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Analyse:Bs/Fragment 050 01

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 1-24
Quelle: Schlag et al 1986
Seite(n): 20, Zeilen: -
[Jenkins (1979) und Renge (1983) weisen darauf hin, daß derjenige,

der schneller seine fahrpraktischen Übungen erfolgreich] (und mit vergleichsweise besserer Beurteilung) beendet, eher auch ein Verkehrsdelikt begeht und eher an einem Unfall beteiligt ist. In Jenkins'Untersuchung hatte genau die Gruppe im ersten Fahrjahr die höhere Unfallrate, die besonders erfolgreich bei der Fahrprüfung abgeschnitten hatte und zugleich relativ jünger sowie männlich war. Junge Fahrer bestanden demnach vergleichsweise besser und schneller die Prüfung, hatten aber dann häufiger auch Unfälle. Günstig schien es sich allein auszuwirken, wenn sie (in Großbritannien) zusätzlich zu den Fahrstunden mit Freunden oder Verwandten geübt hatten. Insgesamt sprechen solche Ergebnisse nicht für die Validität der in diesen Prüfungen erhobenen wesentlichen Fahrkriterien. Soweit nicht die (in diesen Untersuchungen nicht miterhobene) Gefahrenexposition bei der "erfolgreichen" Gruppe mit Unfällen höher war, läßt sich vermuten, daß hier Tendenzen zu einer gefährlichen Selbstattribuierung auf der Basis der günstigen Fremdzuschreibung (guter und schneller Prüfungserfolg) bestehen.

Keine Beziehung fand Jenkins (1979) zwischen der späteren Unfallrate und dem Ausmaß und der Quelle der Fahrinstruktionen, kleineren Fehlern beim eigens durchgeführten Fahrtest sowie der Anzahl vorangegangener nichtbestandener Fahrprüfungen. Ein erfolgreiches und schnelles Bestehen der Fahrprüfung scheint demnach kaum ein tauglicher Prädiktor für die tatsächliche spätere Fahrbewährung zu sein.

JENKINS (1979) und RENGE (1983) weisen darauf hin, daß derjenige, der schneller seine fahrpraktischen Übungen erfolgreich (und mit vergleichsweise besserer Beurteilung) beendet, eher auch ein Verkehrsdelikt begeht und eher an einem Unfall beteiligt ist. In JENKINS’ Untersuchung hatte genau die junge Gruppe im ersten Fahrjahr die höhere Unfallrate, die besonders erfolgreich bei der Fahrprüfung abgeschnitten hatte. In erster Linie waren es die besonders jungen männlichen Fahranfänger, die die Prüfung besser und schneller bestanden, gleichzeitig aber auch häufiger Unfälle hatten. Günstig schien es sich allein auszuwirken, wenn die Fahranfänger zusätzlich zu den Fahrstunden mit Freunden oder Verwandten geübt hatten 1. Insgesamt sprechen solche Ergebnisse nicht für die Validität der in diesen Prüfungen erhobenen wesentlichen Fahrkriterien. Soweit nicht die (in diesen Untersuchungen nicht miterhobene) Gefahrenexposition bei der »erfolgreichen« Gruppe mit Unfällen höher war, läßt sich vermuten, daß hier Tendenzen zu einer gefährlichen Selbstattribuierung auf der Basis der günstigen Fremdzuschreibung (guter und schneller Prüfungserfolg) bestehen.

Keine Beziehung fand JENKINS (1979) zwischen der späteren Unfallrate und dem Ausmaß und der Quelle der Fahrinstruktionen, kleineren Fehlern bei eigens durchgeführten Fahrtests sowie der Anzahl vorangegangener nichtbestandener Fahrprüfungen. Ein erfolgreiches und schnelles Bestehen der Fahrprüfung scheint demnach kaum ein tauglicher Prediktor für die tatsächliche spätere Fahrbewährung zu sein.

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Quellenverweis. Die letzten 10 Zeilen der Seite finden sich dann nicht in der Quelle. Zur Einordnung des hier dokumentierten Fragments ziehe man auch die unter Befunde zu findenden Beobachtungen heran.

Sichter
(Hindemith)

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