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Analyse:Cc/Fragment 016 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1-6, 13-16
Quelle: Gasten 1993
Seite(n): 163, 164, Zeilen: 163: 19 ff., 26 ff., 33 ff.; 164: 18 ff.
[Als der Generalangriff der Amerikaner ausblieb,30 kehrte die Kreisleitung] der NSDAP am 15. September überraschend in die Stadt zurück und nahm die unterbrochene Evakuierung wieder auf. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch ca. 25 bis 30.000 Menschen in der Stadt.31 Als sich der Belagerungsring um Aachen endgültig schloss, waren noch etwa 6.000 Zivilisten in der Stadt32, die sich in den Trümmern und Kellern versteckt hielten.33 [...]

Die Überlegenheit der amerikanischen Verbände, sowohl bei der Zahl der eingesetzten Soldaten als auch bei deren Ausrüstung, machte den auf deutscher Seite praktizierten Kampf um jedes Haus zu einem sinnlosen Unterfangen.35


[30 Die US-Armee hatte ihre ursprünglichen Pläne geändert. Der ursprüngliche Plan von Generalmajor Lawtom Joe Collins, der vom Alliierten Oberkommando für die Eroberung Aachens ausersehen worden war, sah vor, nach dem Angriff auf Roetgens (in der US-Presse wurde der Fall der Nordeifel-Gemeinde als Eroberung der „ersten deutschen Stadt“ besonders gerühmt) die Stadt südlich zu] umgehen und dann nach Osten hin abzuschneiden, während Restbestände der deutschen Wehrmacht selbst auf den direkten Angriff warteten.

31 „Bis zum Abend dieses Tages sollten sich alle Einwohner bereitmachen. Eine ungeheure Aufregung erfaßte die ganze Stadt […].“ Nusselein, Ernst Wilhelm: Bitteres Ende - gesegneter Neubeginn: St. Paul in Aachen 1944 bis 1955, in: Erwin Gatz (Hrsg.): Erinnerungen rheinischer Seelsorger aus den Diözesen Aachen, Köln und Lüttich (1933-1986), Aachen 1988, S. 152-186, hier: S. 159 (Künftig zitiert: Nusselein: Rheinische Seelsorger, a. a. O., S.).

32 Aachen war die erste und einzige deutsche Großstadt, die, fast von der gesamten Zivilbevölkerung geräumt, in die Zone des Endkampfes einbezogen wurde. Bereits unmittelbar nach dem Ausbruch des 2. WK begannen, angesichts der unklaren militärischen Lage, die ersten Maßnahmen für eine eventuelle Räumung der Stadt.

33 Zur Einstellung der zurückbleibenden Bevölkerung: „Ich fahre nicht mehr weiter. Wir haben den Krieg ohnehin verloren. Das Risiko auf der Flucht ist viel zu groß. Hier zu Hause haben wir immer noch die größten Überlebenschancen.“ Vgl. Trees, Wolfgang: Schlachtfeld Rheinland. Das Ende des Krieges zwischen Maas und Rhein, September 1944 bis März 1945 in Bilddokumenten, Aachen 1976, S. 296/297. (Künftig zitiert: Trees: Schlachtfeld Rheinland, a. a. O., S.).

35 Im Lageabschlussbericht hieß es hierzu: „Durch das späte Eintreffen der Masse des Personals, der Waffen und des Gerätes und den hohen Prozentsatz an frontunerfahrenen, jungen Offizieren sowie durch den mangelhaften Ausbildungsstand ist die Division zum befohlenen Termin noch nicht einsatzbereit.“ Trees: Schlachtfeld Rheinland, a. a. O., S. 17.

[Seite 163]

Als der befürchtete Generalangriff der amerikanischen Verbände ausblieb, kehrte auch die Kreisleitung der NSDAP am 15.September überraschend nach Aachen zurück. [...] Die NSDAP nahm unverzüglich die unterbrochene Evakuierung der Stadt wieder auf; von den schätzungsweise noch 25.000 bis 30.000 in Aachen befindlichen Einwohnern wurden 20.000 auf Lastkraftwagen aus der Stadt herausgebracht. [...] Als sich der Belagerungsring um Aachen endgültig geschlossen hatte, waren noch etwa 6.000 Zivilisten in der Stadt, die sich in den Trümmern und Kellern versteckt hatten.

[Seite 164]

Die drückende Überlegenheit der amerikanischen Verbände, sowohl bei der Zahl der eingesetzten Soldaten als auch bei der Ausrüstung, machte den auf deutscher Seite praktizierten Kampf um jedes Haus zu einem sinnlosen Unterfangen.

Anmerkungen

Der gerafft übernommmene Inhalt wird (anscheinend eigenständig) mit weiteren Fußnoteninformationen angereichert - ein Hinweis auf die eigentliche Quelle für den Haupttext fehlt jedoch.

Sichter
(Schumann)

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