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VroniPlag Wiki

Analyse:Cc/Fragment 326 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 326, Zeilen: 1-11
Quelle: Gasten 1993
Seite(n): 138, 139, Zeilen: 138: 29 ff.; 139: 3 ff.
[Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs im September 1939 und der freiwilligen Meldung vieler Dozenten und Studenten zum Kriegs-]dienst980 wurde die TH geschlossen und blieb dies bis zum Beginn des Westfeldzuges im Oktober 1940, so lange wie keine andere deutsche Hochschule.981 In der Zeit bis zum Ende des Krieges wurde der Hochschulbetrieb an der TH mit 255 Studenten weiter fortgeführt. Lehre und Forschung wurden stärker als zuvor für kriegswirtschaftliche Aufgaben in Anspruch genommen. Häufige Bombardements auf die Stadt zerstörten nach und nach alle Institute und Einrichtungen der Hochschule, wie beispielsweise am 10. Juli 1941 und am 13. Juli 1943 die Bibliothek, und verschlechterten die Lehr- und Studienbedingungen in zunehmendem Maße.

980 Studentinnenschaft der RWTH Aachen (Hrsg.): 125 Jahre RWTH aus studentischer Sicht, Aachen 1995, S. 24. (künftig zitiert: ASTA: 125 Jahre RWTH, a. a. O., S.).

981 Vgl. Ricking: Der Geist bewegt die Materie, a. a. O., S. 155.

Nachhaltige Auswirkungen auf den TH-Betrieb hatte der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges; die TH blieb von September 1939 bis Oktober 1940 geschlossen, so lange, wie keine andere Hochschule. Die Zahl der Studenten sank zum Wintersemester 1940/41 auf 255 gegenüber 821 im Studienjahr 1938/39.

[Seite 139]

Forschung und Lehre wurden stärker als zuvor für kriegswirtschaftliche Aufgaben beansprucht. Die sich häufenden Bombenangriffe und die damit verbundenen Zerstörungen - u.a. die Bibliothek im Juli 1943, deren Bestände nur teilweise gerettet werden konnten - erschwerten die Ausbildung des von der (Kriegs-) Wirtschaft dringend gebrauchten Hochschulnachwuchses.172


172Der Nachwuchsmangel in der Industrie war so gravierend, daß Soldaten bei der Wehrmacht beurlaubt wurden, um - v.a. in den Ingenieurfächem - zu studieren; vgl. Westdeutscher Beobachter vom 14.März 1942 ("Unsere Soldaten im Hörsaal - Das Wintersemester 1941/42 im Zeichen der Wehrmachtsurlauber")

Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite.

Kein Hinweis auf die Quelle.

Isoliert betrachtet könnte man hier angesichts des relativ geringen Maßes an wörtlichen Übereinstimmungen auch eine Art Parallelschöpfung vermuten. In der Zusammenschau mit dem unmittelbar vorangehenden längeren Fragment 325 03 wird jedoch deutlich, welcher tatsächlichen Quelle der Text trotz aller Bearbeitungen hier immer noch folgt.

Sichter
(Schumann)

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