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Analyse:Bs/Fragment 011 01

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 1-
Quelle: Schlag et al 1986
Seite(n): 8, Zeilen: Sp 1, Sp 2
[Quenault et al. (1968) fanden in der Tendenz ähnliche Ergeb­nisse bei einem Extremgruppenvergleich mit Fahrproben auch für 17 bis 20jährige im Vergleich zu 60 - 70jährigen Fahrern.]

Jüngere zeigten beim Fahren gehäuft solche Verhaltensweisen, die zugleich von ihnen selbst als "positiv" bewertet wurden:Sie wurden seltener überholt, fuhren insgesamt schneller und hatten kürzere Reaktionszeiten. Bei Befragungen äußerten sie mehr Spaß am Fahren, waren zugleich jedoch - der für sie er­höhten Bedeutung des Autofahrens entsprechend - leichter und häufiger frustriert.

Hinweise finden sich auch darauf, daß die Geschwindigkeits­wahl unter Umständen ein weitgehend konsistentes (Utzel- mann, 1977) und nur schwer zu beeinflussendes (Barglik u.a.,1983) Merkmal des Verkehrsverhaltens ist. Allerdings führt eine unangemessene Geschwindigkeitswahl gehäuft in spezifi­schen Situationen, die gerade jüngere Fahrer häufig falsch wahrnehmen oder beurteilen, zu besonderen Gefahren. So herrsch­ten bei mehr als 2/3 der durch den TÜV Bayern (Bargliku.a., 1983) untersuchten 206 Geschwindigkeitsunfälle junger Fahrer "keine optimalen Fahrbahnverhältnisse" (a.a.O., 28). Ebenfalls 2/3 dieser Geschwindigkeitsunfälle ereigneten sich in Kurven, und zwar ähnlich häufig in Links- wie in Rechtskurven. Das zahlenmäßige Verhältnis der innen (radial) aus den Kurven herausgetragenen Unfallfahrer im Verhältnis zu denjenigen, die die Kurve außen (tangential) verließen, betrug in langgestreckten Kurven 2 : 3, in scharfen Kurven hinctegen 1 : 3. Ein radiales Verlassen fand sich dabei deutlich häu­figer in Linkskurven (die schnelle Fahrer zu schneiden pfle­gen) . 2/3 dieser Unfälle waren im übrigen Alleinunfälle. Nicht ohne Bedeutung ist bei diesen Kurvenunfällen junger Fahrer auch das Unfallfahrzeug. So waren ca. 60 % der be­nutzten Fahrzeuge nicht auf den Unfallfahrer zugelassen (a.a.O., 41). Daneben ließ sich feststellen, daß erwartungs­gemäß Fahrzeuge mit Heckantrieb häufiger innen (übersteuern, "hineinwandern" in die Kurve), Fahrzeuge mit Frontantrieb hingegen vermehrt tangential (untersteuern) die Kurve ver­ließen .

Neben dem Geschwindigkeitsverhalten wird in.manchen Untersuchun­gen auch das Abstandsverhalten in einer engen Beziehung zu riskanten Fahrverhaltensweisen, speziell junger Fahrer, ge­-[sehen.]

Sp 1 an Z. 39

QUENAULT et al. (1968) fanden in der Tendenz ähnliche Er­gebnisse bei einem Extremgruppenvergleich mit Fahrproben auch für 17- bis 20jährige im Vergleich zu 60- bis 70jährigen Fahrern. Jüngere zeigten beim Fahren gehäuft solche Ver­haltensweisen, die zugleich von ihnen selber als »positiv« bewertet wurden: Sie wurden seltener überholt, fuhren insge­samt schneller und hatten kürzere Reaktionszeiten. Bei Be­fragungen äußerten sie mehr Spaß am Fahren, waren zu­gleich jedoch - der für sie erhöhten Bedeutung des Autofah­rens entsprechend - leichter und häufiger frustriert.

Hinweise finden sich auch darauf, daß die Geschwindig­keitswahl unter Umständen ein weitgehend konsistentes (UTZELMANN, 1977) und nur schwer zu beeinflussendes (BARGLIK u. a., 1983) Merkmal des Verkehrsverhaltens ist. Allerdings führt eine unangemessene Geschwindigkeitswahl gehäuft in spezifischen Situationen, die gerade jüngere Fah­rer häufig falsch wahrnehmen oder beurteilen, zu besonde­ren Gefahren. So herrschten bei mehr als zwei Drittel der durch den TÜV Bayern (BARGLIK u. a., 1983) untersuchten 206 Geschwindigkeitsunfälle junger Fahrer »keine optimalen Fahrbahnverhältnisse« (a. a. O., 28). Ebenfalls zwei Drittel dieser Geschwindigkeitsunfälle ereigneten sich in Kurven, und zwar ähnlich häufig in Links- wie in Rechtskurven. Da

Sp 2 ab Z 1

zahlenmäßige Verhältnis der innen (radial) aus den Kurven herausgetragenen Unfallfahrer im Verhältnis zu denjenigen, die die Kurve außen (tangential) verließen, betrug in langge­streckten Kurven 2:3, in scharfen Kurven hingegen 1:3. Ein radiales Verlassen fand sich dabei deutlich häufiger in Links­kurven (die schnelle Fahrer zu schneiden pflegen). Zwei Drit­tel dieser Unfälle waren im übrigen Alleinunfälle. Von Bedeu­tung ist bei diesen Kurvenunfällen junger Fahrer auch das Unfallfahrzeug. So waren ca. 60 % der benutzten Fahrzeuge nicht auf den Unfallfahrer zugelassen (a. a. O., 41). Daneben ließ sich feststellen, daß erwartungsgemäß Fahrzeuge mit Heckantrieb häufiger innen (übersteuern, »hineinwandern« in die Kurve), Fahrzeuge mit Frontantrieb hingegen vermehrt tangential (untersteuern) die Kurve verließen

Neben dem Geschwindigkeitsverhalten wird in manchen Un­tersuchungen auch das Abstandsverhalten in einer engen Beziehung zu riskanten Fahrverhaltensweisen, speziell jun­ger Fahrer, gesehen.

Anmerkungen

Fortsetzung S. 10

Sichter
(Bummelchen)

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