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Analyse:Fb/Fragment 044 10

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 10-28
Quelle: Bonz 1997
Seite(n): 64, Zeilen: 12-31
Da zu vermeiden ist, dass es infolge unterschiedlicher Vordehnung und konsekutiv unterschiedlicher Startpunkte auf der Ruhedehnungskurve zu einer fehlerhaften Analyse der Kraftmaxima kommt, wurde in Vorversuchen die optimale Sarkomerlänge der Fasern ermittelt. Es konnte gezeigt werden, dass bei einer Vordehnung von 2 mN die Faser auf eine optimale Sarkomerlänge vorgedehnt ist.

4.1.2. Einfluß des „Häutens" auf Myozyten

Im Zuge des Häutungsvorgangs werden alle lipophilen Zellbestandteile aus der Zelle gewaschen, sodass der kontraktile Apparat direkten Messungen zugänglich ist (Morano et al. 1988; Vahl et al. 1992). Somit wird auch das Sarkoplasmatische Retikulum, das als Kalziumspeicher die Kalziumhomöstase des Myozyten reguliert ausgeschaltet. Ebenso werden regulatorische Proteine wie zum Beispiel das kalziumbindende Calmodulin durch die Häutungsprozedur aus der Zelle gewaschen. Auch Regulationsmechanismen der kontraktilen Proteine selbst, wie beispielsweise die Phosphorylierung der leichten Kette des Myosins durch die Myosin Light Chain Kinase, sind aufgehoben. Folglich sind keine intrinsischen Regulationsprozesse mehr möglich und die Versuchsbedingungen können durch das gewählte Kontraktionsmedium definiert werden. (Ruegg et al. 1978; Herzig et al. 1981; Vahl et al. 1991)

Um zu vermeiden, daß auf Grund unterschiedlicher Vordehnungen und somit verschiedener Punkte auf der Ruhe-Dehnungs-Kurve unterschiedliche Kontraktionseigenschaften artifiziell herbeigeführt werden, wurde bei den gehäuteten Muskelfasern die Sarkomerlänge mittels eines Laser-Diffraktionsmusters bestimmt. Bei Vorversuchen und in Übereinstimmung mit der Literatur hat sich in der vorliegenden Arbeit gezeigt, da8 die Sarkomerlänge bei 2,l μm, unabhängig von der Art des Mitralvitiums, optimal eingestellt ist.

4.1.1.2 Einfluß des "Häutens" auf das Myokard

Bei dem Häutungsvorgang werden sämtliche Membranen soweit funktionsuntüchtig gemacht, daß der kontraktile Apparat direkten Messungen zugänglich ist (Morano et al. 1988, Vahl et al. 1992c). Dieses impliziert, daß eine Freisetzung bzw. Aufnahme von Calcium über das sarkoplasmatische Retikulum nicht mehr möglich ist. Regulatorische Proteine, zu denen auch calciumbindende Proteine (z.B. Calmodulin) gehören, werden durch den Häutungsvorgang herausgewaschen. Regulationsvorgänge durch kontraktile Proteine selbst (z.B. Phosphorylierung der leichten Ketten des Myosins durch die Myosin Light Chain Kinase (=MLCK)) sind ebenso nicht mehr möglich. Der Einfluß von Mediatoren in den Ablauf und die Regulation des kontraktilen Geschehens ist somit durch das vorgewählte Umgebungsmedium ausgeschaltet bzw. definiert (Herzig et al. 1981, Vahl et al. 1992d).

Anmerkungen

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