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Analyse:Bs/Fragment 004 01

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 1-37
Quelle: Schlag et al 1986
Seite(n): 5-6, Zeilen: -
Für Teenager und jüngere Erwachsene drehte er sich jedoch um: am tiefsten Punkt 1961/62 betrug die Sterberate für 15 - 25 jährige in den USA 10 auf 10.000 Einwohner dieser Altersgruppe, 1969 - 1973 jedoch 13 auf 10.000 und 1974/75 12 von 10.000 (Robertson, 1981). Der letztgenannte Rückgang in der Zahl der Verkehrstoten dieser Altersgruppe wird dabei wesentlich zurückgeführt auf damals eingeführte Geschwindigkeitsbegrenzungen und

begleitende gesetzliche Regelungen.

Nicht nur die Häufigkeit, sondern auch die Struktur und die Umstände der Verkehrsunfälle weisen zwischen den Altersgruppen deutliche Unterschiede auf. Eine eigene Analyse der Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen im Jahre 1983 (Ellinghaus und Schlag, 1984), deren wesentliche Ergebnisse auch bundesweite Gültigkeit haben (vgl. z.B. Brühning und Harms, 1983), zeigt zunächst, daß in der jüngsten Altersgruppe der 18-24 jährigen Autofahrer weit häufiger als in allen anderen Altersgruppen "Fahrunfälle” Vorkommen (28,5 % aller Unfälle dieser Altersgruppe), während Unfälle beim Einbiegen, Kreuzen und Abbiegen relativ seltener sind als in den älteren Altersgruppen (absolut jedoch ebenfalls häufig). Hinter dem Begriff "Fahrunfälle" verbergen sich vornehmlich solche Unfälle, die durch das Abkommen von der Straße verursacht werden. Bei den 18 - 24jährigen sind 26,7 % aller Unfälle von diesem Typ, während - mit dem Alter weitgehend linear abnehmend - der entsprechende Anteil dieses Unfalltyps für die 60- 64jährigen auf 10 % sinkt. Unfälle des Typs "Abkommen von der Fahrbahn" sind in der Regel Alleinunfälle, an denen kein anderes Fahrzeug beteiligt ist. Dennoch sind es gerade in dieser Altersgruppe gehäuft Unfälle, in denen nicht etwa der jugendliche Fahrer allein sich selbst gefährdet. Während die Mehrzahl der durch ältere Fahrer (über 20 Jahre) getöteten Personen diese selbst waren, stellen Williams und Karpf ( 1983) für die USA fest, daß bei den von jungen Fahrern verursachten Unfällen insbesondere ihre eigenen Mitfahrer, daneben jedoch auch Fahrer und Mitfahrer in anderen Fahrzeugen überproportional häufig tödlich verletzt wurden. Trotz gehäufter "Alleinunfälle" ist die Gefährdung damit keineswegs auf die jungen Fahrer selbst beschränkt.

[Seite 5]

Für Teenager und jüngere Erwachsene drehte er sich jedoch um: am tiefsten Punkt 1961/62 betrug die Sterberate für 15- bis 25jahrige in den USA 10 auf 10 000 Einwohner dieser Altersgruppe, 1969-1973 jedoch 13 auf 10 000 und 1974/75 [...]

[Seite 6]

12 von 10 000 (ROBERTSON, 1981). Der letztgenannte Rückgang in der Zahl der Verkehrstoten dieser Altersgruppe wird dabei im wesentlichen auf damals eingeführte Geschwindigkeitsbegrenzungen und begleitende gesetzliche Regelungen zurückgeführt.

Nicht nur die Häufigkeit, sondern auch die Struktur und die Umstände der Verkehrsunfälle weisen zwischen den Altersgruppen deutliche Unterschiede auf. Eine eigene Analyse der Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen im Jahre 1983 (ELLINGHAUS und SCHLAG, 1984), deren wesentliche Ergebnisse auch bundesweite Gültigkeit haben (vgl. z. B. BRÜHNING und HARMS, 1983), zeigt zunächst, daß in der jüngsten Altersgruppe der 18- bis 24jährigen Autofahrer weit häufiger als in allen anderen Altersgruppen »Fahrunfälle« Vorkommen (28,5 % aller Unfälle dieser Altersgruppe), während Unfälle beim Einbiegen, Kreuzen und Abbiegen relativ seltener sind als in den älteren Altersgruppen (absolut jedoch ebenfalls häufig). Hinter dem Begriff »Fahrunfälle« verbergen sich vornehmlich solche Unfälle, die durch das Abkommen von der Straße verursacht werden. Bei den 18- bis 24jährigen sind 26,7 % aller Unfälle von diesem Typ, während - mit dem Alter weitgehend linear abnehmend - der entsprechende Anteil dieses Unfalltyps für die 60- bis 64jährigen auf 10 % sinkt. Unfälle des Typs »Abkommen von der Fahrbahn« sind in der Regel Alleinunfälle, an denen kein anderes Fahrzeug beteiligt ist. Dennoch sind es gerade in dieser Altersgruppe gehäuft Unfälle, in denen nicht etwa der jugendliche Fahrer allein sich selbst gefährdet. Während die Mehrzahl der durch ältere Fahrer (über 20 Jahre) getöteten Personen diese selbst waren, stellen WILLIAMS und KARPF (1983) für die USA fest, daß bei den von jungen Fahrern verursachten Unfällen insbesondere ihre eigenen Mitfahrer, daneben jedoch auch Fahrer und Mitfahrer in anderen Fahrzeugen überproportional häufig tödlich verletzt wurden. Trotz gehäufter »Alleinunfälle« ist die Gefährdung damit keineswegs auf die jungen Fahrer selbst beschränkt.

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Quellenverweis. Zur Einordnung des hier dokumentierten Fragments ziehe man auch die unter Befunde zu findenden Beobachtungen heran.

Sichter
(Hindemith)

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