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Analyse:Ee/Fragment 020 09

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 9-31
Quelle: Luecke 2006
Seite(n): 25, Zeilen: 1ff
3.3.1 Prinzip der Durchflusszytometrie

Die Durchflusszytometrie ermöglicht die simultane Darstellung verschiedener Zellepitope in einer Zellsuspension auf Einzelzellebene. Die Suspension wird dazu von dem Messgerät mit Überdruck in eine Messküvette eingeführt, und die Zellen werden stark beschleunigt. Dabei trennen sich Aggregate auf und die Zellen können sequentiell durch einen Laserstrahl geführt werden. Dabei werden Streuungseffekte der Zellen und Fluoreszenzen der verwendeten fluoreszierenden Antikörper gemessen [85, 104]. Faktoren, die auf die Lichtstreuung Einfluss nehmen, sind Zellgröße, Struktur der Zellmembran und intrazelluläre Bestandteile. Das Vorwärtsstreulicht (Forward Light Scatter, FCS) ist ein Maß für die Zellgröße, während das dazu im rechten Winkel gestreute Seitwärtslicht (Side Scatter, SSC) von der intrazellulären Granularität abhängt. Es ergibt sich in der Darstellung Seitwärtsstreulicht gegen Vorwärtsstreulicht für Vollblut eine charakteristische Aufteilung der Zellen, in der Lymphozyten von Monozyten und Granulozyten unterschieden werden können. Zur immunologischen Phänotypisierung werden die Zellen mit monoklonalen Antikörpern inkubiert, an die fluoreszierende Farbstoffe gekoppelt sind. Verwendet man unterschiedlich markierte Antikörper, können mehrere Antigene auf einer Zelle gleichzeitig nachgewiesen werden. Voraussetzung dafür ist jedoch neben einer gemeinsamen Anregbarkeit der Farbstoffe bei einer bestimmten Wellenlänge, dass die Gipfel der einzelnen Emissionsmaxima deutlich unterschiedlich sind und so mit verschiedenen Detektoren getrennt voneinander in bestimmten Kanälen gemessen werden können. Moderne FACS-Geräte besitzen deshalb mehrere Laser mit unterschiedlicher Wellenlänge, sodass sich das Spektrum der gleichzeitig einsetzbaren Farbstoffe deutlich erweitert. Häufig verwendete Farbstoffe sind z. B. Fluoresceinisothiocyanid (FITC) , Phycoerythin (PE), PerCP oder Allophycocyanin (APC).


85. Picker L, Singh M, Zdraveski Z, et al (1995) Direct demonstration of cytokine synthesis heterogeneity among human memory/effector T-cells by flow cytometry. Blood 86: 1408-19

104. Waldrop SL, Pitcher C, Peterson D, et al (1997) Determination of antigen–specific memory/ effector CD4+ T cell frequencies by flow cytometry. J Clin Invest 99: 1739-50

2.2.3 Hintergrund Durchflußzytometrie

Die Durchflußzytometrie ermöglicht die simultane Darstellung verschiedener Zellepitope in einer Zellsuspension auf Einzelzellebene. Die Suspension wird dazu von dem Meßgerät mit Überdruck in eine Meßküvette eingeführt und die Zellen werden stark beschleunigt. Dabei trennen sich Aggregate auf und die Zellen können sequentiell durch einen Laserstrahl geführt werden. Dabei werden Streuungseffekte der Zellen und Fluoreszenzen der verwendeten fluoreszierenden Antikörper gemessen.

Faktoren, die auf die Lichtstreuung Einfluß nehmen, sind Zellgröße, Struktur der Zellmembran und intrazelluläre Bestandteile. Das Vorwärtsstreulicht (forward light scatter, FCS) ist ein Maß für die Zellgröße, während das dazu im rechten Winkel gestreute Seitwärtslicht (side scatter, SSC) von der intrazellulären Granularität abhängt. Es ergibt sich in der Darstellung Seitwärtsstreulicht gegen Vorwärtsstreulicht für Vollblut eine charakteristische Aufteilung der Zellen, in der Lymphozyten von Monozyten und Granulozyten unterschieden werden können.

Zur immunologischen Phänotypisierung werden die Zellen mit monoklonalen Antikörpern inkubiert, an die fluoreszierende Farbstoffe gekoppelt sind. Verwendet man unterschiedlich markierte Antikörper, können mehrere Antigene auf einer Zelle gleichzeitig nachgewiesen werden. Voraussetzung dafür ist jedoch neben einer gemeinsamen Anregbarkeit der Farbstoffe bei einer bestimmten Wellenlänge, daß die Gipfel der einzelnen Emissionsmaxima deutlich unterschiedlich sind und so mit verschiedenen Detektoren getrennt voneinander in bestimmten Kanälen gemessen werden können. Moderne FACS-Geräte besitzen deshalb mehrere Laser mit unterschiedlicher Wellenlänge, so daß sich das Spektrum der gleichzeitig einsetzbaren Farbstoffe deutlich erweitert. Häufig verwendete Farbstoffe sind z.B. Fluorescein– isothiocyanid (FITC), Phycoerythin (PE), PerCP oder Allophycocyanin (APC).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

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