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VroniPlag Wiki

Analyse:Cc/Fragment 037 25

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 37, Zeilen: 25-26, 29-32, 103-105
Quelle: Schwedt 1997
Seite(n): online, Zeilen: -
Auch wurde bei der „Organisation“ der zum Leben notwendigen Dinge guten Gewissens gegen das Gesetz verstoßen – [...]. Daneben zählte das Schwarzbrennen und Schlachten zur gängigen Praxis und galt allenfalls als Kavaliersdelikt.116 In einer Zeit, in der die Alternative zum Verhungern der Diebstahl war, wurden die Diebstahlsmeldungen auch [immer häufiger.117]

116 Gelegentlich gab es hierbei besondere Tricks, zum Beispiel das Töten eines Schweins am Sonntagmorgen, wobei das Läuten der Glocken die Schreie des Tieres

[117 Gestohlen wurde alles: Kaninchen und Glühbirnen, Kühe und Kohlen, Lebensmittel, Ochsen, Tauben, Bohnenstangen.]

In mehreren anderen Bereichen wurde guten Gewissens gegen das Gesetz verstoßen. Schon erwähnt wurde das schwarze Schnapsbrennen: weit verbreitet – jedenfalls auf dem Lande, wo man die erforderlichen Rohstoffe hatte –, allgemein bekannt und allenfalls als Kavaliersdelikt angesehen. [...]

Auch das Schwarzschlachten war auf dem Lande trotz strenger Verbote gängige Praxis. Gelegentlich gab es dabei besondere Tricks, etwa das Töten des Schweines am Sonntagmorgen – das Läuten der Glocken übertönte das Schreien des Tieres.[Anm. 70] [...]

In allen diesen Fällen war und ist ein Unrechtsbewusstsein nicht spürbar, und wo, darüber hinaus, die Alternative zum Verhungern der Diebstahl war, fällt es schwer zu urteilen. Die Zeitungsmeldungen über Diebstähle waren in dieser Zeit überaus zahlreich. Gestohlen wurde alles: Kaninchen und Glühbirnen, Kühe und Kohlen, Lebensmittel, Ochsen, Trauben, Bohnenstangen.


70. Birgit Sachs: Mainzer Erinnerungen: Frauen und Kinder in der Nachkriegszeit (Mainzer kleine Schriften zur Volkskultur, Bd. 6), Mainz 1994, S. 95.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

In der Quelle gehören "Trauben" zum exemplarisch aufgezählten Diebesgut, bei der Verf.in sind's "Tauben" (Fn. 117).

Sichter
(Schumann)

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