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Analyse:Cg/Fragment 010 21

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Silber1
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 21-36 und 1-2
Quelle: Rüping 2007
Seite(n): 15, Zeilen: 4-24
Bei der Evaluation von Informationssystemen, die sich in der Entwicklung befinden, eröffnet der objektivistische Ansatz für sich alleine keine ausreichende Bewertungsmöglichkeit. Die sich ständig ändernden Systemeigenschaften während der Entwicklung erschweren die Anwendung von objektivistischen Ansätzen, da hierbei grundsätzlich strenge Vorgaben im Untersuchungsaufbau mit entsprechend hohem Aufwand verbunden sind. Zudem stehen bei Untersuchungen von Informationssystemen vielmehr die dynamischen Prozesse der Systemimplementierung und -entwicklung im Mittelpunkt (Moehr 2002).

Der subjektivistische Ansatz basiert in erster Linie auf Beobachtungen, Interviews, Analyse von Dokumentationen, etc. (Friedman u. Wyatt 2006). Initiale Fragestellungen werden durch ganzheitliche Beschreibung des Systems, seiner Umgebung und seiner Effekte weiter konkretisiert. Diese Beschreibungen basieren auf Beobachtungen und zielen auf diejenigen Aspekte ab, die für den Nutzer aus Sicht des Evaluierenden tatsächlich von Interesse sein können. Somit erfolgt durch den subjektivistischen Ansatz eine induktive Beweisführung zum Verständnis des Gesamtsystems (Friedman u. Wyatt 2006). Subjektivistische und objektivistische Ansätze können sich ergänzen, indem sie je nach Evaluationsfokus und praktischen Gegebenheiten entweder gleichzeitig oder in Folge angewandt werden. Diese Optionen ermöglichen zügigere Auswertungen von Systemen mit einem geringeren Aufwand (Moehr 2002).

Diese Methode als alleinigen Untersuchungsansatz für die Bewertung eines Informationssystems heranzuziehen wäre jedoch nicht hinreichend. Im Gegensatz zu physischen Forschungsobjekten befindet sich die Software nämlich in einem ständigen Prozess der Veränderung und Entwicklung. Es müssen deshalb nicht die Eigenschaften einer unveränderlichen Struktur, sondern vielmehr gerade die dynamischen Prozesse einer Systementwicklung und -implementierung untersucht werden. Daneben kommen praktische Nachteile objektivistischer Methoden zum Tragen, da derartige Versuche regelmäßig mit einem großen organisatorischen Aufwand einhergehen. Während aber etwa in der onkologischen Forschung bereits geringe Fortschritte dies rechtfertigen, wird der Aufwand bei Informationssystemen bisher noch als unangemessen betrachtet (Mochr 2002).

Subjektivistische Untersuchungsmethoden dagegen bedienen sich primär Beobachtungen, Befragungen, Interviews, Dokumentenauswertungen, etc. Die Erstellung von Thesen basiert hierbei auf übergreifenden Beobachtungen, aus denen sich dann sukzessiv differenziertere Fragestellungen ableiten. Der subjektivistische Ansatz zielt darauf ab, durch eine ganzheitliche Beschreibung des Systems, seiner Umgebung und seiner Effekte, basierend auf detaillierten, die Subjektivität berücksichtigenden Beobachtungen, diejenigen Aspekte zu untersuchen, die für die Nutzer tatsächlich von Interesse sind und bedient sich somit schlussendlich einer induktiven Beweisführung zum Verständnis des Gesamtsystems, vgl. auch Friedman (Fricdman u. Wyatt 1997).

Anmerkungen

wie immer der gleiche Text, die gleichen Quellen

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