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Analyse:Cd/Fragment 009 02

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 2 ff.
Quelle: Andrade 1999
Seite(n): 2, 9-10, Zeilen: 2: 17-21; 9: 6 ff., 10: 1 ff.
1.2. Bisherige Candida-Nachweismethoden

Bedingt durch die allgemeine Zunahme von Pilzinfektionen wächst einerseits der Bedarf nach leistungsfähigeren, nichttoxischen Antimykotika. Andererseits können gegenwärtige diagnostische Techniken, die Candida, einfach, genau, schnell und reproduzierbar nachweisen durch neue Techniken ergänzt werden, damit es als Routinediagnose einer noch breiteren Masse zur Verfügung gestellt werden kann.

Weitere Studien sind notwendig, um grundlegende Fragen zu der Epidemiologie von Pilzkrankheiten zu klären. Es wäre wünschenswert, daß bestimmte phänotypische oder genetische Marker gefunden werden, die mit dem Fortschreiten der Krankheit korrelieren und Ansatzpunkte für die Diagnostik und Therapie liefern, um dem Kliniker sowohl bei der Behandlung der schwersten Candidoseformen , als auch bei vaginaler Besiedlung, helfen zu können.

Für die Diagnostik der Candida-Infektionen stehen eine Reihe etablierter Methoden zur Verfügung, von denen nicht alle routinemäßig angewendet werden.

Die Identifizierung von Candida spp. ist notwendig, da die klinischen Manifestationen sowohl bei Schleimhautinfektion als auch bei invasiver Candidose nicht spezifisch für Candida spp. sind und auch von anderen Erregern verursacht sein können. Die Bestimmung der betreffenden Candida-Spezies hat therapeutische und prognostische Bedeutung. Die dazu benutzten Labormethoden wurden in den letzen zwei Jahrzehnten weiterentwickelt, um einen schnelleren Nachweis von invasiven Candidosen und die rasche Einleitung einer effektiven antimykotischen Therapie zu gewährleisten. Zu diesen Methoden gehören Mikroskopie, Kultur, Biochemotypie, Serologie, Spaltung der genomischen DNA mit Restriktionsenzymen und Amplifizierung von Candida-Genom-Sequenzen mittels PCR.

1.2.1. Mikroskopie

Die traditionellen älteren Methoden wie die native Lichtmikroskopie von ungefärbten Präparaten aus flüssigen Materialien (z.B. Urin) bzw. von Gram- oder Methylenblaugefärbten Präparaten nach Vorbehandlung mit Kaliumhydroxid, bei der alle anderen Zellen zerstört werden, haben bisher ihre Wertigkeit noch nicht verloren. Diese einfachen, schnellen und kostengünstigen Verfahren für den Nachweis von Candida-Hefen versagen allerdings bei niedrigen Keimzahlen und sind nicht in der Lage, zwischen verschiedenen Candida-Arten zu differenzieren. Für eine Identifizierung von Candida albicans-Isolaten wird häufig der Keimschlauchtest angewendet. Keimschläuche entstehen bei kurzzeitiger Inkubation von C. albicans in humanem oder tierischem Serum durch kontinuierliche (ohne Einkerbungen) parallele Verlängerung der Zellwand und stellen eine Übergangsphase zwischen der Hefe-[und der Myzelform dar.]

Bedingt durch die allgemeine Zunahme von Pilzinfektionen wächst einerseits das Interesse an der Entwicklung von leistungsfähigen, nichttoxischen Antimykotika. Andererseits besteht nach wie vor ein großer Bedarf an der Entwicklung von diagnostischen Techniken, die Candida, auch bei invasiven Erkrankungen, einfach, genau, schnell und reproduzierbar nachweisen können.

[Seite 9]

Weitere Studien sind notwendig, um grundlegende Fragen zu der Epidemiologie von Pilzkrankheiten zu klären. Es wäre wünschenswert, daß bestimmte phänotypische oder genetische Marker gefunden werden, die mit dem Fortschreiten der Krankheit korrelieren und Ansatzpunkte für die Diagnostik und Therapie liefern, um dem Kliniker bei der Behandlung der schwersten Formen der Candidose helfen zu können.

1.3 Verfahren zur Identifizierung von Candida-Spezies in der Routinediagnostik

Die Strategien zur Identifizierung von Candida spp. sind in verschiedenen Laboratorien unterschiedlich. Für die Diagnostik der Candida-Infektionen stehen eine Reihe etablierter Methoden, von einfachen bis hin zu zeit- und kostenintensiven Verfahren, zur Verfügung, von denen nicht alle routinemäßig angewendet werden. Insbesondere für die neusten Methoden wie z. B. PCR-Techniken steht noch eine allgemeine Standardisierung aus. Die Identifizierung von Candida spp. ist notwendig, da die klinischen Manifestationen sowohl bei Schleimhautinfektion als auch bei invasiver Candidose nicht spezifisch für Candida spp. sind und auch von anderen Erregern verursacht sein können. Die Bestimmung der betreffenden Candida-Spezies hat therapeutische und prognostische Bedeutung. Die dazu benutzten Labormethoden wurden in den letzen zwei Jahrzehnten weiterentwickelt, um einen schnelleren Nachweis von invasiven Candidosen und die rasche Einleitung einer effektiven antimykotischen Therapie zu gewährleisten. Zu diesen Methoden gehören Mikroskopie, Kultur, Biochemotypie, Serologie, Spaltung der genomischen DNA mit Restriktionsenzymen und Amplifizierung von Candida- Genom-Sequenzen mittels PCR.

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1.3.1 Mikroskopie

Die traditionellen älteren Methoden wie die Direktmikroskopie von ungefärbten Präparaten aus flüssigen Materialien (z.B. Urine) bzw. von Gram- oder Methylenblaugefärbten Präparaten nach Vorbehandlung mit Kaliumhydroxid, bei der alle anderen Zellen zerstört werden, haben bisher ihre Wertigkeit noch nicht verloren. Diese einfachen, schnellen und kostengünstigen Verfahren für den Nachweis von Candida-Hefen versagen allerdings bei niedrigen Keimzahlen und sind nicht in der Lage, zwischen verschiedenen Candida-Arten zu differenzieren. Für eine Identifizierung von Candida albicans-Isolaten wird häufig der Keimschlauchtest angewendet. Keimschläuche entstehen bei kurzzeitiger Inkubation von C. albicans in humanem oder tierischem Serum durch kontinuierliche (ohne Einkerbungen) parallele Verlängerung der Zellwand und stellen eine Übergangsphase zwischen der Hefe- und der Myzelform dar.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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