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Analyse:Cd/Fragment 012 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Andrade 1999
Seite(n): 14, 15, Zeilen: 14: 3 ff.; 15: 1-7
Candida-Mannan, ein für die Adhäsion wichtiges Polysaccharid der Zellwand, ist ein potentielles Immunogen. Praktisch alle Humanseren enthalten IgG-Antikörper gegen dieses Antigen, bereits seit dem passiven Transfer von mütterlichen Antikörpern. Daher sind serologische Tests für den Nachweis von Anti-Mannan-Antikörper, wie allgemein die meisten serologischen Testverfahren in der Mykologie, in ihrer Sensitivität und Spezifität sehr eingeschränkt (Sander, A. 1997). Außerdem muß bei der Bestimmung von Anti-Candida-Antikörpern in Abhängigkeit vom Alter ein normaler Durchseuchungstiter berücksichtigt werden und die relative Insensitivität und die Notwendigkeit an seriellen Bestimmungen haben die diagnostische Nützlichkeit dieses Tests erheblich limitiert (Greenfield, R. A. et al. 1983).

Der alleinige Einsatz der Serologie zur Diagnostik einer Candidose ist sicherlich nicht möglich. Bei Immunsupprimierten ist der Antikörpernachweis oft nicht zuverlässig. Hier sollte besonders auf den Nachweis von Candida-Antigen geachtet werden. Bei Patienten mit disseminierter Candidose wurden zirkulierende Mannan-Antigene in der Regel als Präfinalereignisse nachgewiesen, d.h. zu spät um von diagnostischem Wert zu sein. Außerdem die ELISA- und Latextests zur Bestimmung des Mannanantigens im Serum mangeln an Sensitivität was genauso wie bei der Antikörperbestimmung auch die diagnostische Nützlichkeit dieses Tests erheblich limitiert. Verschiedene oberflächliche Proteine von Candida albicans wurden charakterisiert. Unter diesen hebt man die „secreted acid Proteinase“, die „heat-shock proteins“ und die Enolase hervor, die immunogenische Eigenschaften besitzt. Gegen die Letztere wurden schon monoklonale Antikörper hergestellt und es wurde ein Testkit zum Nachweis von Serum-Enolase-Antigen bei Patienten mit invasiver Candidose eingeführt (Mason, A. B. et al. 1989), welcher allerdings später vom Markt genommen wurde. Der Cand-Tec®-Test (Ramco Laboratories, Houston) ist ein kommerziell verfügbarer Latex-Agglutinationstest zum Nachweis von hitzelabilen Glykoproteinen. In der Literatur findet man unterschiedliche Angaben, was die Empfindlichkeit betrifft; sie schwankt zwischen 50% und 70% wenn als Grenzwert die Serumverdünnung von 1:4 herangezogen wird. Erhöht man den Grenzwert auf 1:8, sinkt die Empfindlichkeit auf 30% oder 40%, die Spezifität wird dadurch allerdings verbessert. Falsch-positive Resultate werden durch den Rheumafaktor und auch eine Kolonisierung der Schleimhaut verursacht. So geht aus verschiedenen Studien hervor, dass 42% bis 44% der kolonisierten Patienten einen Titer von 1:4 oder mehr und 15% einen Titer von 1:8 hatten (Sanchez, M. L. et al. 1992).

Zusamenfassend kann man sagen, dass gerade in letzter Zeit die Ergebnisse verschiedener Studien den verhältnismäßig teuren Test in Frage stellen.

Candida-Mannan, ein für die Adhäsion wichtiges Polysaccharid der Zellwand, ist ein potentielles Immunogen. Praktisch alle Humanseren enthalten IgG-Antikörper gegen dieses Antigen, bereits seit dem passiven Transfer von mütterlichen Antikörpern. Daher sind serologische Tests für den Nachweis von Anti-Mannan-Antikörper, wie allgemein die meisten serologischen Testverfahren in der Mykologie, in ihrer Sensitivität und Spezifität sehr eingeschränkt (Sander 1997). Außerdem muß bei der Bestimmung von Anti- Candida-Antikörpern in Abhängigkeit vom Alter ein normaler Durchseuchungstiter berücksichtigt werden und die relative Insensitivität und die Notwendigkeit an seriellen Bestimmungen haben die diagnostische Nützlichkeit dieses Tests erheblich limitiert (Greenfield et al. 1983). Der alleinige Einsatz der Serologie zur Diagnostik einer Candidose ist sicherlich nicht möglich. Bei Immunsupprimierten ist der Antikörpernachweis oft nicht zuverlässig. Hier sollte besonders auf den Nachweis von Candida-Antigen geachtet werden. Bei Patienten mit disseminierter Candidose wurden zirkulierende Mannan-Antigene in der Regel als Präfinalereignisse nachgewiesen, d.h. zu spät um von diagnostischem Wert zu sein. Außerdem die ELISA- und Latextests zur Bestimmung des Mannanantigens im Serum mangeln an Sensitivität was genauso wie bei der Antikörperbestimmung auch die diagnostische Nützlichkeit dieses Tests erheblich limitiert.

Verschiedene oberflächliche Proteine von Candida albicans wurden charakterisiert. Unter diesen hebt man

− die „secreted acid Proteinase“

− die „heat -shock proteins“ und

− die Enolase hervor, die immunogenische Eigenschaften besitzt. Gegen die Letztere wurden schon monoklonale Antikörper hergestellt und es wurde ein Testkit zum Nachweis von Serum-Enolase-Antigen bei Patienten mit invasiver Candidose eingeführt (Mason et al. 1989), welcher allerdings später vom Markt genommen wurde.

Der Cand-Tec®-Test (Ramco Laboratories, Houston) ist ein kommerziell verfügbarer Latex-Agglutinationstest zum Nachweis von hitzelabilen Glykoproteinen. In der Literatur findet man unterschiedliche Angaben, was die Empfindlichkeit betrifft; sie schwankt zwischen 50% und 70% wenn als Grenzwert die Serumverdünnung von 1:4 herangezogen

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wird. Erhöht man den Grenzwert auf 1:8, sinkt die Empfindlichkeit auf 30% oder 40%, die Spezifität wird dadurch allerdings verbessert. Falsch-positive Resultate werden durch den Rheumafaktor und auch eine Kolonisierung der Schleimhaut verursacht. So geht aus verschiedenen Studien hervor, daß 42% bis 44% der kolonisierten Patienten einen Titer von 1:4 oder mehr und 15% einen Titer von 1:8 hatten (Sanchez et al. 1992). Gesamtbeurteilung: Gerade in letzter Zeit stellen die Ergebnisse verschiedener Studien den verhältnismäßig teuren Test in Frage.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Gegen Ende löst sich Cd zaghaft von der Vorlage.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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