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Analyse:Ee/Fragment 014 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1-23
Quelle: Tzaribachev 2005
Seite(n): 8, 9, Zeilen: 8: 12ff; 9: 1ff
Dazu lernen die T-Zellen, körpereigene von fremden Peptiden zu unterscheiden. Sie durchwandern hierfür die Prozesse der positiven und negativen Selektion. Während der positiven Selektion werden die Thymozyten auf ihre Reaktionsfähigkeit mit körpereigenen HLA-Molekülen hin geprüft. Die negative Selektion beinhaltet die Prüfung und ggf. Elimination (Apoptose) von autoreaktiven Thymozyten, die körpereigene Eiweiße auf HLA-Molekülen erkennen. Im Laufe dieses Reifungsprozesses exprimieren die T-Lymphozyten verschiedene Oberflächenmarker. Anfangs sind die Vorstufen der T-Lymphozyten noch als CD3-/CD4-/CD8-/CD34+Zellen anzutreffen, um dann neben der CD3 Positivität zunächst CD4 und CD8 zu exprimieren und dann zu den hochspezialisierten, einfach positiven CD4 oder CD8 Zellen auszureifen.

Während der T-Zell Reifung im Thymus werden, wie bereits erwähnt, die Gene für den T-Zell Rezeptor an der Zelloberfläche umgelagert (Gen Rearrangement). Nicht benötigte Gen Abschnitte werden dabei ausgeschnitten. Bevor eine erfolgreiche Umlagerung des a-Lokus stattfinden kann, muss der in den a-Lokus eingestreute d-Lokus deletiert werden. Dieser ausgeschnittene Gen Abschnitt lagert sich in der Folge ringförmig zusammen zu einem sogenannten „T-Cell-Receptor Rearrangement Excision Circle“ (TREC), ein extrachromosomaler Ring aus DNA. T-Lymphozyten, die kürzlich den Thymus verlassen haben, besitzen genau einen TREC-Ring pro Zelle. Die TRECs sind stabil und kommen nur in T-Lymphozyten vor. Sie werden während der Mitose nicht vervielfältigt und so mit jedem Zyklus der Zellteilung verdünnt. TRECs sind somit Marker für die Entwicklung der T-Zellen im Thymus. Zur Evaluation der Thymus-Aktivität reicht dieser Parameter jedoch nicht aus, da bei gesteigerter zellulärer Proliferation durch den Verdünnungseffekt falsch negative Ergebnisse erwartet werden müssen.

Dazu müssen die T-Zellen lernen körpereigene von fremden Peptiden zu unterscheiden. Sie durchwandern hierfür die Prozesse der positiven und negativen Selektion. Während der positiven Selektion werden die Thymozyten auf ihre Reaktionsfähigkeit mit körpereigenen HLA- Molekülen hin geprüft. Die negative Selektion beinhaltet die Prüfung und ggf. Elimination (Apoptose) von Thymozyten, die körpereigene Eiweiße auf körpereigenem HLA-Molekülen erkennen [57].

Im Laufe dieses Reifungsprozesses exprimieren die T- Lymphozyten verschiedene Oberflächenmarker. Anfangs sind die Vorstufen der T-Lymphozyten noch als CD3- /CD4-/CD8-/CD34+ Zellen im peripheren Blut anzutreffen, um dann über CD3 Positivierung (für T-Lymphozyten) und einer Stufe der Doppelpositivität für CD4 und CD8 zu den hochspezialisierten einfach positiven CD4 oder CD8 Zellen zu gelangen.

Während der Reifung der T-Zellen im Thymus werden, wie bereits erwähnt, die Gene für den T- Zellrezeptor an der Zelloberfläche neu umgelagert (gene rearrangement); nicht benötigte Genabschnitte werden dabei ausgeschnitten. Bevor eine erfolgreiche Umlagerung des a-Lokus stattfinden kann, muss der in den a-Lokus eingestreute d- Lokus deletiert werden. Dieser ausgeschnittene Genabschnitt lagert sich in der Folge ringförmig zusammen, ein sogenannter T-cell-receptor Recombination Excision Circle

[Seite 9]

(TREC), ein extrachromosomaler Ring aus DNA, entsteht (Abbildung 1). TLymphozyten, die kürzlich den Thymus verlassen haben, besitzen genau einen TRECRing pro Zelle. Die TRECs sind stabil und kommen nur in T-Lymphozyten vor. Sie werden während der Mitose nicht vervielfältigt und so mit jedem Zyklus der Zellteilung verdünnt. TRECs sind Marker für die zeitliche Nähe in der Entwicklung der T-Zellen zum Thymus. Ihre Evaluation kann unter anderem als Kriterium für die thymische Aktivität verwendet werden, reicht jedoch als alleiniger Parameter nicht aus, da bei gesteigerter zellulärer Proliferation durch den Verdünnungseffekt falsch negative Ergebnisse erwartet werden müssen.


[...]

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

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