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Analyse:Chs/Fragment 026 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 1-5, 10-20, 22-27
Quelle: Bertelmann 2007
Seite(n): 15, 16, 17, 18, 47, 48, Zeilen: 15: 2ff; 16: 1ff; 17: letzte Zeilen; 18: 1ff; 47: 3ff; 48: 1ff
[Dazu gehören Mycophenolat Mofetil (Reis et al.] 1999 [118]) oder Tacrolimus (Sloper et al. 2001 [128]), die als Cellcept® und Prograf® klinisch zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus legen experimentelle Ergebnisse die Wirksamkeit weiterer Immunsuppressiva, wie z.B. Rapamycin oder „Biologica“ nahe. Von besonders aktuellem Interesse ist die Fragestellung, ob auch der topische Einsatz von Immunsupressiva möglich ist. In den meisten bereits abgeschlossenen Untersuchungen wurde hierbei Cyclosporin A als lokal verabreichtes Agens untersucht (Hoffmann et al. 1986 [55]). Auch wurden lokale Präparationen von Mycophenolat Mofetil, Rapamycin und Everolimus entwickelt (Bertelmann et al. 2003 [13], Büch et al. 2007 [20], Knapp et al. 2003 [69]).

Als experimenteller Schwerpunkt hat sich in den letzten Jahren die Untersuchung der Optionen der Gentherapie im Bereich der Keratoplastik entwickelt. Darüber hinaus sind insbesondere die zunehmenden Erkenntnisse im Hinblick auf den Einsatz von HLA-gematchten Transplantaten als Fortschritt im Bereich der “nebenwirkungsfreien“ Prophylaxe der Immunreaktion nach homologer Keratoplastik zu werten (Ignatius, Hoffmann 2007 [57]).

Verglichen mit den aktuellen Arbeiten zeigen sich in den älteren Studien oft widersprüchliche Ergebnisse (kein Vorteil des Matching, sogar Nachteil des Matching). Diesbezüglich hat sich in den letzten Jahren eine Reihe von Erklärungen abgezeichnet. Dazu gehören die Wahl der Bewertungskriterien (Transplantatdekompensation ist nicht gleich Z.n. Immunreaktion), teilweise unsichere Bestimmung der HLA-Typen mit älteren Analysemethoden in den Studien sowie die Bedeutung der Minor-Antigene.

[...] Aktuell zur Verfügung stehende Substanzen umfassen Cyclosporin A, Tacrolimus, Mycophenolat Mofetil, Sirolimus (Rapamycin), Everolimus und Leflunomid, wobei bisher klinisch vor allem Cyclosporin A und Mycophenolat Mofetil die größte Bedeutung beizumessen ist.

Dem breiteren Einsatz von systemischen Immunsuppressiva stehen zum Teil schwerwiegende Nebenwirkungen der Substanzen entgegen.

Dazu gehören Mycophenolat Mofetil (Reis 1999) oder Tacrolimus (Sloper 2001), die als Cellcept® und Prograf® klinisch zur Verfügung stehen. Darüber hinaus gibt es experimentelle Ergebnisse, die eine Wirksamkeit weiterer Immunsuppressiva, wie z.B. Rapamycin oder „Biologica“, nahelegen. Von besonders aktuellem Interesse sind in diesem Zusammenhang Untersuchungen zu der Frage, ob auch ein topischer Einsatz dieser Immunsuppressiva möglich ist. Untersuchungen zu diesem Themenkomplex stellen daher einen Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit dar (siehe Abschnitt B.). [...] Eigene Untersuchungen zur Entwicklung von lokalen Präparation von Mycophenolat Mofetil und Rapamycin sind in Teil B dieser Arbeit ausführlich dargestellt (s.u.).

Daneben hat sich in den letzten Jahren die Untersuchung der Optionen der Gentherapie zu einem experimentellen Schwerpunkt im Bereich der Keratoplastik entwickelt. Auf diese

[Seite 16]

Option wird im dritten Teil dieser Arbeit noch ausführlich eingegangen. Darüber hinaus sind insbesondere die zunehmenden Erkenntnisse im Hinblick auf den Einsatz von HLAgematchten Transplantaten als Fortschritt im Bereich der “nebenwirkungsfreien“ Prophylaxe der Immunreaktion nach homologer Keratoplastik zu werten (Übersicht in Wachtlin et al. 2003 und Tabelle 1).

[Seite 17]

Für die widersprüchlichen Ergebnisse der älteren Studien (kein Vorteil des Matching, sogar Nachteil des Matching) haben sich in den letzten Jahren eine Reihe von Erklärungen

[Seite 18]

abgezeichnet. Dazu gehören die Wahl der Bewertungskriterien (Transplantatdekompensation ist nicht gleich Z.n. Immunreaktion), teilweise fehlerhafte Bestimmung der HLA-Typen mit älteren Analysemethoden in den Studien sowie die Bedeutung der Minor-Antigene (s.o.).

[Seite 47]

Zu diesem Zweck bisher zur Verfügung stehende Substanzen umfassen Cyclosporin A, Tacrolimus, Mycophenolat Mofetil, Sirolimus (Rapamycin), Everolimus und Leflunomid, wobei bisher vor allem Cyclosporin A und Mycophenolat Mofetil klinisch eingesetzt wurden.

[Seite 48]

Dem breiteren Einsatz von systemischen Immunsuppressiva stehen die aufgeführten, zum Teil schwerwiegenden Nebenwirkungen der Substanzen entgegen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

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