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Analyse:Fbo/Fragment 043 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Jetten 2004
Seite(n): 2 f., 5, 46 f.; 53 f., Zeilen: 2: 21 ff.; 3: 10 ff.; 46: 26 ff.; 47: 1 ff.; 53: 20 ff.; 54: 1 ff.
[Ein großes Problem stellt auch die retrograde Ejakulation infolge einer Verletzung des Plexus lumbosarkralis nach] ALIF dar [54, 55, 56, 58]. Christensen et al. Berichten bei einer Langzeituntersuchung von der Bildung einer Pseudoarthrose in 24% der 120 untersuchten Patienten [57]. Bei einem Vergleich von ALIF und Mini-ALIF (laparoskopisch assistierte ALIF) stellt Zdeblick [54] fest, dass die Komplikationsrate bei Mini-ALIF (4% versus 20%) geringer ausfällt. Er berichtet in nur einem Fall von einem retroperitonealem Hämatom, es waren keine Gefäßverletzungen oder retrograde Ejakulationen zu vermerken. Bei der herkömmlichen ALIF war eine tiefe Venenthrombose, eine Harnleiterverletzung, eine retrograde Ejakulation und eine Gefäßverletzung aufgetreten sowie ein Bandscheibenvorfall, der eine Woche später operativ behandelt wurde. Auch Mayer [53] weist auf die geringere Komplikationsrate der minimal invasiven Mini-ALIF hin.

Die transforaminale lumbale interkorporelle Fusion (TLIF) ist eine Weiterentwicklung der PLIF und wurde erstmals 1998 von Harms und Jeszenszky beschrieben. Sie ermöglicht ebenfalls eine Stabilisierung von Wirbelsäuleninstabilitäten und Dekompression der nervalen Strukturen ohne ventralen Zugang. Das Grundprinzip ist hierbei eine einseitige Öffnung des Foramen intervertebrale anstelle der Laminektomie und eine damit verbundene geringere Traumatisierung als bei einer anterioren oder posterioren lumbalen interkorporellen Fusion. Eine Ausräumung des Bandscheibenfaches und das Einbringen eines Knochenspans oder eines Cages erfolgt transforaminal anstelle des dorsalen Zuganges. Nervale Strukturen wie Dura und Nervenwurzeln sowie angrenzende Strukturen wie das Ligamentum flavum und interspinosum können geschont werden. Ein dorso-ventrales Vorgehen ist nicht erforderlich. Durch den Erhalt des Ligamentums interspinosum ist bei dieser Technik die Gefahr der Instabilisierung von Nachbarsegmenten gering [46, 62, 68]. Die PLIF geht auf Cloward [69] zurück und ist später in Arbeiten von Steffee [70] ebenfalls beschrieben worden. Der operative Zugang erfolgt bei dieser Technik ausschließlich von dorsal. Es werden große Teile des Wirbelbogens oder der gesamte Bogen entfernt. Das Einbringen von Knochenspan oder Cages erfolgt nach der bilateralen Teilausräumung der Bandscheibe. Anwendung findet die PLIF bei degenerativen Erkrankungen und bei Spondylolisthesen. Ein Vorteil dieser Technik ist, dass Risiken, die bei einem ventralen Zugang bestehen, vermieden werden können. Nachteile sind Vernarbungen im Spinalkanal mit möglicher Arachnopathie, epidurale Blutungen sowie Instabilitäten des benachbarten kranialen Segmentes. Eine Indikation für die PLIF besteht bei konservativ therapieresistenten segmentalen Instabilitäten in der degenerativen und juvenilen Form. Auch spinale Stenosen mit segmentaler [Instabilität mit Claudicatio spinalis Symptomatik und Postnukleotomiesyndrome können mit diesem Operationsverfahren behandelt werden.]


46. Humphreys SC, Hodges SD, Patwardhan AG, Eck JC, Murphy RB,Covington LA: Comparison of posterior and transforaminal approaches to lumbar interbody fusion. Spine 2001;26:567-71.

53. Zdeblick TA, David SM: A prospective comparison of surgical approach for anterior L4-L5 fusion: laparoscopic versus mini anterior lumbar interbody fusion. Spine 2000;25:2682-7.

54. Regan JJ, Aronoff RJ, Ohnmeiss DD, Sengupta DK: Laparoscopic approach to L4-L5 for interbody fusion using BAK cages: experience in the first 58 cases. Spine 1999;24;2171-4.

55. Christensen FB, Bunger CE: Retrograde ejaculation after retroperitoneal lower lumbar interbody fusion. Int Orthop 1997; 21:176-80.

56. Christensen FB, Karlsmose B, Hansen ES, Bunger CE: Radiological and functional outcome after anterior lumbar interbody spinal fusion. Eur Spine J 1996;5:293-8.

57. Flynn JC, Price CT: Sexual complications of anterior fusion of the lumbar spine. Spine 1984;9:489-92.

58. Molinari RW, Gerlinger T: Functional outcomes of instrumented posterior lumbar interbody fusion in active-duty US servicemen: a comparison with nonoperative management. Spine J. 2001 May-Jun;1(3):215-24.

62. Hadjipavlou A, Enker P, Dupuis P, Silver J: The cause of failure of lumbar transpedicular spinal instrumentation and fusion: a prospective study. Int Orthop 1996;20:35-42.

68. Mummaneni PV, Rodts GE Jr: The mini-open transforaminal lumbar interbody fusion. Neurosurgery. 2005 Oct;57(4 Suppl):256-61; discussion 256-61.

69. Cloward RB: Posterior lumbar interbody fusion updated. Clin Orthop Relat Res. 1985 Mar;(193):16-9.

70. Enker P, Steffee AD: Interbody fusion and instrumentation. Clin Orthop Relat Res. 1994 Mar;(300):90-101. Review.

Ein großes Problem stellt auch die retrograde Ejakulation infolge einer Verletzung des Plexus lumbosarkralis nach ALIF dar [11, 19, 70, 89]. [...] Christensen et al. berichten bei einer Langzeituntersuchung von der Bildung einer Pseudoarthrose in 24% der 120 untersuchten Patienten [12]. Bei einem Vergleich von ALIF und Mini-ALIF stellt Zdeblick [89] fest, dass die Komplikationsrate bei Mini-ALIF (4% versus 20%) geringer ausfällt. Er berichtet in nur einem Fall von einem retroperitonealem Hämatom, es waren keine Gefäßverletzungen oder retrograde Ejakulationen zu vermerken. Bei der

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herkömmlichen ALIF war eine tiefe Venenthrombose, eine Harnleiterverletzung, eine retrograde Ejakulation und Gefäßverletzung aufgetreten sowie ein Bandscheibenvorfall, der eine Woche später operativ behandelt wurde. Auch Mayer weist auf die geringere Komplikationsrate der minimal invasiven Mini-ALIF hin [61].

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Die transforaminale lumbale interkorporelle Fusion ist eine Weiterentwicklung der PLIF. Sie ermöglicht ebenfalls eine Stabilisierung von Wirbelsäuleninstabilitäten und Dekompression der nervalen Strukturen ohne ventralen Zugang. Das Grundprinzip ist hierbei eine einseitige Öffnung des Foramen intervertebrale anstelle der Laminektomie und eine damit verbundene geringere Traumatisierung als bei einer anterioren oder posterioren lumbalen interkorporellen Fusion [6, 37, 57]. Eine Ausräumung des Bandscheibenfaches und das Einbringen von Knochenspänen sowie das Einbringen eines Cages erfolgt transforaminal anstelle transspinal.

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Nervale Strukturen wie Dura und Nervenwurzeln sowie angrenzende Strukturen wie das Ligamentum flavum und interspinosum können geschont werden [6, 37, 57, 64]. Ein dorso-

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ventrales Vorgehen ist nicht erforderlich. Durch den Erhalt des Ligamentums interspinosum ist bei dieser Technik die Gefahr der Instabilisierung von Nachbarsegmenten gering [35, 37].

[Seite 2:] Die PLIF geht auf Cloward zurück und ist später in Arbeiten von Steffee ebenfalls beschrieben worden [13, 34, 73]. Der operative Zugang erfolgt bei dieser Technik ausschließlich von dorsal. Es werden große Teile des Wirbelbogens oder der gesamte Bogen entfernt. Das Einbringen von Knochenspänen oder Cages erfolgt nach der bilateralen Teilausräumung der Bandscheibe. Anwendung findet die PLIF bei degenerativen Erkrankungen und bei Spondylolisthesen. Ein Vorteil dieser Technik ist, dass Risiken, die bei einem ventralen Zugang bestehen, vermieden werden können. Nachteile

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sind Vernarbungen im Spinalkanal mit möglicher Arachnopathie, epidurale Blutungen sowie Instabilitäten des benachbarten kranialen Segmentes [35]. Bei der transforaminalen lumbalen interkorporellen Fusion (TLIF) handelt es sich um eine von Harms und Jeszenszky [35] 1998 beschriebene Operationstechnik zur Spondylodese lumbaler Bewegungssegmente, die wie die PLIF bei Spondylolisthesen und degenerativen Erkrankungen eingesetzt wird.

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Eine Indikation für diese Operationsmethode besteht bei konservativ therapieresisten segmentalen Instabilitäten, schmerzhaften Osteochondrosen und diskogenen Schmerzen. Eine weitere wesentliche Indikation sind symptomatische Spondylolisthesen in der degenerativen, dysplastischen und lytischen Form. Auch spinale Stenosen mit segmentaler Instabilität mit Claudicatio spinalis und Postnukleotomiesyndrome können mit diesem Operationsverfahren behandelt werden.


6. Brislin B, Vaccaro AR. Advances in posterior lumbar interbody fusion. Orthop Clin North Am 2002;33:367-74

12. Christensen FB, Karlsmose B, Hansen ES, Bunger CE. Radiological and functional outcome after anterior lumbar interbody spinal fusion. Eur Spine J 1996;5:293-8

35. Harms JG, Jeszensky D. Die posteriore, lumbale, interkorporelle Fusion in unilateraler transforaminaler Technik. Operative Orthopädie und Traumatologie 1998;10:90-102

37. Humphreys SC, Hodges SD, Patwardhan AG, Eck JC, Murphy RB, Covington LA. Comparison of posterior and transforaminal approaches to lumbar interbody fusion. Spine 2001;26:567-71

57. Lowe TG, Tahernia AD, O’Brien MF, Smith DA. Unilateral transforaminal posterior lumbar interbody fusion (TLIF): indications, technique, and 2-year results. J Spinal Disord Tech 2002;15:31-8

61. Mayer HM. The ALIF concept. Eur Spine J 2000;9:35-43

64. Moskowitz A. Transforaminal lumbar interbody fusion. Orthop Clin North Am 2002;33:359-66

89. Zdeblick TA, David SM. A prospective comparison of surgical approach for anterior L4-L5 fusion: laparoscopic versus mini anterior lumbar interbody fusion. Spine 2000;25:2682-7

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

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