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Analyse:Bs/Fragment 025 01

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 1-7, 13-34
Quelle: Schlag et al 1986
Seite(n): 12, Zeilen: -
[Barthelmess hat deshalb] gefordert, das Einüben der Wahrnehmung eigener Sngste in die Fahrschulausbildung hineinzunehmen. Unter Umständen ist bis

heute der Aufbau von Angst-Signalen, die das eigene Verhalten in Gefahrenmomenten zurücksteuern helfen, allein noch eine Funktion des Versuch- und Irrtum-Prozesses, über den Jugendliche Grenzsituationen erproben. Damit erfolgt ein solches feed-back häufig allerdings erst mit dem Unfallereignis. [...]

Bei jungen Leuten scheint sich zuweilen die hedonistische Suche nach Vergnügungen, Gemeinschaftserlebnissen und auch danach, Risiken durchzustehen, zu verbinden mit einer eher fatalistischen Überzeugung, daß die eigene Zukunft stärker durch das Schicksal als durch eigene Anstrengung geprägt wird (Gonzales und Zimbardo, 1985). Eine solche Mischung von Fatalismus und Hedonismus führt häufig zu einem verstärkt gegenwarts- und weniger zukunftsbezogenen Lebensentwurf, der auch Gefahren geringschätzen läßt, soweit Spaß und Anerkennung "stimmen".

Eine eigene Repräsentativbefragung (Ellinghaus und Schlag, 1984) bestätigt zunächst die besonders positive Beurteilung des Autofahrens durch junge Fahrer (hier allerdings zusammengefaßt zu einer Gruppe bis 29 Jahre). Noch deutlicher als ältere Fahrer (ab 30 bis über 60 Jahre) äußerten die jüngeren Autofahrer,

- daß ihnen Autofahren "einfach Spaß" mache (63 % im Vergleich zu 50% im Mittel der älteren Gruppen);

- sie gerne weite Reisen mit dem Auto unternehmen (59 % gegenüber 30 %) ;

- es ihnen Vergnügen bereitet, schnell zu fahren (27 % gegenüber 10 %) .

BARTHELMESS (1973) hat deshalb gefordert, das Einüben der Wahrnehmung eigener Ängste in die Fahrschulausbildung hineinzunehmen. Unter Umständen ist bis heute der Aufbau von Angst-Signalen, die das eigene Verhalten in Gefahrenmomenten zurücksteuern helfen, allein noch eine Funktion des Versuch- und Irrtum-Prozesses, über den Jugendliche Grenzsituationen erproben. Damit erfolgt ein solches feed-back häufig allerdings erst mit dem Unfallereignis.

Bei jungen Leuten scheint sich zuweilen die hedonistische Suche nach Vergnügungen, Gemeinschaftserlebnissen und auch danach, Risiken durchzustehen, mit einer eher fatalistischen Überzeugung, daß die eigene Zukunft stärker durch das Schicksal als durch eigene Anstrengung geprägt wird (GONZALES und ZIMBARDO, 1985), zu verbinden. Eine solche Mischung von Fatalismus und Hedonismus führt häufig zu einem verstärkt gegenwarts- und weniger zukunftsbezogenen Lebensentwurf, der auch Gefahren geringschätzen läßt, soweit Spaß und Anerkennung »stimmen«.

Eine eigene Repräsentativbefragung (ELLINGHAUS und SCHLAG, 1984) bestätigt zunächst die besonders positive Beurteilung des Autofahrens durch junge Fahrer (hier allerdings zusammengefaßt zu einer Gruppe bis 29 Jahre). Noch deutlicher als ältere Fahrer (ab 30 bis über 60 Jahre) äußerten die jüngeren Autofahrer,

- daß ihnen Autofahrer »einfach Spaß« mache (63 % im Vergleich zu etwa 50 % im Mittel der älteren Gruppen),

- sie gerne weite Reisen mit dem Auto unternehmen (59 % gegenüber 30 %),

- es ihnen Vergnügen bereitet, schnell zu fahren (27 % gegenüber 10 %).

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Quellenverweis. Ein Satz auf der Seite (Zeilen 8-12) stammt offenbar nicht aus der Quelle. Zur Einordnung des hier dokumentierten Fragments ziehe man auch die unter Befunde zu findenden Beobachtungen heran.

Sichter
(Hindemith)

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