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Analyse:Ck/Fragment 046 02

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Cassiopeia30
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 2-12
Quelle: Endres 1994
Seite(n): 55f., Zeilen:
Das Prinzip der Umwelthaftung basiert wie die bisher gezeigten Instrumente ebenso auf dem Gedanken, daß die Verursacher von Umweltverschmutzungen die Kosten in ihr Entscheidungsverhalten miteinbeziehen und somit die negativen externen Effekte internalisieren. Das Umwelthaftungsrecht stellt somit ein Regelwerk dar, mit dem festgelegt wird, unter welchen Bedingungen und in welchem Umfang der Verursacher eines externen Effekts dem Geschädigten den Schaden zu ersetzen hat.[35]

Unterschieden wird zum einen die Verschuldungshaftung, wo der Schädiger bei Verschulden den Schaden ersetzen muß, und zum anderen die Gefährdungshaftung, in dem der Schädiger für jeden mutmaßlichen Schaden verschuldungsunabhängig haftet. [35] Vgl. (Endres 1994), S. 55

Unter dem Umwelthaftungsrecht ist eine Institution (ein Regelwerk) zu verstehen, mit der (dem) festgelegt wird, unter welchen Bedingungen und in welchem Umfang der Verursacher eines externen Effekts dem Geschädigten den Schaden zu ersetzen hat. Nach dem oben Ausgeführten ist unmittelbar einleuchtend, daß das Haftungsrecht aus ökonomischer Sicht eine Internalisierungsstrategie darstellt: Muß der Verursacher dem Geschädigten den Schaden ersetzen, so berücksichtigt er die externen Kosten bei seiner Entscheidung über Ausmaß und Qualität der Produktion ebenso wie die Kosten für am Markt zu erwerbende Produktionsfaktoren. Das Haftungsrecht veranlaßt ihn in diesem Idealfall, die zunächst externen Kosten in derselben Weise zu würdigen, wie die internen, d.h. der externe Effekt wird internalisiert.

[…]Unter der "Verschuldenshaftung" wird eine Haftungsregel verstanden, nach der Emittent dem Geschädigten den Schaden ersetzen muß, wenn der Schaden dadurch zustandegekommen ist, daß der Verletzer bei seiner Aktivität die „im Verkehr erforderliche Sorgfalt“ hat vermissen lassen. Hat der Schädiger dagegen nicht schuldhaft gehandelt, so ist er von der Haftung befreit. Unter einer "Gefährdungshaftung" wird dagegen eine Haftungsregel verstanden, nach der der Emittent für jeden Schaden, den er verursacht hat, verschuldensunabhängig haftet.

Anmerkungen

Die Aussage zur Internalisierung wurde vorgezogen und stark gekürzt. Das Ausmaß der Übernahme aus Endres_1994 wird durch die Fußnote nicht deutlich.

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