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Analyse:Bah/Fragment 016 01

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1-11, 16-19, 101-106
Quelle: Rudischer 1959
Seite(n): 85, 86, 87, 88, Zeilen: 85:36-39, 42-44, 102; 86:1-5, 16-20; 87:1-3; 88:12-13, 15-16, 20-22, 24-25
[Mège-Mouriés [sic] nannte sie Margarine, in Anlehnung an "acide Margarique" [sic], eine Be-]zeichnung, die Mège-Mouriés' [sic] Lehrmeister Chevreul einer Fettsäure gegeben hatte (von griech. margaros = die Perlmuschel), die auch in der deutschen Sprache als Margarinsäure bezeichnet wurde. Mège-Mouriés [sic] ging davon aus, daß dies der Hauptbestandteil des Rindertalgs sei. 1

1869 wurde das Verfahren in Frankreich und England zum Patent angemeldet und setzte sich insbesondere in den Niederlanden und Deutschland bald durch. 2

Auch heute noch wird die Margarine im Wesentlichen nach dem Prinzip des Erfinders erzeugt, die technische Ausführung ist aber grundsätzlich verändert worden [...]. [...]

Die industrielle Vollraffination setzte sich in den ersten Jahren des 20. Jh allgemein durch, in diesem Verfahren wird Rohöl entsäuert, entschleimt, gebleicht und geruchlos gemacht, erst dadurch wurden alle Rohöle auch zu Speisezwecken nutzbar.


1 Erst durch die Entwicklung der Fettanalyse konnte nachgewiesen werden, daß die vermeintlich natürliche Margarinsäure eine Mischung aus zwei geradzahligen Fettsäuren, der Palmitinsäure C16 H32 O2 und der Stearinsäure C18 H36 O2 war, die in Rindertalg etwa im gleichen Mengenverhältnis vorhanden sind und eine einheitliche Fettsäure C17 H34 O2 vortäuschten.

[2 ...]

[Seite 85]

Er nannte sie "Margarine".

Der Name "Margarine" hat folgende Vorgeschichte: Als der Altmeister der Fettchemie, der französische Chemiker Chevreul, 1811 mit der Erforschung der Fette begann, stellte er zunächst aus ihnen Seifen her. [...] Die daraus isolierte Fettsäure nannte er "acide Margarique"2 [sic]. Auch in der deutschen Sprache führte sich der Name "Margarinsäure" ein. Diese wurde als der Hauptbestandteil des Rindertalges angesehen.


2 Von margaros (gr.) = die Perlmuschel.

[Seite 86]

Später stellte sich heraus, daß die vermeintliche [sic] natürliche Margarinsäure1 eine Mischung aus zwei geradzahligen Fettsäuren, der Palmitinsäure (C16 H32 O2) und der Stearinsäure (C18 H36 O2), war, die, im Rindertalg etwa im gleichen Mengenverhältnis vorhanden, eine einheitliche Fettsäure von der Formel C17 H34 O2 vortäuschten. Erst mit der Entwicklung der Fettanalyse wurde die Trennung der beiden Säuren möglich.

[...]

Am 17. Juli 1869 wurde die Patentschrift Mège Mouriés [sic] in Frankreich und England eingereicht [...]. Trotzdem wäre die Erfindung in Vergessenheit geraten, wenn sie nicht im Auslande, besonders in Deutschland und Holland, Beachtung gefunden hätte.


[1 ...]

[Seite 87]

Noch heute wird die Margarine im wesentlichen nach dem Prinzip des Erfinders erzeugt. Die technische Ausführung dieses Prinzips ist jedoch grundlegend verändert worden.

[Seite 88]

Obwohl die ersten Patente zur Entsäuerung der Öle bereits Ende des 19. Jahrhunderts erteilt wurden, [...] setzte sich die industrielle Vollraffination erst in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts allgemein durch. [...]

Diese Verfahren, die neben dem Entsäuern das Entschleimen, Bleichen und völlige Geruchlosmachen der Öle bezwecken, sind heute als "Ölraffination" allgemein bekannt. [...]

Die verfeinerten Rohöle nennt man "Ölraffinate". Auch die meisten Speiseöle sind Ölraffinate.

Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite. Die Verfasserin übernimmt einen Großteil der Seite, nennt ihre Quelle aber nicht.

Sichter
(Hotznplotz)

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