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Analyse:Cg/Fragment 006 19

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Silber1
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 19-35 und 1-3
Quelle: Rüping 2007
Seite(n): 6, Zeilen: 1-20
Im Modell von Slawson sind Daten nicht-zusammenhängende Fakten. Informationen hingegen beinhalten eine Bewertung der Daten (Slawson et al. 1994). Durch Analyse und Synthese von Informationen entsteht in einem Prozess gründlichen und umfassenden Lernens und Verstehens Wissen (Kaltenborn 1999). Am Ende steht die Weisheit, also die adäquate Anwendung des Wissens in einem konkreten medizinischen Sachverhalt (Slawson et al. 1994).

Bei dem Modell von Shortliffe stellt die Information - im Gegensatz zum Modell von Slawson - den übergeordneten Begriff zu Daten und Wissen dar (Shortliffe u. Barnett 1990). Demnach wird Wissen zur Information, wenn es benötigt und angewendet wird.

Nach Kuhlen stellt die Information eine Teilmenge von Wissen dar und wird benötigt, um konkrete Aufgaben zu lösen, denn: „Information erzeugt kein grundsätzlich neues Wissen, sondern wird aus dem vorhandenen Wissen erarbeitet [...]. Information ist Wissen in Aktion. " [(Kuhlen 1995), S. 41].

Die Modelle von Shortliffe und Kuhlen haben gemeinsam, dass eine Information sowohl Daten als auch Wissen beinhalten kann. Kuhlen spezifiziert hier weiter und bezeichnet Information als Wissen in Aktion in einem konkreten Aufgabenkontext. Beide Modelle erscheinen für den medizinischen Wissenstransfer insgesamt geeigneter, so dass die Begriffe Infonnation und Wissen im weiteren Verlauf in diesem Sinne verwendet werden.

Slawson unterscheidet die Begriffe Daten, Informationen, Wissen und Weisheit, wobei Daten und Informationen die Grundlage für Wissen und letztendlich Weisheit bilden (Slawson ei al. 1994). Daten sind hiernach z. B. Fakten über Patienten, wohingegen sich die Informationsebene durch eine Einschätzung der Daten auszeichnet. Wissen entsteht nun durch die kritische Analyse der Daten und Informationen, und Weisheit stellt die angemessene Anwendung dieses Wissens in einem speziellen Krankheitsfall dar.

In anderen Definitionen werden die Begriffe Informationen und Wissen genau umgekehrt verwendet: In dem von Shortliffe geprägten Modell stellen Informationen den Oberbegriff von Daten und Wissen dar (Shortliffc u. Barnett 1990). Wissen wird dann zu einer Information, wenn Menschen es explizit benötigen und anwenden. Kuhlen legt ein ähnliches Konzept zugrunde, demzufolge eine Information ,,[...] die Teilmenge von Wissen, die von jemandem in einer konkreten Situation zur Lösung von konkreten Problemen benötigt wird [...]", darstellt [(Kuhlen 1990), S. 3-181].

Anmerkungen

hoffe der Quellcode ist nun korrigiert. Inhaltlich sehr ähnlich

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