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Analyse:Fb/Fragment 005 03

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 3-28
Quelle: Bonz 1997
Seite(n): 61, Zeilen: 4-17, 21-28
Der intakte Herzmuskel gilt als nicht tetanisierbar. Der kontraktile Apparat einer Myocardzelle unterliegt einem steten Wechsel aus Stimulation und Refraktärität. Aufgrund dieser Eigenschaften ist eine isolierte Untersuchung des kontraktilen Apparates unter Gleichgewichtsbedingungen an intakten Herzmuskelzellen unter physiologischen Bedingungen nur schwer möglich (Vahl et al. 1992).

Die 1954 von Weber und Portzehl (Weber und Portzehl, 1954) beschriebene Technik des „Häutens" von Myocyten ermöglicht eine isolierte Betrachtung des Kontraktionsverhaltens der kontraktilen Filamente. Grundlage dieses Verfahrens bildet das Herauswaschen der lipophilen Bestandteile der Zellmembran sowie des sarkoplasmatischen Retikulums, das in der intakten Herzmuskelzelle als Kalziumionenspeicher eine zentrale Rolle bei der Kontraktion spielt. Hierzu sind lipophile Agenzien, wie das in unserem Labor etablierte Triton-X-100 notwendig.

Nach der Häutungsprozedur bleibt lediglich das Zytoskelett zurück, welches auch für großmolekulare Partikel permeabel ist. Durch Einbringen der so behandelten Myocyten in bestimmte Badlösungen können Kontraktionen ausgelöst und die Kontraktionskinetik unter Gleichgewichtsbedingungen untersucht werden, da der kontraktile Apparat auf diese Weise direkt angesprochen wird. Als Voraussetzung hierfür gilt allerdings, dass eine solche Lösung gleiche Eigenschaften, wie die intrazelluläre Flüssigkeit aufweisen muss. Der Badlösung wird Energie in Form von Kreatininphosphat, sowie Calcium beigefügt. Der konstante Kalziumspiegel in dieser sogenannten Kontraktionslösung, führt bei genügender Energiezufuhr zu einer dauerhaften Kontraktion des gehäuteten Myozyten, [bis es durch Einbringen desselben in eine kalziumfreie, eine sogenannte Relaxationslösung, zur Entspannung der Faser kommt.]

Der intakte Herzmuskel gilt unter physiologischen Bedingungen als nicht tetanisierbar. Daher liegt am kontraktilen Apparat ein steter Wechsel von an- und abflutenden Stimulationsprozessen vor. Auf Grund dieser Eigenschaften ist am intakten Herzmuskel unter physiologischen Verhältnissen eine isolierte Untersuchung des Verhaltens des kontraktilen Apparates unter Gleichgewichtsbedingungen schwer möglich.

Die auf Weber und Portzehl (1954) zurückgehende Technik des Häutens von Muskelfasern ist eine Methode, die die Analyse des kontraktilen Apparates unter Gleichgewichtsbedingungen erlaubt. Sie beruht im wesentlichen auf dem Prinzip, daß durch entsprechende lipophile Agentien (z.0.: Glyzerin, Saponin, Triton X-100) unter definierten Bedingungen die fettlöslichen Elemente der Zellmembranen einschließlich des sarkoplasmatischen Retikulums herausgewaschen werden. Damit bleibt nach der Häutungsprozedur ein Zytoskelett der Zellen übrig, welches wie ein Sieb auch für großmolekulare Teilchen permeabel ist. [...] Die Zusammensetzung der Badlösung entspricht unter diesen Bedingungen der intrazellulären Lösung. Das bedeutet, daß der kontraktile Apparat direkt angesprochen werden kann. Die für den kontraktilen Prozeß notwendige Energie muß gemeinsam mit der Badlösung angeboten werden. Da die Calciumionenkonzentration durch die Zusammensetzung der Badlösung vorgegeben ist, wird der auf diese Weise stimulierte Muskel bei entsprechender Energiezufuhr so lange aktiviert bleiben, bis die Calciumionenkonzentration durch Wechsel der Badlösung wieder gesenkt wird.

Anmerkungen

Fb mäandert zwischen wörtlichen Übernahmen und Paraphrasen. Der zugrunde liegende Text ist deutlich erkennbar, wird aber selbst nicht referenziert.

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