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Analyse:Ce/Fragment 001 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 1, Zeilen: 1-22, 24-30
Quelle: Shala 2005
Seite(n): 1-2, Zeilen: 1:1-3.17-28 - 2:1-10
1. Einleitung

1.1 Allgemeine Grundlagen und klinische Aspekte des Phänomens „Myocardial Stunning“

Die Bedeutung der myokardialen Perfusion für die Aufrechterhaltung der kontraktilen Funktion wurde bereits vor über 60 Jahren von Tennant und Wiggers erstmals beschrieben (Tennant et al., 1935). Bis zu den frühen siebziger Jahren ging man davon aus, dass sich die Funktion ischämischen Myokards entweder unmittelbar nach der Reperfusion erholt oder es aufgrund einer Infarzierung zum irreversiblen Verlust der myokardialen Kontraktilität kommt (Rahimtoola, 1985). Diese Hypothese wurde 1975 von Heyndrickx et al. in Frage gestellt, als er eine prolongierte regionale Dysfunktion in noch vitalem Myokard nach einer kurzen Ischämie bei Hunden nachweisen konnte (Heyndrickx et al., 1975).

1982 prägten Braunwald und Kloner für dieses Phänomen den Begriff des „myokardialen Stunning“, welcher definiert ist als „eine postischämische kontraktile Dysfunktion, die nach Wiederherstellung der Perfusion trotz fehlender irreversibler Zellschädigung und trotz eines normalen koronaren Blutflusses persistiert“ (Braunwald und Kloner, 1982). Die beiden wesentlichen Gesichtspunkte dieser Definition sind erstens, dass die beschriebene Dysfunktion unabhängig von Schweregrad und Dauer vollständig reversibel ist, und zweitens, dass diese Dysfunktion trotz fehlender Einschränkung des koronaren Blutflusses fortbesteht. Der Begriff „Stunning“ wird in Analogie zu einem Boxer gebraucht, der durch einen Schlag betäubt („stunned“) ist.

In Bezug auf die Perfusion unterscheidet sich das „myocardial stunning“ wesentlich von der zweiten Form kontraktiler Dysfunktion vitalen Herzmuskelgewebes, dem „hibernated myocardium“ (Schulz und Heusch, 2000; Review). Hibernation wurde erstmals bei Patienten mit chronischer ischämischer Herzerkrankung beschrieben, deren Myokardfunktion sich nach chirurgischer Revaskularisation, und damit der Restitution der Sauerstoffversorgung und Normalisierung des Metabolismus, erholte (Flameng [et al., 1981; Rahimtoola, 1985).]

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1. Einleitung

1.1 Das Phänomen „ Myocardial Stunning “

Allgemeine Grundlagen und klinische Aspekte

[...]

In den dreißiger Jahren wurde von Tennant und Wiggers erstmals die Bedeutung der myokardialen Perfusion für die Aufrechterhaltung der kontraktilen Funktion beschrieben (Tennant et al., 1935). Bis zum Beginn der siebziger Jahre ging man davon aus, dass sich die Funktion ischämischen Myokards entweder unmittelbar nach der Reperfusion erholt oder es aufgrund einer Infarzierung zum irreversiblen Verlust der myokardialen Kontraktilität kommt (Rahimtoola, 1989). Diese Hypothese wurde 1975 von Heyndrickx in Frage gestellt, als er nach einer kurzen Myokardischämie bei Hunden eine prolongierte regionale Dysfunktion in noch vitalem Myokard nachweisen konnte (Heyndrickx et al., 1975).

Für dieses Phänomen wurde 1982 von Braunwald und Kloner der Begriff „Myocardial Stunning“ geprägt, der definiert ist als „eine postischämische kontraktile Dysfunktion, die nach Wiederherstellung der Perfusion trotz fehlender irreversibler

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Zellschädigung und trotz eines normalen koronaren Blutflusses persistiert“ (Braunwald und Kloner, 1982). Der Definition ist zu entnehmen, dass diese Dysfunktion erstens unabhängig von Schweregrad und Dauer vollständig reversibel ist und zweitens, dass sie fortbesteht, obwohl keine Einschränkung des koronaren Blutflusses vorliegt.

Eine zweite Form kontraktiler Dysfunktion in vitalem Myokard, die von „myocardial stunning“ hinsichtlich ihrer Genese zu unterscheiden ist, ist das „hibernated myocardium“ (Schulz und Heusch, 2000; Review). Hibernation wurde erstmals bei Patienten mit chronischer ischämischer Herzerkrankung beschrieben, deren Myokardfunktion sich nach chirurgischer Revaskularisation, und damit der Restitution der Sauerstoffversorgung, unmittelbar erholte (Flameng et al., 1981).

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan)

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