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Analyse:Bs/Fragment 001 01

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Bummelchen, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 1, Zeilen: 1-25
Quelle: Schlag et al 1986
Seite(n): 5, Zeilen: linke Spalte
1. DIE RISIKOGRUPPE "JUNGE AUTOFAHRER"

Der Problembereich "Junge Kraftfahrer" ist unter verschiedenen Gesichtspunkten beschrieben worden. Das Ergebnis der Interaktion einer Vielzahl ungünstig zusammentreffender Faktoren, unter denen die im Mittelpunkt dieser Untersuchung stehende altersbezogene Risikobereitschaft als eine zentrale Größe zu vermuten ist, zeigt sich alljährlich in den Unfallstatistiken.

Unfallanalysen weisen für die Gruppe junger Autofahrer eine weit überproportionale Unfallhäufigkeit (z.B.: Zelinka, 1974; Heinrich und Hundhausen, 1982; Williams, 1985) wie auch eine spezifische Unfallstruktur aus. So waren in der Bundesrepublik Deutschland 1983 [Fn 1]

- von 450.918 an Unfällen mit Personenschaden beteiligten Pkw-Führern 74.755 (entsprechend 17,3 %) 18 - 20 Jahre alt. Der Anteil der 18 - 20jährigen an der Wohnbevölkerung über 18 Jahre betrug im Bundesgebiet hingegen 6,6 %.

- jeder 5. verunglückte (20,8%) oder getötete (20,5%) Autofahrer gehörte der Altersgruppe der 18 - 20jährigen an. Damit wurden in diesen drei Altersjahren ähnlich viele Pkwführer verletzt oder getötet, wie in den 10 Altersjahren von 25 - 34 Jahre.

- Allein 1983 war von den 18 - 20 jährigen etwa jeder 43. als Pkw-Führer an einem Unfall mit Personennenschaden beteiligt.

[Fn 1] Quellen: Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.): Fachserie 8 Verkehr, Reihe 3.3 Straßenverkehrsunfälle 1983. Unfallverhütungsbericht Straßenverkehr 1983, Deutscher Bundestag, Drucksache 10/963 vom 7.2.1984

1 Die Risikogruppe »Junge Autofahrer«

Der Problembereich »Junge Kraftfahrer« ist unter verschiedenen Gesichtspunkten beschrieben worden. Das Ergebnis der Interaktion einer Vielzahl ungünstiger Faktoren, die beim jungen Autofahrer Zusammentreffen, zeigt sich alljährlich in den Unfallstatistiken. Einer der zentralen Faktoren liegt vermutlich in der altersbezogenen Risikobereitschaft, die im Mittelpunkt dieser Untersuchung steht.

Unfallanalysen weisen für die Gruppe junger Autofahrer eine weit überproportionierte Unfallhäufigkeit (z. B.: ZELINKA, 1974; HEINRICH und HUNDHAUSEN, 1982; WILLIAMS, 1985) wie auch eine spezifische Unfallstruktur aus. So waren in der Bundesrepublik Deutschland 1983 [Fn 1]

- von 450 918 an Unfällen mit Personenschaden beteiligten Pkw-Führern 74 755 (entsprechend 17,3 %) 18 bis 20 Jahre alt. Der Anteil der 18- bis 20jährigen an der Wohnbevölkerung über 18 Jahre betrug im Bundesgebiet hingegen 6,6 %.

- Jeder fünfte verunglückte (20,8 %) oder getötete (20,5 %) Autofahrer gehörte der Altersgruppe der 18- bis 20jährigen an. Damit wurden in diesen drei Altersjahren ähnlich viele Pkw-Führer verletzt oder getötet wie in den zehn Altersjahren von 25 bis 34 Jahren.

- Allein im Jahre 1983 war von den 18- bis 20jährigen etwa jeder 43. als Pkw-Führer an einem Unfall mit Personenschaden beteiligt.

[Fn 1] Quellen: Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.): Fachserie 8 Verkehr, Reihe 3.3 Straßenverkehrsunfälle 1983; Unfallverhütungsbericht Straßenverkehr, 1983, Deutscher Bundestag, Drucksache 10/963 vom 7. 2. 1984

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Quellenverweis. Zur Einordnung des hier dokumentierten Fragments ziehe man auch die unter Befunde zu findenden Beobachtungen heran.

Sichter
(Bummelchen) Hindemith

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