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Analyse:Bah/Fragment 127 18

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 127, Zeilen: 15-26
Quelle: Enquete-Ausschuss Reichstag 1930b
Seite(n): 172, 173, 174, Zeilen: 172:20-25; 173:28-33; 174:9-11, 22-26
In den 20er Jahren weitete sich der Gebrauch, Zugaben in Form von Bons beim Kauf von Margarine zu geben, erheblich aus. Die Firmen J. u. P. und v.d.B. beteiligten sich in Deutschland nicht daran, da ihre Großabnehmer - die Konsumvereine und der Edeka-Verband - strikte dagegen eingestellt waren. Allerdings führten diejenigen Firmen, die Ende der 20er Jahre vom Konzern aufgesogen worden waren und die bisher schon mit Zugaben gearbeitet hatten, ihre Absatzpolitik fort. Auch die ursprünglichen Konzernfirmen beteiligten sich in Holland und Belgien an dem extensiven Zugabewesen. Es wurde sogar eine eigene Firma, die "Dekages" gegründet, der der zentrale Einkauf von Zugaben in Deutschland oblag. [Seite 173]

Der Vertrieb von Margarine mit Zugaben hat in den letzten Jahren einen erheblichen Aufschwung genommen. Gewöhnlich werden die Zugaben in der Form gegeben, daß jeweils beim Einkauf eines Pfundes Margarine ein Bon zugegeben wird, und daß auf eine bestimmte Anzahl dieser Bons irgendwelche Haushaltungsgegenstände [...] zugegeben werden.

[Seite 172]

Wir sind zu der Überzeugung gekommen, daß wir es nicht machen können und dürfen, weil die großen Einkaufsgesellschaften, die "Edeka" und die Konsumvereine sich vollkommen dagegen eingestellt haben und auf dem Standpunkt stehen, daß sie keine Margarine von Fabriken mehr abnehmen könnten, die Margarine mit Hilfe von Zugabeartikeln vertrieben.

[Seite 174]

Da einige der dem Konzern neuangegliederten Firmen sich des Zugabesystems vor dem Anschluß im großen Ausmaß bedienten und ihre Absatzpolitik auch nach dem Anschluß nicht änderten [...].

[...]

Zum gemeinsamen Einkauf von Zugaben in Deutschland hat der Konzern die "Dehages" gegründet.

"Die 'Dehages' ist eine Firma, welcher der Einkauf von Zugaben für unsere Firmen in Holland und Belgien obliegt, wo Zugabemargarine schon seit vielen Jahren geführt wird. [...]"

Anmerkungen

Für ihre Ausführungen zum Zugabewesen nennt die Verfasserin an dieser Stelle keine Quelle. Erst im nächsten Absatz verweist sie auf S. 183 derselben. Den Firmennamen Dehages überträgt sie offenbar fehlerhaft.

Sichter
(Hotznplotz)

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