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Analyse:Cd

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Fragmente (Plagiat, gesichtet)

9 Fragmente

[1.] Analyse:Cd/Fragment 007 01 - Diskussion
Bearbeitet: 13. May 2014, 15:53 Schumann
Erstellt: 7. May 2014, 06:48 (SleepyHollow02)
Azbil 2006, Cd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Azbil 2006
Seite(n): 14 f., Zeilen: 14: 3ff - 15: 1-9
Makhoul et al. haben gezeigt, dass 30% aller Frühgeborenen in Israel eine Sepsis entwickeln. Die Mortalität im Falle der Candida-Sepsis in der Gruppe der sehr kleinen Frühgeborenen beträgt 27,6% und ist vergleichbar mit der Mortalität im Falle von gramnegativer Sepsis und wesentlich höher als bei grampositiver Sepsis (8,7%) (Makhoul, I. R. et al. 2002).

Die Frage, welcher Übertragungsweg von Candida spp. (vertikal während der Geburt oder nosokomial durch Pflegepersonal) mehr Bedeutung hat, untersuchten die Arbeitsgruppen von Willinger et al. und Waggoner et al. Sie haben die Kulturen von Wöchnerinnen und ihrer Kinder mittels DNA-Analyse verglichen und festgestellt, dass der überwiegende Teil von Mutter-Kind Paaren mit den gleichen Genotypen kolonisiert wurde, was bewies, dass diese Kolonisierung während der Geburt stattgefunden hatte (Waggoner-Fountain, L. A. et al. 1996 / Willinger, B. et al. 1994).

Es wird vermutet, dass 70-85% der Schwangeren, die mit Candida spp. kolonisiert sind, diesen Mikroorganismus während der Geburt auf das Neugeborene übertragen.

Bei durchschnittlicher Prävalenz der Kolonisation der Vagina mit Candida spp. von 25-30% erhalten 22-24% aller Kinder diesen Mikroorganismus sub partu. Aus diesem Grund wird empfohlen durch präpartale Prophylaxe mit lokalen Antimykotika bei der Mutter und postnataler Prophylaxe bei Neugeborenen, welche Risiken für eine Candidose aufweisen, diese zu senken (Blaschke-Hellmessen, R. 1998).

Nalbanski et al. wiesen darauf hin, dass Frühgeburten im Falle von Candidose nicht ausgeschlossen sind (Nalbanski, B. et al. 2002). Eine Kohortenstudie aus Finnland zeigte den Zusammenhang zwischen vaginalen Infektionen während der Schwangerschaft und einer späteren Entwicklung von Asthma bei Kindern (Xu, B. et al. 1999). Die Prävalenz von Asthma betrug 4,5% in der Gruppe mit Vaginitis, sowie 3,2% in der Gruppe ohne Vaginits (p=0,008). 87,4% aller Frauen mit Vaginitis hatten eine akute Candidose.

Das adjustierte Oddsratio (aOR) für Asthma bei akuten Candidosen in der Schwangerschaft im Vergleich mit Müttern ohne Vaginitis betrug 1,33 (KI 1,01; 1,75).

Gurgan et al. haben in Experimenten in vitro mit mittels Sectio gewonnenen Fetalmembranen gezeigt, dass nur C. albicans in der Lage ist, die mütterliche Seite zu penetrieren und eine Degeneration von Fetalmembranen zu verursachen. Candida tropicalis, Candida guilliermondii, Candida pseudotropicalis und Candida glabrata hatten diese Fähigkeiten dagegen nicht (Gurgan, T. et al. 1994). Die Inzidenz einer Invasion in die amniotische Höhle beträgt nur 0,8-2% und führt nur selten zu einem klinisch relevanten Chorioamnionitis.

Makhoul et al. haben gezeigt, dass 30% aller sehr kleinen Frühgeborenen in Israel Sepsis entwickeln. Die Mortalität im Falle der Candida-Sepsis in der Gruppe der sehr kleinen Frühgeborenen beträgt 27,6% und ist vergleichbar mit der Mortalität im Falle von gramnegativer Sepsis und wesentlich höher als bei grampositiver Sepsis (8,7%) (84).

Die Frage, welcher Übertragungsweg von Candida spp. (vertikal während der Geburt oder nosokomial durch Pflegepersonal) mehr Bedeutung hat, untersuchten die Arbeitsgruppen von Willinger et al. und Waggoner et al. Sie haben die Kulturen von Wöchnerinnen und Ihrer Kinder mittels DNA-Analyse verglichen und festgestellt, dass der überwiegende Teil von Mutter-Kind Paaren mit den gleichen Genotypen kolonisiert wurde bzw. dass diese Kolonisierung während der Geburt stattgefunden hatte (142;148). Es wird vermutet, dass 70-85% der Schwangeren, die mit Candida spp. kolonisiert sind, diesen Mikroorganismus während der Geburt auf das Neugeborene übertragen. Bei durchschnittlicher Prävalenz der Kolonisation der Vagina mit Candida spp. von 25-30% erhalten 22-24% aller Kinder diesen Mikroorganismus sub partu. Aus diesem Grund wird empfohlen, präpartale Prophylaxe mit lokalen Antimykotika und Prophylaxe bei Neugeborenen, die Risiken für eine Candidose aufweisen, anzuwenden (14).

Nalbanski et al. wiesen darauf hin, dass Frühgeburten im Falle von Candidose nicht ausgeschlossen sind (99).

Eine Kohortenstudie aus Finnland zeigte den Zusammenhang zwischen vaginalen Infektionen während der Schwangerschaft und einer späteren Entwicklung von Asthma bei Kindern. Die Prävalenz von Asthma betrug 4,5% in der Gruppe mit Vaginitis sowie 3,2% in der Gruppe ohne Vaginitis (p=0,008). 87,4% aller Frauen mit Vaginitis hatten Candidose. Das adjustierte

[Seite 15]

Oddsratio (aOR) für Asthma bei Candidosen in der Schwangerschaft im Vergleich mit Müttern ohne Vaginitis betrug 1,33 (KI 1,01; 1,75). (160).

Gurgan et al. haben in Experimenten in vitro mit mittels Sectio gewonnenen Fetalmembranen gezeigt, dass nur C. albicans in der Lage ist, die mütterliche Seite zu penetrieren und eine Degeneration von Fetalmembranen zu verursachen. Candida tropicalis, Candida guilliermondii, Candida pseudotropicalis und Candida glabrata hatten diese Fähigkeiten dagegen nicht (60). Die Inzidenz einer Invasion in die amniotische Höhle beträgt nur 0,8-2% und führt nur selten zu einem klinisch relevanten Chorioamnionitis.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[2.] Analyse:Cd/Fragment 008 01 - Diskussion
Bearbeitet: 13. May 2014, 15:59 Schumann
Erstellt: 7. May 2014, 07:23 (SleepyHollow02)
Azbil 2006, Cd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Azbil 2006
Seite(n): 12, 15, Zeilen: 12: 24-27; 15:10-11
Friebe-Hoffman et. al. berichteten von einem Fall von intrauteriner Candida albicans Infektion mit Candidasepsis und Chorioamnionitis, was zum Tod des Fötus geführt hat (Friebe-Hoffmann, U. et al. 2000 / Xu, J. et al. 2004).

Eine Besiedlung ist auch für die Mutter nicht ohne Risiken. Daniels et al. demonstrierten, dass eine asymptomatische vaginale Kolonisation während der Schwangerschaft ein Risikofaktor für die spätere Entwicklung von Vulvovaginalcandidosen darstellt (Daniels, W. et al. 2001).

[Seite 15]

Friebe-Hoffman et. al. berichteten von intrauteriner Candida albicans Sepsis mit Chorioamnionitis, was zum Tod des Fötus geführt hat (52;165).

[Seite 12]

Eine Besiedlung ist auch für die Mutter nicht ohne Bedeutung.

Daniels et. al. demonstrierten, dass eine asymptomatische vaginale Kolonisation während der Schwangerschaft ein Risikofaktor für die spätere Entwicklung von Vulvovaginalcandidosen darstellt.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[3.] Analyse:Cd/Fragment 009 02 - Diskussion
Bearbeitet: 15. May 2014, 16:17 Schumann
Erstellt: 6. May 2014, 14:03 (SleepyHollow02)
Andrade 1999, Cd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 2 ff.
Quelle: Andrade 1999
Seite(n): 2, 9-10, Zeilen: 2: 17-21; 9: 6 ff., 10: 1 ff.
1.2. Bisherige Candida-Nachweismethoden

Bedingt durch die allgemeine Zunahme von Pilzinfektionen wächst einerseits der Bedarf nach leistungsfähigeren, nichttoxischen Antimykotika. Andererseits können gegenwärtige diagnostische Techniken, die Candida, einfach, genau, schnell und reproduzierbar nachweisen durch neue Techniken ergänzt werden, damit es als Routinediagnose einer noch breiteren Masse zur Verfügung gestellt werden kann.

Weitere Studien sind notwendig, um grundlegende Fragen zu der Epidemiologie von Pilzkrankheiten zu klären. Es wäre wünschenswert, daß bestimmte phänotypische oder genetische Marker gefunden werden, die mit dem Fortschreiten der Krankheit korrelieren und Ansatzpunkte für die Diagnostik und Therapie liefern, um dem Kliniker sowohl bei der Behandlung der schwersten Candidoseformen , als auch bei vaginaler Besiedlung, helfen zu können.

Für die Diagnostik der Candida-Infektionen stehen eine Reihe etablierter Methoden zur Verfügung, von denen nicht alle routinemäßig angewendet werden.

Die Identifizierung von Candida spp. ist notwendig, da die klinischen Manifestationen sowohl bei Schleimhautinfektion als auch bei invasiver Candidose nicht spezifisch für Candida spp. sind und auch von anderen Erregern verursacht sein können. Die Bestimmung der betreffenden Candida-Spezies hat therapeutische und prognostische Bedeutung. Die dazu benutzten Labormethoden wurden in den letzen zwei Jahrzehnten weiterentwickelt, um einen schnelleren Nachweis von invasiven Candidosen und die rasche Einleitung einer effektiven antimykotischen Therapie zu gewährleisten. Zu diesen Methoden gehören Mikroskopie, Kultur, Biochemotypie, Serologie, Spaltung der genomischen DNA mit Restriktionsenzymen und Amplifizierung von Candida-Genom-Sequenzen mittels PCR.

1.2.1. Mikroskopie

Die traditionellen älteren Methoden wie die native Lichtmikroskopie von ungefärbten Präparaten aus flüssigen Materialien (z.B. Urin) bzw. von Gram- oder Methylenblaugefärbten Präparaten nach Vorbehandlung mit Kaliumhydroxid, bei der alle anderen Zellen zerstört werden, haben bisher ihre Wertigkeit noch nicht verloren. Diese einfachen, schnellen und kostengünstigen Verfahren für den Nachweis von Candida-Hefen versagen allerdings bei niedrigen Keimzahlen und sind nicht in der Lage, zwischen verschiedenen Candida-Arten zu differenzieren. Für eine Identifizierung von Candida albicans-Isolaten wird häufig der Keimschlauchtest angewendet. Keimschläuche entstehen bei kurzzeitiger Inkubation von C. albicans in humanem oder tierischem Serum durch kontinuierliche (ohne Einkerbungen) parallele Verlängerung der Zellwand und stellen eine Übergangsphase zwischen der Hefe-[und der Myzelform dar.]

Bedingt durch die allgemeine Zunahme von Pilzinfektionen wächst einerseits das Interesse an der Entwicklung von leistungsfähigen, nichttoxischen Antimykotika. Andererseits besteht nach wie vor ein großer Bedarf an der Entwicklung von diagnostischen Techniken, die Candida, auch bei invasiven Erkrankungen, einfach, genau, schnell und reproduzierbar nachweisen können.

[Seite 9]

Weitere Studien sind notwendig, um grundlegende Fragen zu der Epidemiologie von Pilzkrankheiten zu klären. Es wäre wünschenswert, daß bestimmte phänotypische oder genetische Marker gefunden werden, die mit dem Fortschreiten der Krankheit korrelieren und Ansatzpunkte für die Diagnostik und Therapie liefern, um dem Kliniker bei der Behandlung der schwersten Formen der Candidose helfen zu können.

1.3 Verfahren zur Identifizierung von Candida-Spezies in der Routinediagnostik

Die Strategien zur Identifizierung von Candida spp. sind in verschiedenen Laboratorien unterschiedlich. Für die Diagnostik der Candida-Infektionen stehen eine Reihe etablierter Methoden, von einfachen bis hin zu zeit- und kostenintensiven Verfahren, zur Verfügung, von denen nicht alle routinemäßig angewendet werden. Insbesondere für die neusten Methoden wie z. B. PCR-Techniken steht noch eine allgemeine Standardisierung aus. Die Identifizierung von Candida spp. ist notwendig, da die klinischen Manifestationen sowohl bei Schleimhautinfektion als auch bei invasiver Candidose nicht spezifisch für Candida spp. sind und auch von anderen Erregern verursacht sein können. Die Bestimmung der betreffenden Candida-Spezies hat therapeutische und prognostische Bedeutung. Die dazu benutzten Labormethoden wurden in den letzen zwei Jahrzehnten weiterentwickelt, um einen schnelleren Nachweis von invasiven Candidosen und die rasche Einleitung einer effektiven antimykotischen Therapie zu gewährleisten. Zu diesen Methoden gehören Mikroskopie, Kultur, Biochemotypie, Serologie, Spaltung der genomischen DNA mit Restriktionsenzymen und Amplifizierung von Candida- Genom-Sequenzen mittels PCR.

[Seite 10]

1.3.1 Mikroskopie

Die traditionellen älteren Methoden wie die Direktmikroskopie von ungefärbten Präparaten aus flüssigen Materialien (z.B. Urine) bzw. von Gram- oder Methylenblaugefärbten Präparaten nach Vorbehandlung mit Kaliumhydroxid, bei der alle anderen Zellen zerstört werden, haben bisher ihre Wertigkeit noch nicht verloren. Diese einfachen, schnellen und kostengünstigen Verfahren für den Nachweis von Candida-Hefen versagen allerdings bei niedrigen Keimzahlen und sind nicht in der Lage, zwischen verschiedenen Candida-Arten zu differenzieren. Für eine Identifizierung von Candida albicans-Isolaten wird häufig der Keimschlauchtest angewendet. Keimschläuche entstehen bei kurzzeitiger Inkubation von C. albicans in humanem oder tierischem Serum durch kontinuierliche (ohne Einkerbungen) parallele Verlängerung der Zellwand und stellen eine Übergangsphase zwischen der Hefe- und der Myzelform dar.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[4.] Analyse:Cd/Fragment 010 01 - Diskussion
Bearbeitet: 15. May 2014, 16:31 Schumann
Erstellt: 6. May 2014, 14:14 (SleepyHollow02)
Andrade 1999, Cd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Andrade 1999
Seite(n): 10, 11, 12, Zeilen: 10: 11 ff; 11: 1ff; 12: 1ff
[Keimschläuche entstehen bei kurzzeitiger Inkubation von C. albicans in humanem oder tierischem Serum durch kontinuierliche (ohne Einkerbungen) parallele Verlängerung der Zellwand und stellen eine Übergangsphase zwischen der Hefe-] und der Myzelform dar. Dieser Test kann sehr schnell durchgeführt werden. Probleme bereiten jedoch falschpositive Resultate bedingt durch die Fehlinterpretation von langgezogenen Blastokonidien oder auch bedingt durch verlängerte Inkubationszeiten. Falschnegative Ergebnisse können durch ein zu großes Inokulum zustande kommen. Das macht diesen Test, zusammen mit dem Zeitfaktor, der bei genauen mikroskopischen Untersuchungen von Bedeutung ist, in Laboratorien anfällig für Fehler. Es wurde außerdem berichtet, daß bis zu 5% der C. albicans-Isolate im Keimschlauchtest negativ sind (Quindos, G. et al. 1997 / Salkin, I. F. et al. 1987).

1.2.2. Kultur

Für die Anzucht von Candida stehen verschiedene feste und flüssige Nährmedien zur Verfügung. Bewährt haben sich für die primäre Anzucht die klassischen Medien Sabouraud 2-%- Glukose-Agar (mit oder ohne Antibiotika) und Kimmig-Agar. Auf ihnen wachsen alle Hefen der Gattung Candida als elfenbeinfarbene, meist glatte Kolonien ohne Luftmyzel. Bei einer Inkubation bei 25ºC werden jedoch auch Veränderungen in der Koloniemorphologie beobachtet, die als „phenotypic switching“ bezeichnet werden (Soll, D. R. 1996 / Slutsky, B. et al. 1985). Differentialnährmedien, die eine Differenzierung unterschiedlicher Candida-Arten gestatten, werden von verschiedenen Herstellern angeboten.

Bei dem ALBICANS ID-Agar handelt es sich um einen kommerziell erhältlichen Nährboden, welcher ein chromogenes Substrat für das für C. albicans-spezifische Enzym Hexosaminidase enthält. Kolonien von C. albicans und der engverwandten Spezies C. dubliniensis können durch ihre blaue Färbung direkt identifiziert werden aber nur, wenn man diese als einheitliche Spezies ansieht. Auf CHROM-Agar-Platten können C. albicans / C. dubliniensis, C. krusei und C. tropicalis aufgrund ihrer Pigmentbildung voneinander unterschieden werden. Andere Spezies, wie z.B. C. guilliermondii und C. famata, werden nicht in ihrem Wachstum gehemmt, können aber nicht diskriminiert werden, da ihre Kolonien die gleiche Färbung aufweisen (Sullivan, D. et al. 1998 / Baumgartner et al. 1996 / San-Milán, R. et al. 1996 / Odds, F. C. et al. 1994).

Solche Differentialnährmedien eignen sich besonders für die Primäridentifizierung von Candida-Stämmen und die Erkennung von Mischkulturen. Die Bildung von Chlamydosporen bei Anzucht auf Reisagar-Platten gilt als spezifischer Nachweis für C. albicans. Andere Candida-Spezies, wie z.B. C. guilliermondii, C. kefyr, C. krusei, C. lipolytica, C. tropicalis, C. parapsilosis bilden auf Reisagar Pseudohyphen, was ebenfalls für ihre Diagnostik genutzt wird. Durch ihre typische Chlamydosporenbildung auf dem Reisagar können bereits die Biotypen 1 und 2 (C. stellatoidea) von C. albicans sowie die C. albicans sehr eng verwandte Spezies C. dubliniensis von anderen Candida-Spezies unterschieden werden.

Keimschläuche entstehen bei kurzzeitiger Inkubation von C. albicans in humanem oder tierischem Serum durch kontinuierliche (ohne Einkerbungen) parallele Verlängerung der Zellwand und stellen eine Übergangsphase zwischen der Hefe- und der Myzelform dar. Dieser Test kann sehr schnell durchgeführt werden; Probleme bereiten jedoch falschpositive Resultate bedingt durch die Fehlinterpretation von langgezogenen Blastokonidien oder auch bedingt durch verlängerte Inkubationszeiten. Falschnegative Ergebnisse können durch ein zu großes Inokulum zustande kommen. Das macht diesen Test, zusammen mit dem Zeitfaktor, der bei genauen mikroskopischen Untersuchungen von Bedeutung ist, in Laboratorien anfällig für Fehler. Es wurde außerdem berichtet, daß bis zu 5% der C. albicans-Isolate im Keimschlauchtest negativ sind (Quindos et al. 1997, Salkin et al. 1987).

[Seite 11]

1.3.2 Kultur

Für die Anzucht von Candida stehen verschiedene feste und flüssige Nährmedien zur Verfügung.

Bewährt haben sich für die primäre Anzucht die klassischen Medien Sabouraud 2-%- Glukose-Agar (mit oder ohne Antibiotika) und Kimmig-Agar. Auf ihnen wachsen alle Hefen der Gattung Candida als elfenbeinfarbene, meist glatte Kolonien ohne Luftmyzel. Bei einer Inkubation bei 25ºC werden jedoch auch Veränderungen in der Koloniemorphologie beobachtet, die als „phenotypic switching“ bezeichnet werden (Soll 1996, 1992, Slutsky 1985).

[Seite 12]

Differentialnährmedien, die eine Differenzierung unterschiedlicher Candida-Arten gestatten, werden von verschiedenen Herstellern angeboten.

Bei dem ALBICANS ID-Agar handelt es sich um einen kommerziell erhältlichen Nährboden, welcher ein chromogenes Substrat für das für C. albicans-spezifische Enzym Hexosaminidase enthält. Kolonien von C. albicans und der engverwandten Spezies C. dubliniensis können durch ihre blaue Färbung direkt identifiziert werden aber nur, wenn man diese als einheitliche Spezies ansieht.

Auf CHROM-Agar-Platten können C. albicans/C. dubliniensis, C. krusei und C. tropicalis aufgrund ihrer Pigmentbildung voneinander unterschieden werden. Andere Spezies, wie z.B. C. guilliermondii und C. famata, werden nicht in ihrem Wachstum gehemmt, können aber nicht diskriminiert werden, da ihre Kolonien die gleiche Färbung aufweisen (Sullivan & Coleman 1998, Baumgartner et al. 1996, San-Milán et al. 1996, Odds & Bernaerts 1994). Solche Differentialnährmedien eignen sich besonders für die Primäridentifizierung von Candida-Stämmen und die Erkennung von Mischkulturen.

Wie bereits schon vorher beschrieben (S. 5), gilt die Bildung von Chlamydosporen bei Anzucht auf Reisagar-Platten als spezifischer Nachweis für C. albicans. Andere Candida-Spezies, wie z.B. C. guilliermondii, C. kefyr, C. krusei, C. lipolytica, C. tropicalis, C. parapsilosis bilden auf Reisagar Pseudohyphen, was ebenfalls für ihre Diagnostik genutzt wird. Durch ihre typische Chlamydosporenbildung auf dem Reisagar können bereits die Biotypen 1 und 2 (C. stellatoidea) von C. albicans sowie die C. albicans sehr eng verwandte Spezies C. dubliniensis von anderen Candida-Spezies unterschieden werden.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[5.] Analyse:Cd/Fragment 011 01 - Diskussion
Bearbeitet: 15. May 2014, 16:46 Schumann
Erstellt: 6. May 2014, 14:17 (SleepyHollow02)
Andrade 1999, Cd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Andrade 1999
Seite(n): 12, 13, 14, Zeilen: 12: 23-27; 13: 2ff - 14: 1-2
1.2.3. Biochemische Diagnostik

Candida-Isolate, bei denen keine Chlamydosporen nachweisbar sind, werden einer weiteren Differenzierung mit biochemischen Methoden unterzogen. Die biochemische Identifizierung von Candida-Spezies beruht auf unterschiedlicher Assimilation bzw. Fermentation von Kohlenhydratsubstraten. Die Kohlenhydratassimilationsteste API-20C und -32C sind die am häufigsten eingesetzten Identifizierungssyteme für Hefen. Es gibt zwar andere schnell durchführbare Systeme von verschiedenen Herstellern, die für den Nachweis der häufig isolierten Hefen auch geeignet sind, bei denen aber Probleme mit seltener vorkommenden Hefen auftreten (Odds, F. C. et al. 1997).

1.2.4. Serologische Methoden

Mit Hilfe des indirekten Hämagglutinations-Testes, der Immunfluoreszenz, des Enzymimmunoassays oder des Radioimmunoassays lassen sich Antikörper gegen C. albicans nachweisen. Die Bewertung der Ergebnisse ist allerdings schwierig, da auch Gesunde grenzwertige Antikörpertiter gegen Candida bilden können. Somit ist es nicht immer möglich, Besiedlung und Infektion voneinander zu unterscheiden. Bei immunkompetenten Patienten ist ein Titeranstieg am ehesten diagnostisch verwertbar. Aber gerade bei den immunsupprimierten Patienten, die besonders von einer invasiven Candidose bedroht sind, läßt sich in der Regel keine adäquate Immunantwort erwarten. In solchen Fällen, können serologische Tests für die Antigen-Bestimmung nützlicher sein. Die neuesten Fortschritte in der Antigenreinigung, in der Produktion monoklonaler Antikörper, beim Epitop-Mapping, wie auch in DNA-Rekombinationstechniken und in der PCR-Methodologie haben neue Möglichkeiten für die Diagnostik invasiver Pilzinfektionen eröffnet. Potentielle Marker für eine invasive Candidose sind z.B. Zellwandantigene, wie die Mannane, Candida-Metabolite, insbesondere d-Arabinitol und zytoplasmatische Candida-Antigene wie beispielsweise eine immundominante Candida-Enolase.

Große Hoffnungen haben Tests geweckt, mit deren Hilfe Pilz-Antigene oder Metabolite in Körperflüssigkeiten nachgewiesen werden können. Aufgrund der niedrigen Konzentration zirkulierender Antigene bei vielen Infizierten, sind hoch sensitive Tests erforderlich. Die Zellwände von Candida albicans, der am besten untersuchten Spezies, enthalten die Polysaccharide Mannane und Glukan, Mannoproteine, Chitin und Proteine. Glukan, der wichtigste Bestandteil und die Mannoproteine stellen mindestens 80% und Chitin ca. 0,6% der Zellwand dar. Weder Glukan noch Chitin wirken als Antigen. Die Zellwandproteine sind wichtig für die Adhärenz an verschiedenen Oberflächen und sind differenzierter bei C. albicans als bei anderen Hefespezies und bei Pseudohyphen als bei Blastosporen (Kwon-Chung, K. J. et al. 1992).

1.3.3 Biochemische Diagnostik

Candida-Isolate, bei denen keine Chlamydosporen nachweisbar sind, werden einer weiteren Differenzierung mit biochemischen Methoden unterzogen.

Die biochemische Identifizierung von Candida-Spezies beruht auf unterschiedlicher Assimilation bzw. Fermentation von Kohlenhydratsubstraten.

[Seite 13]

Die Kohlenhydratassimilationsteste API-20C und -32C sind die am häufigsten eingesetzten Identifizierungssyteme für Hefen. Es gibt zwar andere schnell durchführbaren Systeme von verschiedenen Herstellern, die für den Nachweis der häufig isolierten Hefen auch geeignet sind, bei denen aber Probleme mit seltener vorkommenden Hefen auftreten.

1.3.4 Serologische Methoden

Mit Hilfe des indirekten Hämagglutinations-Testes, der Immunfluoreszenz, des Enzymimmunoassays oder des Radioimmunoassays lassen sich Antikörper gegen C. albicans nachweisen. Die Bewertung der Ergebnisse ist allerdings schwierig, da auch Gesunde grenzwertige Antikörpertiter gegen Candida bilden können. Somit ist es nicht immer möglich, Besiedlung und Infektion voneinander zu unterscheiden. Bei immunkompetenten Patienten ist ein Titeranstieg am ehesten diagnostisch verwertbar. Aber gerade bei den immunsupprimierten Patienten, die besonders von einer invasiven Candidose bedroht sind, läßt sich in der Regel keine adäquate Immunantwort erwarten. In solchen Fällen, können serologische Tests für die Antigen-Bestimmung nützlicher sein.

Die neuesten Fortschritte in der Antigenreinigung, in der Produktion monoklonaler Antikörper, beim Epitop-Mapping, wie auch in DNA-Rekombinationstechniken und in der PCR-Methodologie haben neue Möglichkeiten für die Diagnostik invasiver Pilzinfektionen eröffnet. Potentielle Marker für eine invasive Candidose sind z.B. Zellwandantigene, wie die Mannane, Candida-Metabolite, insbesondere d-Arabinitol und zytoplasmatische Candida-Antigene wie beispielsweise eine immundominante Candida-Enolase.

Große Hoffnungen haben Tests geweckt, mit deren Hilfe Pilz-Antigene oder Metabolite in Körperflüssigkeiten nachgewiesen werden können. Aufgrund der niedrigen Konzentration zirkulierender Antigene bei vielen Infizierten, sind hoch sensitive Tests erforderlich.

Die Zellwände von Candida albicans, der am besten untersuchten Spezies, enthalten die Polysaccharide Mannane und Glukan, Mannoproteine, Chitin und Proteine. Glukan, der wichtigste Bestandteil und die Mannoproteine stellen mindestens 80% und Chitin ca. 0,6% der Zellwand dar. Weder Glukan noch Chitin wirken als Antigen. Die Zellwandproteine sind wichtig für die Adhärenz an verschiedenen Oberflächen und sind

[Seite 14]

differenzierter bei C. albicans als bei anderen Hefespezies und bei Pseudohyphen als bei Blastosporen (Kwon-Chung & Bennett 1992).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[6.] Analyse:Cd/Fragment 012 01 - Diskussion
Bearbeitet: 15. May 2014, 16:53 Schumann
Erstellt: 6. May 2014, 14:22 (SleepyHollow02)
Andrade 1999, Cd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Andrade 1999
Seite(n): 14, 15, Zeilen: 14: 3 ff.; 15: 1-7
Candida-Mannan, ein für die Adhäsion wichtiges Polysaccharid der Zellwand, ist ein potentielles Immunogen. Praktisch alle Humanseren enthalten IgG-Antikörper gegen dieses Antigen, bereits seit dem passiven Transfer von mütterlichen Antikörpern. Daher sind serologische Tests für den Nachweis von Anti-Mannan-Antikörper, wie allgemein die meisten serologischen Testverfahren in der Mykologie, in ihrer Sensitivität und Spezifität sehr eingeschränkt (Sander, A. 1997). Außerdem muß bei der Bestimmung von Anti-Candida-Antikörpern in Abhängigkeit vom Alter ein normaler Durchseuchungstiter berücksichtigt werden und die relative Insensitivität und die Notwendigkeit an seriellen Bestimmungen haben die diagnostische Nützlichkeit dieses Tests erheblich limitiert (Greenfield, R. A. et al. 1983).

Der alleinige Einsatz der Serologie zur Diagnostik einer Candidose ist sicherlich nicht möglich. Bei Immunsupprimierten ist der Antikörpernachweis oft nicht zuverlässig. Hier sollte besonders auf den Nachweis von Candida-Antigen geachtet werden. Bei Patienten mit disseminierter Candidose wurden zirkulierende Mannan-Antigene in der Regel als Präfinalereignisse nachgewiesen, d.h. zu spät um von diagnostischem Wert zu sein. Außerdem die ELISA- und Latextests zur Bestimmung des Mannanantigens im Serum mangeln an Sensitivität was genauso wie bei der Antikörperbestimmung auch die diagnostische Nützlichkeit dieses Tests erheblich limitiert. Verschiedene oberflächliche Proteine von Candida albicans wurden charakterisiert. Unter diesen hebt man die „secreted acid Proteinase“, die „heat-shock proteins“ und die Enolase hervor, die immunogenische Eigenschaften besitzt. Gegen die Letztere wurden schon monoklonale Antikörper hergestellt und es wurde ein Testkit zum Nachweis von Serum-Enolase-Antigen bei Patienten mit invasiver Candidose eingeführt (Mason, A. B. et al. 1989), welcher allerdings später vom Markt genommen wurde. Der Cand-Tec®-Test (Ramco Laboratories, Houston) ist ein kommerziell verfügbarer Latex-Agglutinationstest zum Nachweis von hitzelabilen Glykoproteinen. In der Literatur findet man unterschiedliche Angaben, was die Empfindlichkeit betrifft; sie schwankt zwischen 50% und 70% wenn als Grenzwert die Serumverdünnung von 1:4 herangezogen wird. Erhöht man den Grenzwert auf 1:8, sinkt die Empfindlichkeit auf 30% oder 40%, die Spezifität wird dadurch allerdings verbessert. Falsch-positive Resultate werden durch den Rheumafaktor und auch eine Kolonisierung der Schleimhaut verursacht. So geht aus verschiedenen Studien hervor, dass 42% bis 44% der kolonisierten Patienten einen Titer von 1:4 oder mehr und 15% einen Titer von 1:8 hatten (Sanchez, M. L. et al. 1992).

Zusamenfassend kann man sagen, dass gerade in letzter Zeit die Ergebnisse verschiedener Studien den verhältnismäßig teuren Test in Frage stellen.

Candida-Mannan, ein für die Adhäsion wichtiges Polysaccharid der Zellwand, ist ein potentielles Immunogen. Praktisch alle Humanseren enthalten IgG-Antikörper gegen dieses Antigen, bereits seit dem passiven Transfer von mütterlichen Antikörpern. Daher sind serologische Tests für den Nachweis von Anti-Mannan-Antikörper, wie allgemein die meisten serologischen Testverfahren in der Mykologie, in ihrer Sensitivität und Spezifität sehr eingeschränkt (Sander 1997). Außerdem muß bei der Bestimmung von Anti- Candida-Antikörpern in Abhängigkeit vom Alter ein normaler Durchseuchungstiter berücksichtigt werden und die relative Insensitivität und die Notwendigkeit an seriellen Bestimmungen haben die diagnostische Nützlichkeit dieses Tests erheblich limitiert (Greenfield et al. 1983). Der alleinige Einsatz der Serologie zur Diagnostik einer Candidose ist sicherlich nicht möglich. Bei Immunsupprimierten ist der Antikörpernachweis oft nicht zuverlässig. Hier sollte besonders auf den Nachweis von Candida-Antigen geachtet werden. Bei Patienten mit disseminierter Candidose wurden zirkulierende Mannan-Antigene in der Regel als Präfinalereignisse nachgewiesen, d.h. zu spät um von diagnostischem Wert zu sein. Außerdem die ELISA- und Latextests zur Bestimmung des Mannanantigens im Serum mangeln an Sensitivität was genauso wie bei der Antikörperbestimmung auch die diagnostische Nützlichkeit dieses Tests erheblich limitiert.

Verschiedene oberflächliche Proteine von Candida albicans wurden charakterisiert. Unter diesen hebt man

− die „secreted acid Proteinase“

− die „heat -shock proteins“ und

− die Enolase hervor, die immunogenische Eigenschaften besitzt. Gegen die Letztere wurden schon monoklonale Antikörper hergestellt und es wurde ein Testkit zum Nachweis von Serum-Enolase-Antigen bei Patienten mit invasiver Candidose eingeführt (Mason et al. 1989), welcher allerdings später vom Markt genommen wurde.

Der Cand-Tec®-Test (Ramco Laboratories, Houston) ist ein kommerziell verfügbarer Latex-Agglutinationstest zum Nachweis von hitzelabilen Glykoproteinen. In der Literatur findet man unterschiedliche Angaben, was die Empfindlichkeit betrifft; sie schwankt zwischen 50% und 70% wenn als Grenzwert die Serumverdünnung von 1:4 herangezogen

[Seite 15]

wird. Erhöht man den Grenzwert auf 1:8, sinkt die Empfindlichkeit auf 30% oder 40%, die Spezifität wird dadurch allerdings verbessert. Falsch-positive Resultate werden durch den Rheumafaktor und auch eine Kolonisierung der Schleimhaut verursacht. So geht aus verschiedenen Studien hervor, daß 42% bis 44% der kolonisierten Patienten einen Titer von 1:4 oder mehr und 15% einen Titer von 1:8 hatten (Sanchez et al. 1992). Gesamtbeurteilung: Gerade in letzter Zeit stellen die Ergebnisse verschiedener Studien den verhältnismäßig teuren Test in Frage.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Gegen Ende löst sich Cd zaghaft von der Vorlage.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[7.] Analyse:Cd/Fragment 013 01 - Diskussion
Bearbeitet: 15. June 2014, 21:21 Schumann
Erstellt: 6. May 2014, 14:26 (SleepyHollow02)
Andrade 1999, Cd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Andrade 1999
Seite(n): 15, 16, 17, 18, Zeilen: 15: 8ff; 16: 1ff - 17: 1ff; 18:1-4
1.2.5. Molekularbiologische Methoden

Für den molekularbiologischen Nachweis der unterschiedlichen Infektionserreger werden vor allem spezifische DNA- oder RNA-Sonden, die an komplementäre Abschnitte in der zu untersuchenden DNA hybridisieren und durch geeignete Markierungen sichtbar gemacht werden können, und die Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR), bei der ausgewählte Sequenzen in der DNA amplifiziert und detektiert werden, genutzt. Eine für den Direktnachweis der Erreger im biologischen Material ausreichende Empfindlichkeit wird allerdings mit der PCR erreicht. Fluoreszenzmarkierte DNA- oder RNA-Sonden haben meist Bedeutung für den mikroskopischen Nachweis der Erreger in Gewebsproben nach in situ-Hybridisierung (Lischewski, A. et al. 1995).

Die PCR basiert auf wiederholten Zyklen von Denaturierung der Doppelstrang-DNA, der Anlagerung definierter Startermoleküle (Primer) und der Synthese neuer DNA-Stränge durch das Enzym Taq-Polymerase. Die so erfolgte Amplifikation der zu testenden Sequenz führt zu einer im Vergleich zu anderen Methoden deutlich höheren Sensitivität des Nachweises. Die bisher beschriebenen PCR-Verfahren für den Nachweis von Candida spp. nutzen unterschiedliche Zielsequenzen, wie beispielsweise Abschnitte der nukleären wie auch der mitochondrialen ribosomalen DNA, multi-copy-Genen, die für das Aktin oder das Hitzeschockprotein 90 kodieren, und das single-copy-Gens für das Enzym Cytochrom P-450-Lanosterol-a-Demethylase (Morace, G. et al. 1997 / Van Deventer, A. J. M. et al. 1995 / Holmes, A. R. et al. 1994 / Maiwald, M. et al. 1994 / Makimura, K. et al. 1994 / Crampin, A. C. et al. 1993 / Hopfer, R. L. et al. 1993 / Kann, V. L. 1993 / Miyakawa, Y. et al. 1993 / Niesters, H. G. M. et al. 1993 / Olsson, M. et al. 1993 / Burgener-Kairuz, P. et al. 1994 / Miyakawa, Y. et al. 1992 / Buchman, T. G. et al. 1990).

Nur wenige dieser Nachweissysteme sind jedoch in der Lage, andere Candida-Spezies als C. albicans nachzuweisen. Candida-PCR-Nachweise wurden bisher aus unterschiedlichen klinischen Materialien, wie Blut, Liquor, Pleura, Galle, Bronchiallavage, Trachealsekret, Sputum, Urin, Eiter, Peritonealflüssigkeit, Wundflüssigkeit, und Vaginalabstrich, erbracht.

Jeder PCR-Nachweis besteht aus drei wesentlichen Arbeitsschritten:

a) der Probenaufbereitung (DNA-Extraktion),

b) der Amplifizierung geeigneter Zielsequenzen und

c) der Charakterisierung (Detektion) des amplifizierten Produkts.

1.3.5 Molekularbiologische Methoden

Für den molekularbiologischen Nachweis der unterschiedlichen Infektionserreger werden vor allem spezifische DNA- oder RNA-Sonden, die an komplementäre Abschnitte in der zu untersuchenden DNA hybridisieren und durch geeignete Markierungen sichtbar gemacht werden können, und die Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR), bei der ausgewählte Sequenzen in der DNA amplifiziert und detektiert werden, genutzt. Eine für den Direktnachweis der Erreger im biologischen Material ausreichende Empfindlichkeit wird allerdings mit der PCR erreicht. Fluoreszenzmarkierte DNA- oder RNA-Sonden haben meist Bedeutung für den mikroskopischen Nachweis der Erreger in Gewebsproben nach in situ-Hybridisierung ( Lischewski 1995).

[Seite 16]

Die PCR basiert auf wiederholten Zyklen von Denaturierung der Doppelstrang-DNA, der Anlagerung definierter Startermoleküle (Primer) und der Synthese neuer DNA-Stränge durch das Enzym Taq-Polymerase. Die so erfolgte Amplifikation der zu testenden Sequenz führt zu einer im Vergleich zu anderen Methoden deutlich höheren Sensitivität des Nachweises.

Die bisher beschriebenen PCR-Verfahren für den Nachweis von Candida spp. nutzen unterschiedliche Zielsequenzen, wie beispielsweise Abschnitte der nukleären wie auch der mitochondrialen ribosomalen DNA, multi-copy-Genen, die für das Aktin oder das Hitzeschockprotein 90 kodieren, und das single-copy-Gens für das Enzym Cytochrom P-450-Lanosterol-a-Demethylase (Morace et al. 1997, Van Deventer et al. 1995, Holmes et al. 1994, Maiwald et al. 1994, Makimura et al. 1994, Crampin & Matthews 1993, Hopfer et al. 1993, Kann 1993, Miyakawa et al. 1993, Niesters et al. 1993, Olsson et al. 1993, Burgener-Kairuz et al. 1994, Miyakawa et al. 1992, Buchman et al. 1990). Nur wenige dieser Nachweissysteme sind jedoch in der Lage, andere Candida-Spezies als C. albicans nachzuweisen. Candida-PCR-Nachweise wurden bisher aus unter-

[Seite 17]

schiedlichen klinischen Materialien, wie Blut, Liquor, Pleura, Galle, Bronchiallavage, Trachealsekret, Sputum, Urin, Eiter, Peritonealflüssigkeit, Wundflüssigkeit, und Vaginalabstrich, berichtet.

[Seite 18]

Jeder PCR-Nachweis besteht aus drei wesentlichen Arbeitsschritten:

a) der Probenaufbereitung (DNA-Extraktion),

b) der Amplifizierung geeigneter Zielsequenzen und

c) der Charakterisierung (Detektion) des amplifizierten Produkts.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[8.] Analyse:Cd/Fragment 014 01 - Diskussion
Bearbeitet: 15. June 2014, 21:25 Schumann
Erstellt: 6. May 2014, 14:34 (SleepyHollow02)
Andrade 1999, Cd, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Andrade 1999
Seite(n): 18 f., Zeilen: 18: 16 ff. - 19: 1 ff.
Der Einsatz der PCR-Technik ist sinnvoll, insbesondere für den Nachweis von schwer bzw. nicht anzüchtbaren oder sehr langsam wachsenden Erregern, wie auch für den Nachweis von Erregern bei immunsupprimierten Patienten, bei denen konventionelle serologische Verfahren häufig versagen. Die bisher publizierten PCR-Methoden für den Direktnachweis von Candida spp. geben berechtigten Anlaß zu der Hoffnung, dass mit dem Nachweis einer geringen Anzahl von Erregern direkt in klinischen Materialien die Grenzen der bisher zur Verfügung stehenden kulturellen und serologischen Verfahren überwunden werden können. Vor einem Einsatz im mykologischen Routinelabor sind jedoch noch umfangreiche Optimierungen und Evaluierungen dieser Technologie erforderlich. Die zur Zeit erreichten Sensitivitäten sind meist noch nicht zufriedenstellend. Durch die Auswahl einer geeigneten Zielsequenz, durch Optimierung der PCR-Bedingungen sowie durch verbesserte Techniken zur DNA-Extraktion aus klinischen Proben und zur spezifischen Detektion des amplifizierten Produkts sollten Nachweisgrenzen von unter 100 KBE/ml (möglichst 1-10 KBE/ml) erreicht werden. Umfassende klinische Testungen der PCR-Nachweise, die die Fragen nach der tatsächlichen Sensitivität und Spezifität der PCR im Routineeinsatz beantworten könnten, stehen noch aus. Auch der Vergleich mit den bisher etablierten Nachweisverfahren (Antigenserologie) müsste noch erbracht werden. Die Bedeutung PCR-positiver und Kultur-negativer Ergebnisse, der Einfluß abgestorbener Erreger oder persistierender Erreger-DNA nach Chemotherapie usw. stehen ebenfalls noch aus. Bisher ist auch noch ungeklärt, ob mittels Quantifizierung der PCR-Ergebisse zwischen einer Kolonisierung und einer invasiven Infektion unterschieden werden kann. Der Einsatz der PCR-Technik ist sinnvoll insbesondere für den Nachweis von schwer bzw. nicht anzüchtbaren oder sehr langsam wachsenden Erregern wie auch für den Nachweis von Erregern bei immunsupprimierten Patienten, bei denen konventionelle serologische Verfahren häufig versagen. Die bisher publizierten PCR-Methoden für den Direktnachweis von Candida spp. geben berechtigten Anlaß zu der Hoffnung, daß mit dem Nachweis einer geringen Anzahl von Erregern direkt in klinischen Materialien die Grenzen der bisher zur Verfügung stehenden kulturellen und serologischen Verfahren überwunden werden können. Vor einem Einsatz im mykologischen Routinelabor sind jedoch noch umfangreiche Optimierungen und Evaluierungen dieser Technologie erforderlich. Die zur Zeit erreichten Sensitivitäten sind meist noch nicht zufriedenstellend. Durch die Auswahl einer geeigneten Zielsequenz, durch Optimierung der PCR-Bedingungen sowie durch verbesserte Techniken zur DNA-Extraktion aus klinischen Proben und zur spezifischen Detektion des amplifizierten Produkts sollten Nachweisgrenzen von unter 100 KBE/ml (möglichst 1-10 KBE/ml) erreicht werden. Umfassende klinische Testungen der PCR-Nachweise, die die Fragen nach der tatsächlichen Sensitivität und Spezifität der PCR im Routineeinsatz, auch im Vergleich mit den bisher etablierten Nachweisverfahren (Antigenserologie), nach der Bedeutung PCR-positiver und Kultur-negativer Ergebnisse, nach dem Einfluß abgestorbener Erreger oder persistierender Erreger-DNA

[Seite 19]

nach Chemotherapie usw. beantworten könnten, stehen noch aus. Bisher ist auch noch ungeklärt, ob mittels Quantifizierung der PCR-Ergbisse [sic] zwischen einer Kolonisierung und einer invasiven Infektion unterschieden werden kann.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Zaghafter Ansatz zu eigener Formulierungsleistung gegen Ende.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[9.] Analyse:Cd/Fragment 023 07 - Diskussion
Bearbeitet: 13. May 2014, 16:07 Schumann
Erstellt: 6. May 2014, 17:11 (SleepyHollow02)
Andrade 1999, Cd, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 7-11
Quelle: Andrade 1999
Seite(n): 1, Zeilen: 27-31
Die Hefe Candida albicans ist eindeutig der wichtigste Erreger von Humanmykosen, wobei die Krankheitsbilder von unkomplizierten Hautinfektionen, wie z.B. der Windeldermatitis, bis hin zu fatalen, systemischen Infektionen bei immungeschwächten Patienten reichen (Merlino, J. et al. 1998 / Shepherd, M. G. et al. 1985 / Weissenbacher, E. R. et al. 2001 / Braveny, I. et al. 2001 / Pfaller, M. A. 1995 / Pfaller, M. A. 1989). Die Hefe Candida albicans ist eindeutig der wichtigste Erreger von Humanmykosen, wobei die Krankheitsbilder von unkomplizierten Hautinfektionen, wie z.B. der Windeldermatitis, bis hin zu fatalen, systemischen Infektionen bei immungeschwächten Patienten reichen (Merlino et al. 1998, Shepherd et al. 1985).
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


Fragmente (Plagiat, ungesichtet)

1 Fragment

[1.] Analyse:Cd/Fragment 006 04 - Diskussion
Bearbeitet: 7. May 2014, 06:36 SleepyHollow02
Erstellt: 7. May 2014, 06:33 (SleepyHollow02)
Azbil 2006, Cd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 4 ff.
Quelle: Azbil 2006
Seite(n): 0, Zeilen: 0
1. Einleitung

1.1. Candida-Problem in der Schwangerschaft

Die Candidose ist ein nicht zu unterschätzendes Problem während der Schwangerschaft. Es konnten bisher keine Beweise dafür geführt werden, dass eine Kolonisation der Mutter mit Candida spp. während der Schwangerschaft für das Kind harmlos ist (Wiesinger, E.C. et al. 1996). Im Gegenteil, Nablanski et al. haben die höhere Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Verletzungen des Geburtskanals bei Frauen mit symptomatischer Candidose zur Zeit der Geburt beschrieben.

Diese Verletzungen sind auf lokale Entzündungsprozesse zurückzuführen (Nalbanski, B. et al. 2002). Invasive Pilzinfektionen, die zum größten Teil von Candida spp. verursacht sind, nehmen in den letzten 20 Jahren in der Population von Frühgeborenen stetig zu, was auf die Unreife des Immunsystems zurückzuführen ist. Die Inzidenz solcher Infektionen in der Gruppe der Neugeborenen unter 1500g wird auf 4% und in der Gruppe unter 1000g auf 10% geschätzt. Candidose ist in 2% der Fälle die Todesursache (McGuire, W. et al. 2004 / Mendling, W. et al. 2003). Die Fortschritte von peri- und neonatologischer Betreuung führten zu einer höheren Überlebenswahrscheinlichkeit Frühgeborener, was die Problematik der Candidosen während der Schwangerschaft verstärkt (Bocking, D. 1998). Ein großes Problem stellt die Transmission von Candida spp. während der Geburt auf das Kind dar, die zur Infektion von Neugeborenen führt. Dies ist nicht nur für Frühgeborene von Bedeutung, sondern auch für reife Neugeborene, da Candida spp. während des ersten Lebensjahres obligat-pathogen ist. 90% aller Säuglinge, die innerhalb der ersten Lebenswoche infiziert waren, entwickeln eine Candidose mit dem Häufigkeitsgipfel von 10 % in der 3. Lebenswoche (Blaschke-Hellmessen, R. 1998 / Mendling, W. et al. 2003). Bei einigen Neugeborenen kann eine kongenitale Candidose entstehen, die in lokaler und systemischer Form beschrieben ist (Pradeepkumar, V. K. et al. 1998). Am häufigsten entwickelt sich eine Oralcandidose, gefolgt von einer Anogenitalcandidose. Selten kommt Pneumonie, Meningitis sowie durch Candida spp. verursachte Mikroabszesse in der Lunge und Leber vor. Sehr ernstzunehmende potenzielle Komplikationen sind Candidämie, Sepsis und systemische Candidose, da der Ausgang oft letal ist. Obwohl die meisten Episoden von septischen Syndromen mit einem Aufenthalt der Neugeborenen auf der Intensivstation verbunden und auf katheterinduzierte Infektionen zurückzuführen sind, kann intrapartale Kolonisation als Übertragungsweg nicht ausgeschlossen werden (Laskus, A. et al 1998 / Xu, J. et al 2004).

Es konnten bisher keine Beweise geführt werden, dass eine Kolonisation der Mutter mit Candida spp. während der Schwangerschaft für das Kind harmlos ist (146). Eine Besiedlung ist auch für die Mutter nicht ohne Bedeutung. Daniels et. al. demonstrierten, dass eine asymptomatische vaginale Kolonisation während der Schwangerschaft ein Risikofaktor für die spätere Entwicklung von Vulvovaginalcandidosen darstellt. Dies macht weitere Forschungen von Wachstumsregulation und Virulenz der Mikroorganismen notwendig (30). Nablanski et al. haben die höhere Wahrscheinlichkeit des 13 Auftretens von Verletzungen des Geburtskanals bei Frauen mit symptomatischer Candidose zur Zeit der Geburt beschrieben. Diese Verletzungen sind auf lokale Entzündungsprozesse zurückzuführen (99). Invasive Pilzinfektionen, die zum größten Teil von Candida spp. verursacht sind, nehmen in den letzten 20 Jahren in der Population von Frühgeborenen stetig zu, was auf die Unreife des Immunsystems zurückzuführen ist. Die Inzidenz solcher Infektionen in der Gruppe der Neugeborenen unter 1500g wird auf 4% und in der Gruppe unter 1000g auf 10% geschätzt. Candidose ist in 2% der Fälle die Todesursache (92;96). Die Fortschritte von peri- und neonatologischer Betreuung führten zu einer höheren Überlebenswahrscheinlichkeit sehr kleiner Frühgeborener, was die Problematik der Candidosen während der Schwangerschaft zu einem nicht zu übersehenden Thema macht (15). Ein großes Problem stellt die Transmission von Candida spp. während der Geburt auf das Kind dar, die zur Kolonisation von Neugeborenen führt. Diese Kolonisation ist nicht nur für Frühgeborene von Bedeutung, sondern auch für am Termin geborene Kinder, da Candida spp. während des ersten Lebensjahres obligat-pathogen ist. 90% aller Kinder, die innerhalb der ersten Lebenswoche kolonisiert waren, entwickeln eine Candidose mit dem Häufigkeitsgipfel von 10 % in der 3. Lebenswoche (14;96). Bei einigen Neugeborenen kann kongenitale Candidose entstehen, die in lokaler und systemischer Form beschrieben ist (105). Am häufigsten entwickelt sich Oralcandidose, gefolgt von Anogenitalcandidose. Selten kommt Pneumonie, Meningitis sowie durch Candida spp. verursachte Mikroabszesse in der Lunge und Leber vor. Sehr ernstzunehmende potenzielle Komplikationen sind Candidämie, Sepsis und systemische Candidose. Obwohl die meisten Episoden von septischen Syndromen mit einem Aufenthalt der Neugeborenen auf der Intensivstation verbunden und auf katheterinduzierte 14 Infektionen zurückzuführen sind, kann intrapartale Kolonisation als Übertragungsweg nicht ausgeschlossen werden(75;167).
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)


Fragmente (Verdächtig / Keine Wertung)

Kein Fragment



Fragmente (Kein Plagiat)

Kein Fragment



Fragmente (Verwaist)

Kein Fragment



Quellen

Quelle Autor Titel Verlag Jahr Lit.-V. FN
Cd/Andrade 1999 Manuel Vieira Dias Pinto de Andrade Identifizierung von Candida-Spezies und -Stämmen durch den Nachweis von polymorphen DNA-Regionen in der PCR 1999 nein nein
Cd/Azbil 2006 Tatiana Azbil Nachweis von Candida-Spezies und Bestimmung der Zytokine Interleukin-1β, Interleukin-1ra, Interleukin-4, Interleukin-6, Interleukin-8, Interleukin-10 und Interleukin-12 im Vaginalsekret und im Serum bei Schwangeren in Relation zum Gestationsalter 2006 nein nein


Übersicht

Typus Gesichtet ZuSichten Unfertig Σ
KP5005
VS4105
ÜP0000
BO0000
KW0000
KeinP0000
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