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Analyse:Ee/Fragment 011 14

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 10-32
Quelle: Luecke 2006
Seite(n): 12, 13, Zeilen: 12: 17ff; 13: 1ff
Die zelluläre Immunantwort zur Abwehr von Viren erfolgt über CD8 positive, zytotoxische T-Zellen und CD4 positive Helferzellen (Th1-Zellen). Sie benötigen hierzu Haupthistokompatibilitäts (MHC)-Antigene, die membranständige Moleküle darstellen, Antigene binden und auf diesem Weg den T-Lymphozyten präsentieren. Man unterscheidet dabei zwei Klassen von MHC-Antigenen. MHC-Klasse-l-Antigene werden von allen kernhaltigen Zellen exprimiert und bestehen aus einer leichten und einer schweren Kette. Sie binden nur Antigene, die im Innern der Zelle synthetisiert werden (z.B. Virusproteine) und werden von CD8 positiven, zytotoxischen T-Zellen erkannt. Das führt zu einer Freisetzung von Perforin, die Zelle wird lysiert, und die infizierten Zellen werden schon in einem sehr frühen Stadium der Infektion eliminiert, bevor das Virus freigesetzt wurde [18, 90]. Adenoviren können durch das Zurückhalten der MHC-Antigene im endoplasmatischen Retikulum diesen Prozess hemmen. MHC-Klasse-II-Antigene werden von B-Lymphozyten, Phagozyten und Endothelzellen exprimiert. Sie bestehen aus zwei unterschiedlichen Polypeptidketten und präsentieren Antigene, die von außen (durch Phagozytose) aufgenommen und durch CD4 positive T-Zellen erkannt werden. CD4 positive Helferzellen (Th2-Zellen) stimulieren zudem nach Wiedererkennen eines spezifischen Epitops B-Zellen und setzen damit die spezifische, humorale Immunantwort in Gang.

Bei einer akuten Infektion steigt die Zahl der Antigen-spezifischen T-Zellen stark an, nach Bewältigung des Virus sinkt sie wieder. Die Anwesenheit von Antigen-spezifischen T-Zellen ist also ein Indikator für die Präsenz eines bestimmten Virus im Organismus [13, 95]. Anders gesprochen, bedeutet die Abwesenheit einer virusspezifischer Immunität entweder die hypothetische Abwesenheit des Virus oder eine pathologische Situation, in der das Virus anwesend ist, aber nicht kontrolliert werden kann.


13. Butz EA, Bevan MJ (1998) Massive expansion of antigen-specific CD8+ T cells during an acute virus infection. Immunity 8: 167-75

18. Cherry JD (1998) Adenoviruses. In: Feigin R, Cherry JD (eds), Textbook of pediatric infectious diseases, Saunders, Philadelphia, p1666-84

90. Russell WC (2000) Update on Adenovirus and its vectors. J Gen Virol 81: 2573-604

95. Sester M, Sester U, Alarcon Salvador S, et al (2002) Age-related decrease in adenovirusspecific T cell response. J Infect Dis 185: 1379-87

Die zelluläre Immunantwort besteht aus der Abwehr des Virus über CD8 positive zytotoxische T-Zellen und CD4 positive Helferzellen.

MHC (Haupthistokompatibilitäts-)-Antigene sind membrangebundene Moleküle, an denen Antigene gebunden und so den T-Lymphozyten präsentiert werden. Man unterscheidet zwei Klassen von MHC-Antigenen, die MHC-Klasse-I- Antigene werden von allen kernhaltigen Zellen exprimiert und bestehen aus einer leichten und einer schweren Kette. Sie binden nur Antigene, die im Innern der Zelle synthetisiert werden (z.B. Virusproteine) und werden von CD8 positiven zytotoxischen T-Zellen erkannt.

Das führt zu einer Freisetzung von Perforin, die Zelle wird lysiert und die infizierten Zellen werden schon in einem sehr frühen Stadium der Infektion eliminiert, in dem das Virus noch nicht freigesetzt wurde [3].

Adenoviridae können durch das Zurückhalten der MHC-Antigene im endoplasmatischen Retikulum diesen Prozeß eindämmen.

[Seite 13]

MHC-Klasse II-Antigene werden von B–Lymphozyten, Phagozyten und Endothelzellen exprimiert. Sie bestehen aus zwei unterschiedlichen Polypeptidketten und präsentieren von außen (durch Phagozytose) aufgenommene Antigene, die durch CD4 positive T-Zellen erkannt werden. CD4 positive Helferzellen sind wichtig im Bezug auf die proliferative Immunantwort, sie stimulieren nach dem Wiedererkennen eines spezifischen Epitopes des körperfremden Antigens B-Zellen um eine massive Proliferation von Oberflächenimmunglobulinen für die humorale Immunantwort in Gang zu setzen.

[...]

Bei einer akuten Infektion steigt die Zahl der antigenspezifischen T-Zellen stark an, nach Bewältigung des Virus sinkt sie wieder. Die Anwesenheit von antigenspezifischen T-Zellen ist also ein Indikator für die Anwesenheit eines bestimmten Virus im Organismus [10]. Die Abwesenheit von virusspezifischer Immunität bedeutet also hypothetisch eine Abwesenheit des Virus oder eine pathologische Situation, in der das Virus anwesend ist aber nicht kontrolliert werden kann.


3. Russel WC. Update on Adenovirus and its vectors. Journal of General Virology.2000 Nov;81:2573-2604.

10. Sester M, Sester U, Alarcon Salvador S, Heine G, Lipfert S, Girndt M, Gartner B, Kohler H. Age – related decrease in adenovirus – specific T cell responses. J Infect Dis.2002 May;185:1379-1387.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

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