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Analyse:Bah/Fragment 122 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 122, Zeilen: 1-11, 13-23
Quelle: Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b
Seite(n): 133, 135, Zeilen: 133:4-7; 135:1-5, 23-28, 30-43
Ursprünglich diente Margarine in Arbeiterhaushalten als Ersatz anderer Fette, drang allmählich in bürgerliche Haushalte als Ergänzung anderer Fette ein und wurde in der Zeit nach dem 1. Weltkrieg [...] auch in den letztgenannten Haushalten zum Ersatz anderer Fette. Der Margarinekonsum in Deutschland hatte sich nach dem 1. Weltkrieg gegenüber 1913 bis 1928 erheblich mehr als verdoppelt, und zwar aus folgenden Gründen:

1. Das Einkommen einer ganzen Schicht (kleinere und mittlere Renteneinkommen) war so verringert, daß ihr Butterkonsum unmöglich oder erschwert war. [...]

2. Der Margarinepreis war zwischen 1913 und 1928 erheblich weniger gestiegen als die durchschnittliche Preissteigerungsrate.

3. Die Qualität der Margarine war durchweg gleichmäßiger und besser. "Diese Qualitätshebung ist dem Konsumenten durch die Reklamefeldzüge der Konzerne zum Bewußtsein gebracht worden, so daß sich an den Qualitätswandel ein Wandel der Geschmacksrichtung anschloß." 1

4. Als Reaktion auf den erzwungenen Minderverbrauch während des Krieges war der Fettverbrauch allgemein gestiegen, auch der der Butter, unter dem Einfluß der Faktoren 1 - 3 jedoch weniger stark. [...]


1 Bd. 8: S. 135

[Seite 133]

Auf Ersuchen der Arbeitsgruppe hat das Statistische Reichsamt bei der Auswertung seiner Erhebungen von Wirtschaftsrechnungen vom Jahre 1927/28 auch der Struktur des Fettverbrauchs seine Aufmerksamkeit zugewandt.

[Seite 135]

Die Nachfrage nach Margarine ist [...] gestiegen. Diente sie ursprünglich nur dem Arbeiterhaushalt, und zwar als Ersatz anderer Fette, so drang sie allmählich auch in die bürgerlichen Haushalte, und zwar als Ergänzung anderer Fette, ein.

[...]

Der Margarinekonsum in Deutschland hat sich nach dem Kriege gegenüber 1913 erheblich mehr als verdoppelt.

Die Gründe dieser Erscheinung sind folgende:

1. Das Einkommen einer ganzen Schicht (kleine und mittlere Renteneinkommen) hat sich so verringert, daß ihr der Butterkonsum unmöglich geworden oder wenigstens erschwert ist.

2. [...] der Margarinepreis ist erheblich weniger gestiegen, als es der Durchschnittspreissteigerung entspricht.

3. Die Qualität der Margarine ist durchweg gleichmäßiger und besser geworden [...]. Diese Qualitätshebung ist dem Konsumenten durch die Reklamefeldzüge der Konzerne zum Bewußtsein gebracht worden, so daß sich an den Qualitätswandel ein Wandel der Geschmacksrichtung anschloß.

4. [...] In Reaktion auf den erzwungenen Minderverbrauch im Kriege ist der Fettbedarf überhaupt stark gestiegen. Aus demselben Grunde ist der Butterkonsum absolut gestiegen, aber unter Einwirkung der Faktoren 1 bis 3 nicht so stark.

Anmerkungen

Die Verfasserin verweist nur für ein wörtliches Zitat in Punkt 3 auf die Quelle, übernimmt aber den Großteil ihrer Seite. Dies stellt keine hinreichende Kenntlichmachung der übernommenen Ausführungen dar. Insbesondere setzt sie die Übernahme nach dem Verweis noch fort.

Sichter
(Hotznplotz)

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