Fandom

VroniPlag Wiki

Analyse:Ce/Fragment 003 01

31.388Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 1-3, 6ff
Quelle: Shala 2005
Seite(n): 3, Zeilen: 2-31
[Von großer Bedeutung ist weiterhin die koronare Reperfusion in der Behandlung akuter ischämischer Syndrome mittels thrombolytischer] Therapie, perkutaner transluminaler Koronarangioplastie oder koronarer

Bypasschirurgie als ein Baustein in der Chirurgie am offenen Herzen mit kardioplegischem Herzstillstand. Darüber hinaus erfahren Patienten auch spontane Reperfusionen durch Lyse koronarer Thromben oder Aufhebung koronarer Spasmen.

Myocardial Stunning ist von entscheidender klinischer Bedeutung, wenn es beispielsweise im Rahmen der instabilen Angina pectoris zu einer schweren linksventrikulären Dysfunktion führt (Ambrosio et al., 1996; Jeroudi et al., 1994). Weiterhin kann es auch nach Bypass-Operationen gerade bei Patienten mit schon präoperativ eingeschränkter kontraktiler Reserve zum Low-cardiac- Output-Syndrome und kardiogenen Schock beitragen (Ballantyne et al., 1987). Obwohl Stunning per definitionem ein reversibles Phänomen ist, bleibt also festzuhalten, dass es eine wichtige Rolle sowohl beim akuten postischämischen Pumpversagen als auch bei der Ausbildung der chronischen ischämischen Kardiomyopathie spielt (Kloner et al., 1989). Die korrekte Diagnose „Stunning“ ist in den genannten klinischen Situationen relevant, weil es erfolgversprechende Ansätze zur Prävention (z.B. Antioxydantien, Kalziumantagonisten) und Therapie (z.B. Inotropika) dieser kontraktilen Dysfunktion gibt. Die Unterscheidung zwischen dysfunktionellem, nekrotischen und dysfunktionellem, reversibel geschädigten Myokard ist außerdem von zentraler Bedeutung für die Indikationsstellung zu Reperfusionsmaßnahmen. Hervorzuheben ist, dass myokardiales Stunning keine Indikation für operative Revaskularisationsmaßnahmen darstellt.

Trotz des großen Wissenszuwachses betreffend „Myocardial Stunning“ konnte der zugrundeliegende Pathomechanismus aber noch nicht abschließend geklärt werden. Die drei wesentlichen Hypothesen zur Pathogenese sind 1.) die Schädigung von Zellorganellen und Enzymen durch freie Oxyradikale, 2.) ein massiver Anstieg des freien zytosolischen Kalziums während Ischämie und Reperfusion und 3.) eine verminderte Ansprechbarkeit der Myofilamente auf Kalzium. Bisher kann keine der aufgestellten Theorien die Kaskade von Ereignissen, die zur postischämischen kontraktilen Dysfunktion führen, allein und vollständig erklären.

Von großer Bedeutung ist weiterhin die

koronare Reperfusion in der Behandlung akuter ischämischer Syndrome mittels thrombolytischer Therapie, perkutaner transluminaler Koronarangioplastie (PTCA) oder koronarer Bypasschirurgie, als ein Baustein in der Chirurgie am offenen Herzen mit kardioplegischem Herzstillstand. „Myocardial Stunning“ ist von großer klinischer Bedeutung, wenn es beispielsweise im Rahmen der instabilen Angina pectoris zu einer schweren linksventrikulären Dysfunktion führt (Ambrosio et al., 1996; Jeroudi et al., 1994). Weiterhin kann „Stunning“ nach einem Myokardinfarkt oder nach koronararterieller Bypass-Operation gerade bei Patienten mit schon präoperativ eingeschränkter kontraktiler Reserve zum low-cardiac-output Syndrom und kardiogenen Schock beitragen (Ballantyne et al., 1987).

Obwohl „Stunning“ per definitionem ein reversibles Phänomen ist, spielt es also eine wichtige Rolle sowohl beim akuten postischämischen Pumpversagen, als auch bei der Ausbildung der chronischen ischämischen Kardiomyopathie (Kloner et al., 1987). In den genannten klinischen Beispielen ist die präzise Diagnose „Stunning“ von großer Bedeutung, weil es erfolgversprechende Ansätze zur Prävention (z.B. Antioxydantien, Kalziumantagonisten) und Therapie (z.B. Inotropika) dieser kontraktilen Dysfunktion gibt. Die Unterscheidung zwischen dysfunktionellem, nekrotischen und dysfunktionellem, reversibel geschädigten Myokard ist außerdem von zentraler Bedeutung, da myokardiales Stunning keine Indikation für operative Revaskularisationsmassnahmen darstellt.

Obwohl über „Myocardial Stunning“ sehr viele Erkenntnisse vorliegen, ist der Pathomechanismus noch nicht definitiv geklärt. Die wesentlichen Hypothesen zur Pathogenese sind:

1. Schädigung von Zellorganellen und Enzymen durch freie Oxyradikale

2. Massiver Anstieg des freien zytosolischen Kalziums während Ischämie und Reperfusion

3. Verminderte Ansprechbarkeit der Myofilamente auf Kalzium

Keine dieser Theorien liefert allein eine vollständige Erklärung für die Kaskade der Ereignisse, die zur postischämischen kontraktilen Dysfunktion führen.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan)

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki