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Analyse:Cc/Fragment 026 07

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 7-8, 9-15
Quelle: Schwedt 1997
Seite(n): online, Zeilen: -
In den Augen des NS-Regimes waren die [sic] Aachener Verräter – ein „Mob“, wie sie von der Gestapo genannt wurden –, gegen die vorzugehen war. Wer nach dem Abzug der deutschen Truppen eine weiße Fahne – das war oft ein Betttuch oder Ähnliches – hisste, riskierte, von den letzten SS-Leuten standrechtlich erschossen oder erhängt zu werden.71 Hinzu kamen diverse Gerüchte, wie beispielsweise, dass die älteren Jungen (unter 16 Jahren) „über den Rhein müßten, um dort noch zu Soldaten ausgebildet zu werden“ – manche flüchteten daraufhin in Verstecke.72

71 Vgl. Schwedt, Herbert: Alltagsgeschichte der Nachkriegszeit - nach Berichten von Zeitzeugen, in: Kurt Düwel [sic] (Hrsg.): Kriegsende und Neubeginn. Westdeutschland und Luxemburg zwischen 1944 und 1947, Stuttgart 1997, S. 33-67, hier: S. 35f. (Künftig zitiert: Schwedt: Alltagsgeschichte der Nachkriegszeit, a. a. O., S.).

72 Vgl. mündliche Auskünfte Dr. Guido Maas. Interview am Samstag, den 21. September 2003 (Künftig zitiert: Mündliche Auskunft Dr. Guido Maas).

[Schwabe 1997:]

In den Augen des NS-Regimes waren diese Aachener natürlich Verräter - ein "Mob", wie sie von der Gestapo genannt wurden.

[Schwedt 1997:]

Wer nach dem Abzug der deutschen Truppen eine weiße Fahne – das war oft ein Betttuch oder ähnliches – hisste, riskierte, von letzten SS-Leuten standrechtlich erschossen oder aufgehängt zu werden – so geschehen in Hechtsheim und Ingelheim.[Anm. 7]

[...]

[...] Und dazu kamen schließlich Gerüchte wie die, dass die älteren Jungens (unter 16 Jahren) "über den Rhein" müssten, um dort noch zu Soldaten ausgebildet zu werden – manche flüchteten sich daraufhin in Verstecke.


7. Vgl. Heinz Leiwig: Mainz 1933 bis 1948. Von der Machtergreifung bis zur Währungsreform, Mainz 1984, S. 86.

Anmerkungen

Der erste Satz stammt größtenteils aus Schwabe 1997, wird aufgrund seiner Kürze ausnahmsweise aber nicht als einzelnes Fragment dokumentiert.

Die Quelle für den unmittelbar folgenden Text ist zwar in Fn. 71 genannt, doch

  1. bleibt die weitgehende Wörtlichkeit (Wortgruppe mit 20 zusammenhängenden Wörtern) des übernommenen Inhalts ungekennzeichnet,
  2. geht die Übernahme auch nach der Referenzierung erkennbar weiter. Bemerkenswert dabei: Ausführungen der von 1997 stammenden Quelle werden als mündliche Interview-Auskünfte eines Zeitzeugen von 2003 präsentiert.
Sichter
(Schumann)

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