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Analyse:Bs/Fragment 009 01

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1-38
Quelle: Schlag et al 1986
Seite(n): 7-8, Zeilen: -
2. BISHERIGE ERGEBNISSE ZUM VERKEHRSVERHALTEN JUNGER

AUTOFAHRER

Während eine Vielzahl von Unfallanalysen junge Kraftfahrer als besondere Problemgruppe heraushebt und zugleich darauf verweist, daß gerade bei dieser Gruppe Probleme ihres Verkehrsverhaltens im Mittelpunkt stehen, liegen konkrete Beschreibungen und Analysen des Verkehrsverhaltens junger Fahrer nur in vergleichsweise geringem Umfang und mit zum Teil begrenztem Aussagewert vor. Einzelne Fahrverhaltensuntersuchungen wurden bspw. durchgeführt von: Barthelmess, 1972; Chatenet und Simonnet, 1982; Haas und Reker, 1976; Quenault, Golby und Pryer, 1968; Utzelmann, 1975. Verhaltensbezogene Kenntnisse über junge Fahrer, die im Pahmen der eigenen Untersuchungen erweitert werden, können jedoch das entscheidende Bindeglied darstellen, das eine Überführung des Wissens über die gesellschaftlichen Auswirkungen (Unfallanalysen)einerseits und über verschiedene psychologische und soziale Hintergründe andererseits (z.B. "Risikofreude") in praktikable Verkehrssicherheitsmaßnahmen entscheidend erleichtert. So werden zunächst einige unmittelbar verhaltensbezogene Ergebnisse dargestellt, bevor auf persönliche und situative Hintergründe riskanter Verhaltensweisen junger Fahrer und speziell auf das Konstrukt "Risikobereitschaft" eingegangen wird.

Unfallanalysen stellen die große Bedeutung eines unangemessenen Geschwindigkeitsverhaltens junger Fahrer heraus. Dennoch fallen jüngere Fahrer mit geringer Fahrerfahrung nicht durch eine im Vergleich zu anderen Altersgruppen wesentlich häufigere Geschwindigkeitsdelinquenz auf (Barglik u.a., 1983; Kraftfahrt-Bundesamt , 1976). Fahrer unter 25 Jahren sind nach Auswertungen des Verkehrszentralregisters überproportional häufig beteiligt an den Zuwiderhandlungen: Sachbeschädigung als Unfallfolge, Technische Mängel am Fahrzeug, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Körperverletzung und Tötung sowie Verkehrsunfall flucht . Unter den Geschwindigkeitsdelikten überrepräsentiert sind die jungen Fahrer allerdings bei der Zuwiderhandlung "Überhöhte Geschwindigkeit an unübersichtlichen Stellen" (Kraftfahrt-Bundesamt, 1976, 64), einer der gefährlichsten Überschreitungen.

2 Bisherige Ergebnisse zum Verkehrsverhalten junger Autofahrer

Während eine Vielzahl von Unfallanalysen junge Kraftfahrer als besondere Problemgruppe heraushebt und zugleich darauf verweist, daß gerade bei dieser Gruppe Probleme ihres Verkehrsverhaltens im Mittelpunkt stehen, liegen konkrete Beschreibungen und Analysen des Verkehrsverhaltens junger Fahrer nur in geringem Umfang und mit begrenztem Aussagewert vor. Einzelne Fahrverhaltensuntersuchungen wurden z. B. durchgeführt von BARTHELMESS, 1972; CHATE- NET und SIMONNET, 1982; HAAS und REKER, 1976; QUENAULT, GOLBY und PRYER, 1968; UTZELMANN, 1975. Verhaltensbezogene Kenntnisse über junge Fahrer können jedoch das entscheidende Bindeglied darstellen, das das Wissen über die gesellschaftlichen Auswirkungen (Unfallanalysen) einerseits und über verschiedene psychologische und soziale Hintergründe andererseits (z. B. »Risikofreude«) in Verkehrssicherheitsmaßnahmen überleiten hilft. So werden zunächst einige unmittelbar verhaltensbezogene Ergebnisse dargestellt, bevor auf persönliche und situative Hintergründe riskanter Verhaltensweisen junger Fahrer und speziell auf das Konstrukt »Risikobereitschaft« eingegangen wird.

Unfallanalysen stellen die große Bedeutung eines unangemessenen Geschwindigkeitsverhaltens junger Fahrer heraus. Dennoch fallen jüngere Fahrer mit geringer Fahrerfahrung nicht durch eine im Vergleich zu anderen Altersgruppen wesentlich häufigere Geschwindigkeitsdelinquenz auf (BARGLIK u. a., 1983; Kraftfahrt-Bundesamt, 1976). Fahrer unter 25 Jahren sind nach Auswertungen des Verkehrszentralregisters überproportional häufig beteiligt an den Zuwiderhandlungen Sachbeschädigung als Unfallfolge, technische Mängel am Fahrzeug, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Körperverletzung und Tötung sowie Verkehrsunfallflucht. Unter [Seite 8] den Geschwindigkeitsdelikten überrepräsentiert sind die jungen Fahrer allerdings bei der Zuwiderhandlung »überhöhte Geschwindigkeit an unübersichtlichen Stellen« (Kraftfahrt- Bundesamt, 1976, 64), einer der gefährlichsten Überschreitungen.

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Quellenverweis. Zur Einordnung des hier dokumentierten Fragments ziehe man auch die unter Befunde zu findenden Beobachtungen heran.

Sichter
(Hindemith)

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