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Analyse:Ee/Fragment 044 06

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 6-24
Quelle: Luecke 2006
Seite(n): 68, 69, Zeilen: 68: 6ff; 69: 4ff
Die Immunität bei einer Virusinfektion hängt maßgeblich von der Aktivität der sogenannten Gedächtnis- oder Effektor-T-Zellen ab, deren funktionelle Heterogenität vor allem in ihrem Sekretionspotenzial von Zytokinen wie Interleukin 2 und Interferon-γ als Th1-Zellen und Interleukin 4 und Interleukin 10 als Th2-Zellen besteht. In den Arbeiten von Sester et al. [95] und Flomenberg et al [39] wird gezeigt, dass sich die Produktion von Th1-Zytokinen gut zum Nachweis spezifischer T-Zellen heranziehen lässt und dass die so gemessenen, virusspezifischen T-Zellen während einer akuten Infektion dramatisch ansteigen und nach erfolgreicher Kontrolle des Virus durch das Immunsystem wieder absinken. Ein fehlender Nachweis bedeutet entweder die Abwesenheit des Virus oder eine schwerwiegende T-Zell- Defizienz.

Die Unterschiede in der Zytokinproduktion sind prinzipiell auf die Anzahl der Zellen zurückzuführen, die in der Lage sind, eine signifikante Menge dieser Zytokine zu produzieren. Auch wird vermutet, dass das Expressionspotenzial jedes einzelnen der Zytokine unabhängig voneinander reguliert und durch bestimmte Stimuli unterschiedlich stark aktiviert wird [85, 104]. Das ursprüngliche Einteilungssystem Th0, Th1 und Th2 reicht folglich nicht ganz aus, um das Spektrum der Komplexität der Zytokinsynthese zu erfassen. Durch die kurze Zeit der in-vitro Inkubation und der Sekretionsinhibition durch Brefeldin A vermindert sich das Risiko, dass T-Zellen oder akzessorische Zytokine die Zytokinantwort der T-Zellen verändern.


39. Flomenberg P, Piaskowski V, Truitt RL, et al (1995) Characterization of human proliferation T cell responses to adenovirus. J Infect Dis 171: 1090-6

85. Picker L, Singh M, Zdraveski Z, et al (1995) Direct demonstration of cytokine synthesis heterogeneity among human memory/effector T-cells by flow cytometry. Blood 86: 1408-19

95. Sester M, Sester U, Alarcon Salvador S, et al (2002) Age-related decrease in adenovirusspecific T cell response. J Infect Dis 185: 1379-87

104. Waldrop SL, Pitcher C, Peterson D, et al (1997) Determination of antigen-specific memory/ effector CD4+ T cell frequencies by flow cytometry. J Clin Invest 99: 1739-50

Die Immunität bei einer Virusinfektion hängt maßgeblich von der Aktivität der sogenannten Gedächtnis- oder Effektor-T-Zellen ab, deren funktionelle Heterogenität vor allem in ihrem Sekretionspotenzial von Zytokinen wie Interleukin 2 und Interferon-γ (zusammengefaßt unter dem Begriff TH1) und Interleukin 4 und Interleukin 10 (zusammengefaßt unter dem Begriff TH2) darstellt. In einem Artikel von Sester et al. [10] wird genau diese Aktivierung der spezifischen T-Zellen mit ihrer Produktion von Th1 Zytokinen beschrieben.

Daß die Anzahl der virusspezifischen T-Zellen während einer akuten Infektion dramatisch ansteigt und nach der erfolgreichen Kontrolle des Virus durch das Immunsystem wieder absinkt, belegt derselbe Artikel von Sester et al. [10]. Daraus läßt sich schließen, daß die Anwesenheit von nachweisbaren und meßbaren Adenovirus-spezifischen T-Zellen die Präsenz des Adenovirus beweist. Sollten keine Adenovirus-spezifischen T-Zellen meßbar sein, bedeutet das entweder die Abwesenheit des Virus oder, daß das Virus zwar anwesend aber unkontrollierbar ist, weil das Immunsystem nicht spezifisch reagieren kann.

In einem Artikel von Flomenberg et al. [23] wird ebenfalls dargestellt, daß die Adenovirus-spezifische Proliferation von den ebenfalls in dieser Arbeit gemessenen CD4 positiven T-Zellen vermittelt wird.

[Seite 69]

Die Unterschiede in der Zytokinproduktion sind auf die Anzahl der Zellen zurückzuführen, die in der Lage sind, eine signifikante Menge dieser Zytokine zu produzieren. Auch wird vermutet, daß das Expressionspotenzial jedes einzelnen der Zytokine unabhängig voneinander reguliert [14, 15] und durch bestimmte Stimuli unterschiedlich stark aktiviert wird. Das ursprüngliche Einteilungssystem TH0, TH1, TH2 reicht folglich nicht ganz aus, um das Spektrum der Komplexität der Zytokinsynthese ganz zu erfassen. Durch die kurze Zeit der in vitro-Inkubation und der Sekretionsinhibition durch Brefeldin A vermindert sich das Risiko, daß T-Zellen oder akzessorische Zytokine die Zytokinantwort der T-Zellen verändern.


10. Sester M, Sester U, Alarcon Salvador S, Heine G, Lipfert S, Girndt M, Gartner B, Kohler H. Age – related decrease in adenovirus – specific T cell responses. J Infect Dis.2002 May;185:1379-1387.

14. Waldrop SL, Pitcher C, Peterson D, Maino VC, Picker LJ. Determination of Antigen-specific Memory/ Effector CD4+ T Cell frequencies by flow cytometry. J.Clin.Invest.1997 Apr;99:1739- 1750.

15. Picker L, Singh M, Zdraveski Z, Treer JR, Waldrop SL, Bergstresser Pr, Maino VC. Direct demonstration of cytokine synthesis heterogeneity among human Memory/ Effector T – cells by Flow Cytometry. Blood.1995 Aug;86:1408-1419.

23. Flomenberg P, Piaskowski V, Truitt RL, Casper JT. Characterization of human proliferative T cell responses to adenovirus. J Infect Dis.1995 May;171(5):1090-6

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

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