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Analyse:Bs/Fragment 015 01

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 1-33
Quelle: Schlag et al 1986
Seite(n): 9, Zeilen: -
Auf solche Befunde gründet sich die Schlußfolgerung bspw. einer

BASt-Projektgruppe (Bundesanstalt für Straßenwesen, 1977, 42), daß alterstypische Faktoren das Fahrverhalten und die Unfallverwicklung in stärkerem Maße beeinflussen als der Mangel an Fahrerfahrung.

3. PERSON UND SITUATION - HINTERGRÜNDE RISKANTEN VERHALTENS

Straßenverkehrsunfälle können auf spezifische Verhaltenweisen, die in ungünstiger Weise mit bestimmten situativen Bedingungen Zusammentreffen, zurückgeführt werden. Das Verhalten selbst hat Grundlagen, die in der Person liegen, seien sie überdauernder, zeitweiser oder momentaner Art, und ist in der Regel ebenso von externen, situativen Gegebenheiten beeinflußt. Beide Bereiche von Verhaltenshintergründen werden für junge Fahrer im folgenden anhand empirischer Befunde beleuchtet, um dann auf Charakteristika des Lernprozesses junger Fahranfänger und auf ihre Fahrsozialisation einzugehen.

3 . 1 ZUR PERSON DES JUNGEN FAHRERS

Bekannt ist, daß sich nicht nur fahrrelevante Fähigkeiten und Fertigkeiten mit dem Alter verbessern oder auch verschlechtern, sondern daß sich - nicht zuletzt im Zusammenhang mit der biographischen Situation - auch die kognitiven Strukturen (wie Wahrnehmung, Denken, Urteilen) sowie Einstellungen und Motive verändern.

3.1.1 Fähigkeiten und Fertigkeiten

Scharfe Sinne, gute Reflexe, technische Kenntnisse und "frisches" Fahrtraining können beim jungen Fahrer einen hohen Grad der Fahrfertigkeit erwarten lassen. Gerade die Betonung solch positiver Voraussetzungen, die vermeintlich in einem engen Zusammenhang mit einer besseren Fahrzeugbeherrschung stehen, kann ein überhöhtes subjektives Sicherheitsgefühl vermitteln. In der Literatur stärker hervorgehoben wird jedoch, daß günstige Faktoren dieser Art durch Unerfahrenheit, eine höhere Risikobereitschaft, Erprobungsverhalten, fehlende Ur[teilskraft und spezifischen Gruppendruck bei weitem kompensiert werden (z.B. Schuman et al., 1967; Breinbauer und Höfner, 1974).]

Auf solche Befunde gründet sich auch die Schlußfolgerung einer BASt-Projektgruppe (BASt, 1977, 42), daß alterstypische Faktoren das Fahrverhalten und die Unfallverwicklung in stärkerem Maße beeinflussen als der Mangel an Fahrerfahrung.

3 Person und Situation - Hintergründe riskanten Verhaltens

Straßenverkehrsunfälle können auf spezifische Verhaltensweisen, die in ungünstiger Weise mit bestimmten situativen Bedingungen Zusammentreffen, zurückgeführt werden. Das Verhalten selbst hat zum einen Grundlagen, die in der Person liegen, seien sie überdauernder, zeitweiser oder momentaner Art. Zum anderen ist es in der Regel ebenfalls von externen, situativen Gegebenheiten beeinflußt. Beide Bereiche von Verhaltenshintergründen werden für junge Fahrer im folgenden anhand empirischer Befunde beleuchtet, um dann auf Charakteristika des Lernprozesses junger Fahranfänger und auf ihre Fahrsozialisation einzugehen.

3.1 Zur Person des jungen Fahrers

Bekannt ist, daß sich nicht nur fahrrelevante Fähigkeiten und Fertigkeiten mit dem Alter verbessern oder auch verschlechtern, sondern daß sich - nicht zuletzt im Zusammenhang mit der biographischen Situation - auch die kognitiven Strukturen (wie Wahrnehmung, Denken, Urteilen) sowie Einstellungen und Motive verändern.

Fähigkeiten und Fertigkeiten

Scharfe Sinne, gute Reflexe, technische Kenntnisse und »frisches« Fahrtraining können beim jungen Fahrereinen hohen Grad der Fahrfertigkeit erwarten lassen. Gerade die Betonung solch positiver Voraussetzungen, die vermeintlich in einem engen Zusammenhang mit einer besseren Fahrzeugbeherrschung stehen, kann ein überhöhtes subjektives Sicherheitsgefühl vermitteln. In der Literatur stärker hervorgehoben wird jedoch, daß günstige Faktoren dieser Art durch Unerfahrenheit, eine höhere Risikobereitschaft, Erprobungsverhalten, fehlende Urteilskraft und spezifischen Gruppendruck bei weitem kompensiert werden (z. B. SCHUMAN etal., 1967; BREINBAUER und HÖFNER, 1974).

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Quellenverweis. Zur Einordnung des hier dokumentierten Fragments ziehe man auch die unter Befunde zu findenden Beobachtungen heran.

Sichter
(Hindemith)

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