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Analyse:Cc/Fragment 035 23

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 23-28.29-31, 106-108
Quelle: Schwedt 1997
Seite(n): online, Zeilen: -
Hühner wurden zu dieser Zeit auf Balkonen, in Kellern, Dachkammern, unter Betten und sogar in Kleiderschränken gehalten. Neben dem „Trümmerhuhn“ existierte auch die „Speicherziege“, und auf dem Lande, wo Ställe zur Verfügung standen, waren die Schwarzhaltung und später auch die Schwarzschlachtung nicht selten.108 Der Fantasie waren hierbei keine Grenzen gesetzt.109 Daneben musste jeder sammeln, der sich selbst versorgen wollte: Je nach Jahreszeit ging es dabei um Heidelbeeren, Pilze, Haselnüsse, Ähren nach der Getreideernte oder um Kartoffeln [durch Nachharken [sic] nach der Kartoffelernte.]

108 Bis Dezember 1946 wurden 473 Hausschlachtungen genehmigt (277 Schweine, 8 Rinder, 154 Kälber, 32 Schafe, 2 Ziegen).

109 Beispielsweise wurde ein Ferkel, ruhiggestellt durch schwarz gebrannten Schnaps, in einem Sack unter dem Eisenbahnsitz von einer Besatzungszone in die nächste geschmuggelt.

Hühner wurden auf Balkonen, in Kellern, in Dachkammern, unter Betten und sogar in Kleiderschränken gehalten. Neben dem Trümmerhuhn gab es auch die Speichergeiß, und auf dem Lande, wo Ställe zur Verfügung standen, war die Schwarzhaltung (und später Schwarzschlachtung) nicht selten. Die dazu nötigen Ferkel waren selbstverständlich nicht frei erwerbbar. Ein Westerwälder Informant erinnert sich, dass man bis ins Oldenburgische fuhr, um Ferkel zu besorgen; die musste man dann, in Säcke verpackt, unter dem Eisenbahnsitz von einer Besatzungszone zur anderen schmuggeln. Damit sie still blieben, gab man ihnen Schnaps ein. Der war schwarz gebrannt: was sonst?

Daneben musste sammeln, wer sich versorgen wollte: je nach Jahreszeit Heidelbeeren, Pilze, Haselnüsse, Ähren nach der Getreideernte, Kartoffeln durch Nachhacken [sic] nach der Kartoffelernte, Eicheln.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Aus der "Speichergeiß" wird dabei die "Speicherziege", aus dem "Nachhacken" ein "Nachharken".

Sichter
(Schumann)

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