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Analyse:Chs/Fragment 021 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Bertelmann 2007
Seite(n): 8, Zeilen: 1ff
Epitheliale Immunreaktionen

Diese Form der Immunreaktion ist mit einer Häufigkeit von 1-10 % relativ selten (Allredge und Krachmer 1981 [2], Pleyer et al. 1990 [105], Severin 1986 [126]). Die meisten Reaktionen werden innerhalb der ersten Woche beobachtet, da das Spenderepithel bereits frühzeitig nach dem Eingriff ersetzt wird. Allerdings wurden auch epitheliale Immunreaktionen nach 18 Monaten beobachtet, was auf einen in Ausnahmesituationen langen Verbleib des Spenderepithels hinweist (Pleyer et al. 1990 [105], Severin 1986 [126]). Klinisch zeigt sich die Immunreaktion als fluoreszeinpositive, leicht erhabene Migrationslinie, die typischerweise am Transplantatrand beginnt. Ähnlich der am Endothel auftretenden „Khodadoust-Linie“ bei endothelialer Abstoßung bewegt sie sich als Nekrosezone innerhalb mehrerer Tage über das Transplantat. Diese Epithelnekrose lässt sich mit Bengalrosa gut darstellen.

Die isoliert auftretende, epitheliale Reaktion verläuft in der Regel asymptomatisch und wird deshalb vermutlich in vielen Fällen übersehen. Insgesamt ist sie als unproblematisch einzustufen. Ein „Triggern“ von Immunreaktionen in tieferen Anteilen des Transplantates wird durch epitheliale Immunreaktionen nur selten beobachtet (Allredge und Krachmer 1981 [2], Pleyer et al. 1992 [104]).

Mögliche Komplikation und gleichzeitig auch Differenzialdiagnose sind (Re)-Epithelisierungsstörungen, die durch reichlich Tränensubstitution behandelt werden können.

Nach einer Transplantation können epitheliale, z.T. ebenfalls linienförmig imponierende Veränderungen auch bei einer Vielzahl weiterer Ursachen beobachtet werden. Da das Transplantatepithel durch den Spender allmählich ersetzt wird, muss grundsätzlich mit einer „Epithelunruhe“ gerechnet werden, die durch eine Reihe weiterer Faktoren noch gefördert werden kann. Die Hornhautbenetzungsstörung ist die häufigste Ursache für Epitheliopathien. Eine unzureichende Tränenproduktion, z. B. bei rheumatologischen Grundleiden, oder eine veränderte Tränenfilmzusammensetzung (Blepharitis, Verätzung, Pemphigoid) sind zu berücksichtigen. Diese Oberflächenveränderungen sind oft therapieresistent und bleiben ortsständig. Sie werden häufig im Bereich des Lidkontaktes beobachtet und weisen im Gegensatz zur Immunreaktion keine „Migration“ auf. Besonders ausgeprägte Verläufe lassen sich vor allem bei Patienten mit chronischem Hautekzem beobachten. Des Weiteren kann eine Hornhautnaht im Schnittbereich vor allem initial zu Irregualitäten der Hornhautoberfäche führen. Differentialdiagnostisch wichtig und mit völlig anderen therapeutischen Konsequenzen ist die Herpeskeratitis [ausgelöst durch HSV (Herpes-simplex-Virus)] des Transplantates, welche überwiegend am Transplantatrand beginnt.

Epitheliale Immunreaktionen

Diese Form der Immunreaktion wird mit einer Häufigkeit von 1-10% als relativ selten angegeben (Allredge 1981, Pleyer 1990, Severin 1986). Da das Spenderepithel bereits frühzeitig nach dem Eingriff ersetzt wird, werden die meisten Reaktionen innerhalb der ersten Wochen beobachtet. Jedoch traten auch noch 18 Monaten nach Transplantation epitheliale Immunreaktionen auf und belegen damit den in Ausnahmesituationen langen Verbleib des Spenderepithels (Pleyer 1990, Severin 1986). Klinisch zeigen sie sich als fluoreszeinpositive, leicht erhabene Migrationslinie, die typischerweise am Transplantatrand beginnt. Ähnlich der am Endothel auftretenden „Khodadoust-Linie“ bei endothelialer Abstoßung bewegt sie sich als Nekrosezone innerhalb mehrerer Tage über das Transplantat.

Die isoliert auftretende, epitheliale Reaktion ist in der Regel unproblematisch. Sie wird vermutlich in vielen Fällen übersehen, da sie asymptomatisch verläuft. Mögliche Komplikation und gleichzeitig auch Differenzialdiagnosen sind (Re)- epithelisierungsstörungen, die beide durch reichlich Tränensubstitution behandelt werden können. Ein „Triggern“ von Immunreaktionen in tieferen Anteilen des Transplantates wird durch epitheliale Immunreaktionen nur selten beobachtet (Allredge 1981, Pleyer 1992). Epitheliale, z.T. ebenfalls linienförmig imponierende Veränderungen können nach Transplantation auch bei einer Vielzahl weiterer Ursachen beobachtet werden. Da das Transplantatepithel durch den Spender allmählich ersetzt wird, muss grundsätzlich mit einer „Epithelunruhe“ gerechnet werden, die durch eine Reihe weiterer Faktoren noch gefördert werden kann. Am häufigsten werden Epitheliopathien durch Benetzungsstörungen verursacht. Nahtspannung, unzureichende Tränenproduktion, z. B. bei rheumatologischen Grundleiden, und veränderte Tränenfilmzusammensetzung (Blepharitis, Verätzung, Pemphigoid) müssen berücksichtigt werden. In der Regel gibt die Anamnese bereits Hinweise auf besonders gefährdete Patienten. Klinisch sind Oberflächenveränderungen oft therapieresistent und bleiben ortsständig. Häufig werden sie im Bereich des Lidkontaktes beobachtet und weisen im Gegensatz zur Immunreaktion keine „Migration“ auf. Besonders ausgeprägte Verläufe lassen sich vor allem bei Patienten mit chronischem Hautekzem beobachten.

Eine wichtige Differenzialdiagnose mit völlig anderen therapeutischen Konsequenzen stellt die Herpes-Keratitis (ausgelöst durch HSV (Herpes-simplex-Virus) im Transplantat dar. Auch sie beginnt überwiegend am Transplantatrand.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Man beachte, dass auch alle Literaturverweise aus der Quelle stammen.

Sichter
(Hindemith)

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