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Analyse:Cg/Fragment 008 24

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Silber1
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 24-34 und 1-33
Quelle: Rüping 2007
Seite(n): 12-13, Zeilen: 24-36 und 1-29
Da medizinische Informationssysteme stets sowohl positive als auch negative Auswirkungen mit sich bringen (Ammenwerth u. Shaw 2005), ist zur Bewertung dieser eine adäquate Evaluation notwendig. Allerdings bringt die Evaluation von Informationssystemen aufgrund zahlreicher Hürden bislang eine Reihe von Problemen mit sich. Die wichtigsten in diesem Zusammenhang sind:

Uneinheitliche Evaluationsrichtlinien Stoop und Berg bemängeln die uneinheitlichen Richtlinien der Evaluationen, die je nach Fragestellung und Auswahl der Methoden zu unterschiedlichsten Ergebnissen führen (Stoop u. Berg 2003).

Unzureichende Untersuchungen zur Auswirkung auf die Behandlungsqualität 'Die positive Auswirkung auf die Behandlungsqualität ist aufgrund der vorliegenden Untersuchungsergebnisse möglich, jedoch nicht hinreichend gesichert (Batesetal. 2001, Westbrook et al. 2005).

Hohe Entwicklungsgeschwindigkeit Neuentwicklungen von medizinischen Infonnationssystemen sollten sehr zeitnah evaluiert werden, damit diese Ergebnisse in die Weiterentwicklung einfließen können. Erfolgt die Evaluation zeitverzögert, können veraltete Ansätze die Evaluationsergebnisse beeinflussen (Moehr 2002).

Notwendige Zusammenführung unterschiedlicher Sichtweisen Unterschiedliche Denkweisen und Ansätze der involvierten Berufsgruppen und Fachbereiche (Mediziner, Informatiker, Wirtschaftswissenschaftler) müssen in der richtigen Gewichtung zusammengeführt werden (Kaplan u. Shaw 2004).

Engere Kooperation mit dem Nutzerkreis Die engere Kooperation von Systementwicklern und Systemnutzern führt zu einer erhöhten Akzeptanz der jeweiligen medizinischen Informationssysteme bei den Nutzern. Diese Zusammenarbeit ist nicht nur in der Implementierungsphase (Wetter 2002), sondern auch danach von signifikanter Bedeutung (Wetter 2007).

Integration von Informationssystemen in hochkomplexe Organisationssysteme Die Verknüpfung von neuen Informationssystemen mit bestehenden komplexen Organisationssystemen (medizinische Abläufe und Infrastruktur) benötigen vielschichtige Evaluationen für eine ausreichende Gesamtbeurteilung (Wyatt u. Wyatt 2003).

Dynamik der Evaluationsschwerpunkte innerhalb einzelner Systeme Rigby formuliert in seiner Arbeit, dass sich der Mittelpunkt der Evaluation während des Lebenszyklus' von Informationssystemen ändert (Rigby 1999). In der ersten Phase, der Implementierungsphase, liege der Schwerpunkt bevorzugt auf technischen Aspekten und verschiebe sich während der Routinenutzung auf Fragen der Auswirkungen auf die Patientenversorgung. Im weiteren Verlauf rücken dann die Auswirkungen auf die Gesamtorganisation zunehmend in den Mittelpunkt.

Als möglichen Ausweg sehen zahlreiche Autoren eine kontinuierliche Evaluation der Programme, die bereits in der Planungsphase beginnen, und sich sodann konsequent von der Entwicklung über die Implementierungli bis in die Anwendungsphase erstrecken muss (Forsström u. Rigby 1999). Gell sieht in einer kontinuierlichen Systemevaluation gar einen ethischen Imperativ (Gell 2001).

2.3.1.1. Herausforderungen für den Evaluationsprozess

Obwohl die Zahl der Studien in den letzten Jahren stark zugenommen hat (Ammenwert) u. de Kcizer 2005), stellt die Evaluation von Informationssystemen immer noch eine große Herausforderung dar (Ammenwerth ei al. 2005):

Die Systementwicklung betrifft zahlreiche Gruppen, z. B. Medizininformatiker, Gesundheitsökonomen und Ärzte. Deren unterschiedlichen Sichtweisen, Forschungs¬ansätze, wissenschaftlichen Traditionen und Fragestellungen erschweren einheitliche Evaluationsstandards. Das Bewusstsein, dass verschiedene Gruppen berücksichtigt werden müssen, ist nicht ausreichend verbreitet (Kaplan u. Shaw 2004).

Es gibt bisher keine einheitlichen Richtlinien, an denen sich die Forscher orientieren können: „The (leid of evaluation is scattercd and the typcs of questions that can be asked and methods that can be used seem infinite and badly demarcated" (Stoop u. Berg 2003). Rigby kritisiert in diesem Kontext, dass es keine einheitliche Zertifikation von medizinischen Internetseiten gibt (Rigby et al. 2001).

Zwar existieren Hinweise auf positive Effekte von Informationssystemen in der ärztlichen Anwendung, vgl. Hasman (Hasman et al. 2003), Bates (Bates ct al. 2001) und Westbrook (Wcstbrook et al. 2005), insgesamt wurden bisher jedoch die Auswirkungen auf' die Behandlungsqualität nicht ausreichend untersucht. Hinzu kommt, dass viele inkonsistente Forschungsergebnisse existieren (Garg et al. 2005).

Die Implementierung von Computersystemen geht mit komplexen Veränderungen oder Umorganisationen einher. Die Akzeptanz seitens der zukünftigen Nutzer lässt deshalb oftmals zu wünschen übrig, weshalb die Systeme — auch wenn ihr Einsatz mit Vorteilen verbunden wäre — nicht benutzt werden. Nach Wetter ist deshalb die Wahrscheinlichkeit, dass sieh ein System durchsetzt, umso größer, je sorgfältiger die Implementierung zusammen mit den Nutzern geplant wird (Wetter 2002).

Doch auch nach einer erfolgreichen Implementierung bedarf es regelmäßiger und systematischer Untersuchungen, um das System den sich ändernden sozio-technischen Voraussetzungen anpassen zu können (Wetter 2007).

Da die Computersysteme in hochkomplexe Organisationsstrukturen integriert werden, sind die Auswirkungen schwer vorhersehbar und mit einfachen Beschreibungen der Systemstruktur nicht zu erfassen (Anderson 2002). Vielmehr sind Evaluationen zu zahlreichen Einzelaspekten notwendig (Wyatt u. Wyatt 2003).

Das Forschungsgebiet ist äußerst dynamisch: Ständig erscheinen neue Softwareversionen und Modelle. Demnach besteht die Gefahr, überholte Kriterien zu untersuchen (Mochr 2002). Dieser Aspekt spielt auch EM die Evaluation von medrapid eine wichtige Rolle und bat Auswirkungen auf die Wahl der Evaluationsmethoden.

Anmerkungen

auch hier konnten wieder alle Stellen bei Rüping übernommen werden.

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