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Analyse:Cd/Fragment 006 04

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 4 ff.
Quelle: Azbil 2006
Seite(n): 0, Zeilen: 0
1. Einleitung

1.1. Candida-Problem in der Schwangerschaft

Die Candidose ist ein nicht zu unterschätzendes Problem während der Schwangerschaft. Es konnten bisher keine Beweise dafür geführt werden, dass eine Kolonisation der Mutter mit Candida spp. während der Schwangerschaft für das Kind harmlos ist (Wiesinger, E.C. et al. 1996). Im Gegenteil, Nablanski et al. haben die höhere Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Verletzungen des Geburtskanals bei Frauen mit symptomatischer Candidose zur Zeit der Geburt beschrieben.

Diese Verletzungen sind auf lokale Entzündungsprozesse zurückzuführen (Nalbanski, B. et al. 2002). Invasive Pilzinfektionen, die zum größten Teil von Candida spp. verursacht sind, nehmen in den letzten 20 Jahren in der Population von Frühgeborenen stetig zu, was auf die Unreife des Immunsystems zurückzuführen ist. Die Inzidenz solcher Infektionen in der Gruppe der Neugeborenen unter 1500g wird auf 4% und in der Gruppe unter 1000g auf 10% geschätzt. Candidose ist in 2% der Fälle die Todesursache (McGuire, W. et al. 2004 / Mendling, W. et al. 2003). Die Fortschritte von peri- und neonatologischer Betreuung führten zu einer höheren Überlebenswahrscheinlichkeit Frühgeborener, was die Problematik der Candidosen während der Schwangerschaft verstärkt (Bocking, D. 1998). Ein großes Problem stellt die Transmission von Candida spp. während der Geburt auf das Kind dar, die zur Infektion von Neugeborenen führt. Dies ist nicht nur für Frühgeborene von Bedeutung, sondern auch für reife Neugeborene, da Candida spp. während des ersten Lebensjahres obligat-pathogen ist. 90% aller Säuglinge, die innerhalb der ersten Lebenswoche infiziert waren, entwickeln eine Candidose mit dem Häufigkeitsgipfel von 10 % in der 3. Lebenswoche (Blaschke-Hellmessen, R. 1998 / Mendling, W. et al. 2003). Bei einigen Neugeborenen kann eine kongenitale Candidose entstehen, die in lokaler und systemischer Form beschrieben ist (Pradeepkumar, V. K. et al. 1998). Am häufigsten entwickelt sich eine Oralcandidose, gefolgt von einer Anogenitalcandidose. Selten kommt Pneumonie, Meningitis sowie durch Candida spp. verursachte Mikroabszesse in der Lunge und Leber vor. Sehr ernstzunehmende potenzielle Komplikationen sind Candidämie, Sepsis und systemische Candidose, da der Ausgang oft letal ist. Obwohl die meisten Episoden von septischen Syndromen mit einem Aufenthalt der Neugeborenen auf der Intensivstation verbunden und auf katheterinduzierte Infektionen zurückzuführen sind, kann intrapartale Kolonisation als Übertragungsweg nicht ausgeschlossen werden (Laskus, A. et al 1998 / Xu, J. et al 2004).

Es konnten bisher keine Beweise geführt werden, dass eine Kolonisation der Mutter mit Candida spp. während der Schwangerschaft für das Kind harmlos ist (146). Eine Besiedlung ist auch für die Mutter nicht ohne Bedeutung. Daniels et. al. demonstrierten, dass eine asymptomatische vaginale Kolonisation während der Schwangerschaft ein Risikofaktor für die spätere Entwicklung von Vulvovaginalcandidosen darstellt. Dies macht weitere Forschungen von Wachstumsregulation und Virulenz der Mikroorganismen notwendig (30). Nablanski et al. haben die höhere Wahrscheinlichkeit des 13 Auftretens von Verletzungen des Geburtskanals bei Frauen mit symptomatischer Candidose zur Zeit der Geburt beschrieben. Diese Verletzungen sind auf lokale Entzündungsprozesse zurückzuführen (99). Invasive Pilzinfektionen, die zum größten Teil von Candida spp. verursacht sind, nehmen in den letzten 20 Jahren in der Population von Frühgeborenen stetig zu, was auf die Unreife des Immunsystems zurückzuführen ist. Die Inzidenz solcher Infektionen in der Gruppe der Neugeborenen unter 1500g wird auf 4% und in der Gruppe unter 1000g auf 10% geschätzt. Candidose ist in 2% der Fälle die Todesursache (92;96). Die Fortschritte von peri- und neonatologischer Betreuung führten zu einer höheren Überlebenswahrscheinlichkeit sehr kleiner Frühgeborener, was die Problematik der Candidosen während der Schwangerschaft zu einem nicht zu übersehenden Thema macht (15). Ein großes Problem stellt die Transmission von Candida spp. während der Geburt auf das Kind dar, die zur Kolonisation von Neugeborenen führt. Diese Kolonisation ist nicht nur für Frühgeborene von Bedeutung, sondern auch für am Termin geborene Kinder, da Candida spp. während des ersten Lebensjahres obligat-pathogen ist. 90% aller Kinder, die innerhalb der ersten Lebenswoche kolonisiert waren, entwickeln eine Candidose mit dem Häufigkeitsgipfel von 10 % in der 3. Lebenswoche (14;96). Bei einigen Neugeborenen kann kongenitale Candidose entstehen, die in lokaler und systemischer Form beschrieben ist (105). Am häufigsten entwickelt sich Oralcandidose, gefolgt von Anogenitalcandidose. Selten kommt Pneumonie, Meningitis sowie durch Candida spp. verursachte Mikroabszesse in der Lunge und Leber vor. Sehr ernstzunehmende potenzielle Komplikationen sind Candidämie, Sepsis und systemische Candidose. Obwohl die meisten Episoden von septischen Syndromen mit einem Aufenthalt der Neugeborenen auf der Intensivstation verbunden und auf katheterinduzierte 14 Infektionen zurückzuführen sind, kann intrapartale Kolonisation als Übertragungsweg nicht ausgeschlossen werden(75;167).
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

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