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Analyse:Cd/Fragment 010 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Andrade 1999
Seite(n): 10, 11, 12, Zeilen: 10: 11 ff; 11: 1ff; 12: 1ff
[Keimschläuche entstehen bei kurzzeitiger Inkubation von C. albicans in humanem oder tierischem Serum durch kontinuierliche (ohne Einkerbungen) parallele Verlängerung der Zellwand und stellen eine Übergangsphase zwischen der Hefe-] und der Myzelform dar. Dieser Test kann sehr schnell durchgeführt werden. Probleme bereiten jedoch falschpositive Resultate bedingt durch die Fehlinterpretation von langgezogenen Blastokonidien oder auch bedingt durch verlängerte Inkubationszeiten. Falschnegative Ergebnisse können durch ein zu großes Inokulum zustande kommen. Das macht diesen Test, zusammen mit dem Zeitfaktor, der bei genauen mikroskopischen Untersuchungen von Bedeutung ist, in Laboratorien anfällig für Fehler. Es wurde außerdem berichtet, daß bis zu 5% der C. albicans-Isolate im Keimschlauchtest negativ sind (Quindos, G. et al. 1997 / Salkin, I. F. et al. 1987).

1.2.2. Kultur

Für die Anzucht von Candida stehen verschiedene feste und flüssige Nährmedien zur Verfügung. Bewährt haben sich für die primäre Anzucht die klassischen Medien Sabouraud 2-%- Glukose-Agar (mit oder ohne Antibiotika) und Kimmig-Agar. Auf ihnen wachsen alle Hefen der Gattung Candida als elfenbeinfarbene, meist glatte Kolonien ohne Luftmyzel. Bei einer Inkubation bei 25ºC werden jedoch auch Veränderungen in der Koloniemorphologie beobachtet, die als „phenotypic switching“ bezeichnet werden (Soll, D. R. 1996 / Slutsky, B. et al. 1985). Differentialnährmedien, die eine Differenzierung unterschiedlicher Candida-Arten gestatten, werden von verschiedenen Herstellern angeboten.

Bei dem ALBICANS ID-Agar handelt es sich um einen kommerziell erhältlichen Nährboden, welcher ein chromogenes Substrat für das für C. albicans-spezifische Enzym Hexosaminidase enthält. Kolonien von C. albicans und der engverwandten Spezies C. dubliniensis können durch ihre blaue Färbung direkt identifiziert werden aber nur, wenn man diese als einheitliche Spezies ansieht. Auf CHROM-Agar-Platten können C. albicans / C. dubliniensis, C. krusei und C. tropicalis aufgrund ihrer Pigmentbildung voneinander unterschieden werden. Andere Spezies, wie z.B. C. guilliermondii und C. famata, werden nicht in ihrem Wachstum gehemmt, können aber nicht diskriminiert werden, da ihre Kolonien die gleiche Färbung aufweisen (Sullivan, D. et al. 1998 / Baumgartner et al. 1996 / San-Milán, R. et al. 1996 / Odds, F. C. et al. 1994).

Solche Differentialnährmedien eignen sich besonders für die Primäridentifizierung von Candida-Stämmen und die Erkennung von Mischkulturen. Die Bildung von Chlamydosporen bei Anzucht auf Reisagar-Platten gilt als spezifischer Nachweis für C. albicans. Andere Candida-Spezies, wie z.B. C. guilliermondii, C. kefyr, C. krusei, C. lipolytica, C. tropicalis, C. parapsilosis bilden auf Reisagar Pseudohyphen, was ebenfalls für ihre Diagnostik genutzt wird. Durch ihre typische Chlamydosporenbildung auf dem Reisagar können bereits die Biotypen 1 und 2 (C. stellatoidea) von C. albicans sowie die C. albicans sehr eng verwandte Spezies C. dubliniensis von anderen Candida-Spezies unterschieden werden.

Keimschläuche entstehen bei kurzzeitiger Inkubation von C. albicans in humanem oder tierischem Serum durch kontinuierliche (ohne Einkerbungen) parallele Verlängerung der Zellwand und stellen eine Übergangsphase zwischen der Hefe- und der Myzelform dar. Dieser Test kann sehr schnell durchgeführt werden; Probleme bereiten jedoch falschpositive Resultate bedingt durch die Fehlinterpretation von langgezogenen Blastokonidien oder auch bedingt durch verlängerte Inkubationszeiten. Falschnegative Ergebnisse können durch ein zu großes Inokulum zustande kommen. Das macht diesen Test, zusammen mit dem Zeitfaktor, der bei genauen mikroskopischen Untersuchungen von Bedeutung ist, in Laboratorien anfällig für Fehler. Es wurde außerdem berichtet, daß bis zu 5% der C. albicans-Isolate im Keimschlauchtest negativ sind (Quindos et al. 1997, Salkin et al. 1987).

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1.3.2 Kultur

Für die Anzucht von Candida stehen verschiedene feste und flüssige Nährmedien zur Verfügung.

Bewährt haben sich für die primäre Anzucht die klassischen Medien Sabouraud 2-%- Glukose-Agar (mit oder ohne Antibiotika) und Kimmig-Agar. Auf ihnen wachsen alle Hefen der Gattung Candida als elfenbeinfarbene, meist glatte Kolonien ohne Luftmyzel. Bei einer Inkubation bei 25ºC werden jedoch auch Veränderungen in der Koloniemorphologie beobachtet, die als „phenotypic switching“ bezeichnet werden (Soll 1996, 1992, Slutsky 1985).

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Differentialnährmedien, die eine Differenzierung unterschiedlicher Candida-Arten gestatten, werden von verschiedenen Herstellern angeboten.

Bei dem ALBICANS ID-Agar handelt es sich um einen kommerziell erhältlichen Nährboden, welcher ein chromogenes Substrat für das für C. albicans-spezifische Enzym Hexosaminidase enthält. Kolonien von C. albicans und der engverwandten Spezies C. dubliniensis können durch ihre blaue Färbung direkt identifiziert werden aber nur, wenn man diese als einheitliche Spezies ansieht.

Auf CHROM-Agar-Platten können C. albicans/C. dubliniensis, C. krusei und C. tropicalis aufgrund ihrer Pigmentbildung voneinander unterschieden werden. Andere Spezies, wie z.B. C. guilliermondii und C. famata, werden nicht in ihrem Wachstum gehemmt, können aber nicht diskriminiert werden, da ihre Kolonien die gleiche Färbung aufweisen (Sullivan & Coleman 1998, Baumgartner et al. 1996, San-Milán et al. 1996, Odds & Bernaerts 1994). Solche Differentialnährmedien eignen sich besonders für die Primäridentifizierung von Candida-Stämmen und die Erkennung von Mischkulturen.

Wie bereits schon vorher beschrieben (S. 5), gilt die Bildung von Chlamydosporen bei Anzucht auf Reisagar-Platten als spezifischer Nachweis für C. albicans. Andere Candida-Spezies, wie z.B. C. guilliermondii, C. kefyr, C. krusei, C. lipolytica, C. tropicalis, C. parapsilosis bilden auf Reisagar Pseudohyphen, was ebenfalls für ihre Diagnostik genutzt wird. Durch ihre typische Chlamydosporenbildung auf dem Reisagar können bereits die Biotypen 1 und 2 (C. stellatoidea) von C. albicans sowie die C. albicans sehr eng verwandte Spezies C. dubliniensis von anderen Candida-Spezies unterschieden werden.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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