1811 mit der Erforschung der Fette begann, stellte er zunächst aus ihnen Seifen her. [...] Die daraus isolierte Fettsäure nannte er "acide Margarique"2 [sic]. Auch in der deutschen Sprache führte sich der Name "Margarinsäure" ein. Diese wurde als der Hauptbestandteil des Rindertalges angesehen.


2 Von margaros (gr.) = die Perlmuschel.

[Seite 86]

Später stellte sich heraus, daß die vermeintliche [sic] natürliche Margarinsäure1 eine Mischung aus zwei geradzahligen Fettsäuren, der Palmitinsäure (C16 H32 O2) und der Stearinsäure (C18 H36 O2), war, die, im Rindertalg etwa im gleichen Mengenverhältnis vorhanden, eine einheitliche Fettsäure von der Formel C17 H34 O2 vortäuschten. Erst mit der Entwicklung der Fettanalyse wurde die Trennung der beiden Säuren möglich.

[...]

Am 17. Juli 1869 wurde die Patentschrift Mège Mouriés [sic] in Frankreich und England eingereicht [...]. Trotzdem wäre die Erfindung in Vergessenheit geraten, wenn sie nicht im Auslande, besonders in Deutschland und Holland, Beachtung gefunden hätte.


[1 ...]

[Seite 87]

Noch heute wird die Margarine im wesentlichen nach dem Prinzip des Erfinders erzeugt. Die technische Ausführung dieses Prinzips ist jedoch grundlegend verändert worden.

[Seite 88]

Obwohl die ersten Patente zur Entsäuerung der Öle bereits Ende des 19. Jahrhunderts erteilt wurden, [...] setzte sich die industrielle Vollraffination erst in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts allgemein durch. [...]

Diese Verfahren, die neben dem Entsäuern das Entschleimen, Bleichen und völlige Geruchlosmachen der Öle bezwecken, sind heute als "Ölraffination" allgemein bekannt. [...]

Die verfeinerten Rohöle nennt man "Ölraffinate". Auch die meisten Speiseöle sind Ölraffinate.

Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite. Die Verfasserin übernimmt einen Großteil der Seite, nennt ihre Quelle aber nicht.

Sichter
(Hotznplotz)

[4.] Analyse:Bah/Fragment 017 08 - Diskussion
Bearbeitet: 20. July 2014, 09:39 Stratumlucidum
Erstellt: 30. December 2013, 23:40 (Hotznplotz)
Bah, Fragment, Gorissen 1977, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 8-11
Quelle: Gorissen 1977
Seite(n): 410, Zeilen: 10-12, 22-23, 45
Die einzige Margarinefabrik, die sich fest etablieren konnte, war die "Niederländische Margarin-Butterfabrik", gegründet 1878 vom Kaufmann W. Hildesheim in der Pannofenstraße zu Kleve. Über beides verfügte der Kaufmann W. Hildesheim, der im Jahre 1878 eine Margarinefabrik an der Pannofenstraße errichtete. [...] Hildesheim nannte seine Firma "Niederländische Margarin-Butterfabrik". [...] Der Erfolg der Fabrik am Pannofen reizte zur Nachahmung.
Anmerkungen

Unmittelbar zuvor wird dieselbe Quelle für ein wörtliches Zitat genannt, für diesen Satz jedoch nicht.

Sichter
(Hotznplotz)

[5.] Analyse:Bah/Fragment 028 04 - Diskussion
Bearbeitet: 11. February 2014, 22:07 Stratumlucidum
Erstellt: 30. December 2013, 21:22 (Hotznplotz)
Bah, Fragment, Gorissen 1977, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 4-5, 8-13
Quelle: Gorissen 1977
Seite(n): 159, Zeilen: 14-24
Seit Ende 1843 war die Eisenbahn Amsterdam-Utrecht in Betrieb, ihre Fortführung bis Arnheim erfolgte Anfang 1845 [...]. Die Stadt Wesel gründete ein Kommitée [sic], das die rechtsrheinische Führung bis Oberhausen und den dortigen Anschluß an die Köln-Mindener Eisenbahn favorisierte. Aber auch auf dem rechten Rheinufer bestanden noch unterschiedliche Meinungen: Wesel war für eine Führung über Anholt-Isselburg, Emmerich für eine Führung über Rees-Emmerich-Elten. Die Strecke Amsterdam-Utrecht wurde seit dem 28. Dezember 1843 befahren. Die Fortsetzung derselben bis Arnheim ist im Bau begriffen, wird jedoch vor dem Frühjahr 1845 nicht in Betrieb gesetzt werden können. In Wesel hat sich ein Comité gebildet, welches [...] um Konzession zur Fortsetzung obiger Bahn von der niederländischen Grenze über Isselburg, Anholt, Wesel bis Oberhausen (als Anschlußpunkt an die Köln-Mindener Bahn) eingekommen ist. Solche Pläne schreckten die Stadt Emmerich auf, die sich mit einer Deputation an den Minister wandte, nur unter der Bedingung die Konzession zu erteilen, daß unweit der Stadt Elten die Grenze überschritten und die Bahn bei Emmerich und Rees vorbei auf Wesel zugeführt werde.
Anmerkungen

In der vorliegenden Arbeit folgt den obigen Ausführungen ein wörtliches Zitat aus dem "Wochenblatt für die Stadt u. den Kreis Cleve" vom Frühjahr 1844, das sich im Stadtarchiv Kleve findet. Gorissen bemerkt auf S. XXIII f., dass es sich bei Aussagen in kursiver Schrift um wörtliche Zitate von Zeitgenossen handelt, für Quellenangaben jedoch kein Platz mehr gewesen sei. Es ist daher möglich, dass sich die Angaben Gorissens auch in dieser archivalischen Quelle finden (der Jahrgang scheint außerhalb Kleves nur in einer einzigen Bibliothek vorhanden zu sein).

Sichter
(Hotznplotz)

[6.] Analyse:Bah/Fragment 029 07 - Diskussion
Bearbeitet: 20. July 2014, 09:48 Stratumlucidum
Erstellt: 3. March 2014, 20:15 (Stratumlucidum)
Bah, Fragment, Hellgrewe 1944, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 7-10
Quelle: Hellgrewe 1944
Seite(n): 149, Zeilen: 7-13
1873 übergab eine deutsch-holländische Gesellschaft, die Nordbrabant-deutsche Eisenbahngesellschaft,die [sic] Strecke Boxtel-Beugen-Goch dem Verkehr, 1878 wurde die Strecke über Uedem bis Wesel fertiggestellt. Im Jahre 1873 übergab diese "Nordbrabant-Duitche Spoorweg-Maatschappij" [sic] die Strecke Boxtel-Beugen-Goch dem Verkehr; im Jahre 1878 wurde die Strecke über Üdem [sic] bis Wesel fertiggestellt, womit eine direkte Verbindung von der holländischen Provinz Nordbrabant nach Wesel geschaffen war

3 [sic]


[3 Kempkes: a.a.O., S.116]

Anmerkungen

Im vorigen Absatz führt die Verfasserin unmittelbar zuvor Hellgrewe mit S. 148 für ein wörtliches Zitat an. Für diese Aussage nennt sie jedoch keine Quelle.

Sichter
(Stratumlucidum)

[7.] Analyse:Bah/Fragment 030 26 - Diskussion
Bearbeitet: 20. July 2014, 09:55 Stratumlucidum
Erstellt: 19. June 2014, 17:46 (Stratumlucidum)
Bah, Fragment, KeineWertung, Reimann Frenz 1975, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 26-28
Quelle: Reimann Frenz 1975
Seite(n): 38, Zeilen: 5-7
Am 15.8.1920 wurde die Linie Bahnhof Kleve-Hau eröffnet und im November des Jahres bis zur Provinzial Heil- und Pflegeanstalt [- dem heutigen Landeskrankenhaus Bedburg -] verlängert. Die nächste Netzvergrößerung erfolgte am 15. 8. 1920 mit der Inbetriebnahme der Linie Bf. Kleve—Hau, Weißes Tor. Am 7. 11. 1920 wurde sie bis zur Provinzialheil- und Pflegeanstalt verlängert.
Anmerkungen

Im vorigen Absatz verweist die Verfasserin auf S. 37 der Quelle. Die vorliegende, von S. 38 übernommene Aussage belegt sie nicht.

Fortsetzung auf der nächsten Seite

Sichter
(Stratumlucidum)

[8.] Analyse:Bah/Fragment 031 01 - Diskussion
Bearbeitet: 20. July 2014, 09:59 Stratumlucidum
Erstellt: 19. June 2014, 18:09 (Stratumlucidum)
Bah, Fragment, KeineWertung, Reimann Frenz 1975, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 1-2, 101-104
Quelle: Reimann Frenz 1975
Seite(n): 38, Zeilen: 8-9, 26-28, 31-33
Als Nebenbetrieb führte die Clever Staßenbahn G.m.b.H. die Dampffähre über den Rhein zwischen Kleve und Emmerich. 1 -

1 Im Jahr 1950 wurde noch eine Strecke Kleve-Materborn gebaut, dazu wurden die zwischen Nijmegen und Beek, [sic] nach der neuen Grenzziehung auf holländ. Gebiet liegenden Gleise benutzt. In den Jahren 1960-62 wurden sämtliche Strecken stillgelegt.

[Zeile 8-9]

Als Nebenbetrieb führte die Klever Straßenbahn die Dampffähre über den Rhein zwischen Klever und Emmericher Ufer.

[Zeile 26-28]

Die Gleise der mit der 1949 vollzogenen Grenzänderung nicht mehr befahrenen Strecke Wyler—Beek wurden 1950 für den Bau einer neuen Strecke nach Materborn verwendet.

[Zeile 31-33]

Am 25. 1. 1960 erfolgte die Stillegung der Strecke Wyler/Grenze—Kleve. Es folgte am 17. 10. 1960 der Abschnitt Kellen—Emmerich linkes Rheinufer. Der Restbetrieb (Kellen—Kleve und Materborn/Bedburg) wurde am 1. 4. 1962 eingestellt.

Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite

Dort verweist die Verfasserin auf S. 37 der Quelle. Die vorliegenden, zumindest sinngemäß von S. 38 übernommenen Aussagen belegt sie nicht.

Sichter
(Stratumlucidum)

[9.] Analyse:Bah/Fragment 049 17 - Diskussion
Bearbeitet: 11. February 2014, 21:46 Stratumlucidum
Erstellt: 11. February 2014, 08:42 (Stratumlucidum)
Bah, Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Teichmann 1955, Unfertig

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 17-19
Quelle: Teichmann 1955
Seite(n): 465, Zeilen: 27-30
So angreifbar die ganze Aktion der hinterpommerschen Molkereien auch war, so wurde sie doch propagandistisch erheblich ausgewertet. Trotz der Zweifelhaftigkeit der Ermittlungen der „Privatpolizei der Hinterpommerschen Molkereigenossenschaften“ — wie Soxhlet sagte — wurde das Ergebnis des „Berliner Butterkrieges“ propagandistisch ausgeschlachtet.
Anmerkungen

Unmittelbar zuvor zitiert die Verfasserin die Quelle, aus der sie eine etwas längere Schilderung des "Berliner Butterkrieges" übernimmt. Die sinngemäße Übernahme dieser Bewertung macht sie jedoch nicht kenntlich.

Sichter
(Stratumlucidum)

[10.] Analyse:Bah/Fragment 051 21 - Diskussion
Bearbeitet: 10. February 2014, 14:28 Stratumlucidum
Erstellt: 10. February 2014, 12:40 (Stratumlucidum)
Bah, Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Teichmann 1955, Unfertig

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 21-25, 101
Quelle: Teichmann 1955
Seite(n): 470, 471, Zeilen: 470:43-44; 471:1-2, 101
"Das bunte Kleid soll die Margarine lächerlich machen, soll dem Margarinekäufer seine Eigenschaft als Surrogatverzehrer, als Butteresser IV. Klasse immerdar vor Augen halten, kurz den Margarineverbrauch auf Null reduzieren." 3

3 Soxhlet, Adolf: Über Margarine. München 1896 [sic] S. 146

[Seite 470]

„Das bunte Kleid soll die Margarine lächerlich machen, soll dem Margarinekäufer seine Eigenschaft als Surrogatverzehrer, als Butter-

[Seite 471]

esser IV. Klasse immerdar vor Augen halten, kurz den Margarineverbrauch auf Null reduzieren" 1.


1 Soxhlet: „Über Margarine“, München 1895, S. 146

Anmerkungen

Die Verf. zitiert hier offenbar aus Teichmann (1955) und nicht aus Soxhlet (1895), ohne dies kenntlich zu machen, denn bei Letzterem heißt es im Original:

das bunte „Kleid“ soll die Margarine lächerlich machen, soll dem Margarinekäufer seine Eigenschaft als Surrogatverzehrer, als Butteresser IV. Klasse immerdar vor Augen halten, kurz den Margarineverbrauch auf Null reduziren.

Auch wenn man von der Sperrung des zweiten Wortes absieht, fehlen gegenüber dem Original in beiden Fällen die Anführungszeichen bei "'Kleid'", und "reduziren" wird modern geschrieben. Die originale Schreibung "Ueber Margarine" des Titels wird ebenfalls falsch wiedergegeben.

Der volle Name von Soxhlet lautet außerdem Franz von Soxhlet und nicht "Soxhlet, Adolf", wie die Verf. angibt. In Teichmanns Werk ist durchgängig lediglich von "Soxhlet" die Rede.

In Fragment 053 10 wird ein weiteres Soxhlet-Zitat ohne Kenntlichmachung von Teichmann übernommen.

Sichter
(Stratumlucidum)

[11.] Analyse:Bah/Fragment 053 10 - Diskussion
Bearbeitet: 10. February 2014, 14:34 Stratumlucidum
Erstellt: 10. February 2014, 13:44 (Stratumlucidum)
Bah, Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Teichmann 1955, Unfertig

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 10-16, 102
Quelle: Teichmann 1955
Seite(n): 471, Zeilen: 30-37, 104
"Der Preisrückgang ist am stärksten bei der feinsten, er ist geringer bei der feinen und er ist am geringsten beider [sic] minderfeinen Butter. ... Es ist noch von niemandem ernstlich behauptet worden, daß die Margarine als Ersatzmittel für feinste Butter zum Verbrauch gelangte. ... Es muß also ... die Ursache des Preisrückgangs irgendwo anders als in der Margarine gesucht werden." 2

2 Soxhlet: a.a.O. S. 28

An Hand eines mit äußerster Sorgfalt zusammengetragenen Preismaterials stellte er fest 4: „Der Preisrückgang ist am stärksten bei der feinsten, er ist geringer bei der feinen und er ist am geringsten bei der minder feinen Butter . . . Es ist noch von niemandem ernstlich behauptet worden, daß die Margarine als Ersatzmittel für feinste Butter zum Verbrauch gelangte . . . Es muß also . . . die Ursache des Preisrückganges irgendwo anders als in der Margarine gesucht werden.“

4 Ebenda, S. 28

Anmerkungen

Die Verf. zitiert hier offenbar aus Teichmann (1955) und nicht aus Soxhlet (1895), ohne dies kenntlich zu machen, denn bei Letzterem heißt es im Original:

der Preisrückgang ist am stärksten bei der feinsten, er ist geringer bei der feinen und er ist am geringsten bei der minderfeinen Butter — oder mit dem Fallen des Preises wird der Unterschied zwischen feiner und minder feiner Butter immer geringer. — Es ist noch von Niemand ernstlich behauptet worden, daß die Margarine als Ersatzmittel für feinste Butter zum Verbrauch gelangte, oder daß Margarine betrügerischer Weise zum Höchstpreise für feinste Tafelbutter verkauft wird; der Wettbewerb ist nur bei minder feinen Qualitäten möglich. Wenn sich nun zeigt, daß die dem Wettbewerbe mit der Margarine ausgesetzten Qualitäten in ganz erheblich geringerem Maße, und zwar um so weniger, je mehr sie der Gefahr des Mitbewerbes unterliegen, einen Preisrückgang erfuhren, als diejenigen Qualitäten, welche dieser Gefahr gar nicht ausgesetzt sind, so muß die Ursache des Preisrückganges irgendwo anders, als in der Margarine gesucht werden.

Nach dem ersten "Butter" wird der Satz im Original weiter fortgesetzt; jedoch setzt die Verf. einen Punkt. Gleiches gilt für "gelangte". Im Original steht weiterhin – im Gegensatz zur Verf. und Teichmann – "Niemand" statt "niemanden". Im letzten zitierten Satz sind bei beiden gleich mehrere Differenzen zu Soxhlet zu finden.

In Fragment 051 21 wird ebenfalls ein Soxhlet-Zitat ohne Kenntlichmachung von Teichmann übernommen, wobei Soxhlet mit einem falschen Vornamen angeführt wird.

Sichter
(Stratumlucidum)

[12.] Analyse:Bah/Fragment 067 16 - Diskussion
Bearbeitet: 20. July 2014, 10:46 Stratumlucidum
Erstellt: 2. March 2014, 16:59 (Stratumlucidum)
Bah, Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Van den Bergh 1901, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 67, Zeilen: 16-25
Quelle: Van den Bergh 1901
Seite(n): 8, 34, 35, Zeilen: 8:5-8, 11-13; 34:3-7; 35:1
Die nächste entscheidende Neuerung - wiederum nicht selbst entwickelt sondern erworben - war 1899 die Erfindung des Ernährungswissenschaftlers Prof. Liebreich, Reichspatent Nr. 100922, zur Herstellung des "milchbakterienfreien Butterersatzes Sana", d.h. Sana wurde mit Mandelmilch statt mit Kuhmilch hergestellt. Im Jahr 1899 wurde eine eigene Fabrik zur Herstellung von Sana errichtet, die am 1. November d. J. die Produktion aufnahm. Die Neugründung geschah auf dem ursprünglichen Fabrikgelände, war aber rechtlich völlig getrennt, denn es wurde auch eine eigene Sana-Gesellschaft m.b.H. gegründet[, über die wir an anderer Stelle noch mehr hören werden]. [Seite 8]

1899. Van den Bergh erwarb das deutsche Reichspatent No. 100 922 zur Herstellung des milchbakterienfreien Butter-Ersatzes Sana, eine Erfindung des Geh. Medizinalrates Prof. Dr. Liebreich und Dr. Michaelis. [...]

[Sana-Logo]

1900. Errichtung der neuen Fabrik zur Herstellung von Sana, die am 1. November in Betrieb gestellt und der neu gebildeten Gesellschaft, Sana-Gesellschaft m. b. H., übergeben wurde.

[Seite 34]

Der Erwerb des deutschen Reichspatents No. 100 922 im Jahre1899,eineErfindungdesGeh.Med.-RatsProf.Dr.Liebreich [sic]

[Bild]

und Dr. Michaelis in Berlin, einen Butter-Ersatz, mit Umgehung der Verwendung von tierischer Milch, mit Mandelmilch herzustellen, hat gezeigt, dass wir auch damit, dem Zuge der Zeit folgend,

[Seite 35]

das Richtige getroffen haben.

Anmerkungen

Die Verf. verweist im vorigen Absatz auf S. 7 ff. der Quelle. Sie macht jedoch nicht kenntlich, dass sie die vorliegenden Ausführungen ebenfalls aus dieser übernimmt.

Sichter
(Stratumlucidum)

[13.] Analyse:Bah/Fragment 069 17 - Diskussion
Bearbeitet: 19. July 2014, 17:47 Stratumlucidum
Erstellt: 19. July 2014, 17:47 (Stratumlucidum)
Bah, Fragment, KeineWertung, Petersen 1922, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 69, Zeilen: 17-19, 22
Quelle: Petersen 1922
Seite(n): 59, Zeilen: 18-24
Die elektrische Lichtanlage war eine Gleichstromanlage von 70.000 Watt, die über ein ca. 50.000 m langes Leitungsnetz über 100 Bogenlampen und 700 Glühlampen versorgte[, übrigens zu einer Zeit, als die Stadt Kleve noch nicht an das Elektrizitätsnetz angeschlossen war].

Im Rohwarenlager befanden sich regelmäßig 5000 Fässer Öl[, die täglich von Rotterdam aus ergänzt wurden, seit 1909 gab es außerdem eine Bassinanlage zur Vorratshaltung von Speiseölen].

Die elektrische Lichtanlage war eine Gleichstromanlage von 70 000 Watt, die durch ein etwa 50 Kilometer langes Leitungsnetz 100 Bogen-und [sic] 700 Glühlampen versorgte. Durchschnittlich hatte das Werk damals 5000 Fässer mit den verschiedensten Rohfetten und Oelen [sic] auf Lager.
Anmerkungen

Der erste Teil des jeweils ersten Satzes ist wortidentisch.

Sichter
(Stratumlucidum)

[14.] Analyse:Bah/Fragment 070 01 - Diskussion
Bearbeitet: 19. July 2014, 18:19 Stratumlucidum
Erstellt: 19. July 2014, 18:19 (Stratumlucidum)
Bah, Fragment, KeineWertung, Petersen 1922, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 70, Zeilen: 1-2
Quelle: Petersen 1922
Seite(n): 59, Zeilen: 24-25
Im Kirnraum standen acht Kirnen mit einer stündlichen Produktionsleistung von ca. 3000 Pfund. Jede der 8 Kirnen konnte pro Stunde 3000 Pfund Margarine produzieren.
Anmerkungen
Sichter
(Stratumlucidum)

[15.] Analyse:Bah/Fragment 087 04 - Diskussion
Bearbeitet: 20. July 2014, 11:19 Stratumlucidum
Erstellt: 27. May 2014, 17:40 (Stratumlucidum)
Bah, Enquete-Ausschuss Reichstag 1930a, Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 87, Zeilen: 4-7
Quelle: Enquete-Ausschuss Reichstag 1930a
Seite(n): 30, 33, Zeilen: 30:12-17; 33:6-15
Im Jahr 1901 waren nach dem Genuß von Margarine aus der Firma A. L. Mohr, Bahrenfeld nämlich mehrere Vergiftungsfälle aufgetreten. Mohr hatte einen aus Indien eingeführten Fettrohstoff ungeprüft verwandt. [Seite 30]

Der größte Konkurrent war die deutsche Firma Mohr in Bahrenfeld, die allerdings mehrfach größere Fehler machte und schließlich in die Hände der Jurgens-Gruppe geriet. Der Margarineabsatz war zeitweise ins Stocken geraten, nachdem die Verwendung eines ungeeigneten Rohstoffs in der Mohrschen Fabrik zu Vergiftungsfällen geführt hatte.

[Seite 33]

Der zweite große Fehler des Herrn Mohr geschah gegen Ende des vorigen Jahrhunderts, gerade als ich die Leitung des deutschen Geschäftes der Firma van den Bergh übernahm, und hatte auf die ganze Margarinebranche eine fürchterliche Wirkung. Der alte Herr Mohr importierte ein neues pflanzliches Rohmaterial aus Indien, das sehr schön aussah, auch schneeweiß war und ungefähr die Beschaffenheit von Neutrallard hatte, das sich aber als giftig herausstellte. Da Herr Mohr es versäumte, das Fett vor der Verarbeitung chemisch untersuchen zu lassen, so entstanden eine Unmenge von Vergiftungsfällen, zum Teil mit tödlichem Verlauf, so daß niemand mehr Margarine essen wollte.

Anmerkungen

Für ihre Aussage nennt die Verf. keine Quelle.

Unklar bleibt, woher sie die Jahreszahl 1901 für das Auftreten der Vergiftungsfälle bezieht; im Bericht des Enquete-Ausschusses wird eine solche nicht genannt. Nach den dort gemachten Angaben des Sachverständigen Leo van den Bergh trugen sich diese vielmehr bereits gegen Ende des 19. Jhdts. zu.

Sichter
(Stratumlucidum)

[16.] Analyse:Bah/Fragment 089 27 - Diskussion
Bearbeitet: 20. July 2014, 11:23 Stratumlucidum
Erstellt: 30. May 2014, 17:31 (Stratumlucidum)
Bah, Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wilson 1954, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 89, Zeilen: 27
Quelle: Wilson 1954
Seite(n): 74, Zeilen: 37-39
Im Jahre 1902 wurde die Firma Wahnschaffe von v.d.B. übernommen. In 1902 Müller’s [sic] were amalgamated with another firm which joined the Van den Bergh business in that year—Wahnschaffe & Company.
Anmerkungen

Für ihre Aussage, die auf Wilson zurückzugehen scheint, gibt die Verfasserin keine Quelle an.

("v.d.B." steht für "van den Bergh".)

Sichter
(Stratumlucidum)

[17.] Analyse:Bah/Fragment 102 06 - Diskussion
Bearbeitet: 20. July 2014, 11:45 Stratumlucidum
Erstellt: 31. December 2013, 15:21 (Hotznplotz)
Bah, Fragment, Hütten 1923, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 102, Zeilen: 6-11
Quelle: Hütten 1923
Seite(n): 69, 70, Zeilen: 69:8-10, 37-43; 70:1-7
Die Sarg'sche Prima Wiener Sparbutterfabrik - eine Zweigniederlassung einer österreichischen Firma - ging 1910 an die Oelwerke [sic] de Bruyn in Hamburg. Kurz vor dem 1. Weltkrieg wurden in dem Werk täglich 300 - 400 Z Margarine hergestellt und in einer eigenen Raffinerie 2 - 2,5 t Rohstoffe für die Speisefettindustrie. [Seite 69]

Von diesen zwei Fabriken war die Sarg'sche Prima Wiener Sparbutterfabrik nur eine Zweigniederlassung, welche ihren Hauptsitz bei Wien hatte [...].

[...]

Die Sarg'sche Prima Wiener Sparbutterfabrik konnte im Gegensatz zu Dr. Max Boemer & Co. ihren Absatz im Laufe der Jahre nicht erweitern. Diese Firma verkaufte 1910 ihre Niederlassung in Emmerich an die Oelwerke [sic] De Bruyn G. m. b. H. in Hamburg [...]. Kurz vor dem Kriege stellte dieselbe 300—400 Ztr. Margarine

[Seite 70]

pro Tag her. Mit der Margarinefabrik war noch eine Oelraffinerie [sic] verbunden, in der durch Pressen oder Extraktion von Kopra und Oelsaaten [sic] Rohstoffe (Kokosöl, Palmkernöl) für die Speisefettindustrie gewonnen wurden [...]. Kurz vor dem Weltkriege stellte die Firma pro Tag 20—25 000 Kg. Rohstoffe für die Speisefettindustrie her.

Anmerkungen

Am Ende der Vorseite verweist die Verfasserin zwar auf S. 68 ff. bei Hütten, jedoch für meist kurzlebige Kunstbutterfabriken, die 1880 existiert haben. Somit deckt dieser Verweis die sinngemäß von S. 69 f. übernommenen Ausführungen, die sich auf einen deutlich späteren Zeitraum beziehen, nicht ab. Die Rohstoffmenge für die Speisefettindustrie gibt sie durch falsche Umrechnung um den Faktor 10 zu niedrig an.

Sichter
(Hotznplotz)

[18.] Analyse:Bah/Fragment 102 20 - Diskussion
Bearbeitet: 20. July 2014, 11:53 Stratumlucidum
Erstellt: 3. March 2014, 21:06 (Stratumlucidum)
Bah, Dublette, Fragment, Hellgrewe 1944, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 102, Zeilen: 20-23
Quelle: Hellgrewe 1944
Seite(n): 98, Zeilen: 11-15
Eine weitere Emmericher Ölfabrik ist die 1904 nach Emmerich verlegte Firma Noury und van der Lande; auch sie gehörte einer hollländischen [sic] Mutterfirma in Deventer, die Emmericher Niederlassung war zunächst in Kleve gegründet worden. Um diese Z eit [sic] (1904) errichtete auch die holländische Firma Noury und van der Lande G.m.b.H. aus Deventer ein großes Werk in Emmerich, nachdem sie kurze Zeit vorher ein in Kleve errichtetes Werk seiner ungünstigen Lage wegen aufgegeben hatte.
Anmerkungen

Anscheinend bezieht die Verfasserin ihre Information von Hellgrewe, die sie jedoch nicht nennt.

Sichter
(Stratumlucidum)

[19.] Analyse:Bah/Fragment 104 23 - Diskussion
Bearbeitet: 20. July 2014, 13:07 Stratumlucidum
Erstellt: 1. January 2014, 13:57 (Hotznplotz)
Bah, Fragment, Hütten 1923, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 104, Zeilen: 23-26
Quelle: Hütten 1923
Seite(n): 72, Zeilen: 11-16
Die Firma hatte das Betriebsgelände der ehemaligen Guanowerke übernommen und verfügte von Anfang an über einen eigenen Gleisanschluß. Das Werk war unmittelbar am Rhein gelegen [...]. Hierfür kam besonders Emmerich in Frage, zumal gerade zu dieser Zeit die Guanowerke, welche direkt am Rhein lagen, und [sic] Bahnanschluß hatten, nach Krefeld übersiedelten und ihre Anlagen deshalb zum Verkauf ausboten [sic]. Die Oelwerke Germania erweiterten nach ihrer Niederlassung in Emmerich die vorhandenen Anlagen der Guanowerke [...].
Anmerkungen

Die Verfasserin gibt keine Quelle für ihre Aussagen an.

Sichter
(Hotznplotz)

[20.] Analyse:Bah/Fragment 119 11 - Diskussion
Bearbeitet: 20. July 2014, 13:13 Stratumlucidum
Erstellt: 9. January 2014, 15:05 (Hotznplotz)
Bah, Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b, Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 119, Zeilen: 10-20
Quelle: Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b
Seite(n): 150, Zeilen: 9-17, 33-35
Insbesondere war die Differenzierung der Margarinepreise nach den verschiedenen Konsumentenschichten von entscheidender Bedeutung. Jede Konsumentenschicht hatte eine besonders bevorzugte Preislage, und die Margarineindustrie bot ihr dementsprechend eine Margarinesorte in dieser Preislage an, ohne daß diese Margarine von der in anderen Preislagen verkauften in der Qualität entsprechend den Preisdifferenzierungen abweichen mußte. Im Zusammenhang hiermit stand die Differenzierung der Handelsspannen. Die Beliebtheit bestimmter Preislagen zwang die Industrie dazu, ihre Standardmarken über längere Zeiträume im Preis stabil zu halten. Insbesondere spielt die Differenzierung der Margarinepreise nach den verschiedenen Konsumentenschichten eine große Rolle. Jede Konsumentenschicht hat eine besonders bevorzugte Preislage, und die Margarineindustrie bietet ihr dementsprechend eine Margarinesorte in dieser Preislage an, ohne daß diese Margarine notwendig von der in anderen Preislagen verkauften Margarine in der Qualität entsprechend den Preisdifferenzen abzuweichen braucht. Im Zusammenhang hiermit steht die Differenzierung der Handelsspannen.

[...]

Allgemein erklärt die Beliebtheit bestimmter Preislagen bei den Konsumenten die Notwendigkeit für die Margarineindustrie, die Preise ihrer Standardmarken möglichst unverändert zu lassen.

Anmerkungen

Zwar verweist die Verfasserin für wörtliche Zitate vor und nach den vorliegenden Ausführungen auf S. 150 der Quelle, übernimmt diese aber ebenfalls teilweise wörtlich. Sie macht nicht kenntlich, dass diese nicht von ihr stammen.

Sichter
(Hotznplotz)

[21.] Analyse:Bah/Fragment 129 04 - Diskussion
Bearbeitet: 17. July 2014, 14:18 Stratumlucidum
Erstellt: 19. June 2014, 15:34 (Stratumlucidum)
Bah, Dublette, Fragment, Jahresbericht Handelskammer Krefeld 1901, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 129, Zeilen: 4-5
Quelle: Jahresbericht Handelskammer Krefeld 1901
Seite(n): 16, Zeilen: 14-15
Bei Bahnsendungen wurde die Butter im Gegensatz zur Margarine als Eilgut zu Frachtgutsätzen befördert. [Das bedeutete für die Margarine eine Wettbewerbsverzerrung von 4 M auf 100 kg, also 2 Pfg. auf 1 Pfund und somit ein nicht unerheblicher Anteil des Verkaufspreises von ca. 45 - 90 Pfg.] Da Margarine nicht wie Naturbutter als Eilgut zum Frachtgutsatz befördert werden kann, ist das Pfund mit durchschnittlich 2 Pfg. höher belastet.
Anmerkungen

Anscheinend übernimmt die Verfasserin ihre Aussage aus der Quelle und ergänzt lediglich die allgemein bekannte Transportart.

Anschließend zitiert sie angeblich wörtlich von S. 18 aus einem Jahresbericht der Krefelder Handelskammer für 1904, wo sich das vermeintliche Zitat jedoch nicht findet.

Sichter
(Stratumlucidum)

[22.] Analyse:Bah/Fragment 129 05 - Diskussion
Bearbeitet: 19. July 2014, 19:44 Stratumlucidum
Erstellt: 17. July 2014, 14:39 (Stratumlucidum)
Bah, Fragment, KeineWertung, Petersen 1922, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 129, Zeilen: 4-6
Quelle: Petersen 1922
Seite(n): 28, Zeilen: 8-17
Bei Bahnsendungen wurde die Butter im Gegensatz zur Margarine als Eilgut zu Frachtgutsätzen befördert. Das bedeutete für die Margarine eine Wettbewerbsverzerrung von 4 M auf 100 kg[, also 2 Pfg. auf 1 Pfund und somit ein nicht unerheblicher Anteil des Verkaufspreises von ca. 45 - 90 Pfg.] Noch ein Umstand wirkte recht schädlich auf die Margarineindustrie, es war die Tatsache, dass [sic] bei Bahnsendungen die Margarine nicht ebenso wie die Butter als Eilgut zu Frachtgutsätzen befördert werden durfte, sodass [sic] 100 Kilo Margarine dadurch durchschnittlich mit 4 M mehr belastet wurden, was umso härter war, als die Margarine durch die Verzollung der Rohwaren um 12 M netto für 100 Kilo und 10 M brutto verteuert wurde.
Anmerkungen

Unmittelbar folgend zitiert die Verfasserin wörtlich aus S. 32 der Quelle; eine Kenntlichmachung dieser sinngemäßen Übernahme erfolgt nicht.

Sichter
(Stratumlucidum)

[23.] Analyse:Bah/Fragment 129 18 - Diskussion
Bearbeitet: 19. July 2014, 19:48 Stratumlucidum
Erstellt: 17. July 2014, 15:15 (Stratumlucidum)
Bah, Fragment, KeineWertung, Petersen 1922, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 129, Zeilen: 18-20
Quelle: Petersen 1922
Seite(n): 37; 38; 51, Zeilen: 37: 17-26; 38: 1-4; 51: 15-22
Im Jahr 1911 wurde dann erstmals auch die Eilgut-Beförderung von Margarine begünstigt, wenn auch nur für die Sommerzeit vom 1. April bis 30. September; [bis dahin hatten sich die landwirtschaftlichen Kreise erfolgreich dagegen gewehrt.] [Seite 37]

Erst allmählich trat wieder eine gewisse Beruhigung ein, die wieder die Vorbotin war für eine erneute, günstigere Entwicklung in der Margarineindustrie, die in den ersten Monaten des Jahres 1911 einsetzte. Wie schon so oft waren auch diesmal wieder hohe Naturbutterpreise, die durch die grosse [sic] Dürre im Sommer hervorgerufen waren, die Ursache hiervon. Dazu kam noch, dass [sic] endlich nach jahrelangen Kämpfen auch der Margarine die eilgutmässige [sic] Beförderung zu

[Seite 38]

Frachtgutsätzen zugestanden wurde, und zwar vorerst nur für die heisse [sic] Jahreszeit, eine Vergünstigung von nicht unterschätzendem Wert für den gesamten Margarineversand.

[Seite 51]

Die Bemühungen der Margarinefabrikanten, die schon vor dem Krieg für die heisse [sic] Jahreszeit zugestandene eilgutmässige [sic] Beförderung der Margarine zu Frachtgutsätzen für das ganze Jahr zuzulassen, wurden auch jetzt wieder vom Reichsverkehrsminister abgelehnt, sie kommt nur noch für die Zeit vom 1.April [sic] bis 30. September in Frage.

Anmerkungen

Kurz zuvor zitiert die Verfasserin wörtlich aus S. 32 der Quelle; eine Kenntlichmachung dieser sinngemäßen Übernahme erfolgt nicht.

Sichter
(Stratumlucidum)

[24.] Analyse:Bah/Fragment 177 07 - Diskussion
Bearbeitet: 20. July 2014, 14:32 Stratumlucidum
Erstellt: 9. January 2014, 16:21 (Hotznplotz)
Bah, Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b, Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 177, Zeilen: 7-11
Quelle: Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b
Seite(n): 106, Zeilen: 43-46
Der relativ niedrige Lohnanteil in der Margarineindustrie sowie die umfangreichen technischen Fortschritte, die eine erhebliche Steigerung der Pro-Kopf-Leistung gegenüber der Vorkriegszeit hervorgerufen hatten, gestatteten der Margarineindustrie die Zahlung relativ hoher Löhne. Der relativ niedrige Lohnanteil in der Margarineindustrie sowie die starken technischen Fortschritte, die eine erhebliche Steigerung der Pro-Kopf-Leistung gegenüber der Vorkriegszeit hervorgerufen haben, gestatten der Margarineindustrie die Zahlung relativ hoher Löhne.
Anmerkungen

Nach dem folgenden Satz verweist die Verfasserin auf S. 108 der Quelle. Sie macht jedoch nicht kenntlich, dass sie den vorliegenden Satz beinahe wörtlich von deren S. 106 übernimmt.

Sichter
(Hotznplotz)


Fragmente (Kein Plagiat)

Kein Fragment



Fragmente (Verwaist)

Kein Fragment



Quellen

Quelle Autor Titel Verlag Jahr Lit.-V. FN
Bah/Bericht Cleve 1910 o.A. Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Cleve für die Zeit vom 1. April 1902 bis 1. April 1910 Wilh. Startz jr. 1910 ja nein
Bah/Bodarwé 1940 Ernst Bodarwé Die Verbrauchsgüterindustrie am linken Niederrhein Orthen 1940 ja ja
Bah/Burkhard 1977 Wolfgang Burkhard Abriß einer Wirtschaftsgeschichte des Niederrheins. Strukturelle Wandlungen in Handel und Industrie in Duisburg und in den Kreisen Wesel und Kleve Walter Braun 1977 ja ja
Bah/Enquete-Ausschuss Reichstag 1930a Ausschuß zur Untersuchung der Erzeugungs- und Absatzbedingungen der deutschen Wirtschaft Die Deutsche Olmühlenindustrie E.S. Mittler & Sohn 1930 ja ja
Bah/Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b Ausschuß zur Untersuchung der Erzeugungs- und Absatzbedingungen der deutschen Wirtschaft Die Deutsche Margarineindustrie. Mit einer Untersuchung über das Problem der Ölzölle E.S. Mittler & Sohn 1930 ja ja
Bah/Gibelius 1924 Hermann Gibelius Studien zur Entwicklungsgeschichte der Häfen am Niederrhein 1924 ja ja
Bah/Gorissen 1977 Friedrich Gorissen Geschichte der Stadt Kleve. Von der Residenz zur Bürgerstadt, von der Aufklärung bis zur Inflation Boss 1977 ja ja
Bah/Hellgrewe 1944 Johanna Hellgrewe Die wirtschaftlichen Zusammenhänge der niederrheinisch-holländischen Grenzgebiete 1944 ja ja
Bah/Hülsbeck 1931 Bernhard Gerhard Hülsbeck Die holländische Margarineindustrie Wilh. Startz jr. 1931 ja nein
Bah/Hütten 1923 Leo Hütten Studien zur Wirtschaftsgeschichte der Stadt Emmerich im 19. Jahrhundert (1770-1914) Franz Massing 1923 ja ja
Bah/Jahresbericht Handelskammer Krefeld 1901 Heinrich Seyffardt / F. W. Deußen / Arthur Leysner / Richard Zeyß Jahres-Bericht der Handelskammer zu Krefeld für 1901 Kramer & Baum 1902 nein ja
Bah/Lenhartz 1935 Rolf Lenhartz Siedlungskundliche Fragen am Niederrhein. Mit einer Karte und 18 Abbildungen Ludwig Röhrscheid 1935 ja nein
Bah/Liebstaedter 1927 Otto Liebstaedter Die Konzentration in der deutschen Margarine-Industrie Paul Funk 1927 ja ja
Bah/Michaelis 1970 Jörg Michaelis Wechselwirkungen zwischen wirtschaftlicher Konzentration und Konsumgüterwerbung 1970 ja ja
Bah/Nussbaum 1974 Manfred Nussbaum Unternehmenskonzentration und Investstrategie nach dem ersten Weltkrieg. Zur Entwicklung des deutschen Großkapitals während und nach der großen Inflation unter besonderer Berücksichtigung der Schwerindustrie Akademie-Verlag 1974 ja ja
Bah/Parduhn 1972 Claus Parduhn Kooperation als Grenzfall der Konzentration 1972 ja ja
Bah/Petersen 1922 Hans Petersen Die Entwicklung der deutschen Margarineindustrie unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung der niederrheinischen Grossbetriebe 1922 ja ja
Bah/Reimann Frenz 1975 Wolfgang R. Reimann / Eckehard Frenz Die Bahnen des RWE. Eine wirtschafts- und technisch-historische Darstellung Energiewirtschaft und Technik Verlagsgesellschaft mbH 1975 ja ja
Bah/Rudischer 1959 Siegfried Rudischer Fachbuch der Margarineindustrie : Chemie, Technologie, Produktionsüberwachung, Betriebshygiene. Unter Berücksichtigung der Ölraffination und Fetthärtung Fachbuchverlag 1959 ja nein
Bah/Seelos 1950 Wilhelm Seelos Die Verbrauchsgüterindustrie im Bereich der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel 1950 ja nein
Bah/Teichmann 1955 Ulrich Teichmann Die Politik der Agrarpreisstützung. Marktbeeinflussung als Teil des Agrarinterventionismus in Deutschland Bund-Verlag 1955 ja ja
Bah/Van den Bergh 1901 Van den Bergh’s Margarine-Gesellschaft m. b. H. Van den Bergh’s Margarine-Werke Cleve, Rotterdam, London, Brüssel. Ihre Begründung und Entwicklung 1872/1901 M. DuMont Schauberg 1901 ja ja
Bah/Van den Bergh 1928 Van den Bergh’s Margarine Gesellschaft m. b. H. Cleve Vierzig Jahre im Dienste der Volksernährung o.V. 1928 ja nein
Bah/Wilson 1954 Charles Wilson The History of Unilever. A Study in Economic Growth and Social Change ; Band II Cassell & Co. 1954 ja ja


Übersicht

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