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Analyse:Bah/Fragment 084 14

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Stratumlucidum
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 84, Zeilen: 14-22
Quelle: Liebstaedter 1927
Seite(n): 29, 30, 31, Zeilen: 29:37-39, 42; 30:1-18; 31:1-9
Zwischen 1919 und 1927 kaufte J. u. P. entweder völlig oder doch die Aktienmehrheit der Ölfabriken Groß-Gerau, Bremen-Biesigheim [sic], Verein dt. Ölmühlen [sic], Mannheim und Niederrheinische Oelwerke [sic], Goch. v.d.B. stieg bei Fr. Thörls Vereinigten Ölfabriken, der Clever Ölmühle, der Akener Speiseölfabrik, Aken/ Elbe, der Danziger Ölmühle A.G. und bei Ziegler u. Dr. Denk, Bietigheim ein. Fast alle diese Firmen wurden während der Inflationszeit zu 350 - 700 % des Nominalkurses, also mit außerordentlichen Gewinnen gekauft. [Seite 29]

Der Wirtschaftsgemeinschaft deutscher Oelmühlen [sic] gehörten folgende Firmen an:

1. Bremen-Besigheimer Oelwerke [sic],

[...]

4. Oelfabrik [sic] Groß-Gerau,

[...]

[Seite 30]

6. Fr. Thörls Vereinigte Harburger Oelfabriken [sic] A.-G.

7. Verein deutscher Oelfabriken [sic] Mannheim,

die insgesamt 1913 ein Gesamtkontingent von 790 000 Tonnen hatten.

Als erste dieser Fabriken gelangte Groß-Gerau in den Besitz der holländischen Konzerne. Der Antrag der Verwaltung in der Generalversammlung von 13. 12. 1919 auf Ausgabe von 600 Vorzugsaktien mit 1Ofachem Stimmrecht zum Schutze gegen Ueberfremdung [sic] konnte nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit erreichen, da der Jürgens-Konzern [sic] schon die Majorität der Aktien besaß. Dieser setzte sich dann noch mit Hilfe der Verwaltungsbank in den Besitz von weiteren 4,4 Millionen Nominalaktien zu einem Kurse von 350%, so daß er über das gesamte Kapital verfügte (Markwert [sic] zur Zeit des Aufkaufes ungefähr der 10. Teil des Friedenswertes). Für die Aktienmehrheit von Bremen-Besigheim und dem Verein deutscher Oelmühlen [sic] mußten sie ungefähr 6—700% anlegen. Der van den Bergh-Konzern [sic] sicherte sich die Mehrheit der

[Seite 31]

größten deutschen Oelfabrik [sic], der Fr. Thörls Vereinigten Oelfabriken [sic] zu einem Circa-Kurs von 700%. Die Niederrheinischen Oelwerke [sic] in Goch wurden von der Dresdner Bank en bloc an den Jürgens-Konzern [sic] verkauft. Der van den Bergh-Konzern [sic] erwarb außerdem21

1. Clever Oelmühle [sic],

2. Akener Speiseölfabrik, Aken a. d. Elbe,

3. Danziger Oelmühle [sic] A.-G.,

4. Ziegler & Dr. Denk, Bietigheim.


[21 Der Seifensieder 1920 Heft 3 S. 58.]

Anmerkungen

Unmittelbar zuvor verweist die Verf. auf Liebstaedter (1927), S. 28. Die Übernahme der im Anschluss ebenfalls von diesem übernommenen Informationen macht sie jedoch nicht kenntlich.

Den Namen des Vereins deutscher Ölfabriken, Mannheim, überträgt die Verf. hierbei falsch; die Information, dass die Erwerbungen bis 1927 erfolgt seien, scheint sie aus dem Erscheinungsjahr von Liebstaedters Promotionsschrift abzuleiten.

Sichter
(Stratumlucidum)

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