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Analyse:Bs/Fragment 002 01

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 2, Zeilen: 1-27
Quelle: Schlag et al 1986
Seite(n): 5, Zeilen: -
- 67,1 % der unfallbeteiligten 18 - 20jährigen wurden dabei als Hauptverursacher klassifiziert (im Mittel 54,2 %) ,

- Getötet wurden 1983 815 18 - 20 jährige Pkw-Führer, verletzt 33.530. Dies entspricht einer Todesrate von 232 je 1 Million 18 - 20jähriger, die damit viermal höher ist als der Durchschnitt (59 getötete Pkw-Führer je 1 Million Einwohner). Auch für 18-20 jährige Pkw-Mitfahrer liegt die Getöteten-Rate dreimal so hoch wie dies dem Bevölkerungsdurchschnitt entsprechen würde (108 gegenüber 32 getötete Pkw-Mitfahrer je 1 Mill. Einwohner der entsprechenden Altersklassen).

- Ein größerer Anteil der jungen Fahrer verunglückte bei Außerortsunfällen, deren Folgen oft schwerer sind. So waren außerhalb von Ortschaften 8 5,6 % der getöteten und 53,3 % der verletzten 18 - 20jährigen verunglückt (im Vergleich zu 83,1 % bzw. 48,0 % im Mittel aller Altersgruppen).

- Hervorgehoben wird weiterhin oft der mit dreiviertel (74,7 %) der unfallbeteiligten 18 - 20jährigen Pkw-Führer besonders hohe Anteil junger Männer. Dieser Anteil entspricht allerdings etwa dem Anteil der Männer an den unfallbeteiligten Autofahrern im Mittel aller Altersklassen (74,3 %).

Da absolute Zahlen wenig Rückschlüsse auf Unfallhintergründe erlauben, zudem gerade für die Gruppe junger Fahrer mit hoher Wahrscheinlichkeit für die nächsten Jahren ein merklicher Rückgang der absoluten Unfallzahlen prognostizierbar ist - allein weil die Zahl der jungen Leute dieser Altersgruppe deutlich sinken wird, [FN1 ] seien die Unfallzahlen einmal ins Verhältnis gesetzt zu wesentlichen Bezugsgrößen.

[FN 1] Das Statistische Bundesamt (1985) prognostiziert für die Gesamtzahl der 15 - 20 jährigen in der Bundesrepublik Deutschland folgende Entwicklung: 31.12.1983 - 5,206 Mio. (real) 01.01.1986 - 4,802 Mio. (Prognose) 01.01.1990 - 3,573 Mio. 01.01.1994 - 3,052 Mio. 01.01.1998 - 3,043 Mio. 01.01.2000 - 3,125 Mio.

- 67,1 % der unfallbeteiligten 18-bis 20jährigen wurden dabei als Hauptverursacher klassifiziert (im Mittel 54,2 %).

- Getötet wurden 1983 815 18- bis 20jährige Pkw-Führer, verletzt 33 530. Dies entspricht einer Todesrate von 232 je 1 Million 18- bis 20jähriger, die damit viermal höher ist als der Durchschnitt (59 getötete Pkw-Führer je 1 Million Einwohner). Auch für 18- bis 20jährige Pkw-Mitfahrer liegt die Getöteten-Rate dreimal so hoch wie dies dem Bevölkerungsdurchschnitt entsprechen würde (108 gegenüber 32 getötete Pkw-Mitfahrer je 1 Million Einwohner der entsprechenden Altersklassen).

- Ein größerer Anteil der jungen Fahrer verunglückte bei Au- £ ßerortsunfällen, deren Folgen oft schwerer sind. So waren m außerhalb von Ortschaften 85,6 % der getöteten und 53,3 % der verletzten 18- bis 20jährigen verunglückt (im o Vergleich zu 83,1 % bzw. 48,0 % im Mittel aller Altersgruppen).

- Hervorgehoben wird weiterhin oft der mit Dreiviertel (74,7 %) der unfallbeteiligten 18- bis 20jährigen Pkw-Füh- rer besonders hohe Anteil junger Männer. Dieser Anteil entspricht allerdings etwa dem Anteil der Männer an den unfallbeteiligten Autofahrern im Mittel aller Altersklassen (74,3 %).

Da absolute Zahlen wenig Rückschlüsse auf Unfallhintergründe erlauben, ist es notwendig, die Unfallzahlen ins Verhältnis zu wesentlichen Bezugsgrößen zu setzen und sich näher mit den Unfallhintergründen auseinanderzusetzen.

Dies ist um so bedeutender, als gerade für die Gruppe junger Fahrer ein merklicher Rückgang der absoluten Unfallzahlen [FN 1] mit hoher Wahrscheinlichkeit für die nächsten Jahre prognostizierbar ist - allein weil die Zahl der jungen Leute dieser Altersgruppe deutlich sinken wird.

[FN 1]: Das Statistische Bundesamt (1985) prognostiziert für die Gesamtzahl der 15- bis 20jährigen in der Bundesrepublik Deutschland folgende Entwicklung: 31. 12. 1983-5,206 Mio. (real) 01. 01. 1986-4,802 Mio. (Prognose) 01. 01. 1990-3,573 Mio. 01. 01. 1994-3,052 Mio. 01. 01. 1998-3,043 Mio. 01. 01. 2000-3,125 Mio.

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Quellenverweis. Zur Einordnung des hier dokumentierten Fragments ziehe man auch die unter Befunde zu findenden Beobachtungen heran.

Sichter
(Hindemith)

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