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Analyse:Chs/Fragment 022 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Bertelmann 2007
Seite(n): 8, 9, 10, Zeilen: 8: letzte Zeilen; 9: 1ff; 10: 1ff
[Ein einfaches, wichtiges Kriterium ist das] Zeitintervall nach Keratoplastik. Im Falle einer HSV-Reaktivierung aus dem betroffenen Ganglion muss die Reinnervation im Spendergewebe erfolgt sein. Dies ist jedoch nicht vor 3-6 Monaten nach Transplantation zu erwarten.

Subepitheliale Infiltrate (SEI)

Auch diese Form der Abstoßungsreaktion ist eher selten (Krachmer und Alldredge 1978 [76]). Dabei schwanken die Angaben zur Häufigkeit zwischen 2-15 % (Allredge und Krachmer 1981 [2], Severin 1986 [126], Pleyer et al. 1990 [105]).

Die nummuliartigen Infiltrate im anterioren Stroma sind streng auf das Transplantat begrenzt und zeigen häufig ein disseminiertes Verteilungsmuster.

Dabei ist keine Visusminderung des äußerlich reizfreien Auges zu beobachten. Die Immunreaktion kann sich lediglich als Photophobie äußern. Dabei kann diese Reaktionsform in einer weiten Zeitspanne von 2-24 Monaten postoperativ auftreten (Pleyer et al. 1990 [105]). In den meisten Beobachtungen sind sie vollständig reversibel. Da allerdings auch im gleichen Zeitrahmen endotheliale Immunreaktionen beobachtet wurden, werden eine intensivierte lokale Behandlung mit Steroiden und eine kurzfristige Beobachtung empfohlen (Allredge und Krachmer 1981 [2]). Histopathologisch zeigen sich in den Infiltraten Lymphozyten und Makrophagen.

Stromale Immunreaktionen

Diese Form der Transplantatabstoßung ist äußerst selten (Pleyer 1997 [101]). Lediglich 1-2 % aller Immunreaktionen wurden in größeren Untersuchungen als typische, akut einsetzende, „durchgreifende“ Trübung beobachtet. Nach überwiegendem Beginn der stromalen Immunreaktion am peripheren Transplantatrand kommt es anschließend rasch zu einem Fortschreiten nach Zentral (Khodadoust und Silverstein 1969 [54]).

Da das Endothel bei dieser Reaktion nahezu immer mit betroffen ist, kann die Abgrenzung zur endothelialen Abstoßung Schwierigkeiten bereiten.

Erst die unverzüglich eingeleitete Therapie, die häufig zum Stillstand der stromalen Eintrübung und zur Transplantataufklarung führt, erlaubt es, die Diagnose der stromalen Immunreaktion zu stellen. Histologisch zeigen sich überwiegend T- und B-Lymphozyten (Khodadoust und Silverstein1972 [68]). Die Prognose dieser Immunreaktion wird auch bei rasch begonnener Steroidtherapie als kritisch angesehen. Ein Transplantataustausch ist häufig notwendig und sollte möglichst im reizfreien Zustand erfolgen.

Endotheliale Immunreaktionen

[Ein einfaches, wichtiges Kriterium ist das Zeitintervall nach Keratoplastik. Im Falle einer HSV – Reaktivierung aus dem betroffenen]

[Seite 9]

Ganglion muss die Reinnervation im Spendergewebe erfolgt sein. Dies ist jedoch nicht vor 3- 6 Monaten nach Transplantation zu erwarten.

Subepitheliale Infiltrate (SEI)

Diese Form der Abstoßungsreaktion ist ebenfalls eher selten (Krachmer 1978). Angaben zur Häufigkeit schwanken zwischen 2-15 % (Allredge 1981, Severin 1986, Pleyer 1990). Die nummuliartigen Infiltrate im anterioren Stroma sind streng auf das Transplantat begrenzt und häufig disseminiert verteilt.

Das äußerlich reizfreie Auge weist meist keine Visusminderung auf, führt daher beim Patienten nur selten zu Symptomen und äußert sich ggf. lediglich als Photophobie. In der Keratoplastiknachsorge werden SEI meist als „Zufallsbefund“ im späteren Verlauf beobachtet. Bereits 1990 wurde gezeigt, dass diese Reaktionsform in einer weiten Zeitspanne von 2 – 24 Monaten postoperativ auftreten kann (Pleyer 1990).

Inwieweit Risiken für funktionell bedrohliche Immunreaktionen von SEI ausgehen, ist nicht sicher bekannt. Den meisten Beobachtungen zufolge sind sie vollständig reversibel. Allerdings wurden auch zeitlich im Zusammenhang stehende, endotheliale Immunreaktionen beobachtet. Zumindest eine intensivierte lokale Behandlung mit Steroiden und kurzfristige Beobachtung wurden empfohlen (Allredge 1981).

[...]

Stromale Immunreaktionen

Diese Form der Transplantatabstoßung kann als Rarität betrachtet werden. Lediglich 1-2% aller Immunreaktionen wurden in größeren Untersuchungen als typische, akut einsetzende, „durchgreifende“ Trübung beobachtet. Die stromale Immunreaktion beginnt ebenfalls überwiegend am peripheren Transplantatrand und schreitet anschließend rasch nach zentral fort (Khodadoust 1969).

[Seite 10]

Da das Endothel bei dieser Reaktion nahezu immer mitbetroffen ist, kann sie oft nur schwierig von der endothelialen Abstoßung abgegrenzt werden.

Erst die unverzüglich eingeleitete Therapie, die zum Stillstand der stromalen Eintrübung führt und das Transplantat aufklaren lässt, erlaubt es, die Diagnose zu stellen. Bei histologischer Untersuchung wurden überwiegend T-und B- Lymphozyten nachweisbar. Eine wichtige Differenzialdiagnose stellt die stromale Hornhauteinschmelzung bei rheumatoider Arthritis im Transplantat dar (Pleyer 2002). Die Prognose beider klinischer Manifestationen wird auch bei rasch begonnener Steroidtherapie als kritisch angesehen. Ein Transplantataustausch ist häufig notwendig und sollte möglichst im reizfreien Zustand erfolgen.

Endotheliale Immunreaktionen

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

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