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Analyse:Bs/Fragment 008 01

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 1-22
Quelle: Schlag et al 1986
Seite(n): 7, Zeilen: -
Vor dem Hintergrund durchschnittlich besserer physischer Voraussetzungen

(u.a. Sehvermögen) kann dieser Befund, der nicht allein durch eine vermehrte Verkehrsteilnahme junger Autofahrer des nachts zu erklären ist, zunächst paradox erscheinen.

Die aufgezeigte Struktur der Unfälle (Unfallart, -ort, -umstände und Rahmenbedingungen) hat einen Einfluß darauf, daß junge Kraftfahrer durchschnittlich schwerere Unfälle verursachen als die Angehörigen mittlerer Altersklassen. Der monetär bewertete Personenschaden betrug 1983 in Nordrhein-Westfalen im Mittel 54.722 DM, wenn der Unfallverursacher 18-24 Jahre alt war, im Vergleich zu durchschnittlich DM 41.820 , wenn der hauptbeschuldigte Pkw-Fahrer 25 - 59 Jahre alt war.

Wenn auch nach diesen Unfallanalysen der "typische" Unfall eines jungen - wahrscheinlich männlichen - Autofahrers ein Fahrunfall durch "Abkommen von der Straße" (Alleinunfall), seltener auch ein Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug ist, der in einer Kurve bei Dunkelheit stattfindet und wesentlich bedingt ist durch überhöhte Geschwindigkeit, den in der Regel damit der junge Fahrer selbst verursacht hat, so ist dennoch anzumerken, daß genau dieser Prototyp, bei dem viele Facetten jugendtypischer Unfälle ungünstig Zusammentreffen, ein statistisch eher seltener Fall ist.

Dieses Ergebnis gewinnt seine besondere Bedeutung dadurch, daß es trotz durchschnittlich besserer physischer Voraussetzungen (z. B. des Sehvermögens) der jungen Fahrer zustande kommt und eben nicht allein durch eine vermehrte Verkehrsteilnahme junger Autofahrer des nachts erklärt werden kann.

Die aufgezeigte Struktur der Unfälle (Unfallart, -ort, -umstände und Rahmenbedingungen) hat einen Einfluß darauf, daß junge Kraftfahrer durchschnittlich schwerere Unfälle verursachen als die Angehörigen mittlerer Altersklassen. Der monetär bewertete Personenschaden betrug 1983 in Nord- rhein-Westfalen im Mittel DM 54 722, wenn der Unfallverursacher 18 bis 24 Jahre alt war, im Vergleich zu durchschnittlich DM 41 820, wenn der hauptbeschuldigte Pkw-Fahrer 25 bis 59 Jahre alt war.

Wenn auch nach diesen Unfallanalysen der »typische« Unfall eines jungen - wahrscheinlich männlichen - Autofahrers ein Fahrunfall durch »Abkommen von der Straße« (Alleinunfall) ist, der in einer Kurve bei Dunkelheit stattfindet und der wesentlich durch überhöhte Geschwindigkeit bedingt ist, so ist dennoch anzumerken, daß genau dieser Prototyp, bei dem viele Facetten jugendtypischer Unfälle ungünstig Zusammentreffen, ein statistisch eher seltener Fall ist.

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Quellenverweis. Zur Einordnung des hier dokumentierten Fragments ziehe man auch die unter Befunde zu findenden Beobachtungen heran.

Sichter
(Hindemith)

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